S-Bahn + Flughäfen: DBV Berlin-Brandenburg zur Verkehrserschließung "BBI Business Park Berlin"

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Die aktuellen Planungen sehen für das neue Gewerbegebiet „Business Park Berlin“ im Ortsteil Bohnsdorf (laut Eigenwerbung der Berliner Flughafen GmbH das größte Gewerbegebiet Berlins) keinen ausreichenden Bahn- und Busanschluss vor.
6.000 Arbeitsplätze sollen hier entstehen. Alleine die Pkw-Fahrten in und aus dem Gewerbegebiet sollen nach jetziger Prognose etwa 14.000 pro Tag betragen. Wie hoch der Schwerlastverkehr sein kann, wurde dagegen trotz mehrfacher Nachfrage aus dem Publikum auf einer Bürgerversammlung in Bohnsdorf verschwiegen.
Der Bahnkunden-Verband kritisert, dass eine gute Verkehrschließung des größten Gewerbegebietes in Berlin noch möglich wäre; stattdessen wird ohne Not auf die Berücksichtigung öffentlicher Verkehrsmittel verzichtet. Nach Auskunft des Planers auf der Veranstaltung rechtfertigen 6.000 Arbeitsplätze einen S-Bahn-Anschluss nicht. Vom Bezirksamtes wird darauf verwiesen, dass er für die Erschließung mit Bahn und Bus nicht zuständig wäre. Nach Meinung des Bahnkunden-Verbandes ist der Bezirk sehr wohl zuständig, denn er könnte eine solche Erschließung zumindest in seinen Planungen mit berücksichtigen und vom Senat einfordern.
Der Bahnkunden-Verband hatte in seinem Verkehrskonzept vom 24. Juni 2008 zum Schienenanschluss des Flughafens BBI vorgeschlagen, die S-Bahn-Strecke sinnvollerweise durch das Gewerbegebiet zu führen und hier auch einen Halt vorzusehen. Die Weiterführung der S-Bahn zum Flughafen und ein Halt im Gewerbegebiet bringt für alle Vorteile: kurze Fahrzeiten zum Flughafen, geringere Kosten bei der Bestellung der Zugleistungen (nach unserer Schätzung 1,5 Mio. € statt 4 Mio. €), zusätzliche Erschließung des Gewerbegebietes, bessere Auslastung der Züge.
Der Senat von Berlin beschliesst schöne Luftreinhaltepläne und verabschiedet strenge Umweltauflagen. Hier aber, wo die Möglichkeit besteht, nachhaltige Verkehrspolitik im Sinne einer umweltverträglichen Verkehrspolitik zu betreiben, werden diese heren Ziele plötzlich außer Acht gelassen.
Das Konzept des Bahnkunden-Verbandes zur Verkehrserschließung ist abrufbar im Internet: www.bahnkunden.de, Rubrik Presseinformationen, Information vom 24. Juni 2008 (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 25.09.08).

S-Bahn + Bahnhöfe: S-Bahn Berlin mit neuem Linienkonzept auf Ostkreuz-Umbau vorbereitet

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/presse/
presseinformationen/ubp/p20080924.html

Südkreuz und der Nordosten erhalten Direktverbindung zum Flughafen / AirportExpress des Regionalverkehrs fährt weiter im Halbstundentakt

(Berlin, 24. September 2008) Der Baufortschritt am Bahnhof Ostkreuz macht ab 23. August nächsten Jahres die Sperrung und den anschließenden Abriss der S-Bahn-Verbindungskurve zwischen Treptower Park und Warschauer Straße erforderlich. Derzeit wird diese von der Linie S9 genutzt, die im 20-Minuten-Takt den Flughafen Schönefeld direkt mit der Stadtbahn verbindet.

Die S-Bahn Berlin hat bereits jetzt ein verändertes Linienkonzept entwickelt und mit dem Land Berlin abgestimmt. Damit ist auch während der etwa fünfjährigen Bauzeit in diesem Bereich des Großprojekts eine adäquate S-Bahn-Verbindung zwischen dem Flughafen und der Innenstadt gewährleistet. Kernstücke sind die Weiterführung der Linie S9 über Ostkreuz und den Ostring nach Blankenburg. Damit erhalten Fahrgäste aus dem Prenzlauer Berg und dem Nordosten der Stadt eine bessere Anbindung an den Flughafen. Die Linie S45 wird über ihren bisherigen Endpunkt Hermannstraße bis zum Südkreuz verlängert. Dort bestehen gute Anschlüsse an den Regional- und Fernverkehr sowie zu wichtigen Zielen in der Innenstadt. Die bestehende Direktverbindung mit dem AirportExpress des Regionalverkehrs nach Ostbahnhof, Alexanderplatz, Friedrichstraße, Hauptbahnhof und Zoologischer Garten bleibt bestehen und wird weiter im Halbstundentakt angeboten.

