Straßenverkehr: Nicht mal Ohrstöpsel helfen, Weil sie Maut sparen wollen, donnern Tausende Lkw auf Bundesstraßen durch die Dörfer, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1014/
brandenburg/0016/index.html

Nauen Das Wetter lockt, um im Garten Kaffee zu trinken und die letzten
Sonnenstrahlen zu genießen. Und die Ruhe. Doch davon hat Frank Ahlers nicht
viel. Vor seinem Grundstück in Neu Gülze kurz hinter der brandenburgischen
Landesgrenze donnern in Kolonnen die schweren Laster entlang. Tag und
Nacht. Ahlers wohnt direkt an der Bundesstraße 5, die sich von Brandenburg
kommend durch den lang gestreckten Ort in Mecklenburg gen Norden zieht, und
die vor allem von sogenannten Mautflüchtlingen begehrt ist. Hier sparen die
Lkw-Fahrer nicht nur die Maut, die sie auf der nahen Autobahn A 24 berappen
müssten. Hier sparen sie auch Zeit.
„Vor eineinhalb Jahren ging es hier richtig los mit dem Lasterverkehr“,
sagt Frank Ahlers. Er ist einer der Sprecher der „Initiative gegen die
Belastung der B 5 durch Maut-Umfahrung“. Bis zu …

Straßenverkehr: Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht, SPD und Linke einigen sich darauf, dass sie die Entscheidung über den Baubeginn der A 100 auf die nächste Wahlperiode vertagen, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1006/berlin/
0027/index.html

Das rot-rote Geplänkel um die A100 ist vorbei: Die umstrittene
Autobahnverlängerung von Neukölln nach Treptow, fest vereinbart im
Koalitionsvertrag von 2006, wird in dieser Wahlperiode zwar noch bis zu
Ende durchgeplant. Aber der letzte Schritt vor dem Baubeginn, die
Ausschreibung der fälligen Arbeiten, soll nicht mehr vollzogen werden.
Darauf einigten sich am Dienstag im Anschluss an die wöchentliche
Senatssitzung die entscheidenden Vertreter von SPD und Linkspartei im
Koalitionsausschuss. Beide Seiten können so ihre Interessen wahren: In der
SPD, die bauen will, hieß es, dass im Planungsverfahren „nichts verzögert
werde“. Die Linke, die gegen das Projekt ist, ließ wissen, man habe eine
irreversible Entscheidung verhindern können. Fest steht: Einen Baubeginn
für die Autobahn wird es bis zur Abgeordnetenhauswahl im Herbst …

Straßenverkehr: Immer mehr Aktionen gegen Falschparker auf Geh- und Radwegen

http://www.fuss-ev.de

(4.10.2010) Nach Einschätzung des Fachverbandes Fußverkehr Deutschland,
FUSS e.V., hat sich das Problem der Falschparker auf Geh- und Radwegen
in den letzten Jahren verschärft. Belegt wird diese Einschätzung mit den
stark ansteigenden Verkaufszahlen der „Parke nicht auf unseren Wegen“-
Aufklebern. Diese blau-weißen Aufkleber mit den Piktogrammen von
Fußgängern, Rad- und Rollstuhlfahrern werden von Betroffenen als
freundliche Erinnerung an sozialeres Verhalten den falsch geparkten Kfz
auf der Windschutzscheibe angebracht. Der Verein verkaufte in den
letzten fünf Jahren 400.000 Aufkleber, achtmal so viel wie in den fünf
Jahren davor.

Der FUSS e.V. wünscht sich von den Kommunen, dass diese verstärkt das
Parken auf Geh- und Radwegen, aber auch das Zustellen von
Querungsmöglichkeiten kontrollieren und ahnden. Dabei sollten nicht nur
„Knöllchen“ verteilt, sondern auch Fahrzeuge abgeschleppt werden, die so
behindern, dass Ausweichmanöver der Betroffenen deren Unfallrisiko
erhöhen. Der Verein forderte abschließend den Gesetzgeber auf, die
Einsatzkriterien für das Verkehrszeichen Nr. 315, dass das Parken auf
Gehwegen für Autofahrer erlaubt und regelt, wesentlich restriktiver zu
fassen. „Wenn man, wie Bundesregierung, Länder und Kommunen,
Verkehrszeichen einsparen will“, so Stefan Lieb, FUSS e.V.-Sprecher,
„sollte man das Zeichen gänzlich abschaffen.“ Nach Ansicht des in diesem
Jahr 25 Jahre alt werdenden Lobby-Verbandes haben Autos auf Gehwegen und
Fußverkehrsflächen grundsätzlich nichts zu suchen. Der Verein sieht es
auch als sein Verdienst an, dass die Fußgänger inzwischen stärker für
dieses Problem sensibilisiert sind und sich eine gerechtere
Mobilitätskultur wünschen.

Stellt das Anbringen von „Parke nicht auf unseren Wegen“-Aufklebern eine
Sachbeschädigung dar? Nach bisheriger Rechtsprechung nicht, wenn die
Fenster außerhalb des Sichtfeldes, jedoch nicht Rückspiegel und Lack
beklebt werden. Außerdem muss der Aufkleber rückstandsfrei entfernbar
sein. Mehr Info unter:
www.geh-recht.info > Aktivitäten > Ist das Kleben von „Parke nicht“-
Aufklebern auf Kfz strafbar?

Straßenverkehr + Bahnhöfe: Sperrung der Boxhagener Straße wegen Brückenarbeiten am Wochenende 1. bis 4. Oktober 2010

http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/verkehrsmeldungen/bbmv/bbmv20100930.html

(Berlin, 30. September 2010) Von Freitag, 1. Oktober, 16 Uhr, bis Montag,
4. Oktober, 6 Uhr ist im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, Ortsteil
Friedrichshain, die Boxhagener Straße zwischen Kynaststraße und Neuer
Bahnhofstraße voll gesperrt. Der Straßenverkehr wird weiträumig umgeleitet.

Grund der Straßensperrung sind Arbeiten an der Eisenbahnbrücke über die
Boxhagener Straße im Zusammenhang mit dem Umbau des Bahnhofs Ostkreuz.

Der derzeit nicht von Zügen befahrene Teil der Brücke wird saniert. Zudem
wird bis zur Inbetriebnahme des neuen Ringbahnsteigs der S-Bahn am Ostkreuz
im Jahr 2012 der westliche Brückenteil von einem Neubau ersetzt.

Die beauftragten Unternehmen sind bemüht, die von den Bauarbeiten
ausgehenden Störungen so gering wie möglich zu halten. Trotzdem lassen sich
Beeinträchtigungen und Veränderungen im Bauablauf nicht gänzlich
ausschließen. Dafür bittet die Deutsche Bahn um Entschuldigung.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Straßenverkehr: Unfall verursacht Verkehrschaos, Stadtautobahn gesperrt, Andreas Kopietz, Ein Unfall auf Stadtautobahn A 111 hat gestern im Berufsverkehr für Verkehrschaos gesorgt., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0929/berlin/0109/index.html

Ein Unfall auf Stadtautobahn A 111 hat gestern im Berufsverkehr für
Verkehrschaos gesorgt. Gegen 7.45 Uhr war in Höhe der Abfahrt Heckerdamm in
Charlottenburg ein Richtung Norden fahrender BMW ins Schleudern geraten. Er
prallte mehrfach gegen die Leitplanken. Dabei verlor er auf einer Länge von
rund 60 Metern Öl. Der 47-jährige Fahrer blieb unverletzt.
Die Bergung des Autos und die Reinigung der Fahrbahn dauerten Stunden.
Feuerwehrleute streuten Bindemittel auf das ausgelaufene Öl, eine Firma
säuberte die Fahrbahn. Wegen der Sperrung der Autobahn Richtung Norden
staute sich der Verkehr bis zur …

Straßenverkehr + allg.: Berlin flitzt, schwitzt – und steht oft still, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-flitzt-schwitzt-und-steht-oft-still/1942540.html

Die Stadt gehört den Läufern: Wie Autofahrer und BVG-Fahrgäste am Sonntag

dennoch durch die Stadt kommen.

HIER IST GESPERRT

Am Marathon-Wochenende kommt man mit dem Auto nicht weit. Die Straße des

17. Juni ist zwischen Großer Stern und Brandenburger Tor gesperrt – und

zwar bis 4. Oktober, weil bald das Einheitsfest ansteht. Das Viertel rund

um den Pariser Platz sollten Autofahrer sowieso meiden, dort ist kein

Durchkommen. Auch die Straße Unter den Linden (südliche Fahrbahn) zwischen

Wilhelmstraße und Schlossplatz ist von 7 Uhr bis 17 Uhr ist dicht. Die

gesamte Marathonstrecke wird am Sonntag von 7 bis 17 Uhr gesperrt. Die

Rennstrecke ist in Mitte, Charlottenburg und Wilmersdorf von etwa 6.30 bis

15 Uhr gesperrt, in Friedrichshain, Kreuzberg und Neukölln von 8.45 bis 13

Uhr, in Tempelhof und Schöneberg von 9 bis 13.30 Uhr, in Zehlendorf und

Steglitz von 9 bis 14 Uhr. Dann kann man die Strecke nicht überqueren.

