Nach Abschluss der Bauarbeiten können die Züge zum Fahrplanwechsel im Abschnitt Königs Wusterhausen – Lübbenau nun bis zu 160 km/h schnell fahren. Fahrgäste der Regionalexpresslinie RE2 sind zwischen Cottbus und Berlin 21 Minuten schneller am Ziel, insgesamt dauert die Fahrt bis zum Ostbahnhof jetzt nur noch 69 Minuten. In Cottbus werden zudem die Anschlüsse zu anderen Bahnlinien verbessert, so dass weitere deutliche Reisezeitverkürzungen erreicht werden. So ist man künftig zwischen Berlin und Spremberg oder Forst eine halbe Stunde schneller. Die kürzere Fahrzeit zieht eine veränderte Linienführung nach sich: Ab Spandau fährt der RE2 neu über Wittenberge nach Wismar und tauscht damit die Linienführung mit dem RE4, der von Jüterbog – Ludwigsfelde neu in Rathenow endet. Auf beiden Linien ändern sich teilweise die Abfahrt- und Ankunftszeiten (Pressemeldung VBB, 08.12.11). RechteckSonderheft des VBB: Umfangreicher Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2011 in Berlin und Brandenburg (08.12.11)
Hier ist was in Bewegung: In Neukölln-Nord ändert sich einiges mit dem Fahrplanwechsel ab 11. Dezember. Die BVG setzt Fahrzeuge und Kapazitäten dort ein, wo der Bedarf es notwendig macht und Fahrgäste den größten Nutzen davon haben. Wegen der wenigen Änderungen zum Fahrplanwechsel erscheinen der „Berlin Atlas und mehr“ und das VBB-Fahrplanbuch „Berlin/Potsdam“ aber erst im Juni 2012, wenn der neue Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) den Betrieb aufnimmt.
Großer Takt – kleiner Takt
In den letzten Jahren wurden samstags auf dem Streckenabschnitt der Buslinie M41 in der Sonnenallee immer mehr Fahrgäste gezählt, es kam zu Überfüllungen in den Bussen und zu Verspätungen auf der Linie. Dem wird nun begegnet und die Linie zwischen den Haltestellen Sonnenallee/Baumschulenstraße und U-Bahnhof Hermannplatz/Sonnenallee am Sonnabend von 9 Uhr bis 18 Uhr statt alle zehn Minuten, nun im 5-Minuten-Takt befahren. Dafür wird der 5-Minuten-Takt zwischen U-Bahnhof Hermannplatz/Sonnenallee und U-Bahnhof Hallesches Tor montags bis freitags nur noch bis 19 Uhr (statt 20 Uhr) gefahren, danach, ab 19 Uhr, kommen die Busse noch im 10-Minuten-Takt.
Linie167: spät abends alle 20 Minuten Spät abends, ab 22 Uhr, ist der 10-Minuten-Takt auf der Linie 167 zwischen U-Bahnhof Boddinstraße und Beermannstraße beziehungsweise Puschkinallee/Elsenstraße nach Beobachtungen der Fachleute der BVG nicht nötig. Die Linien 104 und 167 teilen sich hier die Strecke. Deshalb endet die Betriebszeit der Linie 167 nun bereits um 22 Uhr. Ab 22 Uhr bis zum Betriebsschluss befährt die Linie 104 den Abschnitt im 20-Minuten-Takt.
Linie N8: mehr Nachtbusse Die Nachfrage auf der Nachtlinie N8, die nur in den Nächten ohne U-Bahn-Betrieb, also So/Mo bis Do/Fr, verkehrt, ist in der ersten Nachthälfte so groß, dass es häufig zu Überfüllungen der Nachtbusse kommt. Dies führt zu Verspätungen und verpassten Anschlüssen. Deshalb wird die Linie N8 ab 11. Dezember auf dem Abschnitt zwischen U-Bahnhof Osloer Straße und U-Bahnhof Hermannplatz bis 3 Uhr auf einen 15-Minuten-Takt verdichtet.
