Die FLEXITY Berlin Straßenbahn, die von Bombardier Transportation zusammen mit den Berliner Verkehrs-betrieben (BVG) entwickelt wurde, ist ausgezeichnet worden. Sie hat den zweiten Preis im diesjährigen Ökoglobe-Wettbewerb in der Kategorie „Fahrzeuginnovationen im öffentlichen Verkehr“ gewonnen. Mit dem international anerkannten Umweltpreis werden seit 2007 nachhaltige Konzepte, Produkte und Prozesse der Mobilitätsbranche ausgezeichnet. Eine unabhängige Jury aus Wissenschaftlern, Künstlern, Mobilitätsexperten und Dienstleistern sowie dem Aktionskünstler HA Schult bestimmt die Preisträger. Für die Jury zählten vor allem das nachhaltige Konzept der extra für Berlin entwickelten Straßenbahn und die Konsequenz bei ihrer Einführung. In der Begründung für den Preis heißt es dazu: „Das innovative Fahrzeugkonzept wurde gemeinsam mit dem Hersteller und zukünftigen Nutzern gemäß den Ansprüchen an zukunftsweisende öffentliche Verkehrsmittel für die moderne und saubere Großstadt entwickelt. Berlin engagiert sich und erneuert trotz schwieriger Haushaltslage 50 Prozent des Fuhrparks durch die effizienten FLEXITY und trägt so zur Erhöhung der Lebens- und Luftqualität bei. Diese Vorbildfunktion für andere Städte würdigt die Jury mit dem 2. Platz dieser Kategorie.“ Auf einer Veranstaltung im Karlsruher Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) wurde der Preis am heutigen Abend dem Bereichsleiter Straßenbahn der BVG, Klaus-Dietrich Matschke, überreicht. Er sei sehr erfreut über den Preis, so Matschke am Rande der Preisverleihung, „weil selbst von einem Forum, dass sich hauptsächlich der Verbesserung der Umweltqualität von Autos verschrieben hat, die nachhaltige und richtungsweisende Rolle unserer Straßenbahn für den Verkehr der Zukunft mit einem Preis erkannt und gewürdigt wird“. Am kommenden Wochenende wird das erste Serienfahrzeug von insgesamt 99 bestellten neuen FLEXITY Berlin Straßenbahnen der Öffentlichkeit im Rahmen des BVG-Verkehrs-sicherheitstages auf dem Alexanderplatz in Berlin vorgestellt. Vier Vorserienfahrzeuge sind bereits seit 2008 auf Berliner Schienen unterwegs. Voraussichtlich im Jahr 2017 werden dann alle bestellten FLEXITY Berlin Straßenbahnen im Einsatz sein und, zusammen mit den GT6-Fahrzeugen, Deutschlands größte Straßenbahnflotte zu 100 Prozent barrierefrei machen. FLEXITY Berlin Straßenbahn, das ist ein zukunftsweisendes öffentliches Stadtverkehrsmittel mit stufenlosen Einstiegen und leichter Zugänglichkeit für Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität. Der Innenraum ist gekennzeichnet durch großzügige Fahrgasträume sowie Multifunktionsabteile und klimatisierte Fahrgast- und Passagierbereiche. Die Geräusch-emissionen liegen unter denen der bisher eingesetzten Straßenbahnfahrzeuge. Die Fahrzeuge haben einen niedrigen Stromverbrauch mit Stromrückspeisung im Brems-betrieb. Anregungen von Fahrgästen sind in die Gestaltung der Serienfahrzeuge mit eingeflossen (Pressemeldung BVG, Foto Bodo Schulz, www.bodoschulz.de,, 07.09.11).
(Berlin, 6. September 2011) Entgegen anderslautender Meldungen fahren die Züge zwischen Berlin und Cottbus nach Abschluss der Streckensanierung pünktlich.
Die Begrenzung der Geschwindigkeit auf 70 km/h auf einem 200 Meter langen Abschnitt über einer Moorstelle bei Bestensee hat für die Kunden keine Auswirkungen auf die Reisezeit. Ab Ende Oktober werden die Züge auch hier mit 120 km/h und im Dezember mit 160 km/h fahren.
POTSDAM. Einen massiven Ausbau der Verkehrswege in Brandenburg hat der ADAC als Reaktion auf den demografischen Wandel und das erwartete Transitwachstum gefordert. Neben Bildungsausgaben sei dies die beste Zukunftsinvestition, sagte gestern in Potsdam Volker Krane, der im Vorstand der Organisation für Verkehr zuständig ist. Dabei sollten neben Fernstraßen die Bahn, Busse und sogar das Fahrrad einbezogen werden. Den Schwerpunkt legt der Autoklub jedoch weiterhin auf den motorisierten Individualverkehr: Für den Neu- und Ausbau von Straßen fordert er zusätzlich etliche Milliarden Euro. Das vorgestellte Konzept des ADAC Berlin-Brandenburg für die Mobilität im Land im Jahr 2030 greift Prognosen zur Bevölkerungs- und Verkehrsentwicklung auf. Zum einen schrumpft die Einwohnerzahl Brandenburgs innerhalb der nächsten …
Kostenlos Straßenbahn fahren – das war gestern in Adlershof erlaubt. Mit einem Fest ist am Vormittag die Neubaustrecke vom S-Bahnhof in die Wissenschaftsstadt eröffnet worden. Die anderthalb Kilometer lange Verlängerung der Linien 60 und 61 ist das einzige Straßenbahnbauprojekt, das unter der rot-roten Koalition in der nun endenden Wahlperiode begonnen und abgeschlossen wurde. Künftig möchte der Senat bei der Netzerweiterung ein schnelleres Tempo vorlegen. Mehrere Projekte werden vorbereitet, sagte Petra Rohland von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung der Berliner Zeitung. In Mahlsdorf soll die Endhaltestelle der Linie 62 von der Treskow- in die Hönower Straße verlegt werden – vor den …
Mittlerweile 55 Jahre dreht die von Kindern betriebene kleine Bahn für große Augen ihre Runden durch die Berliner Wuhlheide. Nun werden wieder Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse, die sich für das Verkehrsmittel Eisenbahn interessieren und Lust haben im Eisenbahnbetrieb mitzuarbeiten, gesucht. Nach einer entsprechenden Ausbildung kann man selbst Fahrkarten kontrollieren, Züge abfahren lassen und schließlich mit 18 Jahren Lok fahren. Neben dem Dienst werden interessante Ausflüge, Exkursionen und Ferienfahrten angeboten. Der nächste Vorbereitungskurs zum Einsteigen und Ausprobieren startet am 25. September um 14 Uhr auf dem Hauptbahnhof der kleinen Bahn. Anmeldungen sind bis zum 20. September telefonisch unter 030 / 53 89 26 – 60 möglich. Pressekontakt: Frau Stefanie Große / Ramona Fritsche Tel.: 030 / 53 89 26-60 Fax.: 030 / 53 89 26-99 E-Mail: Stefanie.Grosze@parkeisenbahn.de / info@parkeisenbahn.de www.parkeisenbahn.de
LÜBBENAU. Blau sind die Wände und Führerstände, rot die Speichenräder und Stromabnehmer. Einst zog die Elektrolok Nummer 18047 Schnellzüge von Berlin nach München. Am Freitag rollte das 1939 gebaute Prachtstück des DB Museums Halle (Saale) in den Spreewald. Es zog einen der ersten Züge, die auf der sanierten Strecke zwischen Königs Wusterhausen und Lübbenau unterwegs waren – voll mit Bahnmitarbeitern, die an dem Ausbau beteiligt waren. Von diesem Sonnabend an soll es auf der 60 Kilometer langen Trasse wieder regulären Verkehr geben. Am Morgen will die Bahn den Betrieb auf den Linien RE 2 und RB 14 aufnehmen. Dadurch sind Tropical Islands sowie die Spreewaldstädte Lübben und Lübbenau von Berlin aus wieder auf direktem Weg per Zug erreichbar. Für 130 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm des Bundes ist die Strecke …
Wenn im kommenden Jahr die Arbeiten zur Verlängerung der U-Bahn-Linie 5 in die Vollen gehen, wird dies für die Fahrgäste auf der U6 gravierende Folgen haben. Zwischen den Stationen Französische Straße und Friedrichstraße wird der Zugbetrieb für fast anderthalb Jahre unterbrochen, weil er beim Bau des U- Bahnhofs Unter den Linden stören würde. Busse sollen die 530 Meter lange Lücke überbrücken, doch sie müssen die Baustelle auf Umwegen umfahren – und die meisten Straßen im Umkreis sind jetzt schon überlastet. Darum prüft der Senat nach Informationen der Berliner Zeitung, ob er den Schienenersatzverkehr (SEV) wenigstens etwas beschleunigen könnte – indem er die Wilhelmstraße vor der Britischen Botschaft für die BVG-Busse öffnet. Seit 2003 ist das Teilstück zwischen Behrenstraße und Unter den Linden …