Vor wenigen Tagen hat der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) das
nächste Ausschreibungspaket an Regionalverkehren veröffentlicht. Es handelt
sich um die Zugverkehre östlich und südöstlich von Berlin – das sogenannte
Ostbrandenburgnetz.
Leider ist auch bei diesen Ausschrebungen die Öffentlichkeit komplett
ausgeschlossen. Der DBV kritisiert diese Geheimhaltung als nicht notwendig.
Eine Diskussion um Linienführungen, Anschlüsse, Ausstattung und Takt wäre
nach Meinung des DBV notwendig. Wohlgemerkt: keine Beteiligung oder
Offenlegung der laufenden Vertragsverhandlungen war das Ziel der
DBV-Anfrage. Es geht um die Ausschreibungstexte selber. Also die
Unterlagen, die jedes Unternehmen gegen Entgelt auch beim VBB abfordern
kann.
Der Landesverband hatte beim VBB nachgefragt, ob eine Einsichtnahme in die
Ausschreibungsbedingungen möglich sei. Die Antwort: nein. Diese
Geheimhaltung ist für den DBV unverständlich und überhaupt nicht notwendig.
Der VBB ist mit der Durchführung der Ausschreibung beauftragt, initiiert
werden sie von den bestellenden Ländern Berlin und Brandenburg. Und beide
Länder lehnen eine öffentliche Diskussion, die im Vorfeld eigentlich
notwendig wäre, ab. Immerhin fließen in die Zugbestellungen pro Jahr über
hundert Millionen Euro Steuergeld. Auch in den Parlamenten findet keine
Diskussion statt. Abgeordnete, die dennoch auf ihrem Informationsrecht
bestanden haben, mussten in der Vergangenheit sogar eine
Verschwiegenheitserklärung vor der Einsichtnahme unterschreiben.
Nach wie vor hält der DBV eine öffentliche Diskussion vor einer
Ausschreibung für erstrebenswert und wichtig. Hier sind insbesondere die
Abgeordneten – egal von welcher Partei – gefordert, ihr Recht einzufordern
und sich nicht von den Landesverwaltungen mit Begründungen wie „das haben
wir schon immer so gemacht“ abspeisen zu lassen (Pressemeldung Deutscher
Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 25.08.11).
Autor: Ralf Reineke
BVG: 30.000 Besucher auf dem Tag der Offenen Tür der BVG
Für viele Besucher ist das der Höhepunkt jedes Tages der Offenen Tür, zu
dem die BVG einlädt: einmal einen Bus oder eine Bahn selber fahren. Auch am
Sonntag bildeten sich auf dem Straßenbahnbetriebs- hof Marzahn sofort lange
Schlangen an der Anmeldung der Fahrschulen, die den ganzen Tag nicht
kleiner wurden. Und die Hobby-Fahrer taten sogar ein gutes Werk: die
Einnahmen aus der Selbstfahraktion reichte die BVG weiter als Spende an die
gemeinnützige Organisation publicata e.V., die mit ihrer Arbeit das
Zusammenleben von Deutschen und Bürgern ausländischer Nationalität fördern
will.
Einen Scheck in Höhe von 1.542,50 Euro konnte Jürgen Sember,
stellvertretender Bereichleiter der Straßenbahn, am Abend an publicata e.V.
überreichen. Der Verein ist ausländischen Mitbürgern Interessenvertretung
und hilft, die Verständigung unter Ausländern verschiedenster Herkunft zu
verbessern und ihre Integration in die deutsche Bevölkerung zu fördern,
ohne dass sie ihre nationale und kulturelle Identität verlieren.
Auch sonst war der Tag der Offenen Tür wieder ein voller Erfolg. Rund
30.000 Interessierte hatten den Weg in das Marzahner Depot der Straßenbahn
gefunden und sich den ganzen Tag über die Vorführungen der Betriebs- und
Werkstattbereiche angeschaut oder sich vom vielfältigen Bühnenprogramm
unterhalten lassen. Die Senatorin für Stadtentwicklung, Ingeborg Junge
Reyer, hatte den Tag der Offenen Tür am Morgen eröffnet und sich dabei als
Straßenbahnfan „geoutet“.
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) veranstalten einmal im Jahr einen Tag
der Offenen Tür, der als Leistungsschau der Unternehmensbereiche und als
Blick hinter die Kulissen nicht nur bei Fahrgästen sehr beliebt ist
(Pressemeldung BVG, 24.08.11).
Regionalverkehr: Hoffnung für den Prignitz-Express, Gutachten zur Anbindung nach Gesundbrunnen liegt vor / Das Land hält sich noch bedeckt, aus MAZ
NEURUPPIN – Eine direkte Anbindung des Prignitz-Expresses nach
Berlin-Gesundbrunnen ist trotz geplanter Arbeiten an der S-Bahn-Strecke
zwischen Heiligensee bei Hennigsdorf und Berlin-Schönholz möglich und
sinnvoll. Zu diesem Schluss kommen die Autoren einer Machbarkeitsstudie,
die die Länder Berlin und Brandenburg in Auftrag gegeben haben.
Zwar wollen derzeit weder der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) noch
das Potsdamer Verkehrsministerium über Details aus dem Gutachten reden,
weil noch „Nacharbeiten für die Schlusspräsentation“ laufen, sagte ein
Ministeriumssprecher der MAZ. Durchgesickert ist aber bereits, dass der
Prignitz-Express auf dem Abschnitt Hennigsdorf bis Tegel auf dem
S-Bahn-Gleis fahren könnte. Von Tegel nach Schönholz müsste indes ein neues
Gleis gebaut werden. Platz dafür gebe es, heißt es in dem Prüfpapier.
Vize-Landrat Werner Nüse (SPD) war gestern …
Straßenverkehr: Ausbau für 126 000 Autos am Tag, A10 wird zwischen Nuthetal und Potsdam achtspurig, aus Berliner Zeitung
POTSDAM. Voraussichtlich im kommenden Jahr wird es für Autofahrer auf dem
südlichen Berliner Ring eng. Denn dann beginnen auf der sechsspurigen A10
zwischen den Autobahndreiecken Nuthetal und Potsdam umfangreiche
Bauarbeiten. Der Grund ist der Ausbau des etwa neun Kilometer langen
Autobahnabschnitts auf vier Spuren je Richtung. Drei Jahre sollen die
Arbeiten voraussichtlich dauern, dabei werden auch sechs Brücken erneuert
und Lärmschutzwände errichtet. Die Autofahrer müssen in dieser Zeit mit
Verkehrseinschränkungen rechnen.
Gestern begann in Michendorf die Anhörung der vom Ausbau betroffenen
Anwohner, die bis zum …
Flughäfen: Im Schatten der Großen, aus MOZ
http://www.moz.de/nachrichten/
brandenburg/artikel-ansicht/dg/0/1/954666/
Potsdam (MOZ) Kritik am künftigen Großflughafen BER in Schönefeld wird in
einer vom brandenburgischen Infrastrukturministerium in Auftrag gegebenen
Studie der Dresdener Gesellschaft für Luftverkehrsforschung geübt. Der
Flughafen, so der Vorwurf, vernachlässige die Bedürfnisse der
Geschäftsflieger.
Das Problem, sagt Lothar Wiegand, Sprecher des Verkehrsministeriums, sei
ein organisatorisches. „Der Airport hat ausreichend Kapazität“, betont
Wiegand, dennoch hatte man in Potsdam Sorge, dass der Flughafen die für das
Geschäft eher unlukrativen Geschäftsflieger nicht ernst nimmt. Das jetzt
vorgelegte Gutachten gibt dem Ministerium Recht. Es werfe die Frage auf,
„ob der Flughafen ausreichend auf die Bedürfnisse der kleineren
Geschäftsflieger eingestellt ist“, heißt es in einer ersten Reaktion des
Ministeriums.
Im Gutachten ist von Kapazitätsengpässen zu den …
Regionalverkehr: Eine Woche gibt es keine Züge zwischen Potsdam und Wannsee. Ab Dezember geht ein Jahr lang nichts , aus Der Tagesspiegel
http://www.tagesspiegel.de/berlin/
ueben-fuer-die-lange-sperrung/4523630.html
Potsdam – Fahrgäste im Regionalverkehr der Bahn zwischen Potsdam und Berlin
können jetzt schon mal üben, wie sie ab Dezember die einjährige Sperrung
des Abschnitts zwischen Charlottenburg und Wannsee überbrücken können. Weil
vom 26. August bis zum 5. September wegen Bauarbeiten die Verbindung
zwischen Potsdam und Wannsee unterbrochen werden muss, lässt die Bahn die
Züge fast so fahren, wie es später auch bei der langen Sperrung vorgesehen
ist.
