(Berlin, 7. Juli 2011) Die S-Bahn Berlin informiert ab sofort aktuell unter mobil.s-bahn-berlin.de über Fahrplanänderungen oder die Mobilitätsausstattung jedes Bahnhofs. Wer mit einem internetfähigen Handy (Smartphone) auf die Homepage der S-Bahn Berlin zugreift, wird automatisch auf die neue mobile Webseite geleitet. Das neue Design und die Menüführung der Seite sind für einen schnellen und einfachen Zugriff ausgelegt.
Buttons führen zu den Inhalten wie Fahrplanauskunft, Fahrplanänderungen und Bauinformationen oder Verkaufseinrichtungen mit Standort und Öffnungszeiten.
Reisende, die auf barrierefreie Wege angewiesen sind, finden auf der mobilen Webseite Informationen über die Mobilitätsausstattung jedes Bahnhofs und die aktuelle Verfügbarkeit von Aufzügen und Fahrtreppen.
Eine weitere Funktion und Orientierungshilfe ist die Standorterkennung. Mit ihr werden die nächstgelegenen S-Bahnhöfe mit den aktuellen Abfahrtszeiten der S-Bahn-Züge angezeigt.
Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es in der aktuellen Ausgabe der Kundenzeitung punkt3.
VERKEHRSMINISTER „Die Wurst hat von beiden Seiten gerochen“ Peter Neumann
Den Streit um die Flugrouten hätten sich Politiker und Flughafenplaner größtenteils ersparen können, sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer gestern. „Die nun erfolgten Reparaturmaßnahmen wären nicht erforderlich geworden, wenn man im Planfeststellungsverfahren alle Karten auf den Tisch gelegt hätte“, so der CSU-Politiker. Stattdessen seien den Bürgern bis zum vergangenen Herbst geradlinige Abflugrouten suggeriert worden – obwohl seit 1998 bekannt sei, dass die Vorschriften ein Abknicken fordern. „Die Wurst hat von beiden Seiten gerochen“, sagte Ramsauer. Zum einen hätten die Flughafenplaner den Bürgern die Konsequenzen ihres Projekts stärker vor Augen führen müssen. Das betrifft auch einen Politiker aus den eigenen Reihen: Als 1999 das Planfeststellungsverfahren für den Ausbau in Schönefeld begann, war der damalige Regierende Bürgermeister …
Auf manchen Berliner Busspuren sind Busse inzwischen in der Minderheit, ärgern sich die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). „Mittlerweile tummelt sich dort alles, was Räder hat“, heißt es bei dem Landesunternehmen. Nicht nur die Zahl der Fahrräder sei vielerorts stark gestiegen. Auch immer mehr Kutschen, Velotaxis, zweirädrige Elektroroller (Segways) und Bierbikes, langsame Pedalfahrzeuge mit Bierzapfanlage, verstopfen die Sonderfahrstreifen. Das will die BVG nicht länger hinnehmen. Sie sammelt jetzt Material gegen die unliebsamen Konkurrenten um den knappen Platz, um den Senat zu einer Gesetzesänderung zu bewegen. Verkehrsmeister, Busspurbetreuer und Fahrer sollen das Getümmel dokumentieren – zum Beispiel mit Handyfotos, so das Mitarbeiterblatt Profil. Die BVG bezieht auch offen gegen Ideen Stellung, Busspuren für Elektroautos freizugeben. Für den Senat, der sich die Förderung des Nahverkehrs auf die Fahnen geschrieben hat, ist die bisherige Bilanz der Busbeschleunigung …
Berlin – Auch am Wochenende bietet die seit Monaten von Streiks der Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) gebeutelte Ostdeutsche Eisenbahn GmbH in Berlin und Brandenburg nur ein eingeschränktes Verkehrsangebot an. Deshalb kommt es nach Odeg-Angaben generell zu einem Zwei-Stunden-Takt, etwa von Berlin-Schöneweide nach Beeskow und von Berlin-Lichtenberg nach Frankfurt (Oder). Auf mehreren Strecken fahren Busse, darunter Beeskow – Frankfurt (Oder). Zwischen Eberswalde, Angermünde und Prenzlau fallen die Züge weiter aus. Die Odeg empfiehlt ihren Fahrgästen, sich unter dem …
Versprochen ist versprochen. Wie angekündigt setzen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mehr private Sicherheitskräfte ein – vor allem in der U-Bahn. Seit Freitag sind pro Schicht 170 Uniformierte der Firmen GSE Protect und Securitas unterwegs. „Nachts sind es 40 mehr. Wir rüsten personell auf“, sagte die BVG-Chefin Sigrid Evelyn Nikutta. Bislang waren 120 private Sicherheitsleute im Einsatz. Die BVG hat auch die eigenen Reihen verstärkt – um 120 Sicherheitskräfte, 80 werden noch rekrutiert. Auf zwei andere Maßnahmen will sie aber verzichten. Von einem generellen Alkoholverbot, das Innensenator Ehrhart Körting (SPD) und die CDU verlangen, hält Nikutta nichts. „Schon jetzt dürfen wir jeden, der sich nicht angemessen verhält, verweisen.“ Auch für Sperren in den U-Bahnhöfen, wie von der FDP gefordert, gebe es „keine konkreten Pläne“, sagte sie. Ein Informationsbesuch in London, wo es bereits ein geschlossenes System gibt, konnte Nikutta nicht umstimmen. Auch ihre Reisebegleiter, Finanzsenator Ulrich Nußbaum und Finanzvorstand Henrik Falk, nicht. Dass Sperren für mehr Sicherheit sorgen, sei …