Bahnverkehr + Regionalverkehr: Zweieinhalb Stunden bis Hamburg, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1117/berlin/0029/index.html

Die Bahn tauscht von März bis Juni auf der ICE-Strecke Betonschwellen aus / Fahrpreise sollen reduziert werden
Peter Neumann
Weil bröselnde Betonschwellen ausgetauscht werden, müssen die Fahrgäste zwischen Berlin und Hamburg für das nächste Jahr längere Reisezeiten einplanen. Das hat Ingulf Leuschel, der Konzernbevollmächtigte der Bahn, angekündigt. Vom 1. März bis 13. Juni seien sie mit dem Intercity Express (ICE) im Durchschnitt 35 bis 45 Minuten länger unterwegs als heute, sagte er. Wie aus dem Fahrplan hervorgeht, dauert die ICE-Reise vom Berliner zum Hamburger Hauptbahnhof dann bis zu zwei Stunden und 32 Minuten. Die Bahn möchte ihren Kunden für die Fahrzeitverlängerung einen Ausgleich gewähren. „Es wird etwas geben, was den Fahrpreis reduziert“, teilte Leuschel mit.
Dabei habe die Bahn vor allem Stammkunden im Blick. Allerdings blieb offen, wie …

Radverkehr: Sechs-Kilometer-Rundweg für Radfahrer geplant, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article978626/.html

Fußgänger, Radfahrer und Skater können sich freuen: Mit dem Programm des Stadtumbaus West am Südkreuz soll in Schöneberg ein etwa sechs Kilometer langer Rundweg geschaffen werden.
Von der Yorckstraße verläuft die Trasse in südlicher Richtung unter der Monumenten- und Kolonnenbrücke hindurch bis zum Bahnhof Südkreuz, schwenkt dort über die Torgauer Straße durch den Cheruskerpark auf die Westseite der Wannseebahn (S 1) zur Ebersstraße, wo es zurück nach Norden bis zum Gleisdreieck geht. Die Cheruskerstraße wird für die Grün-Verbindung als Fahrradstraße ausgewiesen. Anliegerverkehr und Parkplätze bleiben erhalten. Die sogenannte Schöneberger Schleife ist Teil eines überörtlichen Nord-Süd-Grünzugs, der langfristig von Pankow über Mitte, Schöneberg und Lichterfelde bis zum Fläming-Skate reichen soll. Er wird Teil des Radfernweges Berlin-Leipzig. Das Gebiet rund um den Bahnhof Südkreuz soll bis 2015 mit rund …

Straßenverkehr: Flickwerk an maroden Straßen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/
berlin/article978612/.html

Obwohl die Frostschäden des vergangenen Winters noch längst nicht alle behoben sind, wird es 2009 kein neues Schlagloch-Sonderprogramm für Berlin geben. Das kündigt Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gegenüber der Berliner Morgenpost an.
Stattdessen wird es wie im vergangenen Jahr direkte Zuweisungen an die zwölf Bezirke von jeweils 500 000 Euro geben. Insgesamt stehen damit allen Bezirken im kommenden Jahr 32,1 Millionen Euro für die Instandhaltung der Straßen zur Verfügung. Darüber hinaus kann der Bezirk Mitte mit einer Sonderzuweisung in Höhe von zwei Millionen Euro rechnen. Der Bezirk ist allerdings verpflichtet, dieses Geld nur im zentralen Bereich des Alt-Bezirks Mitte auszugeben.

ADAC: 400 Millionen Euro nötig
32,1 Millionen Euro klingen nur bei oberflächlicher Betrachtung nach viel Geld. Der Betrag muss jedoch auf das riesige Straßennetz der Hauptstadt …

Tarife: Tickets im Nahverkehr sollen um 2,3 Prozent teurer werden, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article978619/
Tickets_im_Nahverkehr_sollen_um_2_3_Prozent_teurer_werden.html

Die Tarifexperten der 41 zum Verkehrsverbund Berlin Brandenburg (VBB) gehörenden Nahverkehrsunternehmen haben sich auf einen Antrag geeinigt, wonach die Fahrpreise zum 1. April 2009 um durchschnittlich 2,3 Prozent steigen sollen.
Bereits im April dieses Jahres hatten sich die Tickets im VBB um rund zwei Prozent verteuert.
Das Volumen der 2009 geplanten Preiserhöhung liegt unter den ursprünglichen Vorstellungen von Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und S-Bahn. Die beiden größten Verkehrsunternehmen der Region hatten Tarifanhebungen von mindestens drei Prozent gefordert. Sie begründen dies mit stark gestiegenen Kosten etwa für Strom und Diesel. Zudem habe es für die Mitarbeiter der Unternehmen zum Teil deutliche Lohnerhöhungen gegeben, heißt es weiter. So erkämpfte die Gewerkschaft Ver.di für die 12 500 BVG-Beschäftigten in wochenlangen Streiks Einkommensverbesserungen von 4,3 Prozent.
Offen ist allerdings, ob die Politik den Tarifvorschlag …

Bahnhöfe + S-Bahn: Ostkreuz bekommt nun doch eine Bahnhofshalle, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1115/berlin/0165/index.html

Peter Neumann
Am Ostkreuz müssen die Fahrgäste auf dem Ringbahnsteig der S-Bahn anders als befürchtet künftig nicht im Regen stehen. Der Vorstand der Deutschen Bahn hat entschieden, dass dort bei dem Umbau des Bahnhofs eine Halle errichtet wird. Die Bahn übernimmt mehr als die Hälfte der Baukosten, die sich auf …

Potsdam + Straßenbahn: Straßenbahnfahrer lässt Behinderte nachts allein an Haltestelle zurück, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11362175/60709/
Strassenbahnfahrer-laesst-Behinderte-nachts-allein-an-Haltestelle-zurueck.html

