Straßenverkehr: Umbau des Molkenmarktes am Roten Rathaus Berlin-Mitte droht eine neue Staufalle, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/umbau-des-molkenmarktes-am-roten-rathaus-berlin-mitte-droht-eine-neue-staufalle,10809148,29611018.html Schon seit Jahren gibt es Ideen, den #Molkenmarkt hinterm Roten Rathaus umzugestalten. Nun wird es ernst, kündigt der neue Stadtentwicklungssenator an – mit gravierenden Folgen für alle #Autofahrer, die zwischen Alexander- und Potsdamer Platz unterwegs sind. Eine der wichtigsten #Ost-West-Achsen in der Innenstadt soll #verschmälert und in einen #Zickzackkurs verwandelt werden. In diesem Jahr will der Senat das Bebauungsplanverfahren für den Umbau des Molkenmarktes in Mitte starten, sagte der neue Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Andreas Geisel (SPD), während seiner Jahrespressekonferenz am Montag. „Wir wollen den Straßenraum umgestalten, um Bauflächen zu gewinnen.“ Betroffen ist der Straßenzug Grunerstraße/ Mühlendamm. Für die Autofahrer, die zwischen Alexander- und Potsdamer Platz unterwegs sind, wird das gravierende Folgen haben. Zwei Verkehrsknotenpunkte „Die überbreite Verkehrsachse und das Parkhaus sind keine …

Straßenverkehr: Personalmangel bei der Verkehrslenkung Berlin Das Geld ist da, die Sanierung der Straßen bleibt aus, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/verkehr/personalmangel-bei-der-verkehrslenkung-berlin-das-geld-ist-da–die-sanierung-der-strassen-bleibt-aus,10809298,29601382.html #Straßenverkehr: #Personalmangel bei der #Verkehrslenkung Berlin Das Geld ist da, die Sanierung der Straßen bleibt aus, aus Berliner Zeitung Das #Geld für die Sanierung ist da, aber das Personal fehlt: Die Yorckstraße in Schöneberg ist das aktuellste Beispiel dafür, dass Berlins Straßennetz immer mehr verfällt. „Durch Rissbildungen können jetzt Schlaglöcher entstehen“, sagt Daniel Krüger (CDU), Baustadtrat in Tempelhof-Schöneberg. Um dieser Gefahr und Schadensersatzforderungen der Autofahrer zu begegnen, hat er jetzt die Notbremse gezogen: Die Höchstgeschwindigkeit wurde am Freitag noch einmal reduziert, statt Tempo 30 darf höchstens Tempo 10 gefahren werden. Der Zustand von maroden Straßen wie der Yorckstraße wird sich sobald nicht ändern. Denn die Baustadträte in den Bezirken warten teils seit Jahren darauf, dass sie die kaputten Straßen sanieren dürfen. Dazu benötigen sie die Anordnung der Verkehrslenkung Berlin (VLB), die bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für Verkehrszeichen, Umleitungen und …

Straßenverkehr: Hauptstraße am Bahnhof Ostkreuz wird ausgebaut, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article136385621/Hauptstrasse-am-Bahnhof-Ostkreuz-wird-ausgebaut.html Die #Hauptstraße wird zwischen #Markgrafendamm und #Karlshorster Straße ausgebaut. Die bislang zweispurige, 600 Meter lange Strecke, die am Bahnhof #Ostkreuz vorbeiführt, werde vier #Fahrstreifen mit je drei Metern Breite und Radstreifen von je 1,85 Meter bekommen, teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit. Die Pläne liegen bis zum26. Januar in der Behörde, Am Köllnischen Park 3, aus (Tel. 9025-1552). Wenn bis zum …

