Ab dem heutigen Tag wird in einem ersten Schritt die Fahrgastinformation auf dem Südring verbessert. Beginnend mit dem Bahnhof Tempelhof werden neue dynamische Zugzielanzeiger montiert. Die nächsten Bahnhöfe in Folge sind Neukölln, Hermannstraße und Schöneberg.
Ab dem 27. Juli sollen die als Pilotprojekt errichteten Zugzielanzeiger in der Praxis getestet werden. Dann können mehr Informationen, unter anderem z. B. die dynamische Anzeige der Minuten bis zum nächsten Zug, auf den Anzeigen dargestellt werden. Nach erfolgreicher Pilotierung ist geplant, weitere Bahnhöfe auszurüsten und die nächsten Teilprojekte des betrieblichen Informationssystems umzusetzen.
Während der Montage der LCD-Anzeiger, Bahnhofsuhren und Sensoren wird in einer Übergangsphase bis zum 26. Juli eine eingeschränkte Fahrgastinformation durch Schilder manuell sichergestellt. Auch darüber hinaus werden die Aufsichten auf den genannten Bahnhöfen mit der Abfertigung der Züge und anderen Aufgaben betraut bleiben.
Der Fahrradverkehr in Berlin hat stark zugenommen / Dagegen ist die Zahl der tödlichen Unfälle gesunken
Peter Neumann
Ist das Amsterdam? Oder Münster? Nein, dies ist Berlin. In der Innenstadt sind auf kleinen Straßen oft mehr Fahrräder als Autos unterwegs. Während sich vor manchen Ampeln wenige Kraftfahrzeuge verlieren, drängeln sich auf dem Weg neben ihnen die Radler. Und auf der Dorotheenstraße in Mitte wundert sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Heidi Wright, die dort ihr Büro hat, über hunderte geparkte Fahrräder. „Das Überqueren der Straße ist wegen …
Anwohner bezeichnen die Situation als „Zumutung“ / Senatorin will Bürger beteiligen
Peter Neumann
Bei Touristen kommt der Hauptbahnhof gut an – bei den Moabiter Anwohnern dagegen nicht. „Er ist eine Zumutung für uns“, sagte Monika Raasch vom Mieterbeirat Lehrter Straße. Nicht nur, dass auf den Straßen im Umkreis nun Stau die Regel ist und die Lautsprecheransagen Anliegern die Ruhe rauben: „Es wird unbezahlbar, in dieser Ecke zu wohnen.“ So verlange ein Investor, der mehrere …
Berlin (ots) – Berlin hat während der Fußball-Weltmeisterschaft auch beim Thema Verkehr und Umwelt neue Maßstäbe gesetzt. Die beiden ersten Berliner Wasserstoffbusse, die vom Mineralölunternehmen TOTAL im Rahmen der Green Goal Initiative für das FIFA-Organisationskomitee bereitgestellt wurden, legten während der WM mehr als 8500 Kilometer in der Stadt zurück. Im Pendelverkehr zwischen dem Flughafen Tegel und dem Olympiastadion transportierten sie mehrere tausend Fahrgäste, vor allem Journalisten, die über die WM berichteten. „Gemeinsam mit unseren Partnern BVG und MAN haben wir mit dem WM-Einsatz gezeigt, dass mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge auch unter den harten Bedingungen einer internationalen Großveranstaltung zuverlässig im Alltagseinsatz sind“, erklärte der Geschäftsführer der TOTAL Deutschland GmbH, Thierry Pflimlin. „Das Fazit dieser Erfahrung lautet: Wasserstofftechnologie kann einen wirkungsvollen Beitrag zu umweltverträglichen Verkehrskonzepten leisten!“ Die beiden Busse mit Wasserstoff-Verbrennungsmotor waren Anfang Juni in Anwesenheit von Bundesumweltminister Siegmar Gabriel in Betrieb genommen worden. Im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten internationalen Projekts HyFLEET:CUTE werden die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bis Ende 2007 insgesamt 14 Wasserstoffbusse von MAN im Linienverkehr zum Einsatz bringen. Der WM-Einsatz der beiden ersten Busse durch TOTAL war Teil der vom Umweltministerium angeregten Initiative Green Goal für eine umweltfreundliche Gestaltung der Weltmeisterschaft. Die Wasserstoffbusse setzen im Einsatz keine klimaschädlichen CO2-Emissionen frei. Damit leisteten sie einen direkten Beitrag für eine saubere Berliner Luft während der WM. Betankt wurden die Busse an der Wasserstofftankstelle von TOTAL in Berlin-Spandau, die mit rund 90 Betankungsvorgängen während der WM ebenfalls ihre Zuverlässigkeit unter Beweis gestellt hat.
