Bus: Rufbus als Vision fürs flache Land Von Doris Steinkraus Seelow (MOZ) Die Sicherung des öffentlichen Personen- und Nahverkehrs (ÖPNV) gehört zur Daseinsvorsorge, die der Landkreis zu gewährleisten hat. 6,8 Millionen Euro sind dafür im Haushalt 2010 vorgesehen., aus MOZ

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Seelow/id/313904

Angesichts des demografischen Wandels muss sich der Kreis zunehmend der Frage der Wirtschaftlichkeit stellen. Im Wirtschaftsausschuss wurde über alternative Verkehre diskutiert.

Es gibt Touren im Landkreis, wo Busfahrer zwei bis drei Fahrgäste haben. Mitunter fahren sie auch leer. Die Verkehrsunternehmen sichern über Verträge flächendeckend Linien. 5,6 Millionen Fahrplankilometer sind in Märkisch-Oderland gebunden. In die Kosten der Unternehmen sind allerdings auch eigene Einnahmen einkalkuliert. Werden es immer weniger Fahrgäste, steht die Frage der Wirtschaftlichkeit.

In anderen Landkreisen werden bereits erfolgreich Modelle für alternative Verkehr praktiziert und das mit erheblichen Einspareffekten bei gleichzeitig besserer Versorgung der Bürger. Petra-Juliane Wagner vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg berichtete im Wirtschaftsausschuss über die verschiedensten Varianten von Rufbussen. Am häufigsten sei der Linienrufbus. Er steht im Fahrplan, fährt aber nur, wenn er vorher telefonisch angefordert wird. Möglich sei auch der voll flexible Rufbus, der sich nicht an Linien, sondern am Fahrbedarf orientiert. In Gartz und Elbe-Elster gebe es gute Erfahrungen damit, so Wagner. Auch Bürgerbusse würden sich mittlerweile bewähren. Sie werden von Vereinen betrieben, z.B. in Gransee oder im Hohen Fläming. Event-Rufbusse, z.B. zu Theaterveranstaltungen oder Ausflugsstätten, funktionieren ebenfalls. Auch diese Verkehre bedürfen einer Genehmigung, machte Petra-Juliane Wagner deutlich.

„Solche Alternativen Verkehrsangebote brauchen einen langen Vorlauf, ein großes Marketing und ein enges Zusammenwirken mit den Kommunen“, machte die VBB-Frau deutlich. Und eine spezielle Software. Das erläuterte Andreas Obermeier von der telenet AG. Das Darmstadter Unternehmen bietet seit zehn Jahren auch in Brandenburg Leitsysteme und Beratungsdienste für den ÖPNV an. Denn alternative Verkehre können nur funktionieren, wenn es einen Pool gibt, bei dem alle Daten verfügbar sind: Linien, Abfahrzeiten, Anbieter, Schnittstellen mit anderen Verkehren. Alternativer Verkehr mache nur Sinn, wenn ein Bürger eine gesicherte Rufnummer hat, wo er kompetent Auskunft erhält. „Der Kunde ruft an oder fragt im Internet nach, erklärt seinen Fahrtwunsch und erhält sofort eine Auskunft, welche Variante für ihn die günstigste ist“, so Obermeier. In Elbe-Elster werde das System erfolgreich praktiziert. Während der Schulferien werde nur noch der alternative Verkehr angeboten und es funktioniere. Die Software ermögliche auch eine revisionssichere Abrechnung. Weitere vier Kreise seien in der Einführungsphase, im Sommer komme ein weiterer hinzu, erläuterte Obermeier.

Petra-Juliane Wagner nahm die Befürchtung, man würde damit privaten Fahrunternehmen Konkurrenz machen und sie vom Markt verdrängen. „Alternative Verkehre werden zum großen Teil durch solche Unternehmen realisiert“, so Wagner. Allein in Elbe-Elster sind 165 Fahrdienste in der Software erfasst.

Erste Erfahrungen im alternativen Verkehr hat die Barnimer Busgesellschaft. Er werde gut angenommen, wie Geschäftsführer Frank Wruck berichtete. Vor allem Pendler und Theaterbesucher würden das Angebot am Eberswalder Bahnhof nutzen. Derzeit sei das Unternehmen dabei, Möglichkeiten in Märkisch-Oderland zu prüfen. Man fahre aber mit eigenen Kollegen. Denn es werde zunehmend schwerer, ausgebildetes Fahrpersonal zu finden. Busverkehr sei ein Stoßgeschäft. Mit dem Schülerverkehr allein könnte kein Acht-Stunden-Tag gesichert werden. Wer aber bis zu 15 000 Euro für seinen Busführerschein ausgegeben habe, wolle auch einen vollen Arbeitstag angeboten haben, so Wruck. Deshalb würde man im alternativen Verkehr bisher eigene Mitarbeiter einsetzen. Eine flächendeckende Ausweitung würde ganz neue Anforderungen stellen. Man müsse genau prüfen, wo es wirklich den erwarteten Einspareffekt geben könnte.

