Im Juli schaltet die BVG in der U-Bahn die Fernseher an
Ereignis
Die Berliner Verkehrsbetriebe verwandeln den fahrgastseitigen Innenraum der U-Bahn im Zuge eines technologischen Pilotprojekts in eine rollende Flimmerkiste und installieren ab Juli flächendeckend Fahrgastfernseher in den Zügen. Unter dem Markennamen „Berliner Fenster“ rüstet die Firma Robert Bosch Multimedia-Systeme schrittweise über 1.200 Wagen mit modernen 12-Zoll-Farbdisplays aus, wobei der operative Projektstart zunächst auf der Linie U9 und folgend auf der Großprofil-Linie U7 realisiert wird. Die Übertragung der werbe- und nachrichtenbasierten 15-Minuten-Programme erfolgt komplett ohne Ton und wird mittels des digitalen Rundfunkstandards DMB in Echtzeit direkt in die fahrenden Zugeinheiten gesendet.
Details
Quelle: Berliner Zeitung, Ausgabe 91 vom 17.04.2000, S. 23
Die werbliche und redaktionelle Aufbereitung der Bildschirminhalte soll den Verkehrsbetrieben neue Einnahmequellen erschließen und Fahrgästen neben aktuellen Kurznachrichten des „Berliner Kuriers“ auch künstlerische Kurzfilme sowie flexible Störungsmeldungen präsentieren. Um den Vorwurf einer visuellen Umweltverschmutzung zu vermeiden, konzipieren die Entwickler in enger Kooperation mit Designern eine harmonisierte Bildsprache für die Doppelmonitore.
weiter im Archiv der angegebenen Quelle
Original
Die Berliner U-Bahn wird zur rollenden Flimmerkiste. Die Firma Robert Bosch Multimedia-Systeme beginnt jetzt damit, mehr als 1 200 Wagen mit Farbmonitoren auszustatten. „Wir sind in der heißen Projektphase“, sagt Mitarbeiter Stefan Goebel.
Hinweis
dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt