Der vergessene Bahnhof ist jetzt Expo-Park

Der vergessene Bahnhof ist jetzt Expo-Park

Ereignis

Das Schöneberger Südgelände, die seit 1948 ungenutzte und vollständig verwilderte Brachfläche des ehemaligen Rangierbahnhofs Tempelhof, wird als offizielles Außenprojekt der Weltausstellung Expo 2000 zu einem einzigartigen Natur-Park umgestaltet. Unter dem Leitmotto „Mensch, Natur, Technik“ inszenierten die Planer um Hendrik Gottfriedsen, Geschäftsführer der Grün Berlin GmbH, ein geschütztes Areal, in dem die schleichende Rückeroberung durch die Flora bewusst gewollt ist. Zwischen rostigen Schienenwegen, alten Signalanlagen und einer historisch platzierten Dampflokomotive schufen Landschaftsarchitekten und die Künstlergruppe „Odious“ einen künstlichen Garten, der am 27. Mai feierlich eröffnet wird.

Details

Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 82 vom 06.04.2000, S. um32

Die behutsame städtebauliche Transformation der innerstädtischen Wildnis sichert einen wertvollen Rückzugsraum für über 100 bedrohte Wildbienenarten, Dachsfamilien und Nachtigallen. Zum dauerhaften Schutz des ausgewiesenen Naturschutzgebietes und der ökologischen Vielfalt ist das Verlassen der angelegten Stege streng untersagt, zudem gilt für den gesamten Park ein striktes Hundeverbot.
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Original

Kilometer vier ist mit Moos bewachsen. Der Stein steht neben den Gleisen und zeigt an, wo sich der Betrachter befindet. Bei Kilometer vier, auf dem Gelände des Rangierbahnhofs Tempelhof, der als Schöneberger Südgelände bekannt ist. Bald wird das Moos über die Zahl hinweggewachsen sein, niemand wird das verhindern.

Hinweis

dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt