Nicht immer, wenn S-Bahnen ausfallen oder sich verspäten, ist die S-Bahn auch schuld. Sie ist selbst Opfer des Bahnkonzerns, zum Beispiel, wenn Stellwerke, Weichen oder Signale nicht funktionieren. Dafür ist die Bahn-Tochter DB-Netz zuständig. Offenbar sind die Mängel in der Infrastruktur größer als bislang bekannt. Die Pannen im vergangenen milden Winter gingen auf fehlende Modernisierungen der Stellwerke zurück, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters aus internen Unterlagen des Bahnkonzerns, die ihr zugespielt wurden. Störungen seien auf das Alter der Anlagen zurückzuführen, heißt es darin. Drei Viertel der Stellwerke arbeiteten mit einer mehr als …
NEUSTADT/NEURUPPIN -Der Zug, der vor Saisonstart die übliche Probefahrt auf der Linie Rheinsberg–Löwenberg absolvierte, nutzte als Zubringer dorthin die Strecke von Neustadt über Neuruppin nach Herzberg. Dieser Abschnitt war bereits lange Zeit von der Deutschen Bahn stillgelegt, bevor er von der Putlitzer Regio Infra GmbH im April 2011 übernommen wurde. Wie Tino Hahn als Geschäftsführer von Regio Infra informiert, galt diese Strecke bis zuletzt als nicht mehr befahrbar. Mit der jüngsten Personenzugfahrt sei nun aber erwiesen, dass diese Verbindung noch immer intakt ist. Die Probefahrt wurde in Kooperation mit der …
(Berlin, 11. April 2012) Die Deutsche Bahn stellt klar, dass Medienberichte nicht zutreffen, wonach angeblich zu wenig in die S-Bahn-Infrastruktur investiert worden sei.
Vielmehr wurden allein in den Jahren 1994 bis 2011 rund 2,3 Milliarden Euro in die Infrastruktur der S-Bahn Berlin investiert. In den kommenden Jahren von 2012 bis 2016 sind weitere Investitionen von rund 720 Millionen Euro fest eingeplant. Auch in Zukunft werden jährlich Millionenbeträge in die S-Bahn-Infrastruktur fließen.
Um das S-Bahn-Netz im Osten und Westen zu verknüpfen und grundlegend zu erneuern, setzten vor rund 20 Jahren die Bundesregierung, die damalige Bundes- und Reichsbahn sowie die Länder Berlin und Brandenburg Schwerpunkte und legten die Reihenfolge der Maßnahmen fest:
1. Schließen der Lücken in wichtigen Strecken
2. Wiederherstellung des S-Bahn-Netzes, wie es im Wesentlichen 1961 vor dem Mauerbau bestand
3. Sanierung und Grunderneuerung der bestehenden Strecken
4. Erweiterung des Netzes von 245 Kilometer auf 341 Kilometer
Das Ziel um dem steigenden Verkehrsaufkommen gerecht zu werden:
Ein nachfragegerechtes Liniennetz und kurze Taktzeiten mit verbesserter Infrastruktur, wie zum Beispiel Gleise, Bahnhöfe, Signale und Stromversorgungsanlagen sowie innovative Sicherungstechniken.
Wichtige Beispiele für die Erneuerung des S-Bahn-Netzes seit 1990:
03/1992: Grunderneuerung Nord-Süd-Tunnel; 04/1992: Wiederaufbau Wannsee – Potsdam; 12/1993: Wiederaufbau des Südrings Baumschulenweg-Westend, 1996-2002: Grunderneuerung Zoologischer Garten – Friedrichstraße – Ostbahnhof; 1996-1998: Wiederaufbau Westkreuz – Spandau; 12/1999: Wiederaufbau Jungfernheide – Westhafen; 2001: Grunderneuerung der Wannseebahn S1; 06/2002: Westhafen – Gesundbrunnen (Ringschluss); 05/2006: Knoten Südkreuz.
