S-Bahn: Noch dieses Jahr Hier fahren bald Berlins neue Express-S-Bahnen aus Berliner Zeitung

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Berlin – Darf es etwas schneller sein? Auf einer Berliner -Bahn-Linie sind künftig Züge unterwegs, mit denen die Fahrgäste im Vergleich zu heute Zeit sparen können. Möglich wird dies, indem einige Stationen ausgelassen und ohne Stopp durchfahren werden. Schauplatz ist die Linie #S3. Dort werden von Dezember an zwischen Friedrichshagen und Ostbahnhof #Verstärkerzüge fahren, die nicht an jedem Bahnhof halten.

Das neue Angebot soll ab dem Fahrplanwechsel gelten, teilte der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) auf Anfrage mit. Er hat die #Fahrplanaufstockung im Auftrag der beiden Länder bestellt. Die S-Bahnen werden montags bis freitags zwischen 6 und 9 Uhr sowie zwischen 14 und 19 Uhr im 20-Minuten-Takt fahren. Sie halten in Friedrichshagen, Köpenick, Karlshorst, Ostkreuz. Warschauer Straße und Ostbahnhof, teilte Eike #Arnold vom #VBB mit. In den übrigen vier Bahnhöfen, darunter Hirschgarten und Rummelsburg, gibt es keine Stopps.

Vier Minuten früher am Ostkreuz
Der #Fahrplanentwurf zeigt, dass die Fahrgäste wirklich spürbar früher ans Ziel kommen. Während reguläre S-Bahnen von Friedrichshagen nach Ostkreuz 17 Minuten brauchen, erreichen die Express-S-Bahnen den Knotenpunkt nach …

U-Bahn + Museum: Berlin-Wedding Bald kann der älteste U-Bahn-Tunnel Deutschlands besichtigt werden – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

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Berlin – Wächst da Watte aus der Wand? Weißer Flaum bedeckt die Ziegel. Doch er besteht nicht aus Zellstoff, wie sich gleich zeigt. Dietmar #Arnold leuchtet mit seiner Stablampe: „Schauen Sie mal, wie das glitzert!“ Viele Lichtpunkte schimmern zurück. Woher kommen die kristallinen Ablagerungen?

Arnold steht in einem versteckten Bauwerk im Berliner #Untergrund, in dem es einige Zeitspuren zu enträtseln gilt. Die niedrige gewundene Röhre wirkt auf den ersten Blick unscheinbar, doch sie hat eine große Bedeutung. Hier, ungefähr sechseinhalb Meter unter der #Voltastraße in Wedding, begann hierzulande die Geschichte eines Verkehrsmittels, das heute allein in Berlin jährlich für eine halbe Milliarde Fahrten genutzt wird. Bisher schlummerte der #erste -Bahn-Tunnel #Deutschlands hinter verriegelten Türen im Verborgenen, zuletzt stand er gar unter Wasser. Aber nicht mehr lange, dann wird er regelmäßig für Führungen geöffnet.
#Führungen beginnen im #Frühjahr

Berlins Untergrund ist voll von Tunneln, Bunkern und anderen Bauwerken. Seit mehr als 25 Jahren ist Dietmar Arnold in den Berliner Unterwelten unterwegs. So heißt auch der Verein, den der gebürtige Berliner vor fast genau zwei Jahrzehnten gegründet hat. Der Verein dokumentiert die Welt, die sich im Untergrund auftut, und macht Teile von ihr gegen Eintritt zugänglich. Arnold ist der Vereinsvorsitzende.

„Ich bin schon lange dabei, das stimmt. Aber es macht mir immer noch Spaß“, sagt der Mann in der grellgrünen Warnjacke. Dann zieht er die Mütze zurecht. Hier unten ist es nicht so frostig-kalt wie draußen. Warm ist es allerdings auch nicht.
Der Tunnel unter dem Gelände der einstigen Allgemeinen Elektrizitäts-Gesellschaft (AEG), die dort Elektromotoren und andere Güter herstellte, ist das jüngste große Projekt. Von den vielen Arbeitsstunden und den rund 200.000 Euro, die der Verein investiert hat, werden bald Berliner und Touristen profitieren. „Wir planen, ab Frühjahr 2017 regelmäßig Führungen durch den AEG-Tunnel anzubieten“, sagt der Sprecher, Holger Happel. „Wann es damit losgeht, kann man auf unseren Internetseiten erfahren.“
Siemens bekam den Zuschlag

Auf etwas mehr als 280 Metern wird der unterirdische Spaziergang durch den ersten, ältesten Tunnelabschnitt führen, der am 31. Mai 1897 in Betrieb ging. Nicht ganz hundert Meter lang ist das anschließende Teilstück, das um …