Die Züge der RE 1 (Magdeburg–Eisenhüttenstadt), die die nachfragestärkste
Linie des gesamten Netzes von Berlin und Brandenburg ist, werden zwischen
Werder und Berlin Zoologischer Garten umgeleitet.
Sie fahren dann über den westlichen Außenring und Spandau ins Berliner
Zentrum und halten unterwegs zusätzlich in …
Regionalverkehr: Einschränkungen im Reiseverkehr zwischen Potsdam Hbf und Berlin-Wannsee, Gleis- und Brückenbauarbeiten zwischen Potsdam Hbf und Berlin-Wannsee • Reisezeitverlängerungen, Zugumleitungen, veränderte Fahrzeiten
http://www.deutschebahn.com/site/
bahn/de/presse/verkehrsmeldungen/
bbmv/bbmv20110819.html
(Berlin, 19. August 2011) Zwischen Potsdam Hbf und Berlin-Wannsee finden in
der Zeit vom 26. August bis zum 5. September dringend notwendige
Umbaumaßnahmen an Gleisen und Weichen statt.
Im Bereich des Bahnhofs Berlin-Wannsee werden vier Weichen erneuert. Im
Bahnhof Griebnitzsee werden Schwellen ausgetauscht und
Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. Dabei kommen unter anderem eine
Gleisstopfmaschine und eine Weichenstopfmaschine zum Einsatz.
Im Rahmen dieser Sperrung werden gleichzeitig an der Eisenbahnbrücke über
die Bäkestraße zwei Hilfsbrücken eingebaut, um dafür notwendig werdende
zusätzliche Sperrungen und damit verbundene Beeinträchtigungen für die
Reisenden zu vermeiden. Der Einbau ist eine vorbereitende Baumaßnahme für
den Neubau der Eisenbahnbrücke über die Bäkestraße im Jahr 2012.
Wegen der Baumaßnahmen muss der Streckenabschnitt Potsdam
Hbf-Berlin-Wannsee für den Zugverkehr gesperrt werden. Davon betroffen sind
die Züge der RE-Linie 1 Magdeburg-Berlin- Frankfurt
(Oder)/Eisenhüttenstadt, die Züge der RE-Linie 7 Dessau-Wünsdorf-Waldstadt
und die IC-Linie von/nach Cottbus-Berlin-Emden/Norddeich Mole und am
Samstag, 27. August auch die S-Bahn-Linie 7, die an diesem Tag zwischen 8
Uhr und 18 Uhr zwischen Grunewald und Berlin-Wannsee nur alle 20 Minuten
verkehrt.
26. August, 22 Uhr bis 5. September, 5 Uhr
Die Züge der RE-Linie 1 Magdeburg-Eisenhüttenstadt werden zwischen Werder
(Havel) und Berlin Zoologischer Garten umgeleitet und halten zusätzlich in
Golm und Berlin-Charlottenburg. Die Halte in Potsdam Hbf und Berlin-Wannsee
entfallen. Auf Grund der Umleitung fahren die Züge in Frankfurt (Oder)
früher ab beziehungsweise kommen dort später an.
Zwischen Werder (Havel) und Potsdam Hbf werden Pendelzüge (ohne
Unterwegshalte)eingesetzt, die Anschluss nach/von Magdeburg haben.
Die RE 1 Brandenburg-Frankfurt (Oder) verkehrt nur zwischen Brandenburg und
Potsdam Hbf beziehungsweise zwischen Berlin-Charlottenburg und Frankfurt
(Oder).
Reisende nutzen zwischen Potsdam Hbf und der Berliner Innenstadt die
S-Bahn-Linie 7. Mit dem Ferienende wurden bereits zu Beginn der Woche alle
Züge der Linie S7 (Ahrensfelde – Potsdam Hauptbahnhof) auf
Acht-Wagen-Einheiten verstärkt und verkehren (außer Samstag, 27. August) im
10-Minuten-Takt.
Im Fernverkehr werden die IC 2431/IC 2432 Cottbus-Emden/Norddeich
Mole-Cottbus zwischen Brandenburg und Berlin Hbf umgeleitet und halten
nicht in Potsdam Hbf und Berlin-Wannsee.
26.August, 22 Uhr bis 29. August, 4 Uhr
Die RE-Linie 7 Dessau-Wünsdorf-Waldstadt fährt nicht zwischen
Berlin-Wannsee und Berlin-Charlottenburg. Reisende nutzen die S-Bahn-Linie
7.