Straßenverkehr: Straßenbäume in Berlin – Wie nachhaltig ist die Stadtbaumkampagne?, aus Senat

www.berlin.de Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt: Frage 1: Wie viele #Straßenbäume wurden im Rahmen der #Stadtbaumkampagne bisher gepflanzt? (bitte nach Monaten und Bezirken aufschlüsseln) Antwort zu 1: Seit Herbst 2012 wurden bislang im Rahmen der Stadtbaumkampagne insgesamt rund 3.600 Straßenbäume gepflanzt. Die Aufschlüsselung nach Jahren, Monaten und Bezirken ist folgender Tabelle zu entnehmen: … Frage 2: Welche Baumarten wurden gepflanzt und wer ist für deren Auswahl verantwortlich? (bitte nach gepflanzten Baumarten aufschlüsseln) Antwort zu 2: Die im Rahmen der Stadtbaumkampagne zu pflanzenden Baumarten werden von den Bezirken bestimmt. Bislang wurden folgende Baumarten/-sorten gepflanzt: … Frage 3: Wird auf bestäuberfreundliche Baumarten Wert gelegt? Wenn ja, in welchem Umfang?, wenn nein, warum nicht? Frage 4: Wird der Klimawandel bei der Auswahl der Baumarten berücksichtigt. Wenn ja, in welcher Weise? Wenn nein, warum nicht? Antwort zu 3 und 4: Der Senat geht davon aus, dass die Bezirke bei der Auswahl der Baumarten auch die Kriterien des Natur- und Artenschutzes berücksichtigen, wozu auch beispielsweise die Ansprüche von Bienen gehören. In erster Linie ist aber die Eignung der Bäume für den Straßenstandort maßgeblich, da hier eine Vielzahl von negativen Einflussfaktoren wie Trockenheit, Hitze, Nährstoffmangel, Verdichtung, Versiegelung, Schadstoffe wirken. Einige dieser Faktoren werden durch den Klimawandel noch verstärkt, so dass eine diesbezügliche Auswahl der Baumarten besonders wichtig ist. Insbesondere spielen die Eignung für einen trockenen, heißen und strahlungsintensiven Standort einerseits sowie die Verträglichkeit von plötzlichen Wintereinbrüchen, Spätfrost und Tausalz andererseits eine überaus große Rolle bei der Auswahl der Baumarten für Straßenstandorte. Frage 5: Wie viele der seit 2012 gepflanzten Straßenbäume sind abgestorben? Was waren die Hauptursachen dafür? Antwort zu 5: Die bisherigen Ausfälle bei den im Rahmen der Stadtbaumkampagne gepflanzten Straßenbäumen sind mit rd. 40 (von 3.600) sehr gering. Vandalismus und Unfallschäden sind dabei aber nicht enthalten, weil dafür nicht die jeweilige Firma eintritt. Die Ursachen für das Absterben der Bäume waren überwiegend durch den Standort bedingt (z.B. Konkurrenzdruck durch Altbaumbestand, zu sonnige Standorte). Sowohl die Pflanzungen als auch die anschließende Pflege der Kampagnenbäume werden besonders fachlich qualifiziert durchgeführt. Die Kontrolle erfolgt durch einen eigens dafür beauftragten Landschaftsarchitekten. Frage 6: Treffen Beschwerden von BürgerInnen darüber zu, dass in den vergangenen Wochen auch an regenund schneefreien Tagen auf den öffentlichen Straßen Salz gestreut wurde? Wenn ja, warum erfolgte der Einsatz von Salz, obwohl dessen schädliche Wirkung auf Bäume bekannt ist? Antwort zu 6: Die Frage 6 betrifft Sachverhalte, die nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantwortet werden können. Darum wurden die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) um Stellungnahme gebeten, die in der Beantwortung wiedergegeben ist. Gemäß dem Straßenreinigungsgesetz beschränken die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) die Verwendung von Auftaumitteln (Feuchtsalz) bei der winterlichen Bearbeitung von Fahrbahnen auf ein unbedingtes Maß. Das heißt, je Einsatz dürfen nicht mehr als 25 Gramm je Quadratmeter gestreut werden. Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt mit 40 bis 50 Gramm Feuchtsalzausbringung je Quadratmeter ist die vorgeschriebene Ausbringmenge daher minimal. Der Einsatz von Feuchtsalz erfolgt zudem mit dem aktuellsten Stand der Technik. Über- bzw. Unterschreitungen der Grenzwerte werden mit Hilfe des Salzmonitoringsystems festgehalten. Bei Grenzwetterlagen verwenden die BSR statt des Feuchtsalzes eine Calcium-Chlorid-Lösung zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit. Die BSR haben eine vertragliche Vereinbarung mit einem Wetterdienstleister, der die BSR zweimal am Tag einen Wetterbericht für die nächsten 24 Stunden erstellt. Darüber hinaus informiert er zeitnah über bevorstehende Wetterereignisse. Bei entsprechenden Prognosen führen die BSR durchaus auch vorbeugende Streumaßnahmen durch, also bevor der angekündigte Niederschlag einsetzt, um Glätte auszuschließen. Frage 7: Aus welchen Mitteln wird die Öffentlichkeitsarbeit der Stadtbaumkampagne (Flyer, Plakate, Werbeanzeigen, „Berliner Fenster“, Kampagnenseite im Internet, Beauftragung einer Werbeagentur) finanziert (bitte für die einzelnen Maßnahmen unter Angabe der jeweiligen Kosten aufschlüsseln)? Werden dabei auch Spendengelder eingesetzt? Wenn ja, in welcher Höhe? Antwort zu 7: Die Spendengelder werden vollständig für die eigentlichen Pflanzungen verwendet. Insofern erfolgt die Finanzierung der Öffentlichkeitsarbeit ausschließlich über Landesmittel. Dafür wird entweder eine Agentur beauftragt oder die Leistungen werden durch die Bediensteten der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt selbst durchgeführt, wie beispielsweise die Erstellung und Aktualisierung der Internetseiten zur Stadtbaumkampagne. Die externen Kosten für die Öffentlichkeitsarbeit für die Stadtbaumkampagne betrugen im Jahre 2012 rd. 45.000 Euro für: – Konzept – Buttons – Baumschilder – Flyer – Printanzeigen – Plakatwerbung – Logo – Videofilm – Leinwand – Unterstützung Pressekonferenz – Unterstützung Website. Die externen Kosten für die Öffentlichkeitsarbeit für die Stadtbaumkampagne betrugen im Jahre 2013 rd. 50.000 Euro für: – Konzept – Buttons – Baumschilder – Flyer – Printanzeigen – Plakatwerbung – Spendendosen – Taschen – Aufkleber – T-Shirts – U-Bahn-Werbung – Postkarten – Veranstaltung für Spendende – Videofilm. Die externen Kosten für die Öffentlichkeitsarbeit für die Stadtbaumkampagne betrugen im Jahre 2014 rd. 75.000 Euro für: – Konzept – Buttons – Baumschilder – Flyer – Printanzeigen – Plakatwerbung – U-Bahn-Werbung – Postkarten – Veranstaltung für Spendende – Aktualisierung des Videofilms – Hauswurfsendung – Infotafeln. Hinzu kommen die Ausgaben für die Hotline in Höhe von rd. 30.000 Euro pro Jahr. Berlin, den 16. Februar 2015 In Vertretung C h r i s t i a n G a e b l e r ………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 20. Feb. 2015)

