BVG: Computersystem bremst die BVG aus Neues Programm führt dazu, dass Fahrten ausfallen Peter Neumann Ein neues Computerprogramm sorgt bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) für Ärger. Das System, das die Dienst- und Fahrplangestaltung sowie den Fahrzeugeinsatz steuern soll, arbeitet viel langsamer als erwartet. , aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0621/berlin/
0059/index.html

Ein neues Computerprogramm sorgt bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) für Ärger. Das System, das die Dienst- und Fahrplangestaltung sowie den Fahrzeugeinsatz steuern soll, arbeitet viel langsamer als erwartet. Das kann dazu führen, dass „offene Dienste nicht besetzt werden können und deswegen ausfallen“, sagte Henrik Falk, der Finanzvorstand des Landesunternehmens. Für die BVG-Kunden bedeutet dies: Sie müssen länger auf die nächste Fahrt warten. Während Falk beschwichtigte, dass Bus- und Bahnfahrten „nur in seltenen Ausnahmefällen“ nicht stattfinden konnten, sprachen BVG-Mitarbeiter von „ernsten Problemen“.
„Dass der Betrieb noch funktioniert, ist dem Engagement der zuständigen Kollegen zu verdanken,“ bestätigte Axel Schröder vom BVG-Gesamtpersonalrat. Weil das Computerprogramm schwerfällig arbeitet, mussten die Mitarbeiter parallel dazu eine „Zettelwirtschaft“ aufziehen – Disposition wie anno Dunnemals. Das habe nicht nur …

Bahnverkehr: Vorerst kein Zug nach Kolberg Pläne stießen auf Probleme Peter Neumann Die Pläne für einen weiteren Ausflugszug an die Ostsee haben sich erst einmal zerschlagen., aus Berliner Zeitung

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0071/index.html

Die Pläne für einen weiteren Ausflugszug an die Ostsee haben sich erst einmal zerschlagen. Zwischen Berlin und dem polnischen Ostseebad Kolobrzeg (Kolberg) wird es nach dem jetzigem Stand keine direkte Verbindung geben. Das teilte eine Sprecherin der Deutschen Bahn (DB) der Berliner Zeitung mit.
Ende April hatte die DB angekündigt, dass sie vom 13. Juni an täglich von Berlin nach Kolberg fahren will – morgens hin, am späten Nachmittag zurück. Damit wäre das Tourismuszentrum mit dem sechs Kilometer langen Sandstrand besser erreichbar. Für die Dieseltriebwagen, die auf der neuen Route eingesetzt werden sollen, schulte die Bahn acht polnische Lokführer. Außerdem wurden die drei Fahrzeuge für Polen umgebaut, für die nötige Zulassung gab es schon Testfahrten.
Doch nun kam das Aus. „Eine traurige Neuigkeit“, sagte Andreas Schwarze von Pro Bahn. Der Partner der DB, das polnische Unternehmen PKP Intercity, habe sich …

Museum: Metalldiebstahl jetzt auch bei Museumsbahn Unbekannte entkommen mit 200 Meter Fahrleitung Peter Neumann BUCKOW. Auf der Suche nach Metall, das sie verkaufen können, machen Kriminelle vor ehrenamtlich betriebenen Museumszugstrecken nicht Halt. , aus Berliner Zeitung

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0069/index.html

BUCKOW. Auf der Suche nach Metall, das sie verkaufen können, machen Kriminelle vor ehrenamtlich betriebenen Museumszugstrecken nicht Halt. Nach der Deutschen Bahn (DB) ist nun auch die Buckower Kleinbahn östlich von Berlin von Dieben schwer geschädigt worden. „Auf dem Streckenabschnitt zwischen Müncheberg und Waldsieversdorf wurden 200 Meter Fahrleitung entwendet“, sagte Uwe Klötzer, der Vorsitzende des Eisenbahnvereins Märkische Schweiz, gestern der Berliner Zeitung. „Ein Mitglied unseres Vereins hat den Metalldiebstahl in der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag entdeckt.“
Wenige Stunden zuvor hatte ein elektrisch betriebener Sonderzug mit hessischen Eisenbahnfreunden den Tatort passiert. Am Wochenende musste der Fahrbetrieb dagegen mit einer Diesellok abgewickelt werden. „Das ist für uns viel teurer“, sagte Klötzer. Wann die elektrische Fahrleitung wieder zur Verfügung steht, sei noch …

Flughäfen: Das Ende einer Ära In Schönefeld verunglückte der Rosinenbomber mit 28 Passagieren – sieben Menschen verletzt, die Maschine ist Schrott, aus Berliner Zeitung

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0029/index.html

Rundflüge mit dem legendären Rosinenbomber wird es wohl nicht mehr geben. Am Sonnabend ist die einzige DC-3, die für Passagierflüge in Europa zugelassen war, in der Nähe des Flughafens Schönefeld verunglückt. Von den 28 Menschen an Bord wurden sieben verletzt, darunter die drei Besatzungsmitglieder. Die Maschine wurde erheblich beschädigt. Vermutlich führte technisches Versagen zu dem Unglück, sagte Flughafensprecher Ralf Kunkel. Genaueres könne aber erst durch Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung gesagt werden.
Der „Bomber“ des Air Service Berlin war für den 35-minütigen Flug am Sonnabendnachmittag ausgebucht. 25 Passagiere hatten jeweils 179 Euro bezahlt, in der Lounge Sekt getrunken und einen Film über die Geschichte des Rosinenbombers gesehen. Anschließend wurden die Passagiere mit einem alten englischen Schulbus zum Flieger gebracht. Gegen 14.45 Uhr hob die DC-3 planmäßig zu ihrem …

Regionalverkehr + Bahnverkehr: Nach den Dieben kam der Kurzschluss Eisenbahnverkehr in Berlin war erheblich gestört, aus Berliner Zeitung

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0098/index.html

Zwei Vorfälle haben den Eisenbahnverkehr in der Region am Freitag beeinträchtigt. Folge für die Fahrgäste: Zugausfälle und Verspätungen – und das kurz vor dem Wochenende, wenn der Andrang groß ist. Zunächst musste am Morgen die Strecke Berlin-Hannover unterbrochen werden, nachdem Metalldiebe in der Nacht auf einem drei Kilometer langen Abschnitt im Landkreis Havelland Teile der Fahrleitungsanlage gestohlen hatten. Am Vormittag musste dann auch der Zugverkehr zwischen Charlottenburg und Spandau eingestellt werden. Im elektronischen Stellwerk Ruhleben hatte es einen Kurzschluss gegeben. „Wenn es kommt, dann kommt es ganz dicke“, sagte ein Eisenbahner.
Die Metalldiebe hatten bei Groß Behnitz zugeschlagen, wo die wichtige Ost-West-Verbindung in Richtung Hannover durch einen Wald führt. Dort entwendeten sie nach Angaben der Bundespolizei rund 800 Meter Kabel – allerdings nicht die …

Bahnverkehr: Beitrag der "Sächsischen Zeitung" zu Dresden – Berlin entbehrt jeder Grundlage

http://www.lok-report.de/

Zum aktuellen Sachstand des Ausbaus der Bahnstrecke Dresden – Berlin stellt der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, Jan Mücke, als Antwort auf einen Beitrag der Sächsischen Zeitung klar:
„Die ABS Berlin – Dresden wird in zwei Baustufen realisiert. Die laufende 1. Baustufe ist der Ausbau auf 160 km/h (mit Option auf 200 km/h). Die 2. Baustufe ist der Ausbau auf 200 km/h (neues Vorhaben).
Die Fahrzeit zwischen Berlin Südkreuz und Dresden Neustadt soll von heute 119 Minuten auf 84 Minuten sinken (zusätzlich 10 Minuten Fahrzeitgewinn durch die Dresdner Bahn und weitere 5 Minuten durch die VDE 9).
Am 11.12.2008 wurde die Finanzierungsvereinbarung für die so genannte Fortführung der ersten Baustufe schlussgezeichnet. Diese sieht eine Fertigstellung bis vsl. 2014 vor, wobei die Fahrzeitgewinne von 16 Minuten schon Ende 2012/2013 erzielt werden sollen.
Das Ausbaukonzept für die Fortführung der ersten Baustufe wurde überarbeitet und optimiert. Die strikte Trennung zwischen dem Ausbau auf 160 km/h und dem weiteren Ausbau auf 200 km/h wurde nun aufgehoben. Ab 2012/2013 sollen weite Teile der Strecke schon mit 200 km/h befahrbar sein, so dass 2012/2013 deutlich höhere Fahrzeitgewinne als ursprünglich geplant realisiert werden können. Der Ausbau verzögert sich also nicht, im Gegenteil, der Bahnkunde profitiert schon deutlich früher von den kürzeren Fahrzeiten.
Der Bahnkunde profitiert auch von den Baumaßnahmen, die derzeit auf der Strecke Leipzig – Dresden stattfinden und ab vsl. Ende 2010 die Fahrzeit von Dresden nach Berlin spürbar verringern.“ (Pressemeldung Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, 19.06.10).