In der Busgesellschaft Märkisch-Oderland gibt es noch keine Erfahrungen mit alternativem Verkehr. Dem Thema indes werde man sich künftig stellen müssen, so Ausschussvorsitzender Wolfgang Heinze (Linke). Er sehe jetzt schon Defizite, z. B. bezüglich der Erreichbarkeit eines Mittelzentrums. Wer nach Frankfurt wolle, müsse lange Fahrtzeiten in Kauf nehmen.

Man hat mal drüber geredet und wie jetzt weiter? Möglicherweise war das Thema zu kompakt und weitreichend, als das im Wirtschaftsausschuss bereits Aufträge an die Verwaltung gegeben wurden, um das Thema alternativer Verkehr für Märkisch-Oderland praktizierbar zu machen.

Angesichts des wachsenden Defizites im Kreishaushalt muss der Kreis sich umgehend der Neustrukturierung des Nahverkehrs stellen. 6,8 Millionen Euro allein für diesen Bereich sind kein Pappenstil. Zumal es offensichtlich Möglichkeiten gibt, über alternative Verkehrsangebote zum einen kräftig zu sparen und zum anderen den Wünschen von Fahrgästen sogar noch besser gerecht zu werden.

Das Ganze bedarf natürlich langfristiger Vorbereitung. Das machten die Fachleute deutlich. Der Kreis sollte den Startschuss nicht verpassen. Doris Steinkraus

Dienstag, 02. Februar 2010 (18:05)

Fernbus + Bahnverkehr: Busunternehmer wollen der Bahn Konkurrenz machen Von Michael Rothe Nach dem Willen der Regierungskoalition soll der deutsche Fernbusverkehr liberalisiert werden. Noch tun die billigeren Rivalen der Bahn nicht weh., aus sz-online

http://www.sz-online.de/nachrichten/
artikel.asp?id=2375764

Das mit der Nutzung freier Ladekapazitäten war von Constantin Pitzen sicher anders gemeint. Vorige Woche hatte der Chef der Autobahnexpress Schnelllinien GmbH erklärt, freien Kofferraum in seinen Bussen für Kurierdienste zu nutzen. Am Tag der Verkündung gibt es auf der Mittagstour von Dresden nach Leipzig Platz ohne Ende: Alle 38-Sitze im blauen Neoplan bleiben leer.
Fahrer Andreas Marx ist wenig beeindruckt. „Das passiert schon mal“, sagt er. Dafür sei Montag früh richtig Betrieb, wenn Studenten und Berufspendler das Billigangebot auf der Straße nutzen. 11,20 Euro – kaum die Hälfte einer Bahnfahrt – kostet es bei ähnlicher Fahrzeit vom Bahnhof Neustadt zur Messe Leipzig, wo die Straßenbahn in die City wartet.
Wer will, fährt weiter bis zum Flughafen, wo Billig-Anschluss nach Potsdam, Göttingen und Kassel besteht. Vorsichtshalber prüft Fahrer Marx via Handy, ob sich …

Bus: Der Auspuffkrümmer war schuld am Feuer Die Ursache des BVG-Unglücks von Marienfelde ist ermittelt – ein Riss im Gussteil löste den Großbrand aus, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0125/berlin/
0077/index.html

Der spektakuläre Bus-Brand von Marienfelde ist aufgeklärt. Ein plötzlicher Defekt im Auspuffkrümmer ist schuld daran, dass am 15. Dezember ein Fahrzeug der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) auf der Belßstraße in Flammen aufging. Das sagte Andreas Sturmowski, der Vorstands-Chef des Landesunternehmens, der Berliner Zeitung.
Ein Auspuffkrümmer ist ein Bauteil, das an den Zylinderkopf eines Verbrennungsmotors montiert wird. Seine Aufgabe besteht darin, die Auspuffgase zu sammeln und weiterzuleiten. Im Unglücks-Bus 1348 habe dieses Gussteil „plötzlich einen Riss bekommen“, sagte der BVG-Chef. Dies geschah ausgerechnet dort, wo eine Kraftstoffleitung für die Zusatzheizung verlief, die wegen der niedrigen Temperaturen gerade in Betrieb war. Der Kraftstoff geriet in Brand – und schließlich der ganze Bus, von dem nur ein schwarzes Gerippe übrig blieb. Menschen wurden nicht …