Straßenverkehr + U-Bahn: Baustelle an der U-Bahnlinie U 5 Wieder freie Fahrt Unter den Linden, aus Berliner Zeitung

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/baustelle-an-der-u-bahnlinie-u-5-wieder-freie-fahrt-unter-den-linden,10809148,29558340.html Berlin – Nun wird es spannend. Wenn das Wetter mitspielt, wird die wichtige Ost-West-Verbindung ab Mittwochfrüh keine Einbahnstraße mehr sein. Die neue #Fahrbahn ist fertig, es fehlen nur noch wenige #Markierungen.

Schon seit Wochen sieht es so aus, als wäre alles fertig, als könnten die Autos wieder rollen. Aber auch am Dienstag waren zwei der wichtigsten Straßen in Mitte immer noch teilweise gesperrt. Das soll sich jetzt ändern. „Wenn alles gut geht, können die #Südfahrbahn Unter den #Linden und die Kreuzung mit der #Friedrichstraße am heutigen Mittwoch wieder für den Verkehr freigegeben werden“, sagte Heike Müller, Sprecherin der Projektrealisierungsgesellschaft #U5, auf Anfrage. Das Tochterunternehmen der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ist für den U-Bahn-Bau verantwortlich, der zu den Einschränkungen geführt hat. Die Linie U 5 wird nach Westen verlängert, nach jetzigem Stand sollen die Züge aus Hönow Mitte 2020 bis Hauptbahnhof fahren. Bis der erste rollen kann, haben die Arbeiter noch einiges vor sich – unter anderem die Fertigstellung des Kreuzungsbahnhofs mit der U 6. Er soll unter dem Knotenpunkt …

