Radverkehr: Für Tretfaule gibt es „Rückenwindtouren“, für Kulturfans „Literadtouren“: Zu Saisonbeginn bieten Fahrradvereine Ausfahrten für jeden Geschmack., aus Der Tagesspiegel

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Freddie Mercury in der Uckermark – das Lied des exzentrischen Queen-Frontmannes passt derzeit gut zur Stimmung: „I want to ride my bicycle – Bicycle Race!“Anradeln ist angesagt. Wir präsentieren hier eine Auswahl.
Wer Lust hat, mit anderen gemeinsam auf Tour zu gehen, findet beim Berliner Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) geführte Eintagesausfahrten – innerstädtisch wie auch durchs Umland. Frisch im Programm sind etwa die „Neuberliner Touren“. In den zweieinhalbstündigen Führungen lernen Zugezogene oder Kiez-Umzügler ihren Stadtteil besser kennen. Wo ist das nächste Schwimmbad, ein Krankenhaus oder das Einwohnermeldeamt? Ein praktischer Parcours, kostenlos und anmeldungsfrei.
Für Tretfaule gibt es ab dem 25. April wieder die „Rückenwindtouren“. Man trifft sich, hält den Finger in die Luft, radelt mit dem …

Regionalverkehr: Fahrgäste sind weiterhin mit der ODEG zufrieden

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Die jährlich durchgeführte Kundenzufriedenheitsanalyse des VBB – Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg bescheinigt der ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH auch für das Jahr 2008 wieder gute Noten. Bei dieser Erhebung verteilten die Befragten Schulnoten für insgesamt zehn Qualitätskriterien. Die Fahrgäste bestätigten 2008 das hohe Zufriedenheitsniveau der letzten Jahre. Die ODEG wurde mit einer Gesamtzufriedenheit von 1,56 bewertet.
Insbesondere bei den Kriterien der Fahrkartenerwerbsmöglichkeit im Zug und der regulären Information durch das Personal im Zug erhielt die ODEG 2008 noch bessere Noten als im Vorjahr. Aber auch das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste konnte weiter gesteigert werden. Sehr gut wurden außerdem die Ausstattung und Schadensfreiheit der Züge sowie die Freundlichkeit und Kompetenz des Personals beurteilt.
„Die hohe Zufriedenheit unserer Fahrgäste bestätigt unser Servicekonzept“ freut sich ODEG-Sprecher Jörg Kiehn und betont: „Die Ergebnisse zeigen auch eindeutig, dass die Fahrgäste vom Wettbewerb profitieren, weil dadurch das Angebot und die Qualität für die Fahrgäste weiter gesteigert werden können“ (Pressemeldung ODEG Ostdeutsche Eisenbahn GmbH, 13.03.09).

Tarife: Knabbern und sparen: „Mit dem Leibniz-Ticket 25“ und der Deutschen Bahn günstig durch Deutschland reisen

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Ab 1. Mai 2009 gilt für Liebhaber von Leibniz-Keksknabbereien: Aktionspunkte sammeln und 25 Prozent Bahn-Sparen

(Berlin, 12. März 2009) Unter dem Motto „25 Prozent Bahn-Sparen“ wecken Leibniz und die Deutsche Bahn die Reiselust. Ob es zu Verwandten, Freunden, in die Pfingstferien oder in den Freizeitpark gehen soll, das Angebot ist ein guter Grund für die nächste Bahnreise. Mit dem Sammelpass „Leibniz-Ticket 25“ erhalten bis zu zwei Personen 25 Prozent Ermäßigung auf den Normal- und Sparpreis in der 2. Klasse. Eltern oder Großeltern können zusätzlich ihre Kinder oder Enkelkinder bis einschließlich 14 Jahre kostenlos mitnehmen. Die Ermäßigung gilt für eine einfache Fahrt oder für die Hin- und Rückfahrt im ICE bzw. IC/EC auf allen innerdeutschen Strecken.

Um in den Genuss von 25 Prozent Ermäßigung zu kommen, müssen drei Sammelpunkte aus den Leibniz Aktionspackungen (Leibniz Butterkeks, Leibniz Butterkeks -30% und Leibniz Erdnuss Spaß) ausgeschnitten und auf das „Leibniz-Ticket 25“ geklebt werden. Dieses gibt es im Handel oder im Internet unter www.leibniz.de und www.bahn.de/leibniz. Die Aktionspackungen sind ab Mai deutschlandweit im Handel erhältlich.

Die ermäßigte Fahrkarte erhält man gegen Vorlage des vollständig ausgefüllten Sammelpasses „Leibniz-Ticket 25“ in allen DB Reisezentren, DB Agenturen, über die Service-Nummer der Bahn unter 0180 5 99 66 33 (Stichwort „Leibniz“, 14 Cent/Min. aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk ggf. abweichend) sowie im Internet unter www.leibniz.de und www.bahn.de/leibniz.