Aktuell steht die Fertigstellung der neuen Ringbahnhalle Ostkreuz bevor. Diese wird an das Streckennetz angeschlossen. Zeitgleich wird auf dem Ostring die neue elektronische Stellwerkstechnik in Betrieb genommen, damit ist die gesamte Ringbahn ebenso wie die Stadtbahn und Nord-Süd-Bahn mit modernster Stellwerkstechnik ausgerüstet. Die Außenäste nach Wannsee, Potsdam, Spandau, Teltow und Frohnau verfügen ebenfalls bereits über die neuste Stellwerkstechnik. Mehr als 75 Prozent der Berliner S-Bahnstrecken verfügen damit über Stellwerkstechnik der neuesten Generation.
Weitere Schwerpunkte im Streckennetz der S-Bahn Berlin sind neben dem Bauvorhaben Ostkreuz, Arbeiten zwischen Schönhauser Allee und Neukölln/Baumschulenweg, Bundesplatz und Südkreuz sowie zwischen Marienfelde und Lichtenrade. Dort werden Weichen, Gleise und Signaltechnik auf den neusten Stand gebracht.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland
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RANGSDORF -Seit 2002 kämpft der Verein Bisar für eine Verlängerung der S-Bahn bis Rangsdorf. Zunächst hatte er den Landkreis und die Gemeinde Rangsdorf hinter sich. Jetzt, da es darum geht, die erforderliche Kosten-Nutzen-Untersuchung (NKU) zu finanzieren, ist der Kreis abgesprungen. Rangsdorf zögert, die bis 45 000 Euro teure Analyse mit ungewissem Ausgang allein in Auftrag zu geben. Nun ist Beistand in Sicht. Auf Bitte von Bürgermeister Klaus Rocher (FDP) um Sponsoring hat Rolls-Royce Dahlewitz 20 000 Euro zugesagt. Außerdem steuert Bisar 1250 Euro bei. Das bestätigte Rocher gestern gegenüber der MAZ. Am 19. April werden die Rangsdorfer Gemeindevertreter über den Antrag …
(Berlin, 10. April 2012) Auf dem Bahnhof Bernau wurde der neue Aufzug zum Regionalbahnsteig in Betrieb genommen und die stufenfreie Erreichbarkeit der Station hergestellt.
Seit März des vergangenen Jahres wird der Bahnhof Bernau umfassend saniert. So wurde die Personenunterführung saniert, die bereits im März dieses Jahres freigegeben wurde. Der Regionalbahnsteig erhielt einen neuen Treppenaufgang und ist mit einem Aufzug ausgestattet.
Bis Ende April soll die Erneuerung des Regionalbahnsteiges abgeschlossen sein. Er erhält eine neue Beleuchtung, ein Blinden- und Wegeleitsystem sowie Wetterschutzhäuser. Die provisorische Überführung wird im Juni/Juli zurückgebaut.
Insgesamt investiert die Deutsche Bahn rund 4,3 Millionen Euro in die Modernisierung des Bahnhofs Bernau.
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Die U-Bahnlinie 2 ist derzeit das Sorgenkind der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Jüngste Panne: Auf der Strecke in Höhe des Rosa-Luxemburg-Platzes in Mitte krachten am Sonnabend zwei Bauzüge zusammen. Dabei wurde im Tunnel ein Stützpfeiler beschädigt. Ein Teil der über dem Tunnel liegenden Schönhauser Allee musste über das gesamte Osterwochenende aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Erst am Montag wurde die Straße wieder für den Verkehr freigegeben, wie BVG-Sprecherin Petra Reetz mitteilte. Auf der U2 laufen derzeit umfangreiche Bauarbeiten. Bei dem Unfall war einer der Bauzüge aus den …
Einen Regenschirm können sich Reisende am neuen Flughafen BER in aller Regel sparen. Denn sie gelangen von fast jedem Parkplatz und fast jeder Haltestelle auch bei Regenwetter trocken ins Terminal.
