Der Betrieb des VogtlandExpress (VEX) wird zum Betriebsschluss am 16. Februar 2009 eingestellt. „Die zuletzt erheblich gestiegenen Kosten machen einen wirtschaftlichen Weiterbetrieb unmöglich“ so Vogtlandbahn-Geschäftsführer Klaus Jacobs. In den letzten Wochen wurden mehrere Gespräche mit den zuständigen Stellen über eine Beteiligung an dem Verkehr geführt. Nach Aussage von Klaus Jacobs konnte eine hinreichende Finanzierung für einen langfristigen wirtschaftlichen Weiterbetrieb nicht sichergestellt werden. „Wir bedauern, dass wir dieses für die Region wichtige Verkehrsangebot nicht weiter aufrecht erhalten können“ so Jacobs weiter. Aufgrund der Einstellung des VEX wird es zu keinen betriebsbedingten Kündigungen kommen. Die von der Veränderung betroffenen Mitarbeiter werden auf anderen Strecken der Vogtlandbahn GmbH eingesetzt. Der VEX wurde im Juni 2005 in Betrieb genommen und war die erste eigenwirtschaftliche Direktverbindung vom Vogtland nach Berlin (Pressemeldung Arriva, 05.02.09).
Airport erreicht die Grenzen seiner Kapazität Peter Neumann
Der Flughafen Tegel ist fast bis an die Grenzen seiner Kapazität ausgelastet. Derzeit gibt es dort in Spitzenstunden 45 bis 48 Starts und Landungen. Höchstens 52 Flugbewegungen sind zugelassen. Das teilte die Verkehrs-Staatssekretärin Maria Krautzberger (SPD) auf eine Anfrage des CDU-Abgeordneten Rainer Ueckert hin mit. Demnächst dürfte der Flughafen Tegel das Ende seiner Leistungsfähigkeit erreichen. Denn aus Sicherheitsgründen wird der „Kapazitätseckwert“ während der Flugplanperioden Sommer 2009 und Winter 2009/2010 vor- übergehend gesenkt. Damit sind von Ende März an in Tegel nur noch 48 Starts und Landungen erlaubt.
Vom 1. Juli an wird für jede Taxifahrt, die am Flughafen Tegel beginnt, ein Zuschlag von 50 Cent erhoben. Das sagte Detlev Freutel, der Vorsitzende des Taxi Verbands Berlin Brandenburg (TVB), gestern. Dafür sollen die Fahrgäste aber auch in jedem Fall Qualität erwarten können. Denn zum selben Zeitpunkt trete die angekündigte neue Benutzungsordnung in Kraft. Danach müssen die Taxifahrer in Tegel „stets korrekt und sauber gekleidet“ sein sowie über „ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache“ verfügen. Die Fahrzeuge müssen „innen und außen in einem sauberen und gepflegten Zustand“ sein, Rauchen ist verpönt. Personal soll die Regeln in Tegel durchsetzen. Im Juli soll auch im übrigen Berlin das Taxifahren teurer werden. Darauf haben sich die …
Politiker sehen Chancengleichheit verletzt Peter Neumann
POTSDAM. Die Kritik an der Ausschreibung des Regionalzugverkehrs wird lauter. Quer durch die Parteien stoßen sich Politiker an der Bedingung, dass die beiden größten Auftragspakete in jedem Fall an zwei Unternehmen vergeben werden sollen – selbst wenn ein Bewerber für beide Lose jeweils das beste Angebot vorlegen würde. Die Loslimitierung trifft vor allem die Deutsche Bahn (DB), die dadurch einen Großteil ihres Verkehrs verlieren würde und deshalb bereits die Streichung von bis zu 1 069 Arbeitsplätzen angekündigt hat. „Ich gehe davon aus, dass die DB klagen wird“, sagte Jens Klocksin, der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, der Berliner Zeitung. „Und ich bin mir nicht sicher, ob die Loslimitierung vor Gericht Bestand hat.“ Eine „Vergabebeschränkung“ zu Lasten der DB Regio sei juristisch bedenklich und …
Schönefeld/Schönhagen – Da liegt Ärger in der Luft: Die Hubschrauberstaffel der brandenburgischen Polizei, noch am Flughafen Schönefeld stationiert, soll dem neuen Airport BBI weichen. Der bisherige Hangar für die beiden mit Nacht sichtgeräten, Wärmebildkameras und Spezialtechnik ausgerüsteten Eurocopter 135 steht der neuen Landebahn im Weg. Deshalb muss die Hubschrauberstaffel zum Jahreswechsel 2009/2010 auf den gut 50 Kilometer entfernten Landeplatz Schönhagen zwischen Beelitz und Trebbin umziehen, entschied das Innenministerium. Doch dagegen formiert sich jetzt Protest – in der Staffel, aber auch bei Anwohnern und Umweltschützern in Schönhagen, die ein Aushebeln des dortigen Nachtflugverbotes und negative Auswirkungen für ein angrenzendes Vogelschutzgebiet befürchten. Das Innenministerium begründet den Zuschlag für Schönhagen, zentral im …
In den USA platzten Kreditgeschäfte – nun droht in Berlin eine Forderung von 80 Millionen Euro Peter Neumann Ein riskantes Finanzgeschäft könnte die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) teuer zu stehen kommen. Die Krise in den USA hat dazu geführt, dass Unternehmen, die an diesem Deal beteiligt waren, zahlungsunfähig geworden sind. Jetzt rechnet die BVG damit, dass sie haften muss – mit einem hohen Betrag. Ihre Wirtschaftsprüfer gehen derzeit davon aus, dass sich die Forderung auf rund 80 Millionen Euro belaufen könnte. Es sei nur noch eine „Frage der Zeit“, wann sie geltend gemacht wird. Das sagte der BVG-Vorstandsvorsitzende Andreas Sturmowski der Berliner Zeitung. Das Stichwort lautet „Cross Border Leasing“, kurz CBL. Das Konzept mutet genial einfach an – und finanziell vielversprechend. Für einen großen Teil ihrer U- und …
Peter Neumann Die BVG ist nicht allein. Mehr als hundert Städte und öffentliche Unternehmen in Deutschland haben sich auf Cross-Border-Leasing-Geschäfte eingelassen. In Berlin hat auch die Messe solche Verträge unterzeichnet. Welche Risiken dabei eingegangen worden sind, kommt erst jetzt nach und nach an die Öffentlichkeit. Julian Roberts, Wirtschaftsanwalt in München und London, berät Betroffene. Der Jurist und Philosophie-Professor erklärt, worum es beim Cross-Border-Leasing eigentlich geht, warum die Verträge den deutschen Partnern gefährlich werden können – und warum trotzdem so viele Vereinbarungen abgeschlossen worden sind. Beim Auto-Leasing darf ich für eine bestimmte Summe ein Auto nutzen, mein Vertragspartner kommt für die Wartung und Instandhaltung des Wagens auf. Ist Cross-Border-Leasing damit …
Peter Neumann Die BVG ist nicht allein. Mehr als hundert Städte und öffentliche Unternehmen in Deutschland haben sich auf Cross-Border-Leasing-Geschäfte eingelassen. In Berlin hat auch die Messe solche Verträge unterzeichnet. Welche Risiken dabei eingegangen worden sind, kommt erst jetzt nach und nach an die Öffentlichkeit. Julian Roberts, Wirtschaftsanwalt in München und London, berät Betroffene. Der Jurist und Philosophie-Professor erklärt, worum es beim Cross-Border-Leasing eigentlich geht, warum die Verträge den deutschen Partnern gefährlich werden können – und warum trotzdem so viele Vereinbarungen abgeschlossen worden sind. Beim Auto-Leasing darf ich für eine bestimmte Summe ein Auto nutzen, mein Vertragspartner kommt für die Wartung und Instandhaltung des Wagens auf. Ist Cross-Border-Leasing damit …