Autofahrer können aber laut Polizei durch den Autotunnel Grunerstraße in

Mitte fahren; auch der …

Straßenverkehr + Fernbus: Tödliches Ende eines Betriebsausflugs 13 Menschen sterben am Schönefelder Kreuz – es waren Forstarbeiter aus Polen Katrin Bischoff und Lutz Schnedelbach Es hörte sich zunächst an, wie ein gewöhnlicher Auffahrunfall auf der A

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv

/.bin/dump.fcgi/2010/0927/berlin/0029/index.html

Es hörte sich zunächst an, wie ein gewöhnlicher Auffahrunfall auf der Autobahn. Gestern, um 10.43 Uhr, wurden Marko Berenz und die anderen Kameraden der Feuerwehr zum Schönefelder Kreuz unweit der Berliner Landesgrenze gerufen. Doch was der Einsatzleiter dort vorfand, das hatte er in den 18 Jahren, in denen er bei der Feuerwehr ist, noch nie erlebt. Ein Reisebus aus Polen war gegen einen Brückenpfeiler geprallt. Durch die Wucht des Aufpralls war die gesamte linke Seite des Fahrzeuges aufgerissen worden. Insgesamt 13 Menschen starben.

„Es war ein grauenvolles Bild“, sagte Einsatzleiter Berenz der Berliner Zeitung. Menschen waren aus dem Reisebus geschleudert worden und lagen tot auf der Fahrbahn. Leichen hingen aus den Fenstern des demolierten Fahrzeuges. Verletzte irrten barfuß auf der…

Bus + BVG: BVG wünscht sich mehr Grüne Wellen Ampelvorrang für Busse ist häufig ausgeschaltet, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0923/berlin/
0069/index.html

Für die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ist die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 noch nicht vorbei. Damals ließ der Senat am Molkenmarkt in Mitte die Ampelschaltungen, die den Bussen bis dahin zügig grünes Licht beschert hatten, außer Betrieb setzen. So sollte der Autoverkehr, der während der WM unter Straßensperrungen leiden musste, schneller vorankommen. Später wurde in dem Bereich Tempo 30 erprobt. Aber auch das ist inzwischen lange her, klagte der Bus-Betriebsmanager Helmut Grätz während einer Diskussion beim Fahrgastverband IGEB am Dienstagabend. „Bis heute hat die dafür zuständige Verkehrslenkung Berlin die Ampelschaltung, die unsere Busse an der Kreuzung Gruner-/ Spandauer Straße bevorrechtigte, nicht wieder in Betrieb gesetzt.“ Folge: Die Busse der Linie M 48 (und ihre Fahrgäste) müssen länger als nötig warten.
Es wäre schön, wenn uns etwas engagierter der Vorrang eingeräumt …

Straßenverkehr: Bezirk will gegen Bau der A 100 klagen Bürgermeister der Grünen sucht die Konfrontation Uwe Aulich Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg will mit einer Klage einen Baubeginn für die Verlängerung der Autobahn A 100 blockieren. Wie Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne) gestern sagte, wolle man verhindern, dass der rot-rote Senat vor der Abgeordnetenhauswahl 2011 vollendete Tatsachen schafft., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0922/berlin/
0090/index.html

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg will mit einer Klage einen Baubeginn für die Verlängerung der Autobahn A 100 blockieren. Wie Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne) gestern sagte, wolle man verhindern, dass der rot-rote Senat vor der Abgeordnetenhauswahl 2011 vollendete Tatsachen schafft. Der Bezirk begründet seine Klage damit, dass er für Bebauungspläne zuständig sei, die durch den Bau der Autobahn beeinträchtigt würden. „Die Trassenführung bedeutet, dass die Wohn- und Lebensqualität für die Anwohner sinkt“, kritisiert Schulz.
Der Bau des Autobahnabschnitts vom Dreieck Neukölln zum Treptower Park, der für 420 Millionen Euro errichtet und mit Bundesmitteln finanziert werden soll, ist auch in der Landesregierung umstritten. Während die SPD die Autobahn befürwortet, sehen Spitzenpolitiker der Linken das Projekt …

Straßenverkehr: Rot-Rot lässt Autobahn bauen Verlängerung der A 100 von Neukölln nach Treptow fest vereinbart / Senat schafft Fakten noch vor der Abgeordnetenhauswahl 2011 / Bund zahlt 400 Millionen Euro, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0917/seite1/
0039/index.html

BERLIN. Die rot-rote Koalition in Berlin will den Weiterbau der Autobahn 100 noch vor der Abgeordnetenhauswahl 2011 durchsetzen. Die Verlängerung von Neukölln nach Treptow war bislang in der Koalition heftig umstritten. Nach Informationen der Berliner Zeitung einigten sich die Spitzen von SPD und Linkspartei darauf, das Projekt verbindlich auf den Weg zu bringen. „Wir werden grünes Licht geben“, hieß es gestern in Senats- und Koalitionskreisen.
Demnach sollen die vom Parlament gesperrten Gelder für die weitere Planung der A 100 in den kommenden Wochen bewilligt werden. Die Linke, die die Freigabe der Haushaltsmittel zuletzt verhindert hatte, sei nun damit einverstanden. Die Koalitionspartner hätten in Spitzengesprächen vereinbart, dass Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) das Planfeststellungsverfahren so schnell wie möglich …