Dies gilt vor allem für Passagiere, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ankommen. Auf sechs Gleisen fahren die Züge direkt unter das Terminal und halten dort.
Wer auf das eigene Auto nicht verzichten will oder jemanden abholt, kann den Wagen auf einem der rund 10.000 Parkplätze abstellen. Sie verteilen sich auf insgesamt vier Parkhäuser und drei ebenerdige Parkflächen.
Eines der Parkhäuser wurde direkt in der Verlängerung des Terminals gebaut. Zwei weitere stehen auf dem Vorplatz neben dem Hotel Steigenberger und einem Bürogebäude. Auch sie sind vom Terminal aus zu Fuß in einigen Minuten zu erreichen. Um einen Mietwagen zu buchen, muss man das Terminal gar …
NEURUPPIN – Konkrete Zusagen hat er am Donnerstag nicht gemacht. Dafür aber auch keine Absagen. Der geballte Protest aus dem Nordwesten Brandenburgs hat Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) wohl beeindruckt. Fast 20 Bürgermeister und Amtsdirektoren und ein halbes Dutzend Landtagsabgeordnete waren am Donnerstag ins Neuruppiner Rathaus gekommen, um ihrem Ärger über die Kürzungspläne des Landes beim Bahnverkehr Luft zu machen. Die Landräte Hans Lange (CDU) aus der Prignitz und Karl-Heinz Schröter (SPD) waren dabei. Ostprignitz-Ruppins Landrat Ralf Reinhardt ließ sich von seinem Vize Werner Nüse vertreten.
Um konkrete Aussagen drückte sich Jörg Vogelsänger. Das Land müsse sparen, daran lasse sich …
(Berlin, 4. April 2012) Auf Grund Bauarbeiten zur Erneuerung von Weichen in Wilhelmshorst werden von Sonntag, 8. April, 6.15 Uhr, bis Sonntagmorgen, 15. April, die Regional-Express-Züge der Linie RE 7 zwischen Berlin-Wannsee und Beelitz-Heilstätten über Potsdam Hbf (zusätzlicher Halt) umgeleitet. Die Zwischenhalte Potsdam Medienstadt Babelsberg, Potsdam Rehbrücke, Willhelmshorst, Michendorf und Seddin entfallen. Als Ersatz fahren Busse mit längeren und veränderten Fahrzeiten.
Die Regionalbahnen der Linie RB 23 zwischen Potsdam Hbf und Michendorf fallen in dieser Zeit aus und werden durch Busse mit längeren und veränderten Fahrzeiten ersetzt. Die Bahnhöfe Caputh-Geltow, Potsdam Pirschheide und Potsdam Charlottenhof werden von den Bussen des Ersatzverkehrs nicht angefahren. Reisende nutzen die regionalen Buslinien 607 und 695.
Reisenden wird empfohlen, sich vor Antritt der Fahrt rechtzeitig zu informieren und wegen der längeren Reisezeit gegebenenfalls eine frühere Verbindung zu nutzen.
Informationen erhalten Reisende im Internet unter www.bahn.de/bauarbeiten, beim Kundendialog DB Regio Nordost unter: Telefon (0331) 235 6881 oder -6882 und an den Aushängen auf den Stationen.
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(Berlin, 4. April 2012) Auf dem Bahnhof Berlin-Wannsee wurde ein neuer Aufzug in Betrieb genommen. Dadurch entfällt ab sofort auch der für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste eingerichtete Taxishuttle zur Umfahrung der Baustelle.
Mit der Inbetriebnahme des neuen Aufzuges ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zum kompletten barrierefreien Ausbau der Bahnhöfe in Berlin getan. Derzeit sind 117 der 135 Bahnhöfe in Berlin stufenfrei erreichbar. In 2012 sollen noch die Bahnhöfe Yorkstraße/Großgörschenstraße und Attilastraße mit neuen Aufzügen ausgestattet werden.
Die Kosten für den neuen Aufzug belaufen sich auf ca. 450.000 Euro.
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