Straßenverkehr: Friedrichshain-Kreuzberg will gegen Ausbau der Autobahn A 100 klagen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0328/berlin/0057/index.html

„Bis zu 60 000 Autos zusätzlich“
Friedrichshain-Kreuzberg will gegen Ausbau der Autobahn A 100 klagen
Karin Schmidl

Die Verlängerung der Stadtautobahn A 100 von Neukölln nach Treptow beschäftigt zunehmend die Juristen. Nach dem Bund für Umwelt und Natur und einigen Anwohnern kündigte jetzt der Bürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg, Franz Schulz (Grüne), eine Klage an. „Wenn eine solche Klage zulässig ist, werden wir als Bezirksamt gegen das absurde Mammutprojekt vor Gericht gehen“, sagte er.
Schulz begründete den Schritt mit den Auswirkungen, die der Autobahnabschnitt auf Wohngebiete in seinem Bezirk habe. „Der Autobahnknoten an der Puschkinallee wird deutlich mehr Lärm und Feinstaub bis zur Schlesischen Straße nach Kreuzberg tragen.“ In Friedrichshain sei die Kreuzung Elsenbrücke, Markgrafendamm, Stralauer Allee und Alt-Stralau besonders betroffen. Diese Gebiete seien bereits jetzt über …

S-Bahn: Grüne machen Druck auf die S-Bahn, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article1063342/
Gruene_machen_Druck_auf_die_S_Bahn.html

Verkürzte Züge, Personalabbau, Verspätungen – die S-Bahn kämpft seit Monaten mit Negativschlagzeilen. Die Grünen im Abgeordnetenhaus fordern nun Konsequenzen.
In einem Antrag, der dieser Zeitung vorliegt, wird der Senat aufgefordert „sicherzustellen, dass die S-Bahn Berlin GmbH die vertraglichen Vereinbarungen im S-Bahn-Vertrag in allen Punkten erfüllt“. Andernfalls, so die Forderung, „ist der Vertrag zu kündigen und in Teillosen neu auszuschreiben“.
AnzeigeDie Verkehrsexperten der Regierungskoalition reagierten gestern mit Unverständnis auf die Drohgebärde der Grünen. Der Vorstoß sei „absolut überflüssig“, kritisierte Jutta Matuschek (Linke). „Es gibt keinen Zweifel daran, dass unterschriebene Verträge erfüllt werden.“ Der Senat schöpfe die Sanktionsmöglichkeiten bereits aus.
Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) hatte im Februar angekündigt, dass die S-Bahn wegen sinkender Zuverlässigkeit mit einer …

S-Bahn: Spekulationen um S-Bahn-Chef, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Berliner-S-Bahn-Ulrich-Thon;art270,2760622

Der für den technischen Bereich bei der S-Bahn zuständige – und umstrittene – Geschäftsführer Ulrich Thon hat sich verabschiedet. Während ein Sprecher sagte, Thon kehre nach Ostern zurück, nimmt der Vorsitzende des Betriebsrats, Heiner Wegner, an, dass der Abschied endgültig ist. Thon ist wegen seines rigiden Sparkurses das Feindbild in großen Teilen der Belegschaft. Unter seiner Führung wurde die Zahl der Mitarbeiter drastisch reduziert und Fahrzeuge verschrottet. Auf vielen Bahnhöfen wurden die Zugabfertiger abgezogen, obwohl die als Ersatz vorgesehene Abfertigung der Züge per Kamera durch die Triebfahrzeugführer bisher nicht zugelassen worden ist.
Offiziell wird Thons Rückzug damit begründet, dass er ein krank gewordenes Familienmitglied pflegen wolle. Betriebsratschef Wegner rechnet aber nicht …

Straßenverkehr: Gegen die Schlaglöcher, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0327/berlinskonjunkturpaket/0048/index.html