Einlöse- bzw. Reisezeitraum ist vom 1. Mai bis zum 31. Juli 2009. Im Zug müssen bei der Fahrkartenkontrolle Sammelpass und Personalausweis vorgezeigt werden. Gegen Aufpreis ist die Nutzung der City Night Line-Züge möglich. Eine Kombination mit anderen Rabatten ist ausgeschlossen.

Herausgeber: Deutsche Bahn AG

S-Bahn: S-Bahn Berlin empfiehlt ITB-Besuchern für Rückreise am Samstag die Bahnhöfe Westkreuz und Messe Nord/ICC

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Sichere Rückreise trotz zeitgleichem Veranstaltungsschluss im Olympiastadion und auf dem Messegelände gewährleistet

(Berlin, 12. März 2009) Die S-Bahn Berlin verstärkt am Wochenende Ihr Angebot für Besucher der Internationalen Tourismusbörse (ITB). Zwischen Charlottenburg und Olympiastadion fahren zur An- und Abreise zusätzliche Züge.

Wichtiger Hinweis für den Samstagabend: Da der Abpfiff des Bundesligaspiels im Olympiastadion und die Schließung der Messehallen in den gleichen Zeitraum fallen, ist am Bahnhof Messe Süd in der Zeit von zirka 17.30 Uhr bis 18.15 Uhr kein Zustieg in Richtung Innenstadt möglich. Die S-Bahn Berlin hat sich zu dieser Sicherheitsmaßnahme entschlossen, da mit einem Fahrgastansturm von zeitgleich 40.000 Fahrgästen gerechnet wird. Beide Veranstalter sind darüber informiert. Die Messe Berlin wird die Besucher mit Lautsprecherdurchsagen auf die im fußläufigen Bereich liegenden S-Bahnhöfe Messe Nord/ICC und Westkreuz hinweisen. Die Verteilung der Fahrgastströme auf mehrere Bahnhöfe hat sich in der Vergangenheit auch bei Großveranstaltungen im Citybereich bewährt.

Das Messegelände ist erreichbar mit den Linien S75 und S9 bis Messe Süd. Die Fahrzeit vom Berliner Hauptbahnhof beträgt nur 16 Minuten. Auf dem S-Bahn-Ring steht mit den Linien S41, S42 und S46 eine direkte Verbindung zum Bahnhof Messe Nord/ICC zur Verfügung.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

BVG: Der BVG-Chef erklärt die Bilanz des Landesunternehmens, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0312/berlin/0031/index.html

Die Lage ist nicht so schlecht, wie sie aussieht
Der BVG-Chef erklärt die Bilanz des Landesunternehmens
Peter Neumann

Die Fahrgäste sollen die Folgen der riskanten Finanzgeschäfte, auf die sich die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) eingelassen haben, nicht zu spüren bekommen. Zumindest aus diesem Grund werde es keine Tariferhöhungen geben, sagte der Vorstandsvorsitzende Andreas Sturmowski gestern. Überhaupt sei die Lage der BVG viel besser als dies der Blick in die Bilanz für 2008 vermuten lässt. Sturmowski wies den Vorwurf des Grünen-Finanzpolitikers Jochen Esser, wonach die Sanierung des Unternehmens gescheitert sei, mit Vehemenz zurück.
Wie berichtet hat die BVG im vergangenen Jahr eines ihrer schlechtesten Jahresergebnisse der jüngsten Zeit erwirtschaftet: minus 247,1 Millionen Euro. Daran ist vor allem die hohe Rückstellung schuld, mit der sie sich auf …

Flughäfen: Sparprogramm für Berlins Flughäfen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1052707/
Sparprogramm_fuer_Berlins_Flughaefen.html

Die Wirtschaftskrise macht auch vor den Berliner Flughäfen nicht halt. So wurden Passagierrückgänge im Januar von sechs und im Februar von acht Prozent registriert.
Auch wenn Berlin bei den rückläufigen Fluggastzahlen besser als der Durchschnitt aller deutschen Flughäfen (Januar: minus 8,5 Prozent, Februar: minus 11 Prozent) abschneidet, sind die Einschnitte gravierend und zwingen die Flughafengesellschaft zu Einsparungen – auch, um das BBI-Projekt in Schönefeld nicht zu gefährden.
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Flughafenchef Rainer Schwarz geht zwar von einer Beruhigung im Sommer aus und rechnet für dieses Jahr mit einem insgesamten Passagierrückgang von 2 bis 2,5 Prozent, doch angesichts der enormen Zuwächse der vergangenen Jahre von 7 bis 8 Prozent sind die prognostizierten Einbrüche kein Pappenstiel.
Noch kein Termin für BBI-Finanzierung
„Um das Ergebnis zu halten, müssen wir auf der Kostenseite …

