Zu viele kaputte Busse, Ausfälle auf mehreren Linien, lange Wartezeiten für Fahrgäste: Vor einem Jahr musste der Bus-Chef der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) seinen Hut nehmen. Die BVG setzte ihn mit einer außerordentlichen Kündigung vor die Tür. Zur Begründung warf sie ihm Fehler im Management vor. Der Bus-Chef hält die Vorwürfe für unberechtigt und klagte auf …
Im Juni 2011 beginnt der Aus- und Umbau der Invalidenstraße. Mit der Ausführung des Bauvorhabens wird die Straßenbahn vom Nordbahnhof zum Hauptbahnhof verlängert und so eine leistungsfähige Straßenbahnverbindung mit überregionaler Bedeutung geschaffen. Die Fahrbahn wird auf zwei Fahrstreifen je Richtung ausgebaut und schafft so eine erhebliche Erleichterung und Zeitersparnis für viele Reisende und Pendler.
Die Linien 120, 123, 142, 147, 245, N20 und N40 fahren Umleitungen und veränderte Haltestellen an.
Am 1. Juni 2011 beginnen die Änderungen mit den Buslinien 120 und N20. Alle anderen Linien werden ab 4. Juni 2011 umgeleitet.
Vorraussichtlich ab 16. Juli sind Verkehrseinschränkungen bei der Metro Tram M8 und Tram 12 zu erwarten. Wir informieren rechtzeitig und detailliert über alle Veränderungen.
Ausführliche Informationen:
Bus-Umleitungen zwischen Nord- und Hauptbahnhof
Flyer Bus-Umleitungen zwischen Nord- und Hauptbahnhof Haltestellenaushang Umleitungen Invalidenstraße ab 4. Juni 2011
Besonders die Ausfälle bei der S-Bahn, aber auch Einschränkungen bei den Bus- und Straßenbahn-verkehren haben in den letzten Jahren das Bild vom zuverlässigen Berliner öffentlichen Personennah-verkehr beschädigt. Die Qualitäts- und Leistungskennziffern der S-Bahn werden regelmäßig durch den VBB bekannt gegeben. Wie es um die Qualität des gesamten anderen ÖPNV im Land Berlin bestellt ist, kann jeder Interessierte ab sofort detailliert nachlesen. Unter dem Motto „Mehr Transparenz im ÖPNV“ veröffentlicht die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung künftig regelmäßig Daten zur Qualität bei U-Bahn, Straßenbahn, Bus und Fähre. Senatorin Ingeborg Junge-Reyer: „Jedes Jahr nutzen über 900 Millionen Menschen die U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse der BVG. Die BVG leistet so einen zentralen Beitrag für die Mobilität in Berlin. Während der S-Bahn-Krise hat sie sogar noch mehr Fahrgäste transportiert und ihre Leistungsfähigkeit eindrucksvoll demonstriert. Da die BVG ein Landesunternehmen ist und aus Landesmitteln finanziert wird, sollen die Berlinerinnen und Berliner erfahren, wofür das Land Berlin sein Geld ausgibt, und was sie als Kunden dafür bekommen. Es geht uns nicht alleine um die Darstellung von Erfolgen; wir wollen objektiv Bericht erstatten und auch aufzeigen, wo Land und Unternehmen noch besser werden können.“ Der Verkehrsvertrag zwischen dem Land Berlin und der BVG beinhaltet Vorgaben zu Leistung und Qualität bei Straßenbahn, U-Bahn und Bus. Um die Einhaltung der Vorgaben zu belegen, werden regelmäßig die erforderlichen Daten erhoben und ausgewertet. Zukünftig sollen diese Daten auch dazu genutzt werden, der Öffentlichkeit ein objektives Bild zum Stand und den Entwicklungen im Berliner ÖPNV zu vermitteln. Bei der Umsetzung des Verkehrsvertrags wird das Land Berlin durch das Center Nahverkehr Berlin unterstützt. Dort werden die von der BVG gelieferten Daten regelmäßig geprüft und ausgewertet. Die daraus entstehenden Qualitätsberichte dienen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung als wichtige Arbeitsgrundlage. Die Jahresberichte des Qualitätscontrollings finden Sie auf den Internetseiten der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung oder auch auf der Homepage des CNB unter www.cnb-online.de. Es ist das Ziel des Senats, den ÖPNV noch attraktiver und noch leistungsfähiger zu machen. Ab dem zum 1. Mai 2011 