http://www.lok-report.de/ Moderne und sichere Viertel- und Halbzüge, die bei eisiger Kälte ebenso zuverlässig verkehren wie bei großer Hitze, die ausreichend Sitzplätze für die Fahrgäste und Kapazität für Kinderwagen, Rollstühle und Fahrräder bieten, die barrierefrei zugänglich sind und deren helle und freundliche Innengestaltung sich an den Bedürfnissen der Fahrgäste orientiert. So lauten einige der Anforderungen, die die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (SenStadtUm) für die neue Generation von S-Bahn-Fahrzeugen aufgestellt hat. Denn unabhängig davon, welches Unternehmen nach 2017 den S-Bahn Verkehr fahren wird – dass neue Fahrzeuge zum Einsatz kommen werden, ist zwingend notwendig. Aufgrund zahlreicher Eigenheiten des Berliner Netzes, sind diese jedoch nicht einfach „von der Stange“ zu haben, sondern sie müssen neu entwickelt werden. In einer noch unverbindlichen Zusammenstellung, hat die Senatsverwaltung (SenStadtUm) jetzt beschrieben, was die Fahrzeuge aus Sicht des Landes Berlin leisten und können müssen. Die entsprechende Aufstellung ist zu diesem Zeitpunkt noch vorläufig, und umfasst Auszüge des Anforderungskatalogs, der später Teil der Vergabe sein wird. In den nächsten Wochen und Monaten werden die Vorstellungen weiter konkretisiert. Dazu Senator Müller: „Für die S-Bahn-Fahrzeuge der nächsten Generation wollen wir frühzeitig sicher stellen, dass diese den Anforderungen des Landes entsprechen. Daher haben wir jetzt unsere Vorstellungen und Erwartungen an die zukünftigen Fahrzeugen der Berliner S-Bahn formuliert. Die veröffentlichten Anforderungen erlaubt es uns, in einen ersten Dialog mit der Industrie sowie mit den Fahrgast-, Umwelt- und Verkehrsverbänden einzusteigen.“ Für die Abstimmung mit den Eisenbahnunternehmen und Fahrzeugherstellern hat das Land Berlin ein Markterkundungsverfahren eingeleitet. Mit diesem soll geklärt werden, ob das Land seine Anforderungen nachvollziehbar beschrieben hat, inwieweit diese bei der Fahrzeuggestaltung erfüllbar sind, und welche Kosteneffekte daraus entstehen. Auf diese Weise können wichtige funktionale, technische und konstruktive Aspekte bereits vor Einstieg in das formalisierte Verfahren geklärt werden. Dieser frühzeitige Klärungsbedarf besteht vor allem deswegen, weil es sich bei den S-Bahn-Fahrzeugen um Spezialfahrzeuge handelt. Diese weichen in zahlreichen Merkmalen von S-Bahnfahrzeugen ab, die in anderen Städten oder im Regionalverkehr eingesetzt werden. Daher ist bei einigen Aspekten unklar, welche technischen Merkmale mit angemessenem Aufwand erreicht werden können. Durch die vorgelagerte Markterkundung soll hier Klarheit geschaffen werden können. Das Land gibt die Markterkundung in dieser Woche europaweit im Amtsblatt der EU bekannt. So wird sichergestellt, dass kein Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil für das spätere Verfahren erlangen kann. Fahrzeughersteller und Eisenbahnunternehmen können die vollständige Liste bis zum 16. März 2012 bei SenStadtUm anfordern. Danach haben sie einen Monat Zeit, um ihre Anregungen und Kommentare an das Land zurück zu melden. Parallel zur Markterkundung bei der Industrie findet die Abstimmung mit Berliner Verbänden zu Umweltaspekten, Fahrgastfreundlichkeit und Barrierefreiheit statt. Den Verbänden werden die Liste der Anforderungen bzw. relevante Auszüge daraus durch SenStadtUm direkt übersandt. Sie haben dann ausreichend Gelegenheit, die Vorgaben ihrerseits kritisch zu prüfen und entsprechend zu kommentieren. Nach Ablaufen der Frist werden alle eingegangenen Anregungen geprüft und die Liste daraufhin ggf. noch einmal angepasst. Mit noch weiteren Vorgaben wird die Liste in Form eines Lastenheftes verbindlicher Bestandteil der späteren Verdingungsunterlagen. Die Anforderungsliste des Landes deckt grundsätzlich alle fahrzeugseitigen Themen ab: von Betrieb über Instandhaltung bis hin zu Sicherheit, Umweltanforderungen, Informationssysteme und Barrierefreiheit. Besondere Schwerpunkte bilden die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge über die gesamte Lebensdauer und bei allen Wetterlagen, Lärmemissionen, Klimatisierung und die Ausstattung und Gestaltung der Innenräume. Der weit überwiegende Teil der technischen Vorgaben wird vom Land „funktional“ (welche Anforderungen muss das Fahrzeug erfüllen) und nicht „konstruktiv“ (wie soll das Fahrzeug gebaut werden) beschrieben. Es gibt jedoch auch Ausnahmen, vor allem bei den Vorgaben, die unmittelbar für die Fahrgäste relevant sind. Auch zum äußeren Erscheinungsbild der neuen Fahrzeuge werden Vorgaben getroffen. Modern sollen die neuen Bahnen natürlich sein – und dabei weiterhin in den vertrauten Traditionsfarben ockergelb und rot glänzen (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, 20.02.12).
