Am 5. September beginnen in Schönefeld die Bauarbeiten für den neuen Großflughafen Berlin Brandenburg International (BBI). Zur offiziellen Einweihung der Baustelle, die laut Angaben der Berliner Flughafen-Gesellschaft das „wichtigste und größte Infrastrukturprojekt Ostdeutschlands“ ist, wird allerhand Politprominenz erwartet. Zu den Gästen, die am Eröffnungstag beim Spatenstich dabei sein dürfen, zählen unter anderem der …
Billiger als Ampeln – bald gibt’s mehr als 260 Zebrastreifen
Peter Neumann
Ein Blick in die Statistik sorgt zuweilen für Überraschungen. Zum Beispiel, wenn es darum geht, welche Bedeutung der Fußgängerverkehr hat. Denn die ist größer als viele denken: Rund ein Viertel aller Wege in Berlin wird zu Fuß zurückgelegt, teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit. „Mit vielen kleinen Baumaßnahmen ist die Stadt fußgängerfreundlicher geworden. Das haben auch viele Besucher der WM gemerkt. Nun soll es weitergehen“, sagt Heribert Guggenthaler, für Straßen und Plätze zuständig. Er kündigt an, dass es Ende nächsten Jahres mindestens 50 Zebrastreifen mehr als heute geben soll. 1967 hatte es allein in West-Berlin nicht weniger als 1 254 ampellose Fußgängerüberwege gegeben. Danach verschwanden sie Stück für Stück, weil Ampeln als zeitgemäßer und sicherer galten. Vor sechs Jahren gab es in ganz Berlin nur noch 107 Zebrastreifen. Doch seitdem …
Feste soll man feiern, wie sie fallen. Am 16. und 23. September wird in Berlin und Brandenburg der öffentliche Nahverkehr in der Gestalt von Familienfesten gefeiert. Und das aus gutem Grund! Mehr als drei Millionen Menschen nutzen täglich das umfangreiche Angebot an Bussen und Bahnen. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg veranstaltet zum dritten Mal seinen „Tag für die Fahrgäste“. Dieses Jahr steht er unter dem Motto „Innovation und Information zur Mobilität“. Außerdem beteiligt sich der VBB im September am „Verkehrstag“ in Cottbus, der im Rahmen der 850-Jahr-Feier Cottbus stattfindet. Die beiden Veranstaltungen umfassen viele Erlebnisangebote, Sonderfahrten, bunte Bühnenprogramme, Diskussionen mit Verbandsvertretern, Verkehrsexperten und Politikern. Ziel des VBB ist es, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein über die innovative, ökologische, ökonomische und soziale Bedeutung des ÖPNV zu schärfen, die modernen Möglichkeiten der Kundeninformation zu präsentieren und den Dialog zwischen Fahrgästen, Verbänden, ÖPNV-Liebhabern und der Politik zu fördern. Die Deutsche Post AG ist Sponsor der Berliner Veranstaltung. Antenne Brandenburg konnte als Medienpartner für den Cottbuser „Verkehrstag“ gewonnen werden. Der ”Tag für die Fahrgäste” in Berlin findet auch in diesem Jahr am 23.09.06 rund um den Bahnhof Friedrichstraße statt. Der Familientag hält ein buntes Programm für ein breites Publikum bereit: für groß und klein, für Eisenbahn- und Busliebhaber und für alle, denen die Weiterentwicklung des ÖPNV in der Region am Herzen liegt. Herzstück des ”Tages für die Fahrgäste” ist wie im vergangenen Jahr die zentrale Bühne auf dem Dorothea-Schlegel-Platz. Dort wird ein buntes Unterhaltungsprogramm aufgeführt, unter anderem mit Akrobatikeinlagen vom Kreuzberger Kinderzirkus Cabuwazi, mit Musikdarbietungen, Theaterauftritten des Weddinger ”Prime-Time Theater”und vieles mehr. Kinder können sich unter anderem auf den Hüpfburgen oder mit Legoeisenbahn vergnügen. Natürlich gibt es auch