Linie N47: Linie wird eingestellt Während die N8 Kapazitätsprobleme aufweist, ist auf der im gleichen Korridor (teilweise sogar parallel) verlaufenden Linie N47 die Nachfrage äußerst gering. Selbst in Wochenendnächten nutzen nur knapp 80 Fahrgäste in der gesamten Nacht diese Linie, weniger als auf der N8 in einem Bus fahren. Die Linie N47 wird deshalb eingestellt.
Veränderte Linienführung Auf diesen Linien ändern sich die Wegführungen oder Abfahrtsorte: Linie U9: In der Nacht von So/Mo bis Do/Fr Verlängerung der Betriebszeit bis ca. 1 Uhr. Linie X10: Die Linienführung im westlichen Ast in Teltow wird geändert. Die Linie X10 fährt künftig nicht mehr durch Zeppelinufer und Oderstraße, sondern über die Potsdamer Straße zur neuen Endhaltestelle Rammrath-Brücke. Am Wochenende wird nun zur westlichen Endstelle Rammrath-Brücke und nicht mehr zum östlichen Endpunkt am S-Bahnhof Teltow Stadt gefahren. Linie 147: sonntags früh fahren die ersten Busse ab circa 5 Uhr nur noch zwischen S+U Hauptbahnhof und Unter den Linden/Friedrichstraße (bzw. S+U Brandenburger Tor/Glinkastraße). Ab 7 Uhr fährt die Linie ab/bis U-Bahnhof Märkisches Museum. Linien 162 / 164: „Tauschgeschäft“ im Südosten: Die Linie 162 endet bzw. beginnt nun am U-Bahnhof Rudow, die Linie 164 dafür am Flughafen Schönefeld. Linie 168: Die Bedienung nach Schmöckwitzwerder entfällt, bitte weichen Sie auf die Buslinie 733 von der Regionalen Verkehrsgesellschaft Spreewald aus. Linien M76 / 179: Die nur in Fahrtrichtung Norden bestehende Haltestelle „Mariendorfer Damm 167″ wird aufgehoben. Linie 218: Die Fahrten enden nicht im Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB), sondern bereits am Messedamm, in unmittelbarer Nähe des ZOB. Linien N2, N5, N8, N40, N42, N65: Die Haltestelle S-Bahnhof Hackescher Markt in der Rosenthaler Straße vor der Oranienburger Straße (Fahrtrichtung Süd) wird aufgegeben, dafür aber eine neue Haltestelle in der Rosenthaler Straße vor der Sophienstraße eingerichtet, ihr Name: U-Bahnhof Weinmeisterstr./Gipsstraße. Linie N35: Weil auf dieser Linie nun größere Fahrzeuge zum Einsatz kommen, wird der Haustürservice nicht mehr angeboten. Linie N64: Die Linie N64 heißt jetzt N61. In den Nächten von Freitag zu Samstag und Samstag zu Sonntag fährt sie neu von und nach S-Bahnhof Rahnsdorf (mit Anschluss zur S-Bahn), an den übrigen Tagen wie bisher nach Rahnsdorf/Waldschänke.