(Bei Interesse kann ein Foto telefonisch unter 030-20276214 angefordert werden.)
Pressekontakt: Burkhard Reuss TOTAL Deutschland GmbH Tel.: 030-20276231 Fax: 030-20276215
„Stadt Königs Wusterhausen“ steht künftig auf einem Triebwagen der Ostdeutsche Eisenbahn GmbH, der auch am Bahnhof Königs Wusterhausen hält. Das Fahrzeug vom Typ RegioShuttle wird am Sonnabend, dem 15. Juli 2006, um 17.30 Uhr am Gleis 3 getauft. Bürgermeister Stefan Ludwig wird die Taufe mit einer Flasche Sekt vornehmen und anschließend vom Geschäftsführer der ODEG, Dietmar Knerr, die Taufurkunde überreicht bekommen. Im Anschluss daran sind alle interessierten Besucher herzlich zu einer Freifahrt mit dem getauften Zug nach Friedersdorf eingeladen. Der Triebwagen mit der Nummer VT 650.82 trägt unter jedem der vier Führerstandsseitenfenster das Logo der Stadt Königs Wusterhausen. Als Botschafter der Stadt wird er im gesamten Ostnetz der ODEG unterwegs sein. Außerdem bietet die ODEG der Stadt die Möglichkeit, sich auch im Inneren des Fahrzeugs mit einer Informationstafel zu präsentieren. Inhalt und Gestaltung kann die Stadt selbst wählen. Die 2002 gegründete ODEG Ostdeutsche Eisenbahn GmbH ist ein Tochterunternehmen der Hamburger Hochbahn AG (HOCHBAHN) und der Prignitzer Eisenbahn GmbH (PEG). Sie betreibt seit Dezember 2004 mit 115 Mitarbeitern und 25 Triebwagen das Ostnetz in der Region Berlin-Brandenburg. Dieses umfasst die Regionalbahnlinien Berlin-Lichtenberg – Tiefensee, Berlin-Lichtenberg – Beeskow – Frankfurt/Oder, Berlin-Lichtenberg -Eberswalde – Frankfurt/Oder und Eberswalde – Templin (Pressemeldung Ostdeutsche Eisenbahn GmbH, 11.07.06).
ViP: 86 Prozent Pünktlichkeit / HVG-Chef de Boor: Exner bietet Vertrag an / Subunternehmern gekündigt
Von Guido Berg Anderthalb Monate nach dem Start des neuen Fahrplans am 28. Mai hat der Geschäftsführer des Potsdamer Verkehrsbetriebs ViP eine erste positive Zwischenbilanz gezogen: Straßenbahnen und Busse der ViP seien mit einer Pünktlichkeit von 86,09 Prozent gefahren; die Anschlusssicherheit habe bei „knapp 85 Prozent“ gelegen, sagte Martin Weis gestern den PNN. Laut Verkehrsvertrag mit der Stadt Potsdam werde für beide Kennziffern mindestens …
Weil am Sonntag zum WM-Finale Prominente und Politiker eingeflogen wurden, mussten mehr als 1 000 andere Passagiere aus ganz Europa am Boden bleiben. Es handelte sich um Kunden der Luftfahrtgesellschaft Easyjet, die mit Niedrigtarifen wirbt. Kurz vorm Endspiel zwang die Deutsche Flugsicherung (DFS) Easyjet dazu, fünf Flüge ab Schönefeld zu stornieren. Fluggäste beschwerten sich über die schlechte Betreuung am Flughafen. Fragen wurden oft barsch beschieden, Sitzplätze sind in Schönefeld rar. Auf die Idee, kostenlose Erfrischungsgetränke zu reichen, kam niemand. Eine der Leidtragenden war die 15-jährige Anna-Jelina Schilling. Sie wollte mit einer Freundin ins italienische Pisa fliegen. Doch in Schönefeld …
32 Tage Fußballweltmeisterschaft in Berlin sind vorbei. Die Stadt stand dabei weltweit im Mittelpunkt und hat mit dem Finale den unbestrittenen Höhepunkt der Veranstaltung erlebt.
Millionen auswärtiger Besucher und Fans sowie die Berlinerinnen und Berliner selbst erlebten ein fröhliches und friedliches Fußballfest. Die deutsche Hauptstadt hat sich von ihrer besten Seite der Welt präsentiert. Die Bilder, die um die Welt gingen machen mehr Lust auf diese Stadt.