Der Förderverein und Inhaber der Anlagen der Buckower Kleinbahn – Museumsbahn Buckower Kleinbahn e.V. – bittet ganz dringend um die Unterstützung der Eisenbahnfreunde. Nach langen und zähen Verhandlungen konnte bekanntlich am 22.6.2007 der Kaufvertrag für die 4,9 km lange Strecke Buckow (Märkische Schweiz) Müncheberg/Mark nebst allen Gebäuden unterzeichnet werden. Aus der ursprünglichen zugesicherten Summe von 1 DM sind im Verlaufe der Amtszeit von Herrn Mehdorn stolze 75.000 Euro geworden. Zwei von drei Raten sind bezahlt. Für die dritte ergibt sich derzeit noch ein Minus von 17.400 Euro bis zur Deckung, die trotz aller Bemühungen bisher nicht zusammengebracht werden konnten. Eine dieser Bemühungen ist der Verkauf dieser Anteilsscheine. Jedoch konnte hiervon bisher zuwenig unter die Leute gebracht werden. Der Stichtag ist der 30.06.2009. Der Verein Museumsbahn Buckower Kleinbahn bittet deshalb ganz dringend alle die Interesse haben vom Kauf unserer Anteilsscheine Gebrauch zu machen. Ein Anteilsschein ist für 50 Euro zu haben. Mit ihm hat der Erwerber symbolich einen Meter Gleisstrecke der Buckower Kleinbahn erworben. Selbstverständlich sind auch geringere Spenden willkommen. Nähere Informationen sind auf der Internetseite www.buckower-kleinbahn.de zu finden (Andreas Hauschild, www.buckower-kleinbahn.de, 03.02.09).
Von Hamburg nach München, von Dresden nach Köln – unter dem Motto „Made in Germany“ schicken Braun und Oral-B ihre Kunden deutschlandweit gratis auf Reisen: Wer im Zeitraum von Anfang Februar bis Ende März ein Braun- oder Oral-B-Produkt ab 99 Euro kauft, erhält ein Gratis-Ticket der Deutschen Bahn – gültig auf allen Strecken! Ein hochwertiges Elektrogerät aus Deutschland kaufen und kostenfrei mit der Deutschen Bahn reisen: Unter dem Motto „Made in Germany“ kooperieren Braun und Oral-B mit der Deutschen Bahn und schicken ihre Kunden auf große Fahrt durchs eigene Land. Beim Erwerb eines Braun-Herrenrasierers, -Epilierers oder einer elektrischen Zahnbürste von Oral-B ab 99 Euro gibt es ein 2.-Klasse-Ticket der Bahn gratis dazu. Ein noch nie dagewesenes Angebot! Das Ticket gilt deutschlandweit, für eine einfache Fahrt, in allen Zügen, an allen Tagen (außer freitags) und ist voll flexibel nutzbar. • Beim Kauf eines Aktionsgeräts ab 99 Euro im Aktionszeitraum zwischen 1. Februar und 31. März 2009 erhält der Kunde im Handel zusätzlich eine Teilnahmekarte. • Der Kunde füllt die Karte aus, schneidet den EAN-Code des gekauften Produktes aus, klebt diesen auf das dafür vorgesehene Feld und schickt die Karte inklusive des Original-Kassenbelegs zwischen dem 1. Februar und dem 30. April 2009 an die angegebene Adresse (Kassenbeleg wird entwertet und zurückgesendet!). • Der Kunde erhält darauf ein Blanko-Ticket, für eine einfache Fahrt, in das er Start- und Zielort der Bahnreise selbst eintragen kann. • Der Reisezeitraum liegt zwischen 1. März und 31. Mai 2009. • Es fallen lediglich 3,50 EUR Versandgebühr für das Ticket an. • Nutzen können Kunden alle Züge der Deutschen Bahn an allen Tagen außer freitags. Kinder bis einschließlich 14 Jahre fahren kostenlos mit und sind vor Fahrtantritt auf dem Blanko-Ticket einzutragen. • Das Gratis-Ticket berechtigt nicht zu weiteren Ermäßigungen, Umtausch oder Erstattung. Die modernen Nachtreisezüge der City Night Line können gegen Aufpreis gebucht werden. Weitere Informationen zur Aktion „Made in Germany“ finden Sie ab 01. Februar 2009 unter www.braun.de (Pressemeldung Deutsche Bahn, 03.02.09).