allg.: VERKEHRSCHAOS, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/tagesthema/666962.html

Erste Vorwarnung
Die Bahnmitarbeiter legen Deutschland lahm. Züge und S-Bahnen ruhen, viel Menschen kommen zu spät zur Arbeit. Nun lädt der Bahnchef zu Gesprächen. Sollten sie scheitern, drohen die Lokführer mit weiteren Streiks.
Eva Dorothee Schmid und Peter Neumann

BERLIN. Die S-Bahn steht zwar am Bahnsteig, doch auf der Anzeigetafel heißt es „Zug fällt aus“. Daneben stehen die Lokführer, sie haben sich weiße Plastikwesten übergezogen, mit der Aufschrift GDL – Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer. Ein Schild „Dieser Betrieb wird bestreikt“ lehnt am Bahnsteig des Berliner Bahnhofs Gesundbrunnen. Zwischen 5 und 9 Uhr geht dort fast nichts. Lediglich zwei Fernzüge fahren: einer nach München, ein anderer nach Stralsund. Auf dem Ring pendelt eine S-Bahn drei Mal zum Westend und wieder zurück, das war’s. Es sind kaum Fahrgäste da. Die meisten Berliner haben sich auf den Streik eingestellt und sind umgestiegen auf Auto, Fahrrad, Bus und U-Bahn.
Das könnte sich wiederholen. „Wenn der Arbeitgeber nicht bald seine Verweigerungshaltung aufgibt, wird es innerhalb kürzester Zeit …

Bahnverkehr + Regionalverkehr + S-Bahn: Damit es läuft, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/666774.html

Bahnstreik: BVG, Polizei und Fußgängerlobby raten, wie man trotzdem zur Arbeit kommt
Peter Neumann

Für die Betroffenen des heutigen Bahnstreiks hat der Berliner Fachverband Fußverkehr einen Tipp parat. „Einfach mal darüber nachdenken, welche Strecken sich auch zu Fuß zurücklegen lassen“, rät Bundesgeschäftsführer Bernd Herzog-Schlagk. Wer jedoch weitere Wege zu bewältigen hat, wird auf Probleme stoßen, wenn bei der Deutschen Bahn (DB) und der S-Bahn in der Zeit von fünf bis neun Uhr Lokführer die Arbeit niederlegen. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sehen sich jedenfalls nicht in der Lage, alle Fahrgäste aufzunehmen. Den Autofahrern empfiehlt die Polizei, möglichst früh loszufahren und Fahrgemeinschaften zu bilden.
„Heute wird es massive Einschränkungen geben“, sagte …

allg.: Chaos verhindert – Pendler stiegen um, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Warnstreik-Bahn-Verkehr;art270,2332433

BERLIN/POTSDAM – Die vierstündigen Warnstreiks der Lokführer haben in Berlin und Brandenburg zu einem nahezu kompletten Stillstand des Schienenverkehrs geführt. In der Region seien etwa 200 Fern- und Regionalzüge sowie rund 500 S-Bahnen ausgefallen, sagte ein Bahnsprecher. Nach Ende des Ausstands habe sich die Situation aber am Mittag wieder „weitgehend normalisiert“. Nach Bahnangaben kam es am Nachmittag durch einen Warnstreik in einem Cottbuser Stellwerk allerdings noch zu erheblichen Einschränkungen im Bahnverkehr nach Berlin und Frankfurt (Oder).
Die bundesweiten Arbeitsniederlegungen dauerten von 5 bis 9 Uhr. Im Fern-, Regional- und S-Bahnverkehr fuhren in dieser Zeit in der Region lediglich vereinzelt Züge. Von den Verkehrsbeeinträchtigungen waren mehrere hunderttausend …

Bus: Skalitzer Straße: Tanklaster kollidiert mit Bus, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/666681.html

Bergungsarbeiten dauern an
ddp

Nach dem Unfall eines Tanklasters mit rund 22 000 Litern Seifenkonzentrat am Montagmorgen in Kreuzberg dauerten die Aufräum- und Bergungsarbeiten auch am späten Nachmittag noch an. Laut Polizei hatte der aus Richtung Oberbaumbrücke kommende Lkw gegen 4.00 Uhr einen am Schlesischen Tor stehenden Bus der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) beim Abbiegen in die Skalitzer Straße gerammt und dessen linke Seite komplett aufgerissen. Der Sattelzug schob den Bus etwa sieben Meter nach vorn und kippte dann vollständig auf die rechte Seite.
Ersten Erkenntnissen zufolge hatte der 44-jährige Lkw-Fahrer die Kontrolle …

Bahnhöfe: Berlin Hauptbahnhof: Parken jetzt noch günstiger

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20070702a.html

(Berlin, 2. Juli 2007) Für 12 Euro können BahnCard-Inhaber seit dem 1. Juli das Auto für volle 24 Stunden im Parkhaus des Berliner Hauptbahnhofs abstellen. Ohne BahnCard kostet das Tagesticket jetzt 16 Euro – vier Euro weniger als bisher.

Weiterhin sind 15 Minuten im Parkhaus kostenfrei – für alle diejenigen, die nur jemanden bequem am Bahnhof absetzen wollen. Für eine Stunde Parken sind zwei Euro zu zahlen.

Das Parkhaus des Berliner Hauptbahnhofs ist der kürzeste Weg zwischen dem Auto und dem Zug. Zudem laden 80 Geschäfte, Restaurants und Cafés im Bahnhof ein, nur wenige Schritte entfernt sind Reichstag, Regierungsviertel und Museen wie der Hamburger Bahnhof.

Die 860 Stellplätze auf drei Ebenen stehen rund um die Uhr zur Verfügung. Das Parkhaus ist unterirdisch aus dem Tiergartentunnel aus Richtung Süden sowie oberirdisch von der Clara-Jaschke-Straße auf der Westseite des Bahnhofs erreichbar.

Mit einer Gutschein-Aktion im Berliner Hauptbahnhof wirbt die Bahn im Juli für ein entspanntes Parken in Europas größtem Kreuzungsbahnhof.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Konzernsprecher Oliver Schumacher

Bahnhöfe: Pendler parken am Südkreuz für einen Euro am Tag

http://www.db.de/site/bahn/de/unternehmen/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20070702b.html

(Berlin, 2. Juli 2007) Für einen Euro am Tag parken jetzt Inhaber einer VBB-Monats- oder Jahreskarte – ob bei S-Bahn, BVG oder anderen VBB-Partnern erworben. Über die gut ausgebaute B 96 und die Berliner Stadtautobahn A100 ist das Parkhaus des Bahnhofs Berlin Südkreuz vor allem aus dem Süden Berlins schnell erreichbar. Direkt unter dem Parkdeck liegen die Bahnsteige. Und von hier aus sind es nur wenige Minuten mit S-Bahnen und Regionalzügen zu allen wichtigen Knotenpunkten der Stadt. So fährt die S-Bahn in nur sechs Minuten zum Potsdamer Platz und zur Friedrichstraße in zehn Minuten. Auch ferne Ziele werden schnell erreicht: Zum Beispiel Leipzig in einer Stunde, Hamburg in eindreiviertel Stunden oder Hannover (über Berlin Hauptbahnhof) in knapp zwei Stunden.

Die Mindestmietdauer für einen Pendlerparkplatz beträgt drei Monate, der Preis pro Monat 30 Euro. Voraussetzung ist eine VBB-Monats- oder Jahreskarte. Anträge für einen Dauerpark-Mietvertrag gibt es auf dem Bahnhof Südkreuz im Reisezentrum oder am mobilen Servicepoint auf dem Ringbahnsteig sowie auf der Internet-Seite des Bahnhofs Südkreuz unter www.db.de/bahnhof. Beim Parkhausbetreiber Contipark Parkgaragen GmbH kann der Antrag auch per Telefon angefordert werden: 030 25 46 42 91.

Wer keine VBB-Monats- oder Jahreskarte hat, parkt am Südkreuz für einen Euro je Stunde. Das Tageticket kosten 15 Euro, mit BahnCard zehn Euro. Die Dauerparkkarte kostet pro Monat 60 Euro.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
Verantwortlich für den Inhalt:
Konzernsprecher Oliver Schumacher

S-Bahn: S-Bahn auf riskantem Kurs, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/666537.html

PETER NEUMANN
hofft, dass sich eine Lösung für die interne Machtprobe finden lässt.

Das trifft viele Fahrgäste: S-Bahnen, die gestern noch im Fahrplan standen, verkehren von heute an nicht mehr. Sie fallen weg, weil weiterhin mehr als 100 Triebfahrzeugführer krank gemeldet sind – zum Teil deshalb, weil sie sich angesichts neuer Dienstpläne, die ihnen längere Arbeitswege und kürzere Ruhezeiten auferlegten, der Verantwortung nicht mehr gewachsen fühlten. Auch wenn die alten Pläne vorerst wieder gelten, befürchtet das Unternehmen, dass der Protest andauert. Wer aufmerksam durch Berlin fährt, hat allerdings schon länger den Eindruck, dass mit der S-Bahn einiges nicht mehr stimmt.
Verspätungen kommen immer öfter vor, graffitibeschmierte Züge bleiben länger im Einsatz. Es wird gespart – nicht nur, weil die …

