U-Bahnhofsanierungen: Aufzuege oft erst in zweiter Bauphase
Ereignis
Im Frühjahr 2005 wurde die Frage diskutiert, warum zahlreiche grundsanierte Berliner U-Bahnhöfe noch nicht über Aufzüge verfügten. Der Senat erklärte, dass bei komplexen Grundinstandsetzungen häufig zunächst die Bahnsteiganlagen erneuert würden und der Einbau von Aufzügen erst in einer zweiten Bauphase erfolgen könne. Bis 2010 sollten zahlreiche weitere Stationen barrierefrei ausgebaut werden. 【1-2a8a57】
Details
Quelle: ka15-12388.pdf 【1-2a8a57】
Kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen) vom 23. März 2005
Keine Aufzüge bei der Sanierung von U-Bahnhöfen? 【1-2a8a57】
Frage 1
Bei welchen U-Bahnhöfen wurden in den vergangenen 3 Jahren Grundsanierungsmaßnahmen in Angriff genommen? 【1-2a8a57】
Antwort zu 1
Nach Aussage der BVG wurden in den vergangenen 3 Jahren auf folgenden U-Bahnhöfen Grundinstandsetzungen durchgeführt:
- Alexanderplatz
- Schillingstraße
- Strausberger Platz
- Weberwiese
- Frankfurter Tor
- Samariterstraße
- Frankfurter Allee
- Magdalenenstraße
- Lichtenberg
- Friedrichsfelde
- Tierpark
- Rosenthaler Platz
- Gesundbrunnen
- Osloer Straße
- Amrumer Straße
- Fehrbelliner Platz
- Märkisches Museum
- Olympiastadion (laufend)
- Spittelmarkt (laufend) 【1-2a8a57】
Frage 2
Welche dieser U-Bahnhöfe wurden bzw. werden im Rahmen der Grundsanierung nicht mit Aufzügen ausgestattet? 【1-2a8a57】
Antwort zu 2
Nach Angaben der BVG sind von den aufgeführten 19 Bahnhöfen 13 mit Aufzügen ausgerüstet oder deren Einbau befindet sich in Vorbereitung.
Spätestens bis 2010 sollen auch folgende Bahnhöfe mit Aufzügen ausgestattet werden:
- Schillingstraße
- Strausberger Platz
- Weberwiese
- Samariterstraße
- Magdalenenstraße
- Friedrichsfelde
Aus bautechnischen Gründen sei der Einbau häufig erst in einer zweiten Bauphase möglich. Bei den Grundsanierungen hätten insbesondere die Bahnsteigebenen Priorität. 【1-2a8a57】
Frage 3
Welche Begründung gibt es für diesen Verzicht auf einen behindertengerechten Ausbau? 【1-2a8a57】
Antwort zu 3
Der Senat sieht keinen Verstoß gegen die Leitlinien zum Ausbau Berlins als behindertengerechte Stadt, da die betreffenden Bahnhöfe in einer zweiten Bauphase mit Aufzügen ausgestattet werden sollen.
Zum Zeitpunkt der Beantwortung verfügten 60 U-Bahnhöfe über eine behindertengerechte Ausstattung. Bis 2010 plante die BVG den Einbau von 20 bis 25 weiteren Aufzügen. Da die Investitionskosten pro Aufzug bis zu 2 Millionen Euro betragen können, hätten verkehrliche Schwerpunkte und Umsteigebahnhöfe höchste Priorität. 【1-2a8a57】
Berlin, den 15. April 2005
In Vertretung
Krautzberger
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung 【1-2a8a57】
Hinweis
Dieser Text wurde mit Unterstützung von KI erstellt.