Taxi: Hauptrouten der Taxifahrer “Einmal ins Artemis, bitte” 2014 wurden 28 Millionen Passagiere in Berlins Taxen gezählt, 370 Millionen Euro umgesetzt., aus BZ

http://www.bz-berlin.de/berlin/einmal-ins-artemis-bitte “Ins Artemis, bitte!” Diesen Satz hören Berliner #Taxifahrer offenbar besonders oft. Das Großbordell in der Halenseestraße gehört zu den zehn beliebtesten Zielen von Berliner #Taxikunden, wie eine Auswertung der Berliner #Taxirouten ergab. Trotz wachsender Konkurrenz von #Mietwagen und #Fahrgemeinschaften sind #Taxis in Berlin beliebter denn je. Im letzten Jahr wurden 28 Millionen Passagiere gezählt und 370 Millionen Euro umgesetzt.

“Generell sind wir mit dem Fahrgastaufkommen zufrieden”, so Detlev Freutel (56), Chef vom #Taxiverband Berlin Brandenburg. “Wir versuchen in diesem Jahr, noch servicefreundlicher zu werden.” So soll in allen Taxen bis Ende 2015 eine Zahlung mit Karte möglich sein. Und jeder zehnte Chauffeur soll VIP-Fahrer werden, ausführlich in Verkehrsrecht und höflichem Umgang mit Kunden geschult werden. B.Z. guckt heute auf das Hauptstadt-Taxameter und nennt die wichtigsten Fakten zum …

Taxi: Hauptrouten der Taxifahrer “Einmal ins Artemis, bitte” 2014 wurden 28 Millionen Passagiere in Berlins Taxen gezählt, 370 Millionen Euro umgesetzt., aus BZ

http://www.bz-berlin.de/berlin/einmal-ins-artemis-bitte

“Ins Artemis, bitte!” Diesen Satz hören Berliner #Taxifahrer offenbar besonders oft. Das Großbordell in der Halenseestraße gehört zu den zehn beliebtesten Zielen von Berliner #Taxikunden, wie eine Auswertung der Berliner #Taxirouten ergab.
Trotz wachsender Konkurrenz von #Mietwagen und #Fahrgemeinschaften sind #Taxis in Berlin beliebter denn je. Im letzten Jahr wurden 28 Millionen Passagiere gezählt und 370 Millionen Euro umgesetzt.

“Generell sind wir mit dem Fahrgastaufkommen zufrieden”, so Detlev Freutel (56), Chef vom #Taxiverband Berlin Brandenburg. “Wir versuchen in diesem Jahr, noch servicefreundlicher zu werden.” So soll in allen Taxen bis Ende 2015 eine Zahlung mit Karte möglich sein. Und jeder zehnte Chauffeur soll VIP-Fahrer werden, ausführlich in Verkehrsrecht und höflichem Umgang mit Kunden geschult werden.

B.Z. guckt heute auf das Hauptstadt-Taxameter und nennt die wichtigsten Fakten zum …

Straßenverkehr: Senat setzt Maßnahmen zur Verminderung des Verkehrslärms fort Lärmaktionsplan 2013-2018 beschlossen, aus Senat