Bahnverkehr: Beitrag der „Sächsischen Zeitung“ zu Dresden – Berlin entbehrt jeder Grundlage

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Zum aktuellen Sachstand des Ausbaus der Bahnstrecke Dresden – Berlin stellt der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, Jan Mücke, als Antwort auf einen Beitrag der Sächsischen Zeitung klar:
„Die ABS Berlin – Dresden wird in zwei Baustufen realisiert. Die laufende 1. Baustufe ist der Ausbau auf 160 km/h (mit Option auf 200 km/h). Die 2. Baustufe ist der Ausbau auf 200 km/h (neues Vorhaben).
Die Fahrzeit zwischen Berlin Südkreuz und Dresden Neustadt soll von heute 119 Minuten auf 84 Minuten sinken (zusätzlich 10 Minuten Fahrzeitgewinn durch die Dresdner Bahn und weitere 5 Minuten durch die VDE 9).
Am 11.12.2008 wurde die Finanzierungsvereinbarung für die so genannte Fortführung der ersten Baustufe schlussgezeichnet. Diese sieht eine Fertigstellung bis vsl. 2014 vor, wobei die Fahrzeitgewinne von 16 Minuten schon Ende 2012/2013 erzielt werden sollen.
Das Ausbaukonzept für die Fortführung der ersten Baustufe wurde überarbeitet und optimiert. Die strikte Trennung zwischen dem Ausbau auf 160 km/h und dem weiteren Ausbau auf 200 km/h wurde nun aufgehoben. Ab 2012/2013 sollen weite Teile der Strecke schon mit 200 km/h befahrbar sein, so dass 2012/2013 deutlich höhere Fahrzeitgewinne als ursprünglich geplant realisiert werden können. Der Ausbau verzögert sich also nicht, im Gegenteil, der Bahnkunde profitiert schon deutlich früher von den kürzeren Fahrzeiten.
Der Bahnkunde profitiert auch von den Baumaßnahmen, die derzeit auf der Strecke Leipzig – Dresden stattfinden und ab vsl. Ende 2010 die Fahrzeit von Dresden nach Berlin spürbar verringern.“ (Pressemeldung Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, 19.06.10).

Bahnverkehr: Vogelsänger kritisiert DB AG für Einstellung des Intercity 51

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Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger hat die DB AG für ihre Pläne kritisiert, den Intercity 51 von Düsseldorf über Halle und Berlin nach Stralsund auszudünnen. Ab Dezember 2010 sollen am Wochenende nur noch Einzelzüge fahren.
Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Es kann nicht sein, dass die Bahn sich immer mehr aus der Fläche zurückzieht. Die Länder können diese Einschnitte nicht ausgleichen. Der Bund ist in der Pflicht, die Bahn finanziell so auszustatten, dass sie ihre Verantwortung für die Mobilität der Menschen auch in weniger dicht besiedelten Räumen wahrnehmen kann. Der Bundesverkehrsminister hat im Übrigen eine Bundesratsinitiative aller Länder auf dem Tisch für ein Gesetz zur Sicherstellung von Angebot und Qualität im Fernverkehr, das solche Streicharien zukünftig verhindern würde. Mich würde interessieren, wie lange diese Initiative noch wie Blei auf dem Tisch des Bundesverkehrsministers liegen soll.“ (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 19.06.10).

Bahnhöfe + U-Bahn: Bahnsteigsanierung auf dem U-Bahnhof Prinzenstraße (U1)

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103839/article/757610.html

Bahnsteigsanierung auf dem U-Bahnhof Prinzenstraße (U1)

Ab Montag, den 21. Juni 2010, beginnen auf dem U-Bahnhof Prinzenstraße Sanierungsarbeiten an der Bahnsteigplatte. Der Asphalt ist schadhaft und muss erneuert werden.

Im Zeitraum vom 21. Juni bis zum 17. Juli 2010 müssen Fahrgäste mit Zustieg auf dem U-Bahnhof Prinzenstraße und dem Fahrtziel in Richtung Uhlandstraße bis zum U-Bahnhof Kottbusser Tor fahren und von dort eine Station zurück.

Fahrgäste aus Richtung Warschauer Straße kommend mit dem Fahrtziel U-Bahnhof Prinzenstraße fahren bis zum U-Bahnhof Hallesches Tor und von dort jeweils eine Station zurück.

Der Fahrgastverkehr wird während der gesamten Bauphase auf der U-Bahnlinie 1 aufrecht erhalten.

Ab 17.07.2010 steht der U-Bahnhof Prinzenstraße den Fahrgästen dann wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Flughäfen: Überraschende Warnstreiks an den Flughäfen, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0618/berlin/
0089/index.html

Auf den Flughäfen in Tegel und Schönefeld ist gestern um 16 Uhr ein großer Teil des Bodenpersonals überraschend in einen dreistündigen Warnstreik getreten. In Tegel folgten rund 100 Beschäftigte dem Aufruf der Gewerkschaft Verdi. Flugzeuge wurden nicht mit Gepäck beladen, es wurden auch keine Koffer ausgeladen. Die Flugsicherung ordnete an, dass in Tegel nur noch zwölf Flugzeuge pro Stunde landen durften – normalerweise sind es dreimal so viele. In Schönefeld wirkte sich der Warnstreik kaum aus. Buchhalter, Controller und andere Verwaltungsmitarbeiter der Firma Globe Ground, gegen die sich der Streik unter anderem richtete, sprangen für die rund …