Der Wegfall der Linie S9 zwischen Spandau und Warschauer Straße wird komplett durch zusätzliche Züge der Linie S75 ausgeglichen, die künftig alle 10 statt alle 20 Minuten fährt. Damit müssen Fahrgäste, die aus oder in Richtung Wartenberg fahren, nicht mehr an der Warschauer Straße umsteigen.

Auf dem Ostring ergibt sich mit den Linien S41/42, S8, S85 und S9 tagsüber ein Mehrangebot. Der Nachfrage angepasst fährt die Linie S85 dafür außerhalb des Berufsverkehrs nur noch zwischen Grünau und Greifswalder Straße. Im Tausch mit dem bisherigen Endpunkt der Linie S45 fährt die S47 nur noch zwischen Spindlersfeld und Hermannstraße.

Die S-Bahn Berlin wird ihre Fahrgäste rechtzeitig vor Beginn der Sperrung über die neuen Verbindungen und die geänderten Fahrpläne informieren.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Bahnhöfe + S-Bahn: Bahn knickt im Streit um das Ostkreuz ein, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article891318/
Bahn_knickt_im_Streit_um_das_Ostkreuz_ein.html

Im Streit um die Lärmbelästigungen am Ostkreuz zeigt sich die Bahn kompromissbereit. Das Unternehmen lässt nicht nur prüfen, ob mobile Schutzwände die Lärmbelästigungen für die Anwohner senken. Vielmehr sollen Schallschutzfenster deutlich früher als geplant in die Wohnungen eingebaut werden.
Außerdem will die Bahn in Zukunft die lärmintensiven nächtlichen Arbeiten früher ankündigen. Das wurde auf der Bürgerversammlung Donnerstagabend angekündigt.
Damit haben die von den nächtlichen Bauarbeiten entnervten Anwohner einen Teilsieg errungen. Sie hatten sich gerichtlich gegen die Bauarbeiten gewehrt. Das hatte den Bau- und Kostenplan der Bahn durcheinander gebracht. Die Bahn lässt den wichtigsten Kreuzungsbahnhof der Berliner S-Bahn für 411 Millionen Euro umbauen. Bis 2014 soll der Rohbau stehen.
Ohne Versäumnisse einzuräumen, kündigte der Projektleiter der Baustelle, Mario Wand, an, dass die Bahn den Anwohner …