POTSDAM / WALDSTADT – Als Ramona Schäfer (Name geändert – d.R.) am Mittwochabend von einem Treffen mit Bekannten in der Martin-Luther-Kapelle nach Hause fahren will, erlebt sie eine böse Überraschung: An der Haltestelle Heinrich-Mann-Allee/ Ecke Eduard-Claudius-Straße wartet die Rollstuhlfahrerin auf die Tram der Linie 91. Es ist 21.44 Uhr, als diese einfährt. Schäfer will mit ihrem Rolli in die Bahn, doch der Fahrer steigt aus und signalisiert ihr von Weitem, ein Einsteigen sei nicht möglich. Wegen der Bauarbeiten an der Haltestelle – diese hatten am Montag begonnen und dauern voraussichtlich bis 18. November – sei der Einstieg für Fahrgäste nur an der ersten Tür möglich, erläutert er. Die 52-Jährige glaubt an einen schlechten Scherz, denn durch diese Tür passt kein Rollstuhl hindurch. Ob es denn möglich sei, mit der Tram ein paar Meter vorzufahren, fragt Schäfer. So könne sie durch einen der breiten Eingänge weiter hinten in die Bahn gelangen. „Das kann ich nicht machen“, erwidert …

Flughäfen: Letzte Starts in Tempelhof rücken näher, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1114/berlin/0070/index.html

Auch das Land Berlin hat seine Einwilligung gegeben
Peter Neumann
Den Flughafen Tempelhof gibt es nicht mehr. Doch die Chancen, dass auf dem Gelände trotzdem noch einmal Flugzeuge starten, sind weiter gestiegen. Nach dem Bund hat nun auch das Land Berlin als zweiter Eigentümer zugestimmt, dass die drei dort noch stehenden Maschinen von dem Grundstück abheben dürfen. Die Einwilligung der Berliner Immobilien-Management GmbH liege jetzt vor, sagte Peter Liss von den LTS Flugdiensten in Strausberg gestern der Berliner Zeitung. Ihm gehört eines der Flugzeuge – die grüne Antonow AN-2, ein Doppeldecker aus der UdSSR-Produktion. Wegen schlechten Wetters konnte sie den Flughafen nicht mehr vor der …

S-Bahn: Die S-Bahn will pünktlicher werden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1114/berlin/0068/index.html

Reservezüge und ein neues Störfallkonzept
Peter Neumann
Mit einer „Pünktlichkeitsoffensive“ will die S-Bahn die Zahl der Verspätungen senken. Das hat S-Bahn-Chef Tobias Heinemann während eines Gesprächs mit der Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer angekündigt. „Ich bin erleichtert, dass unsere Forderung, die Qualität zu verbessern, so schnell umgesetzt wird“, sagte die SPD-Politikerin gestern. Die S-Bahn wolle dafür sorgen, dass die S 9 mit Vorrang abgefertigt wird. Auch auf den Ringlinien S 41/S 42 solle verstärkt auf pünktliche Abfahrt geachtet werden. Zudem will die S-Bahn Baustellen besser koordinieren, das Vorgehen bei Störfällen standardisieren und Reservezüge künftig ständig einsatzbereit halten, so die Senatorin im Abgeordnetenhaus. Weil zu viele S-Bahnen unpünktlich waren, hatte sie im Oktober damit …

Straßenbahn + U-Bahn: Jetzt drohen hohe Verluste, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/1114/berlin/0067/index.html

Peter Neumann
Die Finanzkrise könnte auch die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) treffen. Darum nimmt das Unternehmen eine Risikovorsorge von 157 Millionen Euro in die Bilanz auf. Anlass sind komplizierte Wertpapier- und Leasinggeschäfte in den USA. Das Stichwort lautet: „Cross Border Leasing“ (CBL).
Die Rückstellung könne den größtmöglichen Schaden abdecken, sagte die BVG-Sprecherin Petra Reetz. Die BVG erwarte aber nicht, dass die gesamte Summe fällig wird. Realistisch sei ein zweistelliger Millionenbetrag – wenn überhaupt. Falls Forderungen erhoben würden, erwäge die BVG zudem eine Schadensersatzklage gegen die beratende Bank in den USA. Reetz: „Wir gehen davon aus, dass Cross Border Leasing unter dem Strich ein gutes Geschäft für uns bleibt. Dadurch haben wir seit 1979 einen Vorteil von insgesamt rund …

Straßenbahn + U-Bahn: Mit Schutzfolien will die BVG das Scheibenzerkratzen in U- und Straßenbahnen verhindern, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2008/1114/berlin/0014/index.html

Peter Neumann
In U-Bahn-Zügen behindern weiß aufgedruckte Brandenburger Tore den Blick nach draußen. In Straßenbahnen haben die Fahrgäste hinter grün beklebten Fenstern den Eindruck, die Welt durch eine ziemlich dunkle Sonnenbrille zu betrachten. Mit einem neuen Schutzfoliendesign wollen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) erreichen, dass ihre Fensterscheiben seltener zerkratzt werden.
Nun werden alle Bahnen damit ausgestattet, sagte die BVG-Sprecherin Petra Reetz der Berliner Zeitung. Doch die bedruckte Anti-Scratching-Folie für die U-Bahn stößt auf Kritik. „Damit kapituliert die BVG vor den Vandalen“, kritisierte Jens Wieseke vom Berliner Fahrgastverband IGEB. „Wir fordern freie Sicht nach draußen.“ Motto: „Macht das Tor weg!“
Allein im vergangenen Jahr mussten wir 960 000 Euro dafür ausgeben, …