Fast immer auf diesen Bildern: Unsere gelben Busse und Bahnen! Unsere Mitarbeiter haben ihr Bestes gegeben, um nicht nur kompetent mit U-Bahnen, Bussen und Straßenbahnen die vielen in- und ausländischen Fahrgäste zu befördern, sondern haben auch Service und Sicherheit ganz groß geschrieben. So waren über den gesamten Zeitraum der WM rund 20 Freiwilligen-Teams täglich im Einsatz und haben in circa 1.400 Diensten Berlinern und Besuchern mit Rat und Tat zur Seite gestanden.
Wir haben unsere Fahrgäste aber nicht nur während der WM sicher ans Ziel gebracht. Heute verabschieden sich viele Fußballfans und Besucher von Berlin und wir sorgen dafür, dass sie ihren Bahnhof oder Flughafen pünktlich erreichen.
Wir bedanken uns bei ihnen für die Fröhlichkeit, die auch auf unsere Kolleginnen und Kollegen übergesprungen ist und sagen herzlich: Auf Wiedersehen in Berlin!
Ausflüge in die Region für daheim gebliebene Berliner / Schnupperwochen für Bahnfahrer vom 8. Juli bis 20. August 2006 Start mit dem RE 3 – bis 16. Juli in Richtung Elbe-Elster und Lausitz
(Berlin, 10. Juli 2006) Mit der Bahn aus der Berliner City geht es seit Ende Mai direkt in die Sommerfrische Brandenburgs – durch den neuen Nord-Süd-Tunnel spart man Kilometer und hat mehr Zeit für Erlebnisse vor Ort.
In den Sommerferien präsentieren DB Regio und Brandenburger Regionen die Schnupperwochen, d.h. zahlreiche Ausflugsangebote exklusiv für Bahnfahrer – jede Woche an einer anderen Regional-Express-Linie der neuen Nord-Süd-Verbindung: Ob Natur, Kultur oder sportliche Aktivitäten – für jeden ist etwas dabei. Konzerte, Feste und Vorführungen sowie Werkstatt- und Denkmalbesichtigungen sind genauso geplant wie Ausflüge zu Lande und zu Wasser. Abgerundet wird das Programm durch gastronomische Angebote.
Das Besondere an den Schnupperwochen: Bei Vorlage des Brandenburg-Berlin-Tickets erhält man vielerorts Rabatte bzw. besonderen Service. Neben den Sonderrabatten vor Ort sorgt das Brandenburg-Berlin-Ticket dafür, dass der Ausflugsspaß auch für größere Gruppen und Familien erschwinglich bleibt (Hin- und Rückfahrt 24 Euro am Automaten).
Die Schnupperwochen starteten am vergangenen Wochenende mit der Regional-Express-Linie 3 in Richtung Elbe-Elster und Lausitz bis zum 16. Juli: Entlang der Linie liegen verschiedene Landschaften dicht beieinander: Heide, Moor, Wälder und Obstwiesen wechseln einander ab und laden den Besucher ein zum Wandern, Rad fahren und Reiten. Der Regional-Express bringt Sie auch in eine Landschaft, die der unseres Nachbarplaneten Mars zumindest nicht unähnlich sein dürfte – derzeit noch gezeichnet vom Kohleabbau werden die „Krater“ geflutet und es entsteht eine neue Seenlandschaft mit Flora und Fauna. Neben den Spuren des Bergbaus sind auch Bergbaugeräte, alte Kraftwerke und Werksiedlungen übrig geblieben – Industriedenkmale, die man mit dem RE ab Berlin in knapp zwei Stunden bequem erreichen kann.
Stündlich fährt der RE ab Berlin (Gesundbrunnen, Hauptbahnhof, Potsdamer Platz, Südkreuz oder Lichterfelde Ost) über Wünsdorf-Waldstadt bis Luckau-Uckro, von dort abwechselnd weiter über Doberlug-Kirchhain nach Elsterwerda bzw. über Finsterwalde und Großräschen nach Senftenberg.
Weitere Termine für die Schnupperwochen:
– 17. bis 23. Juli mit dem RE 4 Richtung Havelland und Prignitz – 30. Juli bis 6. August mit dem RE 5 Richtung Teltow-Fläming – 30. Juli bis 6. August mit dem RE 5 auch Richtung Oberhavel und Mecklenburg-Strelitz – 7. bis 13. August mit dem RE 3 Richtung Barnim und Uckermark – 14. bis 20. August mit dem RE 5 Richtung Mecklenburgische Seenplatte
Weitere Infos und Empfehlungen unter www.bahn.de/brandenburg oder www.regiopunkt.de/schnupperwochen
Herausgeber: Deutsche Bahn AG Kommunikation, Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin Verantwortlich für den Inhalt: Oliver Schumacher