(Berlin, 12. Januar 2012) Auf Grund von Brückenbauarbeiten kommt es in den Nächten von Montag/Dienstag, 16./17. Januar bis Freitag/Samstag, 20./21. Januar, in der Zeit von 22.15 Uhr bis 1.45 Uhr zu Zugausfällen der Linie RE 6 zwischen Berlin-Spandau und Hennigsdorf (bei Berlin). Es wird Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren und wegen der längeren Reisezeit gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.
Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 und an den Aushängen auf den Stationen.
Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger übergibt am kommenden Donnerstag einen Fördermittelbescheid über fast zwei Millionen Euro für die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes in Königs Wusterhausen an einen Vertreter der Stadt. Der Landkreis Dahme-Spreewald hat seit 1991 rund 116 Millionen Euro für seinen ÖPNV erhalten. Nach Königs Wusterhausen flossen rund 1,25 Millionen Euro, weitere Unterstützung durch die Landesregierung ist in Aussicht. Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Wir unterstützen die Kommunen, ihre Bahnhofsumfelder als Visitenkarten der Städte neu zu gestalten. Parkplätze, Fahrradabstellplätze und ein ordentliches Umfeld machen es den vielen Pendlern leichter, vom Auto auf den Zug umzusteigen.“ Täglich steigen in Königs Wusterhausen fast 13.000 Menschen ein und aus. Rund 7000 nutzen die S-Bahn und 5800 die Regionalzüge. Geplant ist, ab Fertigstellung der Dresdner Bahn die Regionalbahn RB 22 von Potsdam über Golm zum Flughafen BER nach Königs Wusterhausen zu verlängern. Zudem soll der Regionalexpress RE 7 statt nach Wünsdorf nach Senftenberg fahren. Die Strecke Wünsdorf – BER wird dann durch die RB 24 bedient. Aktuell entstehen im östlichen Bahnhofsvorplatz vier flexibel anfahrbare Bushaltestellen mit überdachtem Warte- und Infobereich, dynamischer Fahrgastinformation und eine öffentliche Toilette. Zudem entstehen 168 überdachte Fahrradabstellplätze und an der Storkower Straße 88 Pkw-Stellplätze mit vier Behindertenstellplätzen und zwei Buswartestellplätze. Im Gesamtkonzept der Förderung des Ministeriums ist über die ÖPNV-Förderung hinaus auch eine Unterstützung aus Mitteln der Städtebauförderung vorgesehen. So soll durch einen neuen Tunnel mit Durchstich zur Ostseite in 2013/2014 eine bessere Verbindung der beiden Seiten des Bahnhof erreicht werden. Auch das westliche Bahnhofsumfeld soll 2014 mit Mitteln aus der Städtebauförderung umgestaltet werden (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 11.01.12).
(Berlin, 10. Januar 2012) Auf Grund von Gleisbauarbeiten fallen am Samstag und Sonntag, 14. und 15. Januar, jeweils von 6.45 Uhr bis 15.30 Uhr Regional-Express-Züge der RE 1 zwischen Berlin Ostbahnhof und Erkner aus.
Zwischen Berlin Ostbahnhof (Haupteingang) und Erkner (ZOB) wird ein Ersatzverkehr mit Busse eingerichtet.
Bedingt durch längere Fahrzeiten werden erst die Regional-Express-Züge des nächsten Taktes für die Weiterfahrt erreicht.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren und wegen der längeren Reisezeit gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.
Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 und an den Aushängen auf den Stationen.
Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger hat sich für die weitere Stärkung des Kombinierten Verkehrs ausgesprochen. Vogelsänger: „Die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene überall dort, wo dies wirtschaftlich vertretbar, ist seit Jahren einer der Grundpfeiler der Brandenburger Verkehrspolitik. Ein wichtiger Teil dieser Politik ist die Stärkung des Kombinierten Verkehrs, insbesondere im Infrastrukturbereich. Die Landesregierung unterstützt den Bestand und Ausbau des Kombinierten Verkehrs (KV). Dazu wurde im EFRE-Programm 2007-2013 die Förderung der Verkehrsinfrastruktur des Kombinierten Verkehrs festgeschrieben. Hier werden neben den KV Terminals auch der Kombinierte Verkehr in den öffentlichen Binnenhäfen gefördert.“ Im Land Brandenburg existieren derzeit fünf öffentliche Anlagen des Kombinierten Verkehrs. Die Standorte befinden sich im Euro Transport & Trade Center Frankfurt (Oder), bei BASF Schwarzheide, in Elsterwerda-West sowie in den GVZ Berlin West Wustermark und Berlin Süd Großbeeren. Brandenburg verzeichnet im KV-Verkehr in den letzten Jahren eine stabile, positive Entwicklung. In 2010 wurden 200.000 TEU (Twenty-foot Equivalent Unit, Maß für Kapazitäten von Containerschiffen und Hafenumschlagsmenge, Maßeinheit für 20 Fuß Container) umgeschlagen. Das entspricht in etwa einer Verlagerung von 300.000 Lkw-Fahrten von der Straße auf die Schiene. Eine sehr positive Entwicklung hat dabei das KV Terminal in Frankfurt (Oder) genommen, welches mit 65 000 TEU bereits an der Kapazitätsgrenze angelangt ist. Deshalb wird dieser Standort auch mit Hilfe von Mitteln aus dem EFRE-Fonds erweitert und ausgebaut. Die Hauptrelationen der KV-Verbindungen liegen im Ost-West Bereich. So existieren tägliche Zugverbindungen zu den Nordseehäfen Deutschlands (Bremerhaven und Hamburg) sowie den Niederlanden (Rotterdam und Antwerpen). Um die Nord-Süd-Relation zu stärken, wurden die drei EU-Projekte SoNorA, SCANDRIA und Transitects unter Beteiligung des Landes Brandenburg initiiert. Alle Projekte beinhalten konkrete Arbeitspakete, die die Stärkung des Kombinierten Verkehrs zur Aufgabe haben. Die Untersuchungen beinhalten die Ermittlung von Verlagerungspotenzial, die Erstellung von Zugkonzepten und zielen deshalb auf die konkrete Verkehrsverlagerung vom Straßengüterverkehr zum Kombinierten Verkehr ab. Die Verkehrsverlagerung des Güterverkehrs auf umweltfreundliche Verkehrsträger unter Einbeziehung des Kombinierten Verkehrs ist auch zukünftig vorrangiges verkehrspolitisches Ziel der Landesregierung. Dabei sollten die Stärken der einzelnen Verkehrsträger genutzt und miteinander kombiniert werden. Um die Nachfrage für den Schienengüterverkehr und damit auch des Kombinierten Verkehr zu erhöhen, hat das Brandenburger Verkehrsministerium eine Informationsplattform zu den Güterverkehrsstellen im Land Brandenburg erarbeitet: www.gleisanschluss-brandenburg.de. Ziel dieses Internetportals ist die Darstellung von Zugangsmöglichkeiten zum Verkehrsträger Schiene und die Bereitstellung von Detailinformationen von Güterverkehrsstellen. Dieses System bietet eine Übersicht aller im Land Brandenburg verfügbaren Haupt- sowie Nebenanschließer einschließlich der Anlagen der DB Netz AG mit schienen- und umschlagsrelevanten Fachinformationen sowie Kontaktdaten. Dieses Informationssystem wird ständig aktualisiert und von der Wirtschaft rege genutzt (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, 10.01.12).