S-Bahn + Regionalverkehr: DBV stellt Bahnkonzept Falkensee vor

http://www.lok-report.de/

Am 16.09.08 wurde in Falkensee gemeinsam von Landes- und Regionalverband der aktuelle Stand des „Bahnkonzeptes Falkensee“ vorgestellt und anschließend mit den anwesenden Gästen diskutiert.
Die Vorstellung fand statt im Rahmen der 25. Deutschen Schienenverkehrs-Wochen, einer bundesweiten Veranstaltungsreihe für Bahnkunden. Organisator ist der Deutsche Bahnkunden-Verband.
Der Bahnkunden-Verband spricht sich in seinem Konzept, in dessen Titel ganz bewusst „Arbeitsstand September 2008“ als Hinweis steht, für die Verlängerung der S-Bahn über den heutigen Endpunkt Spandau Hauptbahnhof bis mindestens nach Falkensee und einer Zugfolge im 20-Minuten-Takt aus. Darüberhinaus soll es, wie es auch auf fast allen anderen radialen Strecken im Berliner Raum üblich ist, einen Halbstunden-Takt im Regionalverkehr geben.
Nach Berechnungen des Bahnkunden-Verbandes würde die Einstellung der heutigen Regionalbahn-Linie 10, die S-Bahn im 20-Minuten-Takt bis nach Falkensee und die zusätzlichen Halte der Linie RE 4 in Brieselang und Finkenkrug dennoch Einsparungen von über 1,5 Millionen Euro pro Jahr bedeuten. Damit wäre auch unter Kostengesichtspunkten die S-Bahn eine wirtschaftliche Alternative. Ganz abgesehen von einem dann verlässlichen Fahrplan ohne regelmäßige Verspätungen und einem gut merkbaren Fahrplantakt.
Im Vordergrund steht für den Bahnkunden-Verband jedoch die schnellstmögliche Verbesserung des Bahnanangebotes im Havelland. Übervolle Züge, chaotische Zustände beim Ein- und Aussteigen und ständige Verspätungen müssen schnellstmöglich angegangen werden. Dazu muss sich das Land nun endlich entscheiden, was es will. Entweder ist eine weitere Verdichtung des Regionalbahnangebotes erforderlich oder es muss die S-Bahn geben. Die Stärkung des Schienenverkehrs bedeutet auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz – denn viele Autofahrer hätten so eine interessante Alternative zum eigenen Auto.
Das ausführliche Konzept steht ab sofort im Internet in der Rubrik „Presseinformationen“ auf der Internet-Seite www.bahnkunden.de zur Verfügung.
Am 14. Oktober 2008 von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr soll im Hotel „Bayerischer Hof“, Potsdamer Straße 18 in Falkensee weiter diskutiert werden. Gäste und Interessierte sind dazu herzlich eingeladen (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, 18.09.08).

S-Bahn: Berliner S-Bahn testet neue Zugabfertigung, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/titelseite/
article887376/
Berliner_S_Bahn_testet_neue_Zugabfertigung.html

Das umstrittene neue Zugabfertigungssystem der S-Bahn soll noch in diesem Jahr erneut in die Testphase gehen. Künftig sollen Kamerabilder vom Bahnsteig auf einen Monitor im Führerstand der Züge übertragen werden.
– Der Fahrer überwacht den Ein- und Ausstieg und übernimmt die Abfertigung seines Zuges selbst. Durch die Technik soll ein Großteil des bisherigen Aufsichtspersonals auf den Bahnsteigen eingespart werden. Ein erster Probelauf war im Sommer nach technischen Problemen vom Eisenbahnbundesamt abgebrochen worden. Nun wurde nach S-Bahn-Angaben ein neuer Antrag für den Testbetrieb gestellt. In etwa zwei Monaten könne die „erforderliche Betriebssicherheit“ geschaffen werden, hofft das Unternehmen. Vorerst soll das Bahnsteigpersonal aber noch nicht abgezogen werden. Falls die neue Technik versagt, sollen die bisherigen Aufsichten als „Rückfallebene“ zur Verfügung stehen.
Unterdessen erntete die S-Bahn gestern Kritik für ihre Forderung, die …

S-Bahn: S-Bahn-Züge müssen wegen Gleismängeln langsamer fahren, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0912/berlin/0033/index.html

Nicht nur in Lichtenberg gelten Tempo-Beschränkungen
Peter Neumann
Am Mittwoch wurde den S-Bahnen zwischen Lichtenberg und Friedrichsfelde Ost Schleichtempo verordnet – wegen Gleismängeln. Jetzt arbeitet die Deutsche Bahn (DB) daran, dass die Beschränkung auf Tempo 20 möglichst bald wieder aufgehoben werden kann. Doch der 1 200 Meter lange Abschnitt im Osten der Stadt ist nicht die einzige Stelle im S-Bahn-Netz, an der die Züge langsamer fahren müssen. Auf einigen Teilstücken gelten schon seit einigen Monaten Geschwindigkeitsbeschränkungen, berichten Fahrer. Darunter leide die Pünktlichkeit.
Die Gleismängel zwischen Lichtenberg und Friedrichsfelde Ost sind seit März bekannt, sagte der Bahnsprecher Burkhard Ahlert. Sie wurden aufgespürt, als ein Schienenprüfzug die Strecke mit Ultraschall untersuchte. Damals wurde die …

S-Bahn: Gleismängel – S-Bahnen müssen Tempo 20 fahren, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0911/berlin/0121/index.html