Fernbus + Bahnverkehr: Interconnex auf der Straße Peter Kirnich Die Geschichte des Omnibusses ist lang. 1662 erteilte Sonnenkönig Ludwig der XIV. dem französischen Mathematiker und Philosophen Blaise Pascal das Patent für den ersten Omnibus der Welt., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0123/wirtschaft/
0072/index.html

Die Geschichte des Omnibusses ist lang. 1662 erteilte Sonnenkönig Ludwig der XIV. dem französischen Mathematiker und Philosophen Blaise Pascal das Patent für den ersten Omnibus der Welt. Der wurde freilich noch von zwei Pferden gezogen. Gut zwei Jahrhunderte später schickte dann Karl Benz erstmals ein motorisiertes Pendant in Deutschland zwischen Siegen und Netphen-Deutz an den Start.
Ihren schwärzesten Tag erlebte die Branche 1931. Damals wurden in ganz Deutschland Fernbuslinien verboten. Damit sollte die staatliche Eisenbahn vor unliebsamer Konkurrenz geschützt werden.
Das Gesetz gilt heute noch mit wenigen Ausnahmen: Eine davon ist Berlin, von wo aus teilungsbedingt nach dem 2. Weltkrieg wieder Fernbusse verkehren durften, was heute noch gilt. Doch die Tage des Gesetzes sind gezählt. Die schwarz-gelbe Koalition ist gewillt, das Busverbot endgültig abzuschaffen. Wann das sein wird, steht zwar noch …

Obus: Manche mögen’s leiser Von Ellen Werner Eberswalde (MOZ) Es heißt, die Eberswalder lieben ihren Obus. Viele hängen aber nicht nur an der „Strippe“ an sich. Mancher trauert auch jetzt schon den älteren Modellen hinterher, die seit 1993 in der Waldstadt unterwegs sind. Bis 2012 will die BBG zwölf neue Fahrzeuge vom polnischen Hersteller Solaris anschaffen. Eine Probefahrt., aus MOZ

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Eberswalde/id/311762

Rammelvoll ist der Bus am Donnerstagnachmittag gegen 16 Uhr. An der Eisenbahnstraße wird es noch ein bisschen enger. So eng, dass niemand umfallen kann, der stehen muss. „Es sind mehr Stehplätze als im alten Bus“, fällt der 13-jährigen Lisa nicht nur deshalb auf. Die Schülerin kennt die Strecke auch zu weniger befahrenen Zeiten. Ihre Freundin Kessy benutzt den Obus dagegen nur, wenn sie „zu Freunden will, von Westend nach Ghetto“, wie die 14-Jährige das Brandenburgische Viertel nennt. Sie will aber schon bemerkt haben, dass der Salzburger Bus leiser ist als der Eberswalder. „Bis auf die Türen“, die sich unter lautem Fiepen schließen.
Dass der Bus in Rot-Weiß statt im Weiß-Grün der Barnimer Busgesellschaft (BBG) an die Haltestellen rollt, fällt kaum noch jemandem auf. Der „Solaris Trollino 18“ ist seit dem 6. Januar und noch bis zum 23. Januar als Testfahrzeug im Eberswalder Liniennetz unterwegs – ein Modell aus Salzburg. Die österreichische Obus-Stadt hat …

Obus: Manche mögen’s leiser Von Ellen Werner Eberswalde (MOZ) Es heißt, die Eberswalder lieben ihren Obus. Viele hängen aber nicht nur an der "Strippe" an sich. Mancher trauert auch jetzt schon den älteren Modellen hinterher, die seit 1993 in der Waldstadt unterwegs sind. Bis 2012 will die BBG zwölf neue Fahrzeuge vom polnischen Hersteller Solaris anschaffen. Eine Probefahrt., aus MOZ