Tarife + VBB: Zum 1. August Höhere Fahrpreise für Busse und Bahnen geplant, aus Berliner Kurier
http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/ zum-1–august-hoehere-fahrpreise-fuer-busse-und-bahnen-geplant,7169128,11672698.html Berlin (dpa/bb) – Bus- und Bahnfahren in Berlin und Brandenburg soll teurer werden. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa sind im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) zum 1. August Fahrpreiserhöhungen geplant. Als Grund werden hohe Energiekosten genannt. An diesem Mittwoch wollen die Verkehrsunternehmen im VBB-Beirat über die Tarifvorschläge beraten, wie eine VBB-Sprecherin am Montag bestätigte. Laut Medienbericht sollen sollen sich die Fahrpreise im Durchschnitt um etwa drei Prozent verteuern. Der Einzelfahrschein in der Berliner Tarifzone AB könnte diesem Bericht zufolge künftig zehn Cent mehr und damit 2,40 Euro kosten, die AB-Monatskarte 76 statt bisher …
Straßenverkehr: Lärmminderung in Berliner Straßen Es wird leiser, aber nur ein bisschen, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ laermminderung-in-berliner-strassen-es-wird-leiser–aber-nur-ein-bisschen,10809148,11666094.html Berlin – Der Modellversuch des Senats zur Lärmminderung in drei Berliner Straßen bringt keine überzeugenden Ergebnisse – die Resultate zeichnen ein zwiespältiges Bild. Fahrbahnen wurden schmaler, Extraspuren für Radfahrer markiert, Mittelinseln angelegt. Drei Straßen in Berlin wurden im Senatsauftrag umgestaltet, um zu untersuchen, ob sich dadurch die Verkehrslärmbelastung verringern lässt. Doch ob sich der Aufwand gelohnt hat, darüber gehen die Meinungen auseinander. Denn die Ergebnisse der Modellversuche, die jetzt vorliegen, sind nicht nur positiv. Anlieger klagen, dass es lauter sei als vorher. Die Umbauten hatten vor allem ein Ziel: weniger Platz für Kraftfahrzeuge, mehr Raum für Radfahrer. „Die Markierung von Fahrradstreifen sollte dazu führen, dass der Autoverkehr von den …
BVG-Tarifstreit Gewerkschaft antwortet mit Gegenangebot, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ bvg-tarifstreit-gewerkschaft–antwortet-mit-gegenangebot,10809148,11675816.html Berlin – Eine gute Nachricht für die Fahrgäste: Im Streit um höhere Löhne bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) hat sich die Lage etwas entspannt. Zwar hat die Tarifkommission der Gewerkschaft Verdi am Montag auch das jüngste, erneut verbesserte Angebot der Arbeitgeberseite abgelehnt. Doch nach Informationen der Berliner Zeitung beschloss das rund 50-köpfige Gremium keinen weiteren Warnstreik oder andere Aktionen. Stattdessen will Verdi dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) am heutigen Dienstagvormittag ein eigenes Angebot …
Bahnverkehr: Deutsche Bahn E-Mails bei Zugverspätungen, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/deutsche-bahn-e-mails-bei-zugverspaetungen,10808230,11669534.html Berlin – Kommt der Zug mehr als zehn Minuten zu spät, wird die Anschlussverbindung nicht erreicht? Die Bahn will Kunden ab sofort per E-Mail informieren. Die Bahn will Kunden ab sofort per E-Mail Bescheid geben, wenn sich ihr Zug verspätet. Das Pilot-Projekt kündigte das Unternehmen am Sonntag auf seiner Internetseite an. E-Mails soll es frühestens …
Straßenverkehr: Stadtautobahn Avus ab 22 Uhr vollgesperrt, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/verkehr/ stadtautobahn-avus-ab-22-uhr-vollgesperrt,10809298,11674640.html Wegen dringender Reparaturen wird die Autobahn 115 in der Nacht von Montag zu Dienstag stadteinwärts voll gesperrt. Autofahrer müssen Umleitungsstrecken nutzen. Die A115 (Avus) wird am Montag ab 22:00 Uhr stadteinwärts zwischen Kreuz Zehlendorf und Dreieck Funkturm voll gesperrt. In diesem Abschnitt müssen etliche Fahrbahnschäden dringend beseitigt werden, wie die Berliner Verkehrsinformationszentrale mitteilte. Um die Einschränkungen …