Auf einer der am stärksten frequentierten S-Bahn-Strecken Berlins kommt es seit gestern Mittag zu Zugausfällen und Verspätungen. Zwischen Lichtenberg und Friedrichsfelde Ost sind bei Routinemessungen auf 1 200 Metern Gleismängel festgestellt worden. Seitdem gilt dort Tempo 20. Weil die Strecke nun weniger leistungsfähig ist, fuhr die S 75 zwischen Warschauer Straße und Wartenberg nur alle 20 Minuten und die S 5 zwischen Lichtenberg und …

allg.: Fahrgastzahlen im Nahverkehr sind gesunken, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0909/berlin/0050/index.html

Der WM-Effekt ist vorbei / Weniger Schüler
Peter Neumann
Busse und Bahnen in Berlin und Brandenburg haben im vergangenen Jahr weniger Fahrgäste befördert als 2006. Das geht aus dem neuen Bericht des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) hervor, der gestern publiziert wurde.
2007 wurden die Nahverkehrsmittel in beiden Bundesländern für 1,237 Milliarden Fahrten genutzt. Im Jahr davor waren es noch 1,256 Milliarden Fahrten. Damals hatten die Besucherströme zur Fußball-Weltmeisterschaft die Fahrgastzahlen in die Höhe getrieben. 2007 gab es diesen „WM-Effekt“ nicht mehr. So schlugen Negativentwicklungen im vergangenen Jahr umso deutlicher bei der Nachfrage zu Buche. „In Brandenburg sanken die Schülerzahlen um 4,5 Prozent, in Berlin um 2,1 Prozent. Das sind Werte, die in Deutschland einmalig sind“, sagte VBB-Sprecher Matthias Stoffregen. Auch wurde das Fahrtenangebot in geringem Umfang verringert.
Langfristig hätten die Fahrgastzahlen aber zugenommen, hieß es. 2001 wurden nur …

S-Bahn: S-Bahn-Chef weist alle Vorwürfe zurück, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/
article874582/.html

Der S-Bahn-Chef weist alle Vorwürfe zurück: Anders als vom Fahrgastverband Igeb behauptet, sei die Zahl der Beschwerden sogar zurückgegangen: „Fakt ist, es gibt kein erhöhtes Beschwerdeaufkommen“, so Tobias Heinemann. 80 Prozent der S-Bahn-Kunden seien zufrieden oder sogar sehr zufrieden.
S-Bahn-Chef Tobias Heinemann hat auf Vorwürfe des Fahrgastverbandes Igeb reagiert, die S-Bahn gefährde ihren guten Ruf. Wie berichtet hatte sich die Zahl der Beschwerden von Fahrgästen über die S-Bahn beim Igeb binnen zwölf Monaten deutlich erhöht. Hauptkritikpunkte waren demnach Verspätungen und Zugausfälle, mangelnde Fahrgastinformation und überfüllte Züge.
Für den S-Bahn-Chef ist das kein Grund zur Beunruhigung. Insgesamt gingen in einem Jahr beim Igeb nämlich nur 77 Beschwerden über sein Unternehmen ein. Ein Bruchteil dessen, was die Mitarbeiter in der S-Bahn-eigenen …

S-Bahn: Die S-Bahn muss aus Sicherheitsgründen weitere Züge aus dem Verkehr ziehen / Sanierung geplant, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0905/berlin/0027/index.html

„Coladosen“ haben Risse im Boden
Die S-Bahn muss aus Sicherheitsgründen weitere Züge aus dem Verkehr ziehen / Sanierung geplant
Peter Neumann
Risse in den Böden ihrer Züge machen den S-Bahnern Sorgen. Die Zahl der Fahrzeuge, die wegen solcher Schäden aus dem Verkehr gezogen werden mussten, ist gestiegen. Zehn Zwei-Wagen-Einheiten können inzwischen nicht mehr für die Fahrgastbeförderung genutzt werden, sagte Bahnsprecher Burkhard Ahlert der Berliner Zeitung. Im Juni waren sechs „Viertelzüge“, die aus jeweils zwei Wagen bestehen, aus dem Betrieb genommen worden. In den vergangenen Wochen seien vier weitere hinzu gekommen.
Es sind nicht die einzigen Fahrzeuge, bei denen S-Bahner bei Routinekontrollen Risse in den Fußböden festgestellt haben. Betroffen ist ausschließlich die Baureihe 485, die unter anderem auf der Linie 9 zwischen Spandau und dem Flughafen Schönefeld eingesetzt wird. Früher waren diese Züge als „Coladosen“ bekannt, weil sie …