Bahnhöfe + VBB: Deutsche Bahn weist Aussagen des VBB zurück

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unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090311.html

Bahn verbessert kontinuierlich die Qualität ihrer Verkehrsstationen in Berlin und Brandenburg

(Berlin, 11. März 2009) Die Deutsche Bahn kann die in einer Presseinformation des VBB geäußerte Kritik an der Qualität der Bahnhöfe in Berlin und Brandenburg nicht nachvollziehen. Nach einer repräsentativen Befragung des VBB sollten die Fahrgäste mit der Qualität der Bahnhöfe unzufrieden sein (trotz Note 2,32).

Laut Umfrage des unabhängigen Institutes INFAS ist die Qualität der Bahnhöfe in Berlin und Brandenburg weiterhin im bundesweiten Vergleich auf hohem Niveau und ist bundesweit unter den Spitzenplätzen. Eigene Messungen zu Kundeninformationen im Regel- und Störungsfall bestätigen die Aussage des VBB nicht.

Unter der Prämisse, dass in den zurückliegenden Jahren gemeinsam mit den Ländern und Bestellern Verkehrsstationen in den Ländern Berlin und Brandenburg um- und ausgebaut beziehungsweise modernisiert wurden und das Fahrgastinformationsanlagen und Zugzielanzeiger repariert beziehungsweise instandgesetzt wurden, sind die Aussagen des VBB nicht nachvollziehbar.

Dennoch betont die Deutsche Bahn, dass Sie weiterhin bestrebt ist, die Qualität der Stationen in Berlin und Brandenburg zu verbessern. „Dies soll auch weiterhin im konstruktiven Dialog mit dem VBB unser Ziel in den nächsten Jahren sein“ betont Uwe Marxen, Leiter Regionalbereich Ost der DB Station&Service AG.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

VBB + Regionalverkehr: Berlin/Brandenburg: Kundenzufriedenheit im Schienenregionalverkehr auf hohem Niveau

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Die Kundenzufriedenheitsanalyse 2008 des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg bescheinigt dem Schienenregionalverkehr in der Region gute Noten in der Qualität. Wie schon im vergangenen Jahr sind die Kunden überwiegend zufrieden bzw. sehr zufrieden mit der Verkehrsleistung. Die insgesamt 2861 befragten Fahrgäste vergaben für die Qualität der Züge eine Note von 1,89 auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend). Gegenüber 2007 bleibt damit das gute bis sehr gute Qualitätsniveau im ver-bundweiten SPNV stabil.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: „Nur wenn unsere Fahrgäste dauerhaft zufrieden sind, wird es uns gelingen immer mehr Menschen vom Öffentlichen Personennahverkehr zu überzeugen. Deshalb analysieren wir regelmäßig die Qualität in den Zügen und auf Bahnhöfen. Auch wenn wir schon jetzt in Berlin und Brandenburg eines der besten Nahverkehrssysteme in Europa ha-ben, hilft das Qualitätsmanagement des VBB Schwachstellen zu benennen und zu beseitigen und das Urteil der Fahrgäste trägt entscheidend dazu bei.“
Die VBB-Kundenbefragung unterscheidet 18 verschiedene Qualitätsmerkmale. Darunter Pünktlichkeit, Sauberkeit, Ausstattung, Sicherheit und Fahrgastinformation.
Die Pünktlichkeit (Note 2,18) der Regionalzüge hat sich im Verbundgebiet 2008 nach Meinung der Kunden leicht verbessert, ebenso die Informationen im Zug bei Unregelmäßigkeiten (2,22). Einen guten Wert erreichte die Fahrgastinformation im Regelfall (1,65).
Leicht abgenommen hat dagegen die Zufriedenheit beim Sitzplatzangebot im Zug. Hier wurde die Note 2,08 vergeben, im vergangenen Jahr lag sie noch bei 1,97. Hintergrund sind die abermals gestiegenen Fahrgastzahlen auf den Hauptstrecken.
Befragt wurden die Kunden auch nach Ihren Erfahrungen mit den verschiedenen Verkehrsunternehmen (Deutsche Bahn Regio AG, Märkische Regiobahn, Connex Sachsen, Niederbarnimer Eisenbahn, Ostdeutsche Eisenbahn und Prignitzer Eisenbahn).
Mit einer Gesamtnote von 1,89 zeigen sich die Fahrgäste sehr zufrieden mit dem Angebot. Am besten schneiden die Verkehrsunternehmen der Veolia-Gruppe Niederbarnimer Eisenbahn NEB (1,44) und der Connex Sachsen GmbH mit der Lausitzbahn (1,49) ab. Connex Sachsen hat sich damit auch im letzten Jahr des Verkehrsvertrages mit Spitzenwerten bei der Kundenzufriedenheit aus dem Verbundgebiet verabschiedet. Ebenfalls gute Werte bekamen die Ostdeutsche Eisenbahn ODEG (1,56), die Märkische Regiobahn MR (1,57) und die Prignitzer Eisenbahn PEG (1,72).
Eine im Unternehmensvergleich leicht abfallende Benotung erhält die DB Regio AG (2,07). Damit werden auch 2008 die Leistungen der DB Regio AG schlechter beurteilt als die der privaten Wett-bewerber. Allerdings betreibt die DB Regio auch von allen Unter-nehmen das komplexeste Liniennetz mit dem höchsten Koordinierungsaufwand.
Unzufrieden sind die Fahrgäste mit der Qualität der Bahnhöfe, die im Verantwortungsbereich der DB Station und Service liegt. Hier ergab die repräsentative Befragung nur die Note 2,32.
Am besten dabei schnitt das Qualitätskriterium „Verknüpfung der Bahnhöfe mit dem ÖPNV“ ab (2,11). Unverändert Handlungsbe-darf besteht weiter bei den Fahrgastinformationen auf den Bahnhöfen. Insbesondere bei Störungen im Zugverkehr bemängeln die Kunden fehlende aktuelle Ansagen oder Anzeigen. Hier vergeben sie die schlechteste Note mit 2,67. Gleichzeitig sind die regulären Informationen aus Kundensicht signifikant schlechter (2,26) als im Vorjahr (2,10) bewertet worden. Der VBB mahnt die Deutsche Bahn AG deshalb auch in diesem Jahr an, hier im Interesse der Fahrgäste, nachzubessern (Pressemeldung Deutsche Bahn, 12.03.09).