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Eberswalde/id/311762

Rammelvoll ist der Bus am Donnerstagnachmittag gegen 16 Uhr. An der Eisenbahnstraße wird es noch ein bisschen enger. So eng, dass niemand umfallen kann, der stehen muss. „Es sind mehr Stehplätze als im alten Bus“, fällt der 13-jährigen Lisa nicht nur deshalb auf. Die Schülerin kennt die Strecke auch zu weniger befahrenen Zeiten. Ihre Freundin Kessy benutzt den Obus dagegen nur, wenn sie „zu Freunden will, von Westend nach Ghetto“, wie die 14-Jährige das Brandenburgische Viertel nennt. Sie will aber schon bemerkt haben, dass der Salzburger Bus leiser ist als der Eberswalder. „Bis auf die Türen“, die sich unter lautem Fiepen schließen.
Dass der Bus in Rot-Weiß statt im Weiß-Grün der Barnimer Busgesellschaft (BBG) an die Haltestellen rollt, fällt kaum noch jemandem auf. Der „Solaris Trollino 18“ ist seit dem 6. Januar und noch bis zum 23. Januar als Testfahrzeug im Eberswalder Liniennetz unterwegs – ein Modell aus Salzburg. Die österreichische Obus-Stadt hat …

Frankfurt/Oder: Knapp elf Millionen Fahrgäste Von Annette Herold Rund 10,8 Millionen Menschen sind im vergangenen Jahr in Frankfurt mit Stadtbus oder Straßenbahn gefahren. Die Fahrgastzahlen seien damit seit zehn Jahren trotz des Bevölkerungsrückgangs stabil, sagte Michael Ebermann, Geschäftsführer der Stadtverkehrsgesellschaft SVF., aus MOZ

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Frankfurt+%2528Oder%2529/id/311277

Rund 10,8 Millionen Menschen sind im vergangenen Jahr in Frankfurt mit Stadtbus oder Straßenbahn gefahren. Die Fahrgastzahlen seien damit seit zehn Jahren trotz des Bevölkerungsrückgangs stabil, sagte Michael Ebermann, Geschäftsführer der Stadtverkehrsgesellschaft SVF. In diesem Jahr beteiligt sich die SVF nach seinen Worten an einem Projekt zur Entwicklung elektronischer Fahrscheine. Für eine grenzüberschreitende Nahverkehrsverbindung bedürfe es einer politischen Entscheidung.
Der Geschäftsführer der Stadtverkehrsgesellschaft sieht den öffentlichen Nahverkehr in Frankfurt auf einem guten Wege. Trotz zurückgehender Einwohnerzahlen sei die Zahl der Fahrgäste in den vergangenen zehn Jahren stabil geblieben, sagte Michael Ebermann gestern. Zudem schneide die SVF in Sachen Kundenzufriedenheit überdurchschnittlich gut ab: Bei einer Befragung innerhalb des Verkehrsverbundes …

Straßenverkehr + Straßenbahn + Bus: Infos über Baustellen aus dem Container Straßensanierung in Pankow dauert bis 2012, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0109/berlin/
0113/index.html

Es sind zwar nur 450 Meter Strecke, doch schon jetzt gilt der Umbau der Berliner Straße in Pankow als „die komplizierteste Baumaßnahme im Bezirk“, sagt Pankows Stadtrat Jens-Holger Kirchner (Grüne). Bis zum Jahr 2012 wird der Abschnitt zwischen Granitzstraße und Breite Straße komplett saniert: Straßenbahngleise, Haltestellen, Leitungen für Wasser und Gas werden erneuert. 11 Millionen Euro kostet der Umbau, bis Ende 2011 müssen Anwohner und BVG-Fahrgäste am wichtigen Verkehrsknotenpunkt mit enormen Einschränkungen rechnen. U- und S-Bahn halten dort, auch Straßenbahnen und Busse. Die Zustände seien „fast nicht zumutbar“, sagt Kirchner.
Also sollen die Pankower wenigstens umfangreich über das komplexe Bauprogramm informiert werden. Seit Freitag steht dafür ein zwölf Meter langer Überseecontainer auf dem Garbaty-Platz an der Berliner Straße, Ecke Florastraße. Draußen hängen …

Obus + Eberswalde: BBG bezahlt Millionen für neue O-Busse, aus MOZ

http://www.moz.de/index.php/Moz/Article/
category/Bernau/id/310736

Bernau/Eberswalde (MOZ) Für die Anschaffung neuer Oberleitungsbusse gibt die Barnimer Busgesellschaft in den kommenden Jahren über acht Millionen Euro aus. Ein um die Hälfte billigeres Angebot wurde aus formalen Gründen abgelehnt.