www.berlin.de Der Senat will die stadtweite #Belastung durch #Verkehrslärm verringern. Er hat dazu den von Stadtentwicklungs- und Umweltsenator Andreas Geisel vorgelegten #Lärmaktionsplan 2013-2018 beschlossen. Senator Geisel: „Der Lärmaktionsplan ist ein wichtiger Beitrag zur #nachhaltigen Stadtentwicklung. Lärm ist in einer Metropole wie Berlin eines der größten #Umweltprobleme und es bedarf daher gezielter Maßnahmen zur Verminderung von #Lärm. Unser Lärmaktionsplan verfolgt deshalb vor allem die Strategie, Verkehrslärmbelastungen durch Vorbeugung und Sanierung an der Quelle zu reduzieren.“ Erstmals wurde mit dem Lärmaktionsplan Berlin 2008 eine gesamtstädtische Konzeption zur Minderung der Lärmbelastung vorgestellt und vom Berliner Senat beschlossen. Mit der Fortschreibung des Lärmaktionsplans für den Zeitraum 2013-2018 wird Bilanz gezogen und werden weiterführende Maßnahmen zur Lärmminderung festgeschrieben. So wurden zum Beispiel Einzelmaßnahmen wie Fahrbahnsanierungen und das Konzept zu Geschwindigkeitsreduzierungen nachts bereits realisiert. Mit diesen Maßnahmen wurde eine Lärmminderung, insbesondere beim Kraftfahrzeugverkehr als dem größten Lärmverursacher, erreicht. Die Anzahl der lärmbetroffenen Anwohnerinnen und Anwohner, die in der Nacht von gesundheitsgefährdenden Lärmpegeln betroffen waren, wurde im Bereich der Hauptverkehrsstraßen stadtweit um insgesamt 40.000 Personen verringert. Die strategischen Lärmkarten zeigen aber weiterhin, dass der Kraftfahrzeugverkehr die dominierende Lärmquelle im Stadtgebiet darstellt – ca. 300.000 Personen sind immer noch von Lärmpegeln oberhalb der gesundheitsrelevanten Schwelle betroffen. Mit dem vorliegenden Plan werden die Strategien zur Lärmminderung fortgeschrieben und die Arbeitsschwerpunkte der nächsten Jahre benannt. Im Vordergrund steht dabei die Fortführung von Lärmminderungsmaßnahmen an den Hauptverkehrsstraßen. Mit einem 3-Jahres-Programm wird die Umsetzung von Maßnahmen angestrebt, die bereits im Lärmaktionsplan 2008 konzipiert wurden. Es sollen unter anderem Fahrbahnsanierungen mit lärmoptimierten Straßenbelägen und der Umbau von Straßenabschnitten zur Verstetigung des Verkehrsflusses fortgeführt werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Einbeziehung der Lärmschutzbelange auf allen Planungsebenen. So soll durch gezielte Planung vermieden werden, dass neue Lärmschwerpunkte entstehen. Aber auch an lauten Straßen und oberirdischen Schienenwegen, an denen keine aktiven Maßnahmen zum Schutz vor Verkehrslärm ergriffen werden können, wird durch das Berliner Schallschutzfensterprogramm als Teil des Lärmaktionsplans der Einbau von Schallschutzfenstern gefördert, um so Wohnraum wirksam zu schützen. Darüber hinaus wird im Jahr 2015 das mit EU-Mitteln kofinanzierte Programm „BENE-Umwelt“ beginnen, das auch Maßnahmen zur Lärmminderung unterstützen soll. Die Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen der Erarbeitung des Lärmaktionsplans hat gezeigt, dass Verkehrslärm ein stadtweites Thema ist. Allein über das Internetforum „Berlin wird leiser: aktiv gegen Verkehrslärm“ sind rund 3.000 konkrete Hinweise zu Lärmproblemen eingegangen. Zudem wurden im Rahmen verschiedener Veranstaltungen und der öffentlichen Auslegung im März des vergangenen Jahres konstruktive Diskussionen geführt und Hinweise gegeben. Diese konnten bei der Planerstellung zum Teil bereits berücksichtigt werden. Beispielsweise wurde die Friesenstraße in die Planungen mit einbezogen und ist nunmehr von den strategischen Lärmkarten erfasst. Auch die Aufstellung eines Dialogdisplays in der Gneisenaustraße geht auf Anregungen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung zurück und soll Autofahrerinnen und Autofahrer zur Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit anhalten. Die Prüfung der übrigen Hinweise erfolgt in den nächsten Monaten. Der Lärmaktionsplan 2013-2018 wird in diesem Jahr außerdem um den Bereich Eisenbahnlärm ergänzt. Der Lärmaktionsplan ist unter der folgenden Adresse im Internet zu finden: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/laerm/laermminderungsplanung/de/laermaktionsplan/2013 Rückfragen: Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Telefon: (030) 90139-4043

