Dr. Manfred A. Körtgen: Gut ein Jahr vor der Eröffnung des neuen Flughafens können wir sagen: Wir sind im Plan. Und arbeiten weiter mit Hochdruck auf Europas größter Flughafenbaustelle. Rund 3500 Fach- und Bauarbeiter sind hier momentan im Einsatz, über 1500 davon allein im Terminal. Wichtige Meilensteine in diesem Jahr sind die Fertigstellung der Feuerwachen West und Ost, der Winterdiensthalle, der betriebsspezifischen Gebäude, der Zugangskontrollstellen, der Betriebstankstellen, der Gebäude für die Sicherheitsdienste und die Bodenverkehrsdienste sowie der Parkhäuser in der Airport City und des Mietwagencenters. Zudem beginnt der Bau der Pavillons für zusätzliche Sicherheitskontrollstellen.
Ab Ende November soll der Probetrieb beginnen. Wie läuft das ab?
Körtgen: Der sechsmonatige Probebetrieb ist so etwas wie der finale Tauglichkeitstest. Hier werden in unzähligen Szenarien …
Dr. Manfred A. Körtgen: Gut ein Jahr vor der Eröffnung des neuen Flughafens können wir sagen: Wir sind im Plan. Und arbeiten weiter mit Hochdruck auf Europas größter Flughafenbaustelle. Rund 3500 Fach- und Bauarbeiter sind hier momentan im Einsatz, über 1500 davon allein im Terminal. Wichtige Meilensteine in diesem Jahr sind die Fertigstellung der Feuerwachen West und Ost, der Winterdiensthalle, der betriebsspezifischen Gebäude, der Zugangskontrollstellen, der Betriebstankstellen, der Gebäude für die Sicherheitsdienste und die Bodenverkehrsdienste sowie der Parkhäuser in der Airport City und des Mietwagencenters. Zudem beginnt der Bau der Pavillons für zusätzliche Sicherheitskontrollstellen.
Ab Ende November soll der Probetrieb beginnen. Wie läuft das ab?
Körtgen: Der sechsmonatige Probebetrieb ist so etwas wie der finale Tauglichkeitstest. Hier werden in unzähligen Szenarien …
Der Besuch auf dem Infotower lohnt immer wieder. Erst sah man von hier nur aufgebuddelten Sand und darin Rohre und Kabelstränge, dann die Bahngleise im Tunnel verschwinden, Straßen entstehen und das Terminal wachsen. Inzwischen ist es schon lange verglast. Jetzt stehen rund ein Dutzend Kräne in der Airport City zwischen Infotower und Terminal. Parkhäuser, Bürogebäude, ein Hotel werden gebaut. Und auch sonst gibt es einiges Neue, das Leif Erichsen, Pressesprecher der Berliner Flughäfen, dank Weitblick von hier oben gut erläutern kann.
Neue Rollwege und frisches Grün Richtung Schönefeld Süd rechts vom Terminal, wo letztes Jahr noch die ILA stattfand und dann ein Hangar und das Gebäude der Berliner Spezialflug abgerissen wurden, sieht man fertige neue Rollwege zur schon vorhandenen und noch erweiterten Start- und Landebahn. Sie verfügen über Licht- und Fühlersysteme, ein Eisglättefrühwarnsystem und Betankungsanlagen. Und es wird eine Fläche bis an den Tower vorbereitet, auf der später die …
Wie später die Passagiere fahren wir schon auf einer Straße auf das großflächig verglaste Terminal zu. Und es benötigt nicht mehr so viel Fantasie, sich das Ganze fertig vorzustellen. Dieses Vordach wirkt elegant. Wahrscheinlich auch wegen der filigranen, leicht bauchigen Pfeiler, die das 10 000 Tonnen schwere Dach so scheinbar schwerelos machen. 30 sind es vor und im Terminal. Und dazu kommen die dekorativen Kolonnaden, die das Hauptgebäude mit dem Mietwagencenter verbinden. Sie erinnern entfernt an die Optik der Säulenreihe vor der Alten Nationalgalerie in Berlin. Der BBI beziehe sich auf die regionale Bautradition unserer Region, wird von den Architekten betont. Das Terminal greife mit seinen gegliederten Fassaden und klaren, geometrischen Formen architektonische Elemente von Schinkel bis zum Bauhaus auf. Die zentrale Zufahrt wird über eine baumbestandene Allee erfolgen, dem märkischen Sinnbild. Zumindest die Straße für die Auffahrt gibt es bereits und die Laternenpfähle stehen auch schon. Wir spielen Fluggast und betreten die 21 Meter hohe lichtvolle Terminal-Eingangshalle, so als hätte uns soeben das …
Im Juni 2011 beginnt der Aus- und Umbau der Invalidenstraße. Mit der Ausführung des Bauvorhabens wird die Straßenbahn vom Nordbahnhof zum Hauptbahnhof verlängert und so eine leistungsfähige Straßenbahnverbindung mit überregionaler Bedeutung geschaffen. Die Fahrbahn wird auf zwei Fahrstreifen je Richtung ausgebaut und schafft so eine erhebliche Erleichterung und Zeitersparnis für viele Reisende und Pendler.