Von Oliver Köhler
Die Oberleitungsbusse, die seit Jahrzehnten schon durch die Straßen der Kreisstadt fahren, sind eines der Aushängeschilder der BBG. Doch die Flotte ist mittlerweile in die Jahre gekommen, muss deshalb ausgewechselt werden. Den Zuschlag für zwölf neue Fahrzeuge, die in dieser Woche in Eberswalde vorgeführt wurden, bekam die Firma Solaris für insgesamt fast 8,2 Millionen Euro.
Dass die Neuanschaffung auch für die Hälfte billiger möglich gewesen wäre, behauptet nun die weißrussische Firma Belkommunmash, die sich bei der Ausschreibung …

Obus + Eberswalde: Solaris liefert neue O-Busse für Eberswalde

http://www.lok-report.de/

Solaris Bus & Coach liefert 12 Oberleitungsbusse Solaris Trollino 18 an die Barnimer Busgesellschaft mbH. Mit den neuen Solaris Trollino erhält der O-Bus in Eberswalde eine neue Fahrzeugflotte auf dem neuesten Stand der Technik. Es handelt sich um die ersten Solaris-Oberleitungsbusse für ein deutsches Unternehmen.
Die neuen Fahrzeuge für Deutschlands ältesten O-Bus-Betrieb in Eberswalde kommen von Solaris Bus & Coach. Der innovative Hersteller liefert zwölf Solaris Trollino 18 an die Barnimer Busgesellschaft mbH (BBG). Mit den neuen Solaris Trollino setzt Eberswalde weiterhin auf den leisen und am Einsatzort emissionsfreien O-Bus und bekennt sich zur zukunftsfähigen Elektromobilität.
Die neuen Solaris Trollino 18 für Eberswalde sind 18 Meter lange Niederflur-Gelenkbusse. Vier breite Doppeltüren ermöglichen schnelle Fahrgastwechsel. Die Fahrgäste genießen die Fahrt im klimatisierten Innenraum. Es stehen 42 feste Sitzplätze und vier Klappsitze zur Verfügung. Kinderwagen und Rollstuhlfahrer finden auf großzügigen Mehrzweckflächen an der zweiten und dritten Tür bequem Platz.
Mit der tschechischen Firma Cegelec liefert ein erfahrener Partner die elektrische Ausrüstung der neuen Eberswalder Solaris Trollino. Die Leistung des Elektromotors beträgt 240 kW. Entsprechend dem neuesten Stand der Technik sind die neuen Oberleitungsbusse für Eberswalde mit „Supercaps“ ausgestattet. Diese Superkondensatoren dienen der Speicherung von rückgewonnener Bremsenergie, die anschließend zum Anfahren wieder genutzt wird. Damit reduziert sich der Energieverbrauch, was dem Umwelt- und Klimaschutz zugute kommt.
Um im Betriebshof sowie bei Streckenunterbrechungen flexibel zu bleiben, erhalten die Busse 100 kW starke Dieselgeneratoren, die die anspruchsvolle Abgasnorm Euro 5 erfüllen. In Kombination mit den „Supercaps“ können Fahrstrecken von bis zu fünf Kilometern oberleitungsunabhängig zurückgelegt werden.
„Dass der Kreis Barnim und die Barnimer Busgesellschaft weiterhin auf den umweltfreundlichen Oberleitungsbus setzen und dabei Solaris Bus & Coach als Partner für die Erneuerung der Flotte gewählt haben, freut uns sehr“, erklärte Solaris-Firmengründer Krzysztof Olszewski. „Der leise und saubere O-Bus ist ein ideales Verkehrsmittel für unsere Städte und trägt erheblich zur Wahrung unserer Lebensqualität bei. Mit dem Solaris Trollino erhalten die Eberswalder Fahrgäste einen hochmodernen und attraktiven Oberleitungsbus.“
Der Eberswalder O-Bus ist der älteste seiner Art in Deutschland. Rechtzeitig zum 70-jährigen Jubiläum im November 2010 werden die ersten neuen Solaris Trollino ihren Betrieb aufnehmen. Die restlichen Fahrzeuge folgen bis Ende 2012.
Seit seiner Vorstellung 2001 wurde der Solaris Trollino bereits in über 350 Exemplaren hergestellt und zählt damit zu den führenden Oberleitungsbussen Europas. Die Solaris Trollino für die BBG in Eberswalde werden die ersten ihrer Art in Deutschland sein. Ähnliche Fahrzeuge sind bereits in einem Dutzend europäischer Länder im Einsatz – von Estland bis an die portugiesische Atlantikküste (Pressemeldung Solaris, 07.01.10).