Radverkehr + STraßenverkehr: Anspruch und Wirklichkeit der Radverkehrsstrategie III: Busspuren („Umweltspuren“), Fahrrad-Mitnahme im ÖPNV und Leihfahrräder, aus Senat

www.berlin.de Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt: Die Schriftliche Anfrage betrifft Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis be-antworten kann. Er ist gleichwohl bemüht, Ihnen eine Antwort auf Ihre Fragen zukommen zu lassen und hat daher die BVG AöR und die S Bahn Berlin GmbH um eine Stellungnahme gebeten, die von dort in eigener Ver-antwortung erstellt, dem Senat übermittelt und in den untenstehenden Antworten kenntlich gemacht wurden. Frage 1: Hat der Senat, wie in der #Radverkehrsstrate-gie angekündigt, bis Ende 2014 abschließend überprüft, auf welchen #Busspuren zeitliche Beschränkungen für den Radverkehr aufgehoben werden können? Frage 2: Auf welchen Busspuren sind seit 2011 zeitli-che Beschränkungen für den Radverkehr aufgehoben worden und wo sind weitere Aufhebungen geplant? (Bitte nach Jahr und Bezirk aufschlüsseln.) Frage 3: Wo sind im Zuge einer – laut Radverkehrs-strategie bis Ende 2014 abzuschließenden – Überprüfung besonders konfliktträchtige Busspuren identifiziert wor-den? Antwort zu 1 – 3: In Berlin gibt es keine Busspuren mit zeitlichen Beschränkungen für den Radverkehr. Die Überprüfungen „konfliktträchtiger“ Busspuren seitens der Verkehrslenkung Berlin sind noch nicht abgeschlossen. Frage 4: Welche Maßnahmen hat der Senat ergriffen und wird der Senat ergreifen, um die auf Busspuren iden-tifizierten Konflikte zu entschärfen? Frage 5: Wie viele Busspuren mit welcher Wegelänge sind seit 2011 verbreitert worden, um Konflikte zwischen #Radfahrer*innen und #Bussen bzw. #Taxis zu vermeiden? (Bitte nach Ort, Streckenlänge und Kosten der Maßnahme aufschlüsseln.) Frage 6: Wie viele seit 2011 neu gebaute oder ausge-wiesene Busspuren sind ausreichend breit, so dass Rad- und Bus- bzw. Taxiverkehr auf den Busspuren nebenei-nander geführt werden können? Antwort zu 4 – 6: Aus Sicht des Radverkehrs sind Bussonderfahrstreifen, bei denen der Radverkehr zugelas-sen ist, in der Regel nur begrenzt problematisch, auch wenn die Breite unter dem Mindestmaß von 4,75 m liegt. Dieses Mindestmaß würde ein Überholen von Radfahre-rinnen und Radfahrern innerhalb des Bussonderfahrstrei-fens ermöglichen. Allerdings kann ein Maß darunter für den Busverkehr problematisch sein und zu Zeitverlusten führen, wenn der Bus zum Überholen die Fahrspur wech-seln muss. Solche Fälle werden in der Arbeitsgruppe Busbeschleunigung der Verkehrslenkung Berlin mit der BVG regelmäßig geprüft und verschiedene Maßnahmen umgesetzt. Beim Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur liegt aus den oben genannten Gründen die Priorität bei der Planung und Umsetzung von Radverkehrsanlagen an Straßen, die noch über keine Radverkehrsanlagen verfügen. Lediglich bei besonderen Planungsanlässen werden Straßenraum-aufteilungen mit schmalen Bussonderfahrstreifen über-prüft und ggf. verändert. So sind zurzeit zwei konkrete Maßnahmen in der Planung oder Planungsvorbereitung, die Hardenbergstraße (Charlottenburg-Wilmersdorf) und die westliche Kleiststraße (Tempelhof – Schöneberg). Dort sollen nach der Tunneldeckensanierung der U-Bahn die vorhandenen Bussonderfahrstreifen (3,0 m Breite) durch 4,75 m bis 5,00 m breite Bussonderfahrstreifen ersetzt werden (zu Lasten von je einer Fahrspur). Frage 7: Wie viele Fahrräder werden durchschnittlich an jedem Tag in S-, U- und Straßenbahnen mitgenom-men? Antwort zu 7: Hierzu berichtet die BVG AöR: „Im Jahr 2013 wurden an jedem Wochentag durchschnittlich rund 4900 Fahrräder in der U-Bahn und rund 1250 Fahr-räder in der Straßenbahn mitgenommen.“ Hierzu berichtet die S-Bahn Berlin GmbH: „An einem durchschnittlichen Werktag (Mo-Fr) werden ca. 32.000 Fahrräder in den Zügen der Berliner S-Bahn transpor-tiert.“ Frage 8: Welche zusätzlichen Kapazitäten für eine Fahrrad-Mitnahme sind seit 2011 in S-, U- und Straßen-bahnen geschaffen worden? Antwort zu 8: Hierzu berichtet die BVG AöR: „Bis zum heutigen Zeitpunkt erfolgte die Anschaffung von 84 neuen Straßenbahnen des Fahrzeugtyps FLEXITY Berlin mit größerem Mehrzweckabteil. Im Zuge der Ertüchti-gung von U-Bahnwagen werden sukzessive Mehr-zweckabteile eingebaut. Bisher wurden 17 Doppeltrieb-wagen der U-Bahn-Baureihe F74E entsprechend umge-rüstet.