Peter Neumann

Die Autofahrer profitieren ebenfalls vom Konjunkturpaket II – wenn auch nicht in dem Maße, wie der ADAC sich dies gewünscht hätte. Unter der Überschrift „Lärmschutz“ stehen 78 Bauvorhaben mit einem Gesamtwert von 15,09 Millionen Euro auf dem Programm.
Davon wird aber nur eine Million Euro dafür verwendet, Schallschutzfenster in Wohnhäuser einzubauen. Fast das gesamte Geld dient dazu, kaputte Straßen in Ordnung zu bringen und Kopfsteinpflaster zu asphaltieren. Das lässt nicht nur Anlieger ruhiger schlafen, weil mit den Holperstrecken Lärmquellen verschwinden, auf glatten Straßen fährt es sich auch besser. Mit 1,9 Millionen Euro fließt das meiste Geld nach Spandau, Lichtenberg ist mit 1,4 Millionen Euro auf Platz zwei. Ganz hinten steht Reinickendorf: 1,08 Millionen Euro.
Die Erneuerung der Köpenicker Landstraße in Treptow-Köpenick ist mit …

Straßenverkehr: Senat bereitet Anti-Stau-Konzept für Großveranstaltungen vor, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0326/berlin/0055/index.html

Neue grüne Wellen
Senat bereitet Anti-Stau-Konzept für Großveranstaltungen vor
Peter Neumann

An jeder Ampel grünes Licht – das wünscht sich jeder Autofahrer. Der Senat will jetzt weitere „grüne Wellen“ spendieren, kündigte Friedemann Kunst von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gestern an. „Überall, wo das möglich ist, wollen wir den Verkehr so flüssig wie möglich machen“, so der Chefplaner. Großen Hoffnungen gab der Senat allerdings einen Dämpfer. Zusätzliche „grüne Wellen“ werde es vor allem bei Großveranstaltungen geben, berichtete Jörg Lange, Chef der Verkehrslenkung Berlin (VLB).
Wenn während der Leichtathletik-WM im Sommer die Straße des 17. Juni gesperrt wird, muss der Verkehr umgeleitet werden – zum Beispiel über Alt-Moabit. Auf den Umfahrungen werden die Ampeln aufeinander abgestimmt. Künftig können auch rund um das Olympiastadion und das Messegelände bei Veranstaltungen „grüne Wellen“ geschaltet werden. Das soll die An- und Abfahrt beschleunigen und die …

Regionalverkehr: Deutsche Bahn AG gibt Strecke Bad Saarow-Beeskow ab

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
unternehmen/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20090326.html

Voraussetzungen für Streckenverlängerung geschaffen

(Berlin, 26. März 2009) Die Deutsche Bahn beabsichtigt die Teilstrecke Bad Saarow-Pieskow-Beeskow zum 1. September dieses Jahres zu verkaufen.

Im vorausgehenden Verfahren wurde möglichen Interessenten ein Angebot zur Übernahme der Gleise und technischen Einrichtungen der Strecke unterbreitet. Aus diesem Kreis wurde nun ein Bewerber ausgewählt. Mit diesem werden in einem Gespräch am 30. März dieses Jahres die weiteren Schritte für die Übernahme der Infrastruktur vereinbart. Somit sind die Voraussetzungen für die geplante Streckenverlängerung zum Helios-Klinikum geschaffen.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Regionalverkehr: Arbeiten am Bahnübergang Brügge haben begonnen, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/
11464483/61469/
Arbeiten-am-Bahnuebergang-Bruegge-haben-begonnen-Nur-noch.html

BRÜGGE – Schwere Maschinen sind am Bahnübergang in Brügge (Amt Meyenburg) im Einsatz: Hier haben nach der Frostperiode die Bauarbeiten am Bahnübergang begonnen. Für die Autofahrer bedeutet das, dass sie mitunter auf den Gegenverkehr warten müssen. Im Baustellenbereich sind die Gleise nur noch einspurig passierbar.
Die Prignitzer Eisenbahn Gesellschaft (PEG) lässt hier nicht nur den maroden Bahnübergang erneuern, sondern will die Strecke zwischen Meyenburg und Pritzwalk mit dem Projekt „Zugleitbetrieb zwischen Pritzwalk und Meyenburg“ zukunftsfähig machen (MAZ berichtete). Der Bahnhof Brügge wird automatisiert und vorhandene Weiche werden auf den elektrischen Betrieb umgerüstet. Außerdem werden die Andreaskreuze abgebaut, die zum 31. Dezember 2010 als Sicherungsanlagen an Bahnübergängen auslaufen. Finanziert wird das rund 390 000 Euro teure Projekt nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz vom Landesbetrieb Straßenwesen als Baulastträger, vom Land Brandenburg und von der PEG, die jeweils ein …

