Bahnverkehr: Pro Bahn: Eckpunkte für einen besseren Fernverkehr auf der Schiene

http://www.lok-report.de/ Am Mittwoch beschließt der #Aufsichtsrat der Deutschen #Bahn über Verbesserungen beim schwächelnden #Fernverkehr auf der Schiene. #Billigflieger und aktuell der #Fernbusverkehr setzen den Fernzügen erheblich zu. Das Problem ist aber nicht grundlegend neu, denn der Verkehr auf der Schiene wird massiv benachteiligt. Das große Ziel der Bahnreform vor 20 Jahren, mehr Verkehr auf die Schiene zu verlagern, wurde – anders als im Nahverkehr – weit verfehlt. Aus Fahrgast-Sicht müssen deshalb sowohl kurzfristige als auch grundlegende Änderungen erfolgen, um das Bahnfahren wieder attraktiver zu machen. • Dazu gehören eine deutlich höhere #Zuverlässigkeit des System Bahn, durch gezielte Schulungen des Personals, reibungslosere Betriebsabläufe und die systematische Durchforstung des Schienennetzes nach Schwachstellen sowie eine Fahrplangestaltung mit zuverlässigen Anschlüssen. • Die Deutsche Bahn muss ihre Züge besser instand halten und eine ausreichende Betriebs- und #Werkstattreserve bereit halten, um Zugausfälle zu vermeiden. • Bahnfahren muss wieder #preisgünstiger werden. Solange eine einfache Fahrt mit dem ICE zum Normalpreis etwa von Hannover nach München 132 Euro kostet, die Fernbus-Reise mit gleichem Ziel aber für nur 25-40 Euro zu haben ist, stimmen die Verhältnisse einfach nicht mehr. Wir fordern ein leicht überschaubares Tarifsystem unter Einbeziehung der Sparpreise, die in verständlichen Stufen Rabatte einräumen. Umbuchungen dürfen nicht länger mit zu hohen Stornogebühren belastet werden. Reservierungen sind mit 4,50 Euro pro Person und Strecke deutlich zu teuer. • Um Fahrgästen Stress zu ersparen, benötigen wir ein besseres #Informationssystem. Das WLAN im Zug muss nicht nur den (freien) Zugang zum Internet herstellen, sondern auch zu Information und Unterhaltung (Bordprogramm). Die Bahn braucht ein Platzbuchungssystem, durch das leichter ersichtlich ist, welche Plätze noch frei sind und noch Last-Minute verkauft werden können. • Fahrgäste benötigen mehr #Platz für ihr Gepäck. Den Klagen über unbequeme Sitze und Platzmangel muss gezielt nachgegangen werden. • Bundesregierung und Bundestag müssen sich wieder ihrer Verantwortung als #Eigentümer für den Fernverkehr auf der Schiene bewusst werden. Dazu ist gemäß Grundgesetz Artikel 87e Absatz 4 ein Bundesgesetz zur Gewährleistung des Schienenpersonenfernverkehrs zu erlassen. In dieses Gesetz gehören Zuschussregelungen für den Fall, dass die Deutsche Bahn gewünschten Verkehr eigenwirtschaftlich nicht erbringen kann. Es darf dem Unternehmen nicht länger allein überlassen bleiben, höhere Standards und bessere Angebote mit Hinweis auf die Eigenwirtschaftlichkeit abzulehnen. Zudem müssen Fernbusse mit einer angemessenen Infrastrukturabgabe (Maut) belegt werden. Das Trassenpreissystem muss für Mehrverkehr auf der Schiene attraktiver werden. • In Regionen, wo der Fernverkehr allein nicht zukunftsfähig ist, muss er tarif- und fahrplanmäßig in das Gesamtsystem integriert und mit dem Nahverkehr abgestimmt werden. So fahren im „#Niedersachsen-Modell“ zwischen Bremen und Norddeich abwechselt Nah- und Fernzüge, in denen die gleichen Fahrkarten gelten, also im Fernzug auch das Niedersachsen-Ticket und das Schöne-Wochenend-Ticket. Gerd Aschoff, Bundespressesprecher (Pressemeldung Pro Bahn, 16.03.15).

Fernbus + Bahnverkehr: Deutsche Bahn verliert viel Umsatz an Fernbusse Immer mehr Menschen steigen statt in den Zug in den Bus. Die Deutsche Bahn rechnet mit 40 Millionen Euro Einnahmeausfällen. Ein Ende ist nicht abzusehen., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article129068076/Deutsche-Bahn-verliert-viel-Umsatz-an-Fernbusse.html

Der anhaltende Boom im #Fernbusverkehr setzt die Deutsche Bahn (#DB) zunehmend unter Druck. Nach Angaben des Vorsitzenden des Konzernbetriebsrats Jens Schwarz musste die Fernverkehrssparte der DB durch die oft billigere Konkurrenz auf der Straße bereits 2013 Umsatzeinbußen von 20 Millionen Euro hinnehmen. Für dieses Jahr rechnet die Bahn schon mit Einnahmeausfällen in Höhe von 40 Millionen Euro. Bei einem Gesamtumsatz von DB Fernverkehr von gut vier Milliarden Euro wäre dies zwar nur ein Verlust von gerade einmal ein Prozent, dennoch bereitet der anhaltend starke Aufschwung der Fernbusbranche den Bahn-Managern erhebliche Sorgen. Der Fernbusverkehr ist laut Schwarz ein „rasant wachsender Markt“. Würden von Anbietern wie MeinFernbus oder Flixbus in diesem Jahr 150 bis 160 Millionen Euro umgesetzt, könnte 2015 der Umsatz bereits auf 350 Millionen Euro steigen. Nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums gibt es inzwischen mehr als …

Fernbus: ADAC und Post starten Fernbusverkehr im Oktober, aus Handelsblatt

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/adac-postbus-adac-und-post-starten-fernbusverkehr-im-oktober/8762492.html

BonnDie #DeutschePost und der #ADAC nehmen am 1. Oktober ihren gemeinsamen #Fernbusverkehr auf. Dann rollt der #ADAC-Postbus zwei Mal täglich von Köln über Bonn, Frankfurt am Main und Stuttgart nach München. Einen Monat später folgen vier weitere Verbindungen: Bremen – Hamburg – Berlin, Köln – Dortmund – Hannover – Berlin, Berlin – Leipzig – Dresden und Frankfurt am Main – Nürnberg – München. Das teilte ein Sprecher der Post am Montag in Bonn mit. Von Köln nach Frankfurt am Main werde die einfache Fahrt ab 11 Euro kosten, sagte der Brief-Vorstand der Post, Jürgen Gerdes, der „Bild“-Zeitung. Das Ticket von Frankfurt am Main nach München wird es ab …