Flughäfen: Tarifverhandlungen Auch Berliner Flughäfen drohen Streiks, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ tarifverhandlungen-auch-berliner-flughaefen-drohen-streiks,10809148,11665382.html Nach dem Streik der BVG drohen jetzt auch die Mitarbeiter der Berliner Flughäfen mit einem Warnstreik. Die etwa 1700 Beschäftigten des Flughafen-Dienstleisters GlobeGround befinden sich zurzeit in Tarifverhandlungen. Verdi will den Arbeitgebern nun ein Ultimatum stellen. Nach dem Nahverkehr droht jetzt auch an den Berliner Flughäfen ein Warnstreik. Hintergrund sind Tarifverhandlungen für die etwa 1700 Beschäftigten des Flughafen-Dienstleisters GlobeGround. „Am Montag wollen wir den Arbeitgebern ein Ultimatum für ein neues Angebot stellen“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Jens Gröger am Sonntag und bestätigte damit Medienberichte. Lege GlobeGround bis Freitag kein Angebot vor, könne es am …
BVG: BVG-Streik beendet Warnstreik im Berliner Nahverkehr – Chaos bleibt aus, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/verkehr/bvg-streik-beendet-warnstreik-im-berliner-nahverkehr—chaos-bleibt-aus,10809298,11659940,item,1.html Berlin – Auf Busse, U- und Straßenbahnen warten Fahrgäste am Samstag in Berlin vergeblich. Etwa 5000 Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe streiken. Berliner und Touristen reagieren gelassen – der Einzelhandel weniger. Stillstand in Teilen des Berliner Nahverkehrs: Etwa 5000 Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Samstag 15 Stunden lang ihre Arbeit niedergelegt. Sie wollten damit den Druck auf die Arbeitgeber bei den laufenden Tarifverhandlungen erhöhen. Die Berliner, Touristen und Fußball-Fans blieben weitgehend gelassen. Nicht so die Einzelhändler: Sie beklagten große Einbußen. Weil die U-Bahnhöfe bis 19.00 Uhr geschlossen blieben und auch Straßenbahnen nicht fuhren, mussten Fahrgäste auf die nicht vom Streik betroffenen S- und Regionalbahnen sowie …
BVG: Berliner und Touristen gehen mit dem BVG-Streik gelassen um, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ warnstreik-berliner-und-touristen-gehen-mit-dem-bvg-streik-gelassen-um,10809148,11661314.html Berlin – Viele Berliner haben sich den Warnstreik der BVG schlimmer vorgestellt. Der Totalausfall von U-Bahnen, Trams und Bussen hat nicht zum erwarteten Verkehrskollaps geführt. Das große Chaos blieb bislang aus. Die Bahnabfertigerin auf dem S-Bahnhof Friedenau versteht die Welt nicht mehr. „Wenn bei uns mal ein Zug zwei Minuten zu spät kommt, regen sich alle tierisch auf“, sagt sie. „Aber heute, wo die BVG streikt, wird überhaupt nicht gemeckert.“ Und tatsächlich: Nicht nur entlang der S1 nehmen Berliner und Touristen den Totalausfall von U-Bahnen, Trams und Bussen erstaunlich gelassen. Am Vormittag ist bei Fahrten mit der S-Bahn sogar kaum ein erhöhtes Fahrgastaufkommen wahrzunehmen. Das ändert sich am Nachmittag. Vor allem in den Zügen Richtung Olympiastadion. Ab dem Umsteigebahnhof Westkreuz wird es …
Museum: Anhalter Bahnhof im Technikmuseum 120 Quadratmeter Eisenbahngeschichte, aus Berliner Zeitung
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ anhalter-bahnhof-im-technikmuseum-120-quadratmeter-eisenbahngeschichte,10809148,11656004.html Berlin – Im Technikmuseum entsteht ein Modell des Anhalter Bahnhofs. Am Sonnabend fahren 700 Minizüge. 300 Weichen regeln die Fahrt, unter der Anlage sind gut zehn Kilometer Kabel gezogen. Die Männer mit Schirmmützen und langen Schürzen putzen die Fenster eines Mitropawagens. Diese Szene, 1935 auf dem Anhalter Bahnhof fotografiert, gibt es gleich zweimal – als historische Aufnahme und als Miniatur. Beides ist im Lokschuppen II des Deutschen Technikmuseums in Kreuzberg zu sehen. Mitglieder vom Museums-Arbeitskreis Modelleisenbahn bauen dort das Areal um den Anhalter Bahnhof nach. Als Modell auf 120 Quadratmetern, im Maßstab 1:87 – der Fachmann nennt das Spur Null. Gut 700 Meter Schienen sind verlegt. 300 Weichen regeln die Fahrt der knapp …