Tarife sollen wie vorgesehen im August steigen
Ereignis
Die Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) halten trotz intensiver öffentlicher Kritik an den geplanten Fahrpreiserhöhungen zum 1. August fest. Ein Konsortium führender Transport-Manager lehnte geforderte Korrekturen an den Tarifanträgen strikt ab und verwies auf den dringenden zusätzlichen Finanzbedarf der Betriebe. VBB-Geschäftsführer Uwe Stindt hatte zuvor davor gewarnt, dass eine Anhebung der Monatskarte für Berlin und das Umland von 120 auf 130 Mark die regionalen Verflechtungen über Gebühr belaste, und forderte stattdessen eine Begrenzung auf maximal 125 Mark.
Details
Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 85 vom 10.04.2000, S. 26
Der anhaltende Tarifkonflikt verschärft die internen Spannungen zwischen der Verbundführung und den kommunalen Verkehrsbetrieben. Neben dem Streit über weitreichende Rabattforderungen bei Firmentickets (Jobtickets) führt der Dauerzwist zum demonstrativen Rücktritt des BVG-Vorstandsvorsitzenden Rüdiger vorm Walde von seinem Amt als Vorsitzender des VBB-Beirats.
weiter im Archiv der angegebenen Quelle
Original
Die Nahverkehrs-Fahrpreise in Berlin und großen Teilen Brandenburgs werden wie geplant zum 1. August angehoben. Die Verkehrsunternehmen lehnen die geforderten Korrekturen an den Tarifplänen ab. „Wir werden unseren bereits im März gestellten Antrag nicht mehr ändern. Wir brauchen das zusätzliche Geld“, sagte ein Firmen-Manager am Sonntag der „Berliner Zeitung“.
Hinweis
dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt