Fahrgäste klagen über zu wenig Platz zwischen Königs Wusterhausen und Westend / Fehlende Waggons in Berlin eingesetzt
GERALD DIETZ
POTSDAM Für Gerd Senftleben ist es schlicht „ein Fall aus dem Tollhaus“. Seit zwölf Jahren fährt der Schulzendorfer fast täglich von Eichwalde (Dahme-Spreewald) mit der S-Bahn nach Berlin-Hermannstraße und zurück. Seit dem Fahrplanwechsel Ende Mai ist er manchmal froh, überhaupt noch einen Platz in der von Königs Wusterhausen nach Berlin-Westend führenden S-Bahnlinie 46 ergattern zu können. Der Grund für die Überlastung, die vor allem Reisende mit Fahrrad verzweifeln lässt: Ab dem Vormittag bis etwa 14.30 Uhr und dann wieder ab 18 Uhr zuckelt die S-Bahn inzwischen nur noch mit …
Neuer Flughafen-Chef kündigt Verbesserungen an Peter Neumann
Eigentlich soll der Flughafen Tegel in absehbarer Zeit geschlossen werden – in knapp sechs Jahren. Trotzdem plant Airport-Chef Rainer Schwarz dort noch einige Neuerungen. Damit soll den Nutzern des Flughafens, der an die Kapazitätsgrenzen gestoßen ist, ein besserer Service geboten werden. So werden …
Sanierung der Autobahn-Unterführung am Flughafen beginnt – Airport erwartet erhebliche Behinderungen bei An- und Abreise Von Marianne Rittner Reinickendorf Der Baubeginn für die Sanierung des Flughafentunnels Tegel steht kurz bevor. „Am 1. August geht es los“, so die Sprecherin der Senatsverkehrsverwaltung Manuela Damianakis. Damit der Verkehr fließt, entsteht extra für Busse und Taxen eine …
Köpenick Die Brücken am S-Bahnhof Köpenick müssen erneuert werden. Wie die Deutsche Bahn mitteilt, halten die Bauwerke den betrieblichen Anforderungen nicht mehr stand. Deshalb läßt das Unternehmen im Oktober Hilfsbrücken errichten. Die Vorbereitungen dafür beginnen an diesem Wochenende. Sie bringen Einschränkungen für Passanten und S-Bahn-Nutzer mit sich. Der Geh- und Radweg auf der östlichen Bahnhofsseite wird bis Ende …
Werder – Mehrere fast gleichzeitig entstandene Böschungsbrände zwischen Werder und Brandenburg (Havel) haben gestern den Bahnverkehr zwischen beiden Städten lahm gelegt. Der Zugverkehr war rund vier Stunden, von 15.30 Uhr bis gegen 19.30 Uhr, unterbrochen. Die entlang der Strecke stationierten Feuerwehren waren fast alle im Einsatz. Zeitweise war befürchtet worden, dass sich ein Großbrand …
Tiergarten Der im März eröffnete Tiergartentunnel bringt nicht die erhoffte Entlastung für den Verkehr im Bereich um Kanzleramt und Tiergarten. Eine Zählung des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat ergeben, daß über sechzig Prozent des Verkehrs weiterhin oberirdisch durch das Regierungsviertel fließen. Notwendig sei der Rückbau der provisorischen Straße zwischen Kanzleramt und Paul-Löbe-Haus und die Vollendung des …
Tiergarten Der im März eröffnete Tiergartentunnel bringt nicht die erhoffte Entlastung für den Verkehr im Bereich um Kanzleramt und Tiergarten. Eine Zählung des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) hat ergeben, daß über sechzig Prozent des Verkehrs weiterhin oberirdisch durch das Regierungsviertel fließen. Notwendig sei der Rückbau der provisorischen Straße zwischen Kanzleramt und Paul-Löbe-Haus und die Vollendung des …
Die Stralauer Gondel wurde gestern zu Wasser gelassen. Kräftige Männer zogen das 13 Meter lange Holzboot aus dem Bootsschuppen der Union Sozialer Einrichtungen an der Wassersportallee ins Nass. Das Schiff, vorrangig gebaut von Jugendlichen im Rahmen von Arbeitsförderungsmaßnahmen, orientiert sich …
Das Jahr 2005 war für uns ein wahrhaft bewegendes und bewegtes Jahr.