VBB: Brandenburg: Staatssekretärin König ehrte ehrenamtliche VBB-QualitätsScouts

http://www.lok-report.de/

Infrastrukturstaatssekretärin Dorette König bedankte sich am 29.06.07 bei den ehrenamtlich tätigen QualitätsScouts des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg bei einer Feierstunde im Brandenburgsaal der Potsdamer Staatskanzlei.
Wer könnte besser Auskunft geben über die Qualität des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) als jene, die ihn tagtäglich nutzen? Seit 2005 engagieren sich Fahrgäste in Berlin und Brandenburg ehrenamtlich als QualitätsScouts und weisen auf Stärken und Mängel des Angebots hin.
Dafür bedankten sich Infrastrukturstaatssekretärin Dorette König und VBB Geschäftsführer Hans-Werner Franz bei den Bürgerinnen und Bürgern für ihr Engagement. Von den insgesamt 350 QualitätsScouts stammt jeweils die Hälfte aus den beiden Bundesländern. Viele sind bereits seit Projektstart 2005 dabei, neue QualitätsScouts wurden heute zum Auftakt ihres Ehrenamtes begrüßt.
Infrastrukturstaatssekretärin Dorette König: „Es gibt kein besseres Maß für Qualität, als die direkte Rückmeldung durch die Fahrgäste selbst. Die Qualitätsscouts wissen ganz genau, ob die Anschlüsse passen oder ob die Fahrgastinformationen ausreichend sind. Und wer täglich im Zug oder der S-Bahn fährt, kann sehr gut beurteilen, ob die Sauberkeit besser oder schlechter wird. Wer hier mit dabei ist, zeigt zweierlei: Sympathie für den ÖPNV und bürgerschaftliches Engagement. Dafür möchte ich mich im Namen der Landesregierungen Brandenburgs und Berlins herzlich bedanken.“
Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin- Brandenburg: „Die VBB-QualitätsScouts sind ein wichtiger Bestandteil unseres Qualitätsmanagements. Sie teilen uns wichtige Beobachtungen mit und helfen uns, gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen Fehler zu beheben und das Angebot insgesamt zu verbessern. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für mehr Qualität und sind im Verbund unverzichtbar geworden.“
Insgesamt stieg die Anzahl der Einzelbeobachtungen im vergangenen Jahr auf 2.300 an (im Vorjahr: 2.100). 56 Prozent aller Beobachtungen bezogen sich auf den ÖPNV in Brandenburg. Zu den Topthemen der Scoutmeldungen gehören Fahrplan und Anschlüsse (32 Prozent), Bahnhöfe und Haltestellen (24 Prozent) und das Fahr- und Servicepersonal (14 Prozent). Im Jahr 2006 bezogen sich 72 Prozent auf den Eisenbahnverkehr und 28 Prozent auf Busse, Tram und U-Bahn. Gemeinsam mit den 42 im VBB organisierten Verkehrsunternehmen werden die Hinweise ausgewertet und anschließend die Mängel behoben.
Zahlreiche Bundesländer haben Interesse an der Nachahmung des Projektes bekundet. Die VBB-QualitätsScouts wurden 2006 von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger mit einem Preis ausgezeichnet (Pressemeldung VBB, 30.06.07).

U-Bahn: Neue Pläne für die Kanzler-U-Bahn, aus rbb-online

http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/wirtschaft/
beitrag_jsp/key=news6086297.html

Die Berliner Verkehrsbetriebe wollen mit neuen Plänen die Verkehreinschränkungen um den Bau der U-Bahn-Linie 5 auf der Straße Unter den Linden reduzieren.

Nach einem Bericht der „Berliner Zeitung“ (Samstagausgabe) wurden vor allem die Planungen für den Bahnhof, in dem die Fahrgäste zwischen der U 6 und der U 5 umsteigen können, geändert. Ursprünglich sollten auch Aufgänge zur Nordseite der Straße Unter den Linden entstehen, doch dafür fehlt der Platz.
„Nach unserem Konzept wird dieser U-Bahnhof nun nur auf der Mittelpromenade Unter den Linden Zugänge erhalten“, sagte ein Sprecher des Unternehmens dem Blatt. So könne darauf verzichtet werden, die nördliche Fahrbahn Unter den Linden aufzureißen.
Nach dem abgespeckten BVG-Konzept wird die Sperrung …

S-Bahn: Ab Montag fahren weniger Züge, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/2007/06/30/
berlin/908125.html

Den täglich Hunderttausenden Nutzern der Berliner S-Bahn stehen harte Zeiten bevor. Vor allem im Berufsverkehr dürfte es ab der kommenden Woche in den Zügen noch enger werden als sonst. Bereits von Montag an – und damit eine Woche eher als vorgesehen – wird der sogenannte Ferienfahrplan eingeführt. Das bedeutet: Einzelne Linien werden verkürzt bedient, die Taktabstände zwischen Zügen vergrößern sich, insgesamt fahren am Tag weniger Züge. Auf Nachfrage räumt die S-Bahn ein, dass die Einschränkungen weit über den Ferienfahrplan hinausgehen. Betroffen sind sechs der 15 Linien der S-Bahn die täglich bis zu 1,4 Millionen Fahrgäste befördert. Mit dem Notfahrplan reagiert das Unternehmen auf den anhaltend hohen Krankenstand bei den Triebfahrzeugführern. Vor allem an den Wochenenden kam es immer wieder zu Zugausfällen. „Im Interesse unserer Fahrgäste schaffen wir jetzt ein zwar vermindertes, jedoch stabiles Angebot“, begründet Tobias Heinemann, Sprecher der Geschäftsführung der Berliner S-Bahn GmbH, die jetzt verkündete Reduzierung des Angebots.
Laut S-Bahn-Sprecher Gahler haben sich aktuell 110 der knapp …