wieder Diskussionen mit Vertretern aus der Politik, den Verkehrsunternehmen und den Verbänden. Busliebhaber aller Art kommen auf ihre Kosten: Zu bestaunen gibt es Innovatives wie den rapsölbetriebenen ”Salatbus”, Traditionelles wie den Zille-Bus und viele andere verkehrliche Sehenswürdigkeiten. Im Bahnhofsgebäude Friedrichstraße werden unter anderem historische und moderne Züge ausgestellt. Von hier aus startet die BVG übrigens die Sonderfahrten mit der Ostdeutschen Eisenbahn (ODEG). Wer sich vorher über die schönsten Ziele der Region informieren möchte, kann das direkt vor Ort tun: die Tourismus Marketing Brandenburg (TMB) veranstaltet zur gleichen Zeit ihren Brandenburger Reisemarkt. Auf dem Dorothea-Schlegel-Platz präsentieren sich wieder viele Verbände und informieren rund um das Thema umweltfreundliche Mobilität. Der VBB-Informationsstand legt dieses Jahr den Schwerpunkt auf innovtive Kundeninformation via mobile Endgeräte und Internet. Erstmals kooperiert der ”Tag für die Fahrgäste” in diesem Jahr mit der ”Innotrans”, der Fachmesse für Verkehrstechnik. Während der Publikumstage am 23. – 24. September können die Besucherinnen und Besucher mit Hilfe eines geführten und kommentierten Shuttle-Bus-Verkehrs spielend vom Berliner Messegelände zum ”Tag für die Fahrgäste” gelangen und umgekehrt. Erstmals gibt es dieses Jahr eine ÖPNV-Sterntour: Die Bevölkerung in Berlin und Brandenburg wird aufgerufen, sich zu festgelegten Zeiten morgens an den verschiedenen Bahnhöfen rund um Berlin zu treffen, um dann sternförmig aus allen Himmelsrichtungen zum ”Tag für die Fahrgäste” zu fahren. Ziel ist es, zu zeigen, wie unkompliziert, interessant und erlebnisreich die Reise per Bus und Bahn sein kann. Jeder Teilnehmer der Sterntour erhält am VBB-Stand ein kleines Geschenk als Dankeschön. Ein weiteres Highlight sind die geführten ÖPNV-Stadttouren, die in Kooperation mit dem VCD und dem BUND realisiert werden. Sie starten jeweils um 12:00, 14:00 und 16:00 vom Bahnhof Friedrichstraße. Jeweils 20 glückliche Gewinner eines Berlin-Brandenburg-Tickets erleben mit Bussen und Bahnen eine Tour durch Berlin. In Cottbus findet der ”Tag für die Fahrgäste” vom 16. September 2006 als ”Verkehrstag” im Rahmen der Feierlichkeiten zum 850-jährigen Bestehen der Stadt Cottbus statt. Gefeiert und informiert wird an vier Veranstaltungsorten: Am Cottbusser Hauptbahnhof findet unter anderem das bunte Bühnenprogramm und die Gesprächsrunden mit Politikern und Akteuren des ÖPNV statt. Der VBB beteiligt sich am Bühnenprogramm mit der VBB-Show und präsentiert sich darüberhinaus mit einem Informationsstand. Eröffnet wird der ”Tag für die Fahrgäste” in Cottbus durch den brandenburgischen Infrastrukturminister Szymanski, der in einem historischen, dampflokbetriebenen Sonderzug am Hauptbahnhof Cottbus ankommen wird. Zur gleichen Zeit veranstaltet Cottbusverkehr in Schmellwitz seinen diesjährigen ”Tag der offenen Tür”. Auch hier gibt es ein buntes Programm mit Kinderattraktion, Besichtigung von Werkstätten und Selbstfahrtangebote mit Straßenbahn und Omnibus. Auch bei der DB Regio Werkstatt Cottbus sowie beim DB Instandhaltungswerk lockt ein buntes Programm, unter anderem Modellbahnausstellungen und die Besichtigung von Lokomotiven. Aktuelle Informationnen zum Bühnenprogramm der beiden ”Tag für die Fahrgäste” sowie Plakat und Fyler finden Sie im Internet unter www.vbbonline.de (Pressemeldung VBB, 16.08.06).
Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus kritisieren die „abenteuerlichen Prognosen“ des Senats zur Wirtschaftlichkeit der neuen U-Bahn-Linie U55. Die Grünen-Verkehrsexpertin Claudia Hämmerling nannte es gestern „mehr als gewagt“, von 800.000 zusätzlichen Fahrgästen auszugehen, die nur durch diese Strecke gewonnen werden könnten und die bereit wären, eigens für den Streckenabschnitt zu zahlen. Vielmehr werde es kaum neue Fahrgäste, sondern eine Verlagerung von …
Neue Linie startet am S-Bahnhof Strausberg Nord und am Bahnhof Müncheberg
Buckow – Auch Ausflügler ohne Auto können die Märkische Schweiz jetzt bequem erreichen. Zwei spezielle Touristenbuslinien machen es möglich. Sie holen die Gäste mehrmals täglich vom S-Bahnhof Strausberg Nord und vom Regional-Bahnhof Müncheberg an der Strecke …
Regionallinien aus Nauen und Strausberg stehen auf der Sparliste des Verkehrsministeriums Peter Neumann
POTSDAM. Die drohenden Einsparungen im Schienenverkehr könnten auch das Berliner Umland treffen. Nach Informationen der Berliner Zeitung stehen auch zwei Regionalbahnlinien, die von vielen Pendlern genutzt werden, auf der Kürzungsliste des Verkehrsministeriums. So denken die Planer darüber nach, die Regionalbahnlinie (RB) 10 vom 10. Dezember an nur noch zwischen Nauen und Spandau fahren zu lassen. Damit würde sich die Bahnverbindung zwischen dem Havelland und dem Berliner Stadtzentrum weiter verschlechtern. Erwogen wird zudem, die RB 26 auf das Teilstück Kostrzyn-Strausberg zu verkürzen. Die Fortführung nach Lichtenberg …
Verkehrsministerium prüft Wirtschaftlichkeit der Verbindungen
POTSDAM-LAND Etliche Regionalbahnlinien will das Verkehrsministerium in diesen Tagen auf den Prüfstand stellen. Grund für diese Maßnahme ist die Kürzung des Bundeszuschusses für den öffentlichen Personennahverkehr für die Jahre 2007 bis 2010 um rund 140 Millionen Euro. Von einer möglichen Stilllegung bzw. Ausdehnung des Fahrtaktes sollen einem Bericht zufolge auch die Regionalbahnverbindung von Potsdam nach Berlin-Schönefeld über Caputh-Geltow, Ferch und Michendorf, die Regionialbahnlinie 33 von Jüterbog nach Beelitz sowie die Strecke von Brandenburg nach Rathenow …
Fahrt zum Flughafen würde nur noch über Berlin führen und mit Umsteigen länger dauern
SONJA HAASE
Nach dem Wegfall der ICE-Stopps droht der Landeshauptstadt nun auch das Ende der letzten Direktverbindung zum Flughafen Schönefeld. Medienberichten zufolge gehört die Regionalbahn R 22 über Caputh, Seddin und Michendorf zu denjenigen in Brandenburg, die nur schwach ausgelastet sind und daher vom Verkehrsministerium gestrichen werden sollen. Ministeriumssprecher Lothar Wiegand dementierte dies gestern nicht. Für alle schwach ausgelasteten Strecken kämen Kürzungen in Betracht, er könne für keine eine Bestandsgarantie geben. Eventuell würden aber auch nur …
Ende des Jahres erfolgt erster Spatenstich für den Neubau an der Kolonnenstraße
SCHÖNEBERG. Was lange währt, wird endlich realisiert: Noch in diesem Jahr sollen die Bauarbeiten für den S-Bahnhof Kolonnenstraße beginnen. Die Fertigstellung ist für Ende 2008 vorgesehen. Schon im Jahr 1984 hatte der Senat beschlossen, dass unter der Julius-Leber-Brücke an der Strecke der S 1 zwei Bahnsteige entstehen sollen. „Ein europaweites Vergabeverfahren für das Vorhaben läuft“, sagte gestern Bahnsprecher Holger Auferkamp. Ende des Jahres soll der erste Spatenstich für den …
Gesundbrunnen Ein Sportplatz an der Osloer Straße trägt bereits seit 1999 seinen Namen. Morgen erhält auch der bislang namenlose, neu entstandene Vorplatz am Bahnhof den Namen von Hertha-Legende Hanne Sobek (1900-1989). Um 12.30 Uhr werden Weggefährten von Sobek, Hertha-Vertreter wie Trainer Falko Götz, Torwart Christian Fiedler, Andreas „Zecke“ Neuendorf sowie drei weitere Spieler des Bundesligisten, Bürgermeister Joachim Zeller und der CDU-Abgeordnete Stephan Tromp, der eine Gedenktafel gestiftet hat, am Bahnhof Gesundbrunnen feierlich das Straßenschild enthüllen. Mit der Benennung des Platzes nach Johannes „Hanne“ Sobek ehrt der Bezirk eine …