Der Bezirk Treptow-Köpenick ist vom Senat massiv daran gehindert worden, juristisch gegen den Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau des Flughafens Schönefeld vorzugehen. Das belegen Dokumente aus dem Jahr 2004, die der Berliner Zeitung vorliegen. In Briefen haben gleich mehrere Senatoren sowie der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) den damaligen Bezirksbürgermeister Klaus Ulbricht (SPD) aufgefordert, eine beabsichtigte Klage gegen die Ausbaupläne nicht zu erheben. Andernfalls müsse der Bürgermeister mit Disziplinarmaßnahmen rechnen. Mit der Klage wollte der Bezirk Treptow-Köpenick, der vom Flughafen-Ausbau in Schönefeld besonders betroffen ist, erreichen, dass öffentliche Einrichtungen wie Kitas, Schulen oder Seniorenstätten mit Schallschutz ausgestattet werden. „Das war nach unserer Meinung im Planfeststellungsbeschluss …
BERLIN. Die Deutsche Bahn will die zahlreichen technische Probleme der jüngsten Vergangenheit künftig minimieren. Vor allem der massive Ausfall von Klimaanlagen im vergangenen Sommer, defekte Weichen im Winter und die Probleme mit den Radsätzen eines Großteils der ICE-Flotte stünden im Fokus der Bahn, sagte Technikvorstand Volker Kefer am Freitag. „Wir werden da besser“, sagte Kefer. Allerdings könne die DB „auch künftige Probleme nicht ausschließen“, schränkte er ein.
Modernere Züge Für den kommenden Sommer versprach Kefer zumindest, dass die Klimaanlagen stabiler arbeiten würden. In der Sommer-Hitzewelle 2010 waren 43 Klimaanlagen zum Teil ausgefallen, was zu einer Überhitzung der Züge geführt hatte. Zehn Züge mussten evakuiert, viele Passagiere ärztlich behandelt werden. Kurzfristig sollen mehrere Maßnahmen ein zu frühes Abschalten der …
U-Bahn-Fahrgäste brauchten gestern gute Nerven. Der Sturz eines Mannes auf die U-Bahn-Gleise sorgte in Neukölln für Verkehrschaos. Er war kurz nach 13 Uhr an der Station Rathaus Neukölln auf die Gleise gefallen. Die Feuerwehr und ein Notarzt zogen den Mann, der schwer verletzt wurde, unter dem Zug hervor. Er kam ins Krankenhaus Neukölln. Der Zugführer und ein weiterer Mitarbeiter, der sich im Führerstand befand, kamen mit Schock ins Urban-Krankenhaus. Die Linie U7 war bis 14.42 Uhr zwischen Hermannplatz und Grenzallee unterbrochen. Wegen des Feuerwehreinsatzes kam es auf der Karl-Marx-Straße zu langen Staus. Auf der Linie U2 traf man gestern auf …
Seit 55 Jahren dampft die kleine Bahn für große Augen, von Kindern betrieben, durch die Berliner Wuhlheide. In diesem Jahr können bei uns erstmals Kinder ab neun Jahren einsteigen. Sie lernen spielerisch die Grundlagen eines sicheren Eisenbahnbetriebes und die Wuhlheide kennen und können nach entsprechenden Ausbildungen selbst Fahrkarten kontrollieren, Züge abfahren lassen und schließlich mit 18 Jahren selbst Lok fahren. Neben dem Dienst bieten wir unseren Parkeisenbahnern viele spannende Angebote, wie zum Beispiel Ferienfahrten und Tagesausflüge, bei denen sie Berlin und Umgebung sowie vieles darüber hinaus entdecken und ihre Freizeit mit neu gewonnenen Freunden verbringen können. Anmeldungen sind bis zum 23. Mai möglich. Am 22. Mai findet um 13.00 Uhr im Bahnhof Eichgestell der Parkeisenbahn Wuhlheide eine kostenlose und unverbindliche Informationsveranstaltung statt. Die Ausbildung beginnt direkt im Anschluss daran und dauert bis etwa 17.00 Uhr.
Es schien, als sei längst alles geklärt, der Streit beendet. Doch jetzt gehen die Auseinandersetzungen über den Umbau der Kastanienallee in Prenzlauer Berg in eine neue Phase. Die Senatsverwaltung für Inneres hat das Bürgerbegehren der Anwohnerinitiative „Stoppt K 21“ für zulässig erklärt. Die Initiative, der Anwohner und Gewerbetreibende der Kastanienallee angehören, fordern statt umfangreicher Änderungen auf Straße und Gehwegen lediglich eine Reparatur der maroden Gehwege und ein durchgängiges Tempo30 für Autos und Straßenbahn. Nur so lasse sich verhindern, dass die Straße künftig gefährlicher für Fußgänger und Radfahrer werde. Gleichzeitig werde durch den geplanten Umbau „das besondere Flair der Straße“ zerstört, so ihr Argument. Um ihre Forderungen durchzusetzen, müssen die Umbaugegner in den kommenden sechs Monaten exakt …
Womit auf der Avus in den nächsten zweieinhalb Jahren zu rechnen ist, darauf bekamen die Autofahrer gestern im Berufsverkehr schon mal einen deutlichen Vorgeschmack. Nahe des Dreiecks Funkturm war gegen 7.30 Uhr auf der A115 stadteinwärts ein Lastwagen umgekippt und hatte für ein Verkehrschaos gesorgt. Es bildete sich ein etwa zehn Kilometer langer Stau. Die Polizei musste die Avus Richtung Innenstadt drei Stunden lang sperren und den Verkehr am Kreuz Zehlendorf umleiten. Der Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt. Auch auf der A111 krachte es. Zwischen Stolpe und dem Tegeler Flughafentunnel gab es deshalb ebenfalls zehn Kilometer Stau. Gestern begannen auf der A115 auch die Vorbereitungen für den ersten Bauabschnitt der Avus-Sanierung, die bis zu ihrem voraussichtlichen Abschluss im November …