Tarife: BVG und S-Bahn freuen sich über ihre vielen Neukunden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0325/berlin/0069/index.html

Seniorentickets sind ein Renner
BVG und S-Bahn freuen sich über ihre vielen Neukunden
Peter Neumann

Die Verkehrsunternehmen melden eine große Nachfrage nach dem neuen Seniorenticket, das vom kommenden Mittwoch an gilt. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben seit dem Verkaufsbeginn Anfang Februar mehr als 26 000 Verträge für das „VBB-Abo 65plus“ abgeschlossen, wie das Angebot heißt. „Wir sind sehr zufrieden“, sagte der BVG-Finanzvorstand Henrik Falk. „Bei uns gibt es rund 17 500 neue Abonnenten“, so der S-Bahn-Sprecher Ingo Priegnitz. Die Verkaufszahlen seien „ausgesprochen gut“.
Der Plan, mit der Fahrkarte für alle ab 65 Jahren zusätzliche Fahrgäst zu gewinnen, geht offenbar auf. „40 bis 50 Prozent der Seniorenticket-Kunden sind Neukunden, sie hatten vorher kein Abo und keine Jahreskarte“, berichtete Falk. Die S-Bahn meldet sogar einen Neukundenanteil von rund …

U-Bahn: U-Bahn-Unfall verhindert, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0325/berlin/0067/index.html

Bauteile auf Schienen gelegt
Lutz Schnedelbach

Mehr als 50 Fahrgäste der U-Bahn-Linie 7 (Rathaus Spandau-Rudow) sind in der Nacht zu gestern mit dem Schrecken davongekommen. Unbekannte Täter hatten zwischen den Bahnhöfen Rathaus Neukölln und Karl-Marx-Straße Holzteile, die eigentlich für den Schutz der Stromschienen benutzt werden, auf die Gleise gelegt. Dass es nicht zu einem folgenschweren Unfall kam, ist der 52-jährigen Fahrerin Petra K. zu verdanken. Als sie kurz hinter dem Bahnhof Rathaus Neukölln einen Knall hörte, bremste sie den Zug, der inzwischen eine Geschwindigkeit von etwa 70 km/h erreicht hatte. „Wir hatten Glück, dass die Bahn nicht entgleist ist“, so die BVG.
Nachdem der Zug abgebremst war, fuhr ihn Petra K. zum Bahnhof Karl-Marx-Straße und ließ dort die Fahrgäste, die alle unverletzt geblieben waren, aussteigen. Anschließend alarmierte sie ihre Leitstelle und die Polizei. Fahnder fanden im Tunnel Holzverkleidungen sowie Reste von zwei …

