Euro-Zeitplan fest im Griff

Euro-Zeitplan fest im Griff

Ereignis

Die S-Bahn Berlin GmbH rüstet sich für die Euro-Einführung mit modernen, mehrsprachigen Touch-Screen-Ticketautomaten und verlängert vorübergehend die Geltungsdauer ausgewählter Fahrkarten im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg.

Details

Mit 450 nagelneuen Ticketautomaten auf Touch-Screen-Basis beginnt für die S-Bahn Berlin GmbH das Euro-Zeitalter. Auf Basis der selbsterklärenden Bildschirm-Benutzerführung wird der Fahrscheinkauf zu jedem Ziel im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg zum Kinderspiel. Die Automaten sind mehrsprachig – deutsch, englisch, französisch, spanisch, polnisch und türkisch- ausgelegt, ermöglichen den einfachen Abruf von Tarifinfos und machen den Vorverkauf von Monatskarten schon 20 Tage im voraus möglich. Die Zahlungsmöglichkeit per ec-Karte oder Geldkarte ist vorbereitet und wird kurzfristig in Betrieb genommen.

Die neue Automatengeneration kann derzeit (noch auf DM-Basis) bereits auf den ersten Bahnhöfen getestet werden. Ab Anfang nächster Woche werden die Geräte zur Einspielung der Euro-Software bis 31.12.2001 in den „Schlaf-Modus“ geschaltet. Am ersten Tag des neuen Jahres aktivie-ren sich rund 210 bis dahin aufgestellte Geräte selbsttätig und nehmen die neue Währung an.

Parallel bleiben bis maximal 28. Februar 2002 die alten D-Mark-Automaten auf den Bahnsteigen bestehen und werden sukzessive durch weitere 240 Geräte der neuesten Generation ersetzt. Im Automa-tenbereich ist die S-Bahn Berlin GmbH damit das einzige Unternehmen im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg das über den kompletten vom Gesetzgeber erlaubten Rahmen zwei Währungen annimmt. Diese Regelung gilt auch für den Ticketverkauf an den über 75 Fahrkartenschaltern und in den 10 Kundenzentren

Als besonderen Service in der Phase der Währungsumstellung verlängert die S-Bahn Berlin GmbH in Absprache mit den anderen Verbundunternehmen die Geltungsdauer von Zeit- und Tageskarten:

  • Kalenderbezogene Monatskarten für Dezember 2001 sind bis zum 3. Januar 2002, 24 Uhr gültig. Monatskarten für Januar 2002 gelten bereits ab 29. Dezember 2001.

  • Tageskarten mit Gültigkeit für den 31. Dezember 2001 berechtigen bis zum 02. Januar 2001, 3 Uhr, zur Fahrt mit den öffentli-chen Verkehrsmitteln. D.h, die Geltungsdauer verdoppelt sich.

Am wenigsten Stress mit der Euro-Umstellung machen sich jene Fahrgäste, die ihre Tickets bereits jetzt auf D-Mark-Basis bis zu drei Monate im voraus erwerben oder im Umstellungszeitraum am Schalter per ec-Karte zahlen. Vorteilhaft: Der Einstieg ins Abo oder der Kauf einer Jah-reskarte. Dies alles trägt dazu bei, dass unnötige Wartezeiten vermieden werden.

Ingo Priegnitz

Pressesprecher

Hinweis

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10 Jahre Historische S-Bahn e.V.

10 Jahre Historische S-Bahn e.V.

Ereignis

Der Verein Historische S-Bahn e.V. feiert sein zehnjähriges Bestehen und veranstaltet am 27. Oktober 2001 gemeinsam mit der S-Bahn Berlin GmbH eine große Fahrzeugausstellung in der Abstellanlage Hundekehle (S-Bahnhof Grunewald). Gezeigt werden 44 historische Wagen, eine Lokomotive und Sonderfahrzeuge, die die Entwicklung des Nahverkehrsnetzes seit 1924 dokumentieren. Der am 23. Oktober 1991 gegründete Verein zählte zum Jubiläum rund 400 Mitglieder, die sich ehrenamtlich für den Erhalt historischer Berliner S-Bahn-Fahrzeuge einsetzen.

Details

Das nur per Pendelzug im 20-Minuten-Takt erreichbare Gelände bot Einblicke in Raritäten wie die Bauart Oranienburg (1925), „Stadtbahner“ sowie den „Bankierzug“ von 1935. Begleitet wurde die Schau von einer Sonderausstellung des Berliner S-Bahn-Museums zum Mauerbau und Rundfahrten mit dem Traditionszug. Den vollständigen Originaltext der historischen Pressemitteilung der S-Bahn Berlin GmbH vom 25. Oktober 2001 finden Sie im Archiv der angegebenen Quelle.

Original

Für manche sind uralte S-Bahnzüge nur rostige rollende Schrotthaufen. Nicht so für die Mitglieder des Vereins Historische S-Bahn: Den ehrenamtlichen S-Bahnfreunden sind die Wagen mit klangvollen Namen wie „Bankierzug“ oder „Stadtbahner“ heilig – für manche sogar ein Lebensinhalt. Insgesamt 20 S-Bahnwagen hat der Verein vor dem Schneidbrenner bewahrt und betreut die rollenden Zeugen Berliner Geschichte. Eine der Perlen im Bestand ist der „Oranienburger“ aus dem Jahr 1925: er ist eines der ältesten erhaltenen S-Bahnfahrzeuge.

Vor zehn Jahren, am 23. Oktober 1991, fanden sich 26 S-Bahner und S-Bahnbegeisterte zur Gründung des Vereins Historische S-Bahn e.V. zusammen, um die wertvollen Zeugen der S-Bahngeschichte vor der Verschrottung zu bewahren. Inzwischen ist der älteste und größte deutsche S-Bahnverein auf rund 400 Mitglieder angewachsen. Und er wächst weiter: Laufend bekunden S-Bahnfreunde aus der ganzen Welt Interesse am Erhalt der rollenden Zeitzeugen.

Die Mitglieder kommen aus unterschiedlichen Berufen: Tischler und Schlosser, Triebfahrzeugführer und Steuerberater, Verwaltungsangestellte und Journalisten, Wirtschaftsberater und Rechtsanwälte, Studenten und Auszubildende: Ihnen allen gemeinsam ist die Liebe zu den rot-gelben Zügen. In ihrer Freizeit schrauben und schrubben sie an den Wagen und vertreten den Verein in der Öffentlichkeit. Wesentlicher Bestandteil der Gemeinnützigkeit von Historische S-Bahn e.V. ist die Präsentation und Vermittlung von S-Bahngeschichte an jedermann.

Eine enge Zusammenarbeit pflegt der Verein Historische S-Bahn e.V. mit dem Berliner S-Bahn-Museum. So ergänzen sich Fahrzeuggeschichte sowie eine umfassende Dokumentation und Sammlung zur Verkehrshistorie zu einem lebendigen Stück Berliner Geschichte.

Zu einer Zeitreise durch fast 80 Jahre Berliner S-Bahngeschichte lädt der Verein Historische S-Bahn e.V. die Berliner und Brandenburger am 27. Oktober 2001 in die Abstellanlage Hundekehle ein. Nahe dem S-Bahnhof Grunewald zeigt der Verein mit Unterstützung der S-Bahn Berlin GmbH die Fahrzeuggeschichte des traditionsreichen Verkehrsunternehmens: 44 S-Bahnwagen, eine Lokomotive und mehrere Sonderfahrzeuge dokumen-tieren die Geschichte der Berliner S-Bahn vom Gerätezug von 1924 bis zum neusten Zug der Baureihe 481 vom Oktober 2001.

Mit dabei sind auch Wagen der urtümlichen Bauart Oranienburg von 1925 und die legendären Stadtbahner von 1927, die nach siebzigjährigem Einsatz 1997 verabschiedet wurden. Diese bekannteste S-Bahnbauart ist im Erscheinungsbild der verschiedenen Epochen vertreten: als Museumszug im Stil der frühen 30-er Jahre, als Nachkriegzug der 50-er Jahre und im letzten Betriebszustand von 1997.

Ein besonderer Leckerbissen nicht nur für die Eisenbahnfreunde ist der „Bankierzug“ von 1935. Diese Wagen fuhren einst mit bis zu 120 Kilometern pro Stunde auf den Ferngleisen vom Potsdamer Platz in den vornehmen Südwesten nach Zehlendorf, was ihnen den Spitznamen einbrachte. Auch Neuentwicklungen sind zu sehen: der Prototyp 270 001 der Deutschen Reichsbahn von 1979 und ein Prototyp der Baureihe 480 der BVG von 1986. Letzterer wird als Zubringerpendel im 20-Minuten-Takt vom S-Bahnhof Grunewald (S7) ins Ausstellungsgelände fahren. Als Eintritt zur Fahrzeug-aus-stellung bittet der Verein um eine Spende von drei Mark, die dem Erhalt der historischen Fahrzeuge zu Gute kommt. Außerdem lädt der S-Bahn-Traditionszug zur Stadtrundfahrt gemäß beiliegendem Sonderfahrplan. Die Fahrt kostet sechs Mark, der Eintritt zur Fahrzeugausstellung ist im Fahrpreis enthalten.

Das Ausstellungsgelände ist zu Fuß oder mit dem Auto nicht erreichbar. Für Imbiss und Getränke ist gesorgt. Das Berliner S-Bahn-Museum zeigt eine Ausstellung zum Mauerbau und dessen Auswirkung auf die S-Bahn sowie zur Geschichte der Abstellanlage Hundekehle. Abgerundet wird die Veranstaltung durch einen Bahnmarkt und ein musikalisches Rahmenprogramm.

Holger Hoppe

Stellv. Pressesprecher

Volle Zuege bei der S-Bahn: 291 Millionen Reisende

Volle Zuege bei der S-Bahn: 291 Millionen Reisende

Ereignis

Die S-Bahn Berlin verzeichnet für das Geschäftsjahr 2000 einen historischen Fahrgastrekord und steigerte das Beförderungsaufkommen um elf Millionen auf insgesamt rund 291 Millionen Passagiere. Da das Schienennetz im zurückliegenden Jahr keine baulichen Erweiterungen erfuhr, führen die Betreiber die Zuwächse primär auf die starke Nachfrage im Nord-Süd-Tunnel sowie die intensive verkehrliche Nutzung des neuen S-Bahnhofs Potsdamer Platz zurück. Neben einer Modernisierung des Fuhrparks durch die Inbetriebnahme von über 570 Wagen der Baureihe 481 kündigte die Geschäftsführung für Anfang 2001 die Eröffnung neuer Service-Fahrkartenschalter sowie einen Modellversuch zur Zugfahrer-Selbstabfertigung auf der Linie S1 an.

Details

Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 304 vom 30.12.2000, S. 27

Das Berliner S-Bahn-Netz gewinnt durch gezielte Qualitäts- und Serviceoffensiven signifikant an Attraktivität. Langfristig plant das Unternehmen, das Stationspersonal schrittweise von den Bahnsteigen abzuziehen, um die Mitarbeiter verstärkt in der flexiblen und direkten Kundenbetreuung einzusetzen.
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Original

Immer mehr Menschen reisen mit der S-Bahn. Das Unternehmen hat erneut gestiegene Fahrgastzahlen gemeldet. Während des Jahres 2000 wurden rund 291 Millionen S-Bahn-Fahrten unternommen – elf Millionen mehr als 1999.

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Mit der \“Moby Dick\“ von Tegel zum Regierungsviertel

Mit der \“Moby Dick\“ von Tegel zum Regierungsviertel

Ereignis

Die Schifffahrtsgesellschaft Stern und Kreis startet zum Osterwochenende mit ihrer gesamten, 25 Ausflugsschiffe umfassenden Flotte in die neue Berliner Reisesaison und erweitert ihr Angebot um neue Hauptstadtrouten. Zu den zentralen Linienpremieren zählt eine dreieinhalbstündige Direktverbindung vom Bezirk Tegel quer durch die Innenstadt bis zum Regierungsviertel, die fahrplanmäßig mit dem markanten Gastronomieschiff „MS Moby Dick“ bedient wird. Die Ausflugslinie steuert neben dem Haus der Kulturen der Welt ab Mitte Mai auch neue Schiffsanleger am Potsdamer Platz sowie an der Corneliusbrücke an, während parallel eine neue, gemeinsam mit der BVG entwickelte Kombi-Tageskarte für den vernetzten Nahverkehr eingeführt wird.