29. August, 4 Uhr bis 5. September, 5 Uhr
Die Züge der RE-Linie 7 und der Märkischen Regiobahn MR33 fallen zwischen
Potsdam Medienstadt Babelsberg und Berlin-Wannsee aus. Als Ersatz verkehren
Busse.
Informationen zu den Fahrplanänderungen und zum Busersatzverkehr erhalten
Reisende unter anderem im Internet unter www.bahn.de über die
Reiseauskunft, unter www.bahn.de/bauarbeiten, auf den Bahnhöfen und beim
Kundendialog DB Regio Nordost unter 0331 235-6881 oder -6882.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Regionalverkehr: Ersatzbusse zwischen Ferch-Lienewitz und Seddin
http://www.deutschebahn.com/site/
bahn/de/presse/verkehrsmeldungen/
bbmv/bbmv20110818.html
(Berlin, 18. August 2011) Wegen Gleisbauarbeiten zwischen Michendorf und
Beelitz-Heilstätten fahren von Sonntag, 21. August, 10 Uhr, bis Montag, 22.
August, 10 Uhr, auf der Regionalbahn-Linie 22 zwischen Ferch-Lienewitz und
Seddin Ersatzbusse.
Um die Anschlusszüge in Ferch-Lienewitz in Richtung Berlin-Schönefeld
Flughafen beziehungsweise Potsdam Hbf zu gewährleisen, fahren die Busse in
Seddin früher ab.
Die Fahrzeiten der Züge zwischen Potsdam Hbf und Berlin-Schönefeld
Flughafen bleiben unverändert.
Die Deutsche Bahn gibt den Hinweis, dass in den Bussen die Beförderung von
Fahrrädern nicht und die Beförderung von Rollstühlen und Kinderwagen nur
eingeschränkt möglich sein werden.
Informationen zum geänderten Fahrplan für den Ersatzverkehr erhalten
Reisende im Internet unter ww.bahn.de/bauarbeiten, in der Reiseauskunft
unter www.bahn.de, auf den Bahnhöfen und beim Kundendialog DB Regio Nordost
unter Telefon 0331 235 6881 oder -6882.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
BVG: Vier Minuten Pause an der Endhaltestelle, Tarifeinigung bei der BVG zu Arbeits- und Ruhezeiten, aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0819/berlin/
0066/index.html
Der Tarifkonflikt bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) ist beendet. Der
Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) Berlin und die Gewerkschaft Verdi haben
sich gestern Abend nach gut dreistündigen Verhandlungen in der BVG-Zentrale
auf einen neuen Manteltarifvertrag geeinigt. Er soll zum 1. Oktober in
Kraft treten. Warnstreiks gibt es damit bei der BVG nicht.
Die Tarifänderungen umfassen insgesamt neun Seiten und betreffen die
Arbeits- und Ruhezeiten. So gibt es künftig für die Fahrer von U-Bahnen,
Straßenbahnen und Me-trobus-Linien zwischen 6 und 22 Uhr an den
Wendestellen eine Pause von mindestens vier Minuten. Zugleich wurde die
maximale Arbeitszeit pro Tag auf …
Regionalverkehr + S-Bahn: SCHIENENVERKEHR: S-Bahn-Netz soll wachsen, Expertenrunde in Staaken beklagt fehlenden Lückenschluss Spandau–Falkensee, aus MAZ
STAAKEN/FALKENSEE – Falkensee ist begehrt bei den Berliner Grünen –
zumindest, was die S-Bahn-Anbindung anbelangt. „Egal, in welche Richtung
Sie Berlin verlassen, es fahren Regionalbahn und S-Bahn, bloß nicht nach
Falkensee“, sagte die Grünen-Politikerin im Berliner Abgeordnetenhaus,
Claudia Hämmerling, Dienstagabend bei einem Forum ihrer Partei in Staaken.
Brandenburg setze auf die Regionalbahn; S-Bahn und Regionalbahn parallel zu
betreiben, sei dort nicht erwünscht. Claudia Hämmerling: „Wir brauchen aber
beides – S-Bahn und Regionalbahn. Allein schon um den Spandauer Westen
verkehrstechnisch anzubinden.“
Die Abgeordnete sprach vor rund drei Dutzend Gästen im Kulturzentrum
Heerstraße Nord von der „Naherschließungsfunktion der S-Bahn“ und dem
gegenüber Bussen attraktiveren Angebot des Schienenverkehrs. Auch der
Europaparlamentarier der Grünen, Michael Cramer, legte sich ins …