Die Linien 120, 123, 142, 147, 245, N20 und N40 fahren Umleitungen und veränderte Haltestellen an.
Am 1. Juni 2011 beginnen die Änderungen mit den Buslinien 120 und N20. Alle anderen Linien werden ab 4. Juni 2011 umgeleitet.
Vorraussichtlich ab 16. Juli sind Verkehrseinschränkungen bei der Metro Tram M8 und Tram 12 zu erwarten. Wir informieren rechtzeitig und detailliert über alle Veränderungen.
Ausführliche Informationen:
Bus-Umleitungen zwischen Nord- und Hauptbahnhof
Flyer Bus-Umleitungen zwischen Nord- und Hauptbahnhof Haltestellenaushang Umleitungen Invalidenstraße ab 4. Juni 2011
Schönefeld (DDP) Etwa 650 Beteiligte haben am Samstag am Flughafen Schönefeld die Kollision eines Flugzeugs mit einem Tanklaster simuliert. Rund 70 Statisten spielten verletzte Passagiere, wie Flughafensprecher Leif Erichsen sagte. Es sei die letzte Übung dieser Art auf dem alten Flugplatz gewesen. Bis zum Betriebsstart des künftigen Flughafens Berlin Brandenburg International (BBI) in einem Jahr sollen dort bis zu vier weitere Ernstfälle durchgespielt werden. Die Übung am Samstag fand auf der stillgelegten Nordbahn des Flughafens bei laufendem Flugbetrieb statt. In dem von Experten entwickelten Szenario musste ein Flugzeug …
BERLIN. Die Berliner S-Bahn soll bis Ende des Jahres wieder nach Normalfahrplan fahren. Das kündigte Bahnchef Rüdiger Grube am Freitag in einem Gespräch mit der Berliner Zeitung an. „Es bleibt unser Ziel, dies bis Ende des Jahres zu realisieren“, sagte Grube. „Wir haben an allen drei S-Bahn-Baureihen gleichzeitig erheblich zu tun. Aber wir arbeiten hart daran, Berlinern und Brandenburgern so schnell wie möglich ein besseres Angebot zu machen.“ Derzeit laufe ein riesiges Austauschprogramm. „Wir wechseln unter anderem 4000 Radsätze und 3000 Fahrmotoren aus“, so der Bahnchef. 480 Mitarbeiter seien seit Ende 2008 eingestellt und Werkstätten zusätzlich aufgemacht worden, die schon geschlossen waren. Dies alles habe die Bahn seither zusätzlich 400 Millionen Euro gekostet. „Kurzum, wir tun sehr viel“, sagte Grube. Seit nunmehr zwei Jahren hält die Dauerkrise bei der Tochter der Deutschen Bahn (DB) an. Mitte 2009 war auf Anweisung des Eisenbahnbundesamtes …
Der Brandanschlag am Ostkreuz hätte sich nicht so gravierend ausgewirkt, wenn bei der Planung der betroffenen Kabeltrasse ein Grundsatz beherzigt worden wäre: Zwei Leitungen mit demselben Ziel sollten nicht direkt nebeneinander liegen, damit im Notfall wenigstens eine von ihnen als Reserve dienen kann. Doch nach Informationen der Berliner Zeitung ist dies dort zumindest in einem wichtigen Fall nicht passiert. Sowohl die Haupt- als auch die Reserveleitung, die das Rechenzentrum der Deutschen Bahn (DB) in Mahlsdorf ans Internet anschließen, verliefen auf ein- und derselben Kabeltrasse – der Stahlbrücke über den Markgrafendamm, die am Montag, wie berichtet, um kurz nach drei Uhr Ziel eines Anschlags von militanten Atomkraftgegnern wurde. Die Attacke am Markgrafendamm legte nicht nur die 30-Kilovolt-Leitungen lahm, die das S-Bahn-Netz im Osten und Südosten mit Fahrstrom versorgen. Das Feuer unterbrach auch …