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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 95 vom 22.04.2000, S. 24

Das reformierte schifffahrtstechnische Angebot optimiert das touristische Ausflugsprogramm im Berliner und Brandenburger Umland maßgeblich. Neben mehrstündigen Schlösser-Rundfahrten ab Wannsee nach Potsdam und Werder lanciert das Unternehmen stimmungsvolle Abendfahrten durch das nächtliche Nikolaiviertel, während auf einer Ostseewerft in Wolgast gegenwärtig ein innovatives Cabrioschiff mit vollständig abnehmbarem Verdeck für die Folgesaison konstruiert wird.
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Original

Vom Osterwochenende an sind alle 25 Schiffe der Stern und Kreisschifffahrt Berlin wieder im Einsatz. Neben den Klassikern wie der Brückenfahrt auf Landwehrkanal und Spree sowie der historischen Stadtrundfahrt hat die „Stern und Kreis“ in dieser Saison auch neue Touren und Anlegestellen im Angebot.

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Im Juli schaltet die BVG in der U-Bahn die Fernseher an

Im Juli schaltet die BVG in der U-Bahn die Fernseher an

Ereignis

Die Berliner Verkehrsbetriebe verwandeln den fahrgastseitigen Innenraum der U-Bahn im Zuge eines technologischen Pilotprojekts in eine rollende Flimmerkiste und installieren ab Juli flächendeckend Fahrgastfernseher in den Zügen. Unter dem Markennamen „Berliner Fenster“ rüstet die Firma Robert Bosch Multimedia-Systeme schrittweise über 1.200 Wagen mit modernen 12-Zoll-Farbdisplays aus, wobei der operative Projektstart zunächst auf der Linie U9 und folgend auf der Großprofil-Linie U7 realisiert wird. Die Übertragung der werbe- und nachrichtenbasierten 15-Minuten-Programme erfolgt komplett ohne Ton und wird mittels des digitalen Rundfunkstandards DMB in Echtzeit direkt in die fahrenden Zugeinheiten gesendet.

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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 91 vom 17.04.2000, S. 23

Die werbliche und redaktionelle Aufbereitung der Bildschirminhalte soll den Verkehrsbetrieben neue Einnahmequellen erschließen und Fahrgästen neben aktuellen Kurznachrichten des „Berliner Kuriers“ auch künstlerische Kurzfilme sowie flexible Störungsmeldungen präsentieren. Um den Vorwurf einer visuellen Umweltverschmutzung zu vermeiden, konzipieren die Entwickler in enger Kooperation mit Designern eine harmonisierte Bildsprache für die Doppelmonitore.
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Original

Die Berliner U-Bahn wird zur rollenden Flimmerkiste. Die Firma Robert Bosch Multimedia-Systeme beginnt jetzt damit, mehr als 1 200 Wagen mit Farbmonitoren auszustatten. „Wir sind in der heißen Projektphase“, sagt Mitarbeiter Stefan Goebel.

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Schiffsausfluege zu Ostern und besondere Tourentipps fuer diese Saison

Schiffsausfluege zu Ostern und besondere Tourentipps fuer diese Saison

Ereignis

Zu den anstehenden Osterfeiertagen startet in Berlin und Brandenburg die Fahrgastschifffahrt offiziell mit erweiterten Fahrplanangeboten und Sonderrouten in die neue Ausflugssaison. Während historische City-Rundfahrten entlang der Museumsinsel bereits seit März erfolgreich verkehren, bieten die großen Reedereien wie Stern und Kreis, Riedel und Bruno Winkler zu Ostern wieder ganztägige Ausflugsreisen nach Werder, Brückenfahrten auf dem Landwehrkanal sowie abendliche Lichterfahrten an. Ein besonderer Saisonhöhepunkt bildet die traditionelle Flottenparade der Weißen Flotte Potsdam am Ostermontag sowie die anschließenden täglichen Sonderfahrten zum populären Baumblütenfest.