BVG: Weniger Fahrgäste, mehr Stammkunden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0311/berlin/0094/index.html

Gewinne hatte die BVG-Bilanz noch 2005 und 2006 ausgewiesen. Allerdings war nicht der Betrieb der Busse und Bahnen dafür verantwortlich: 2005 brachte der Verkauf der Wohnungsbaugesellschaft GHG Wohnen viel Geld in die BVG-Kasse – der Gewinn erreichte 247 Millionen Euro. Im Jahr darauf sorgte der Verkauf des Werbeunternehmens VVR Berek erneut für schwarze Zahlen – das Plus betrug 20,7 Millionen Euro.
Verluste waren davor bei der BVG die Regel – und sind es auch jetzt wieder. 2007 betrug das Jahresergebnis minus 62,1 Millionen Euro. 2008 waren es minus 247,1 Millionen Euro. Selbst wenn man die Rückstellung für die Cross-Border-Leasing-Risiken abzieht, bleibt ein Defizit – fast 80 Millionen Euro. Schuld daran sind unter anderem der Streik, der für Fahrgeldausfälle sorgte, sowie die Erhöhung der Löhne und Gehälter.
Die Fahrgastzahl ist im vergangenen Jahr auf 832,2 Millionen „Unternehmensbeförderungsfälle“ zurückgegangen, ebenfalls eine …

BVG: Finanzkrise beschert der BVG hohe Verluste, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0311/berlin/0022/index.html

Riskante Deals erhöhen Defizit auf fast 250 Millionen Euro
Peter Neumann

Riskante Finanzgeschäfte haben den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) einen der höchsten Verluste beschert, die das Landesunternehmen in der jüngsten Vergangenheit erzielt hat. Nach Informationen der Berliner Zeitung beträgt das Jahresergebnis für 2008 minus 247 Millionen Euro – im Jahr davor hatte das Defizit noch 62 Millionen Euro betragen. An dem Fehlbetrag von fast einer Viertelmilliarde Euro ist vor allem die hohe Rückstellung schuld, die das Verkehrsunternehmen auf die Seite legen musste, um drohende Geldforderungen von US-Banken erfüllen zu können. Diese Risiken sind das Ergebnis von Cross-Border-Leasing-Geschäften, die im Zuge der weltweiten Finanzkrise ins Wanken geraten sind. Das Jahresergebnis sei eine „Blamage“ für den Finanzsenator und BVG-Aufsichtsratschef Thilo Sarrazin, kritisierte der finanzpolitische Sprecher der Grünen, Jochen Esser.
Geld ohne Risiko: Das war die Verheißung, die mehr als hundert deutsche Städte und kommunale Unternehmen dazu bewegt hat, Cross-Border-Leasing-Verträge …