“ Hierzu berichtet die S-Bahn Berlin GmbH: „An einem durchschnittlichen Werktag (Mo-Fr) werden ca. 32.000 Fahrräder in den Zügen der Berliner S-Bahn transpor-tiert.“ Die S-Bahn Berlin GmbH berichtet hierzu, dass seit 2011 zusätzliche Kapazitäten zur Mitnahme von Fahrrä-dern zum Beispiel durch die Ausweitung des 10-Minuten-Takts der S5 nach Hoppegarten auch an Wochenenden sowie an Werktagen auch außerhalb der Hauptverkehrs-zeit geschaffen worden seien. Ebenfalls sei der 10 Minu-ten-Takt der Linie S25 nach Teltow Stadt sowie die Ver-dichtung des Verkehrsangebots auf der Stadtbahn durch Herstellung eines durchgehenden 2- bis 5-Minuten-Takt an den Tagen Montag – Samstag zu nennen. Frage 9: Wie viele Abonnent*innen einer VBB-Monats- oder Jahreskarte nutzen die vergünstigten Grund- oder Pauschaltarife des Call-a-Bike-Leihfahrradsystems? Antwort zu 9: Die Informationen zur Kundenstruktur liegen im angefragten Differenzierungsgrad nur dem Systemeigentümer vor. Folgende Angaben sind fristge-recht darstellbar: Derzeit nehmen von rund 88.000 Kundinnen und Kunden in Berlin rund 41.000 Kundinnen und Kunden den unrabattierten Grundtarif sowie 500 den unrabattier-ten Pauschaltarif in Anspruch. Bezogen auf den Grundtarif nutzen rund 23.000 Kun-dinnen und Kunden Rabatte über die Verfügbarkeit der DB BahnCard, 6.200 Nutzende die rabattierten Studenten-tarife bzw. Kombinationen mit CarSharing-Angeboten. 15.000 Nutzende nehmen andere Rabattmöglichkeiten in Anspruch. Unter diesen Nutzerkreis fallen auch die VBB-Abo-Kundinnen und Kunden. Zu den Kundinnen und Kunden mit Vergünstigungen im Pauschaltarif (insgesamt 2.300) liegen fristgerecht keine Informationen vor. Frage 10: Wie bewertet der Senat die Tatsache, dass die Nutzung des Call-a-Bike-Leihfahrradsystems von rund 0,6 Fahrten pro Tag und Rad im Jahr 2010 (vor der Umrüstung auf stationsgebundenen Betrieb und vor Be-ginn der öffentlichen Förderung) auf 0,3 Fahrten pro Tag und Rad im Jahr 2013 zurückgegangen ist? Antwort zu 10: Die in Frage 10 vorgenommene Kal-kulation greift zu kurz. Anzusetzen ist jeweils die real im Straßenraum verfügbare Anzahl der Räder. Beispiel: Im September 2014 waren rund 1.600 Räder im Einsatz. Bei 30 Einsatztagen und einer Anzahl Gesamtfahrten von rund 36.000 entspricht dies durchschnittlich 1,3 täglichen Nutzungen pro Rad. Ein Rückgang ist daher nicht fest-stellbar, wird auch im Vergleich zu 2010 nicht erwartet. Eine gesamthafte Auswertung für das laufende Ge-schäftsjahr 2014 ist derzeit noch nicht möglich. Frage 11: Welche Vorgaben wird der Senat im Rah-men des geplanten Vergabeverfahrens formulieren, um die Nutzung des Berliner Leihfahrradsystems attraktiver zu gestalten und dessen Integration in den öffentlichen Nahverkehr zu verbessern? Antwort zu 11: Die konkrete Form der Ausgestaltung des öffentlichen Fahrradverleihsystems in den Parametern Größe und Dichte, Raumabdeckung, Tarifsystem, Funkti-onalitäten und Gestaltung von Stationen und Rädern, dem Serviceangebot, Entleihmöglichkeiten usw. wird im Rahmen des Vergabeverfahrens definiert. Details der Vergabeunterlagen, daher unter anderem die Frage nach räumlicher Erschließung und konkreter Ausgestaltung, können mit Rücksicht auf das angestrebte Verfahren erst im Rahmen der offiziellen Bekanntmachung dargestellt werden. Zum jetzigen Zeitpunkt können damit lediglich die Grundzüge kommuniziert werden. Hierzu gehört u.a., dass ein zukünftiges öffentliches Leihfahrradsystem in Berlin in • einer angestrebten Größe von mindestens 175 Sta-tionen an verkehrlich sinnvollen Standorten zur • ganzjährigen, automatischen Entleihe von qualita-tiv ansprechenden Rädern zu • einem sozialverträglichen Tarif, welcher die Ver-knüpfung des Leihfahrradsystems mit dem Öffent-lichen Personennahverkehr (ÖPNV) abbildet, mit • entsprechenden Qualitäts- und Verfügbarkeitskri-terien, welche bspw. die Einbindung in tägliche Wegeketten sicherstellt, zu realisieren ist. Dabei sollen den Anbieterinnen und Anbietern auch Gestaltungsspielräume für innovative Angebote überlassen bleiben, die im Rahmen des Verfah-rens konkretisiert werden müssen. Das Land erschließt sich durch eine Förderung entscheidende Einflussmög-lichkeiten bei der Ausgestaltung des Systems, sei es bei der räumlichen Ausdehnung, der Verknüpfung mit dem ÖPNV oder der Tarifgestaltung. Dies entspricht dem verkehrs- und umweltpolitischen Gestaltungsanspruch. Berlin, den 29. Dezember 2014 In Vertretung Christian Gaebler ………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 06. Jan. 2015)