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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 89 vom 14.04.2000, S. 19

Die märkischen Reedereien optimieren ihr touristisches Angebot für Frühaufsteher, Familien und Nachtschwärmer mit speziellen Musik-, Tanz- und Eventfahrten auf den Berliner Gewässern. Neben stündlichen Spree-Rundfahrten anlässlich der Love Parade locken gastronomische Stopps an geschichtsträchtigen Ausflugslokalen wie „Neu-Helgoland“ an der Müggelspree.
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Original

Schon seit März schippernd Ausflugsdampfer wieder durch Berlin. Wegen der vielen Nachfragen nach City-Rundfahrten begann für diese Touren die Saison etwas früher und endet viel später als bei den übrigen Ausflugslinien. Auch Moby Dick, das schwimmende Restaurant der Stern und Kreis Schifffahrt, geht schon seit dem 1. April auf die Oberhavel-See-Route.

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Tarife sollen wie vorgesehen im August steigen

Tarife sollen wie vorgesehen im August steigen

Ereignis

Die Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) halten trotz intensiver öffentlicher Kritik an den geplanten Fahrpreiserhöhungen zum 1. August fest. Ein Konsortium führender Transport-Manager lehnte geforderte Korrekturen an den Tarifanträgen strikt ab und verwies auf den dringenden zusätzlichen Finanzbedarf der Betriebe. VBB-Geschäftsführer Uwe Stindt hatte zuvor davor gewarnt, dass eine Anhebung der Monatskarte für Berlin und das Umland von 120 auf 130 Mark die regionalen Verflechtungen über Gebühr belaste, und forderte stattdessen eine Begrenzung auf maximal 125 Mark.

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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 85 vom 10.04.2000, S. 26

Der anhaltende Tarifkonflikt verschärft die internen Spannungen zwischen der Verbundführung und den kommunalen Verkehrsbetrieben. Neben dem Streit über weitreichende Rabattforderungen bei Firmentickets (Jobtickets) führt der Dauerzwist zum demonstrativen Rücktritt des BVG-Vorstandsvorsitzenden Rüdiger vorm Walde von seinem Amt als Vorsitzender des VBB-Beirats.
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Original

Die Nahverkehrs-Fahrpreise in Berlin und großen Teilen Brandenburgs werden wie geplant zum 1. August angehoben. Die Verkehrsunternehmen lehnen die geforderten Korrekturen an den Tarifplänen ab. „Wir werden unseren bereits im März gestellten Antrag nicht mehr ändern. Wir brauchen das zusätzliche Geld“, sagte ein Firmen-Manager am Sonntag der „Berliner Zeitung“.

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29-Mark-Ticket zur Landesgartenschau

29-Mark-Ticket zur Landesgartenschau

Ereignis

Die Deutsche Bahn AG führt für die erste brandenburgische Landesgartenschau in Luckau ein spezielles Kombi-Ticket zum Pauschalpreis von 29 Mark ein. Das ab sofort erhältliche Angebot gilt für die Anreise von allen Berliner Fern- und Regionalbahnhöfen sowie ab Cottbus und Potsdam Hauptbahnhof. Im Pauschalpreis sind neben der schienenbasierten Beförderung bis zu den Zielbahnhöfen Lübben oder Luckau-Uckro auch der anschließende Omnibuszubringer nach Luckau sowie die reguläre Eintrittskarte für das Ausstellungsgelände enthalten.

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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 84 vom 08.04.2000, S. 31 / NACHRICHTEN

Das zeitlich befristete Sonderangebot der Deutschen Bahn unterstützt den regionalen Tourismus im Landkreis Dahme-Spreewald für den gesamten Veranstaltungszeitraum vom 22. April bis zum 16. Oktober. Das Tarifangebot besitzt ausschließlich Gültigkeit im Regional- und Fernverkehr der DB und schließt die Nutzung der Berliner S-Bahn explizit aus.
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Original

LUCKAU. Die Deutsche Bahn AG bietet für Besucher der ersten Landesgartenschau in Luckau (Dahme-Spreewald) vom 22. April bis zum 16.Oktober ein günstiges Kombi-Ticket an. Es gilt nach Angaben des Unternehmens ab den Berliner Fern- und Regionalbahnhöfen, ab Potsdam Hauptbahnhof und ab Cottbus.