Am 30. März 2005 verstarb plötzlich und unerwartet der Vorsitzende des Vorstands Andreas von Arnim. Am 1. November 2005 trat der neue Vorstandsvorsitzende, Andreas Sturmowski, sein Amt an.
Dank des großen Engagements aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist es gelungen, im Jahr 2005 ein äußerst erfolgreiches Geschäftsergebnis zu erzielen. Wesentlicher Faktor hierfür war unter anderem der Abschluss des Tarifvertrags Nahverkehr.
Anerkennung bekam die BVG für den Verkauf der GHG Wohnen GmbH, wegen der vorbildlichen Abwicklung und des erzielten Kaufpreises. Dieser Verkaufserlös wurde zur Entschuldung unseres Unternehmens eingesetzt. Ziel des Vorstands ist es, die Milliardengrenze langfristig nicht mehr zu überschreiten.
Mit einer modernen Fahrzeugflotte leisten wir nicht nur einen Beitrag zum Umweltschutz. Wir verbessern und vereinfachen durch behindertengerecht ausgestattete Fahrzeuge auch die Nutzung des ÖPNV für mobilitätseingeschränkte Menschen ganz erheblich. Auch in Zukunft muss und wird die Dienstleistung am Kunden im Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns stehen.
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt: 1. Wer ist bei der Errichtung neuer Bushaltestellen für deren umgebende Pflasterung und Betonierung zuständig – das jeweilige Tiefbauamt des betreffenden Bezirks oder die BVG und wo ist dies gesetzlich festgelegt? 2. Wie beurteilt der Senat das Verhalten Treptow-Köpenicks, für zwei neue Bushaltestellen der Linie X 11 in Baumschulenweg keine Befestigung anzulegen mit der Begründung, dies sei Aufgabe der BVG, während gleich-zeitig der Bezirk Neukölln bei einer neuen Haltestelle der-selben Linie die Befestigung ohne Probleme durchführte? 3. Hält es der Senat nicht auch für problematisch, dass durch derartige Kompetenzstreitigkeiten die neuen Halte-stellen nicht zum Fahrplanwechsel eingerichtet werden konnten und sich somit für die betroffenen Anwohner deutlich weitere Wege ergaben? Antwort zu 1.-3.: Haltestellen werden straßenver-kehrsbehördlich angeordnet und sind nach § 2 Abs. 2 des Berliner Straßengesetzes (BerlStrG) Bestandteil der öf-fentlichen Straße. Die mit dem Bau und der Unterhaltung der öffentlichen Straßen zusammenhängenden Aufgaben, also auch der Ausbau von Haltestellenbereichen, sind vom Träger der Straßenbaulast – im vorliegenden Fall vom Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin – wahr-zunehmen. Hierbei sind entsprechend § 7 Abs. 2 BerlStrG die öffentlichen Straßen im Rahmen der Leistungsfähig-keit so zu bauen, zu unterhalten, zu erweitern, zu verbes-sern oder zu ändern, dass sie dem regelmäßigen Ver-kehrsbedürfnis genügen. Art, Umfang und Zeitpunkt der Herstellung bestimmt der Straßenbaulastträger. Im vorlie-genden Fall wurde vom Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin deshalb zunächst eine provisorische Herstel-lung des Gehwegbereiches vorgenommen, da Haushalts-mittel für weitergehende Maßnahmen zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Der Senat bedauert, dass es aufgrund von Abstim-mungsproblemen zwischen dem Bezirksamt und der BVG zu einer Verzögerung von wenigen Tagen bei der Inbe-triebnahme der neuen Haltestellen gekommen ist.
Berlin, den 20. Juli 2006 In Vertretung D r. S t i m m a n n ………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 25. Juli 2006)