Während man in der Verkehrs-Informationszentrale (VIZ) nur rätseln konnte, warum die Straßen so verstopft waren, gab's bei der BVG oft keine oder falsche Informationen. Fast im gesamten Stadtgebiet sei der Verkehr außergewöhnlich dicht gewesen, sagte ein VIZ-Sprecher. Eine Erklärung dafür hatte er nicht. Zusätzliche Baustellen habe es nicht gegeben, und auch das Wetter war normal. Vielleicht haben aber auch einige BVG-Kunden zum Stau beigetragen, die vorsichtshalber aufs Auto umgestiegen waren, um den Umsteigestress auf der U 2 zu meiden. Seit Mai war die Strecke zwischen Wittenbergplatz und Gleisdreieck unterbrochen. Am Montag früh wurde die Sperrung um den Abschnitt Gleisdreieck–Potsdamer Platz erweitert. Während Fahrgäste bisher im Bahnhof Gleisdreieck zwischen den Zügen der Linien U 12 und U 2 direkt umsteigen konnten, müssen sie jetzt am …
Nicht nur die Tauentzienstraße präsentiert sich im Advent wegen U-Bahn-Arbeiten als Großbaustelle – jetzt ist auch die Friedrichstraße betroffen: Von Mittwoch an bis zum 28. Dezember werden die Gehwege und Fahrbahnen dort an der Ecke Unter den Linden verengt. Denn als Vorbereitung für den ab März geplanten Bau des U-Bahnhofs Unter den Linden durch die BVG, verlegen die Berliner Wasserbetriebe neue Trinkwasserleitungen. „Für den Wirtschaftsstandort Berlin-Mitte ist der Termin der denkbar schlechteste“, kritisiert die Interessengemeinschaft Friedrichstraße als Vertretung der Händler, Hoteliers und Gastronomen. Berliner und Touristen könnten vom Flanieren über den Boulevard abgeschreckt werden und Autofahrer die Gegend wegen drohender Staus meiden, fürchtet der Verein. Die insgesamt drei Baustellen liegen vor dem …
Nicht nur die Tauentzienstraße präsentiert sich im Advent wegen U-Bahn-Arbeiten als Großbaustelle – jetzt ist auch die Friedrichstraße betroffen: Von Mittwoch an bis zum 28. Dezember werden die Gehwege und Fahrbahnen dort an der Ecke Unter den Linden verengt. Denn als Vorbereitung für den ab März geplanten Bau des U-Bahnhofs Unter den Linden durch die BVG, verlegen die Berliner Wasserbetriebe neue Trinkwasserleitungen. „Für den Wirtschaftsstandort Berlin-Mitte ist der Termin der denkbar schlechteste“, kritisiert die Interessengemeinschaft Friedrichstraße als Vertretung der Händler, Hoteliers und Gastronomen. Berliner und Touristen könnten vom Flanieren über den Boulevard abgeschreckt werden und Autofahrer die Gegend wegen drohender Staus meiden, fürchtet der Verein. Die insgesamt drei Baustellen liegen vor dem …
(Berlin, 6. Dezember 2011) Das mit Computertechnik gesteuerte Elektronische Stellwerk Doberlug Kirchhain erhält eine neue Software. Auf Grund dieser Arbeiten findet von Freitag, 9. Dezember, 19.15 Uhr, bis Samstag, 10. Dezember, 8.30 Uhr, kein Zugverkehr zwischen Elsterwerda und Walddrehna statt.
Die Regional-Express-Züge der RE 3 fallen in dieser Zeit zwischen Elsterwerda und Walddrehna aus und werden durch Busse mit längerer und veränderter Fahrzeit ersetzt.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren und wegen der längeren Reisezeit gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.
Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 und an den Aushängen auf den Stationen.
Wer dieser Tage auf dem Bahnsteig der S-Bahn-Station Nöldnerplatz auf seinen Zug wartet, reibt sich vielleicht erstaunt die Augen. Statt der S-Bahn passiert ein mit einer Diesellok bespannter Nachtzug auf dem Weg vom Bahnhof Lichtenberg ins Instandhaltungswerk am Bahnhof Warschauer Straße den Bahnsteig. Daher können täglich sechs Fahrten der Linie S 75 in beiden Richtungen nur zwischen Wartenberg und Lichtenberg (statt Warschauer Straße) verkehren. Was steckt dahinter? Ein wesentlicher Eckpfeiler der Planungen für den Umbau der Stadtbahnebene im Abschnitt Ostkreuz – Warschauer Straße – Ostbahnhof ist die Einrichtung eines Gemeinschaftsbetriebes der S-Bahn und der Nachtzugüberführungen auf den Gleisen der S-Bahn. Nur so kann jeweils eins der insgesamt drei parallel verlaufenden Gleise aus Richtung Lichtenberg für Bauarbeiten zurückgebaut und anschließend in …