VBB + Bahnhöfe: Berlin/Brandenburg: Licht und Schatten auf Bahnhöfen

http://www.lok-report.de/

Fahrgäste in Berlin und Brandenburg werden auf vielen Bahnhöfen in der Region nur mangelhaft oder gar nicht informiert. Das geht aus der VBB-Qualitätsanalyse 2008 der Fahrgastinformation an Bahnhöfen hervor. Von 66 untersuchten großen und mittleren Bahnhöfen sind die Informa-tionen für die Fahrgäste an18 Stationen nicht ausreichend.
An 30 Bahnhöfen stellte der Verkehrsverbund Berlin Brandenburg ein lückenhaftes Angebot fest. Nur 18 Bahnhöfe bieten ein gutes bis sehr gutes Informationsangebot.
Die Bahnhöfe gehören wie das Schienennetz zur Infrastruktur der Deutschen Bahn AG. Auf die Ausgestaltung der Infrastruktur und damit auch auf die Beseitigung der festgestellten Mängel haben die Länder und der VBB keinerlei Einfluss. Weiter legt die DB legt auch die Ausstattung und Qualitätskategorien der Bahnhöfe selber fest.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: „Es ist langfristig nicht akzeptabel, dass die Deutsche Bahn die Qualitätskategorien für die Bahnhöfe selbst definiert. Auch wenn sie ihre eigenen Min-destanforderungen für Service und Qualität auf den untersuchten Bahnhöfen erfüllt, ist das Angebot für die Fahrgäste aus Sicht des VBB nicht ausreichend. Das Ausstattungsniveau vieler Bahnhöfe ist zu niedrig. Die Reisenden müssen umfassend und aktuell über die Verkehrslage per Ansagen oder fehlerfreie Anzeigen informiert werden. Das gilt sowohl bei Verspätungen als auch im nor-malen Betriebsablauf. Positiv ist, dass viele Mängel inzwischen behoben wurden.“
Die Bewertung der Fahrgastinformation aus Sicht des Verkehrsverbundes Berlin Brandenburg ergibt folgendes Ergebnis:
• In 27 % der Bahnhöfe erfolgen keine oder nicht ausrei-chende Informationen über Verspätungen und Zugasfälle.
• Handlungsbedarf für Verbesserungen besteht bei 46 % der Bahnhöfe.
• Sehr gute und gute Informationen erhalten die Fahrgäste in 27 % der Bahnhöfe.
Die 2008 zum dritten Mal in Folge durchgeführte VBB-Qualitätsanalyse Bahnhöfe zeigt, dass sich die schlechte Ausstat-tung der Bahnhöfe im Vergleich zu den Vorjahren nicht wesent-lich geändert hat. Hingegen nahm die Mängelquote bei den Fahr-planaushängen (-19%), Beschallung im Regel- (-6%) und Störungsfall (-3%) und bei den Zugzielanzeigen (-1%) ab. Dies zeigt, dass die DB Station und Service AG die Qualität der vorhandenen Ausstattung verbessern konnte.
Kernproblem ist allerdings nach wie vor, dass Ausstattung und Service der Bahnhöfe in Folge unternehmensstrategischer Vorgaben weiter reduziert wurde.
So sind in ca. 50 % der untersuchten Bahnhöfe weder dynamische Zugzielanzeigen vorhanden, noch werden Anzeigen oder Ansa-gen im Regelfall durchgeführt. Auf einigen Bahnhöfen gibt es keine Lautsprecher bzw. werden Lautsprecher nicht genutzt. Bei Fragen finden Fahrgäste kaum noch Ansprechpartner auf den Bahnhöfen. Der Abbau der Service-Mitarbeiter hat sich fortge-setzt. So existiert in Frankfurt (Oder) im Vergleich zum Vorjahr kein DB-Service-Point mehr.
Die Untersuchung zeigt ein deutliches Gefälle zwischen den Bahn-höfen in Berlin und in Brandenburg: Auf den großen Bahnhöfen der Hauptstadt (z.B. Gesundbrunnen, Hauptbahnhof, Potsdamer Platz, Südkreuz, Spandau, Alexanderplatz) finden die Fahrgäste ein gutes Informationsangebot vor. Besonders im Norden und Osten des Landes Brandenburg existiert dagegen ein zu geringes bzw. fehlerhaftes Informationsangebot (z.B. Pritzwalk, Templin Stadt, Eisenhüttenstadt, Guben, Senftenberg).
Die VBB-Qualitätsanalyse Bahnhöfe bestätigt die Aussagen der Fahrgäste in der VBB-Zufriedenheitsanalyse 2008. Diese hatten das Qualitätskriterium Information bei Unregelmäßigkeiten auf Bahnhöfen am schlechtesten bewertet (Pressemeldung VBB, 25.03.09).