Verkehr in der Hauptstadt Lärmschutz: 100.000 Berliner sollen entlastet werden, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr-in-der-hauptstadt-laermschutz-100-000-berliner-sollen-entlastet-werden/11193422.html Der Senat will die #Stadt #beruhigen: Der neue Umweltsenator Andreas Geisel beklagt vor allem #Straßenbahnlärm. In zehn Jahren sollen 100.000 Menschen nachts #leiser schlafen können. Der neue Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel (SPD) hat es am Dienstag am Alexanderplatz selbst gehört: Straßenbahnen können, wenn sie um die Kurve fahren, ganz schön laut sein. Damit es in Zukunft etwas leiser wird, hat der Senat am Dienstag – mit mehrjähriger Verspätung – den #Lärmaktionsplan 2013-2018 beschlossen. Hehres Ziel: Bis 2025 sollen 100.000 Berliner von nächtlichem Lärm entlastet werden; heute leiden noch rund 300.000 Menschen unter zu viel Krach. Bei der Straßenbahn soll das „Neue Berliner Straßenbahngleis“, das elastisch gelagert ist, den Lärm verringern. Eingebaut ist es bisher unter anderem abschnittsweise auf der Neubaustrecke über die Invalidenstraße zum Hauptbahnhof, aber auch in der Stahlheimer Straße in Prenzlauer Berg. Durch einen Austausch der Gleise sei es auch auf der Karl–Lade-Straße …