(Berlin, 27. Mai 2011) Wegen Bauarbeiten kommt es daher zu Zugausfällen und zu Ersatzverkehren mit Bussen.
Linien RE 4/ RE 5 Berlin-Ludwigsfelde-Jüterbog
Am 28. und 29. Mai fallen die Züge der RE-Linie 4 zwischen Berlin Südkreuz und Ludwigsfelde aus. Reisende benutzen zwischen Berlin Südkreuz und Teltow Stadt die S-Bahnen der Linie S 25. Zwischen Teltow Stadt und Ludwigsfelde fahren Busse, die auch am Bahnhof Teltow halten.
Am 28. und 29. Mai fallen auch die Züge der RE-Linie 5 zwischen Berlin Südkreuz und Trebbin aus. Zwischen Berlin Südkreuz und Trebbin fahren Busse, im Abschnitt Berlin Südkreuz-Ludwigsfelde ohne Unterwegshalt. Von und nach Berlin-Lichterfelde Ost, Teltow, Großbeeren und Birkengrund benutzen Reisende die S-Bahn der Linie S 25 und den Ersatzverkehr mit Bussen für die RE-Linie 4. Aufgrund der längeren Fahrzeiten der Busse können die planmäßigen Anschlüsse in Berlin Südkreuz und Trebbin nicht gewährleistet werden. Vom 30. Mai bis 4. Juni fallen die Züge der Linie RE 4 zwischen Teltow und Ludwigsfelde aus und werden durch Busse ersetzt.
Linie RE 7 Dessau-Berlin-Schönefeld-Wünsdorf-Waldstadt
Ab Freitag, 27. Mai, 22.15 Uhr bis Montag, 30. Mai, 1.15 Uhr fallen die Züge der Linie RE 7 zwischen Berlin-Schönefeld Flughafen und Blankenfelde (Teltow-Flämming) aus und werden durch Busse ersetzt. Durch die längeren Fahrzeiten der Busse können die planmäßigen Anschlüsse nicht gewährleistet werden. Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren und gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.
Linie RB 22 Potsdam-Berlin-Schönefeld Flughafen
Auf Grund von Bauarbeiten fallen die Züge der RB 22 vom 27. Mai, 21.50 Uhr bis zum 29. Mai, 24 Uhr zwischen Genshagener Heide und Berlin-Schönefeld Flughafen aus und werden durch Busse ersetzt. Wegen der längeren Fahrzeiten der Busse verkehren diese von Berlin-Schönefeld in Richtung Genshagener Heide in bis zu 28 Minuten früheren Fahrzeiten. Dadurch wird in Genshagener Heide der Anschluss an die Züge der RB 22 hergestellt.
Über diese Fahrplanänderungen informiert die Deutsche Bahn im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten. Fragen beantwortet der Kundendialog DB Regio Nordost unter Telefon 0331 235 6881 oder -6882. Zusätzlich sind die Informationen auch per Handy unter bauarbeiten.bahn.de/mobile abrufbar.