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Ist der Bus puenktlich, wo gibt es Staus? Tipps bald ueber Handy und Internet

Ist der Bus puenktlich, wo gibt es Staus? Tipps bald ueber Handy und Internet

Ereignis

Die seit mehreren Jahren projektierte, bundesweit einmalige Verkehrsmanagementzentrale (VMZ) der Betreibergemeinschaft aus debis, Siemens, BVG und S-Bahn wird am 30. Juni offiziell den Echtzeitbetrieb im Berliner Stadtgebiet aufnehmen. Das mit rund 30 Millionen Mark öffentlich subventionierte Informationsnetzwerk aggregiert kontinuierlich die Datenströme städtischer Zählungen, polizeilicher Meldungen und fahrzeugseitiger Ortungen, um alle zehn bis 15 Minuten präzise Verkehrsprognosen zu erstellen. Die technologische Infrastruktur stützt sich hierbei auf bis zu 150 neu installierte Lasergeräte und 20 innerstädtische Webcams, wodurch Verkehrsteilnehmer ortsunabhängig via Mobiltelefon, Internet und Fahrzeug-Navigationssysteme über Staus, Baustellen oder ÖPNV-Störungen informiert werden.

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Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 84 vom 08.04.2000, S. 23

Die netzweite Bündelung digitaler Verkehrsdaten optimiert das urbane Mobilitätsmanagement und soll künftig auch die komplexe logistische Verkehrssteuerung bei verkehrsintensiven Großveranstaltungen wie der Love Parade koordinieren. Die Betreibergesellschaft konzipiert den Großteil des telekommunikationsbasierten Serviceangebots für die Endnutzer gebührenfrei, während spezifische SMS-Routenzahlungen mit moderaten Nutzungsentgelten belegt werden.
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Am 30. Juni soll die seit 1998 geplante Verkehrsmanagementzentrale (VMZ) von debis, Siemens, BVG und S-Bahn den Betrieb aufnehmen. Über Telefon, Handy (SMS und WAP), Internet, Fernsehen, Radio und Schautafeln erhalten die Verkehrsteilnehmer dann Informationen über Staus, Baustellen, Großveranstaltungen, überfüllte Parkhäuser, Umleitungen und Störungen bei S- und U-Bahn.

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Der vergessene Bahnhof ist jetzt Expo-Park

Der vergessene Bahnhof ist jetzt Expo-Park

Ereignis

Das Schöneberger Südgelände, die seit 1948 ungenutzte und vollständig verwilderte Brachfläche des ehemaligen Rangierbahnhofs Tempelhof, wird als offizielles Außenprojekt der Weltausstellung Expo 2000 zu einem einzigartigen Natur-Park umgestaltet. Unter dem Leitmotto „Mensch, Natur, Technik“ inszenierten die Planer um Hendrik Gottfriedsen, Geschäftsführer der Grün Berlin GmbH, ein geschütztes Areal, in dem die schleichende Rückeroberung durch die Flora bewusst gewollt ist. Zwischen rostigen Schienenwegen, alten Signalanlagen und einer historisch platzierten Dampflokomotive schufen Landschaftsarchitekten und die Künstlergruppe „Odious“ einen künstlichen Garten, der am 27. Mai feierlich eröffnet wird.

Details

Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 82 vom 06.04.2000, S. um32

Die behutsame städtebauliche Transformation der innerstädtischen Wildnis sichert einen wertvollen Rückzugsraum für über 100 bedrohte Wildbienenarten, Dachsfamilien und Nachtigallen. Zum dauerhaften Schutz des ausgewiesenen Naturschutzgebietes und der ökologischen Vielfalt ist das Verlassen der angelegten Stege streng untersagt, zudem gilt für den gesamten Park ein striktes Hundeverbot.
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Original

Kilometer vier ist mit Moos bewachsen. Der Stein steht neben den Gleisen und zeigt an, wo sich der Betrachter befindet. Bei Kilometer vier, auf dem Gelände des Rangierbahnhofs Tempelhof, der als Schöneberger Südgelände bekannt ist. Bald wird das Moos über die Zahl hinweggewachsen sein, niemand wird das verhindern.

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