Die Unzufriedenheit des Berliner Senats mit der DB AG ist nachvollziehbar. So richtig zuverlässig ist der S-Bahn-Verkehr nicht. Alle bisher vom DB-Konzern bei seiner 100prozentigen Tochter S-Bahn Berlin GmbH ergriffenen Maßnahmen haben höchstens dazu geführt, den Abwärtstrend aufzuhalten. In der Berliner Koalitionsvereinbarung ist festgehalten, dass der Senat mit der DB AG über den Ankauf der S-Bahn Berlin GmbH verhandeln will. Was soll das Ziel dieser Re-Kommunalisierung sein? Der DBV hält diesen Vorschlag nicht für geeignet, die jetzige Krise zu lösen und ein Wiederholen zu verhindern. Nach Ansicht des DBV trifft die Politik auch einige Mitschuld an der jetzigen Situation. Denn die Verträge, die ein solches Versagen erst möglich machten, sind durch den Berliner Senat als Besteller unterschrieben worden. Butterweiche Sanktionsregelungen bei Zugausfällen und Verspätungen haben wohl dazu geführt, dass es erst soweit kommen konnte. Wird es besser werden, wenn der Senat direkten Zugriff auf die Geschäftspolitik bei der S-Bahn Berlin GmbH hat? Ein Königsweg kann der Kauf der S-Bahn nicht sein: Der Investitionsbedarf – zumal durch neue Fahrzeuge – ist enorm. Woher will das mit nach Schätzungen bis zu 130 Milliarden Euro verschuldete Berlin 500 bis 800 Millionen für neue Fahrzeuge nehmen? Hauptkritikpunkt ist die intransparente Preisgestaltung bei Trassenentgelten und Stationspreisen. Hieran wird sich bei einer senatseigenen S-Bahn nichts ändern! Auf die Ausstattung der Bahnhöfe und die Kosten für den gefahrenen Zugkilometer wird er nicht mehr Einfluss haben . Einzig die Qualität der Fahrzeuge könnte besser werden. Zugefrorene Weichen, versagende Stromversorgung, schlechte Fahrgastinformation auf den Bahnsteigen, wochenlanger Stillstand bei defekten Aufzügen wären nach wie vor an der Tagesordnung. Der Senat hätte hierauf genauso wenig Einfluss wie heute. Eine Re-Kommunalisierung würde im besten Falle nur ein kleines von mehreren Problemen lösen. Der DBV sieht deshalb keine Notwendigkeit zum Kauf der S-Bahn. Nur ein gut ausgehandelter Verkehrsvertrag, der spürbare Sanktionen im Falle von Schlecht- und Nichtleistung vorsieht, wird ein Eigentümer zu einer vertragstreuen Erfüllung seiner Verpflichtungen anhalten. Im Verkehrsvertrag sollten auch die Belange der Beschäftigten angemessen geregelt werden (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, 10.01.12).
(Berlin, 6. Januar 2012) Auf Grund von Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik für den Zugbetrieb werden in den Nächten von Montag/Dienstag, 9./10. Januar, bis Donnerstag/Freitag, 12./13. in der Zeit von 22 Uhr bis 4.15 Uhr Regional-Express-Züge innerhalb Berlins umgeleitet.
Dadurch fallen die meisten Regional-Express-Züge der Linie RE1 zwischen Berlin Ostbahnhof und Erkner aus. Als Ersatz fahren Busse mit einer veränderten und längeren Fahrzeit.
Mehrere Züge der RE2 werden über Berlin-Lichtenberg umgeleitet und die Halte zwischen Berlin Zoologischer Garten und Berlin Ostbahnhof entfallen.
Der Regional-Express 37342 der Linie RE4, planmäßige Abfahrt 0.50 Uhr Berlin Zoologischer Garten beginnt abweichend in Berlin Gesundbrunnen und fährt über Jungfernheide (zusätzlicher Halt) nach Berlin-Spandau. Der Halt Zoologischer Garten entfällt.
Einige Regional-Express-Züge der RE7 werden über Berlin-Lichtenberg umgeleitet und halten nicht in Berlin Ostbahnhof und Berlin Zoologischer Garten.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren und wegen der längeren Reisezeit gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.
Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 und an den Aushängen auf den Stationen.