anstehenden Fahrplanwechsel hat das Land mehr Leistung bei der U-Bahn am Wochenende bestellt. Damit werden nun fast alle U-Bahnlinien sonntags zwischen 12 und 19 Uhr nicht mehr im 10-, sondern im 5-Minutentakt befahren. Senatorin Junge-Reyer: „Gesellschaftlicher Wandel verändert die Mobilitätsansprüche der Berlinerinnen und Berliner. Auf diese Entwicklungen muss auch der ÖPNV reagieren. Bereits in der Vergangenheit haben wir festgestellt, dass sich die Nachfrage im ÖPNV aufgrund veränderter Arbeits- und Ladenöffnungszeiten insbesondere in den Abendstunden und am Wochenende erhöht hat. Daher hat das Land schon im Jahr 2009 mit zusätzlichen Bestellungen Taktverdichtungen in den Abendstunden und am Samstag ermöglicht. Die Erfolge dieser Anpassungen an die Kundenwünsche sind offensichtlich. Immer weniger Bürgerinnen und Bürger nutzen das Auto, um in die Innenstadt zu kommen. Die Berlinerinnen und Berliner nehmen unser Angebot im Nahverkehr an und steigen um. Mit der nun anstehenden Taktverdichtung am Sonntag gehen wir gezielt auf die Bedürfnisse der Fahrgäste ein, die auch am Sonntag schnell und bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln mobil sein wollen. Wir passen die Mobilitätsstruktur der Stadt immer mehr an die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger an. Der abnehmende Individualverkehr erhöht die Lebensqualität für diejenigen, die in der Stadt leben und ohne Auto in die Stadt zu kommen wird immer einfacher. Für beide Seiten ist das ein echter Gewinn.“ Von der Taktverdichtung profitieren zudem nicht nur die Fahrgäste, die direkt am U-Bahnnetz wohnen. Da für die meisten Wege die öffentlichen Verkehrsmittel kombiniert genutzt werden, heißt ein dichterer Takt auch kürzere Umsteigezeiten und insgesamt kürzere Reisezeiten. Dies trägt zu einer flächendeckenden Erhöhung der Attraktivität des ÖPNV bei, auch und vor allem im Vergleich mit dem Pkw. Finanziert werden die Taktverdichtungen über Umbestellungen und Verlagerung von wenig oder gar nicht nachgefragten Angeboten, z.B. im Frühverkehr, sowie aus Rückflüssen aus dem BVG-Vertrag. Folgende Linien werden taktverdichtet: U 1; U 2 von Pankow bis Theodor-Heuss-Platz; U 5 von Alexanderplatz bis Kaulsdorf Nord; U 6; U 7; U 8 von Hermannstraße bis Osloer Straße. Die U 9 fährt heute bereits im 5 Minuten-Takt und wird zeitlich angepasst (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 29.04.11).
Berlin bekommt neue U-Bahnen. Das hat der Aufsichtsrat der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gestern beschlossen. Zunächst soll der Kauf von zwei Vorserienzügen mit je vier Wagen ausgeschrieben werden, teilte das Landesunternehmen mit. Die Fahrzeuge, die auf den Linien U1 bis U 4 eingesetzt werden können, sollen von 2014 an mindestens ein Jahr lang 120000 Kilometer mit Fahrgästen an Bord zurücklegen. Erst wenn sie sich im Alltag bewährt haben, werden Serienfahrzeuge bestellt: Für bis zu 34 Vier-Wagen-Züge gibt es eine Option. So will die BVG verhindern, dass sie die Katze im Sack kauft – und sich Technikprobleme zu spät offenbaren. „Bei unserer neuen Straßenbahn sind wir bereits so vorgegangen“, sagte die Sprecherin Petra Reetz. Die Züge ersetzen U-Bahnen, die seit Anfang der …
BERLIN. Die Deutsche Bahn (DB) will ihr bundesweites Fernbuslinien-Netz massiv ausbauen. Wie die Berliner Zeitung aus Konzernkreisen erfuhr, hat die Bahn bereits eine zweistellige Zahl von Anträgen für den Verkehr von Fernbuslinien innerhalb Deutschlands gestellt. Die Verbindungen sollen deutlich günstiger sein als die Fahrt mit dem ICE. So soll die Bus-Tochter Bex künftig unter anderem zwischen Köln und Hamburg, Bielefeld-Hannover-Hamburg sowie zwischen Dresden und Düsseldorf fahren, und das zu Schnäppchenpreisen. Die Fahrt von Köln nach Hamburg soll so nur 35 Euro kosten – weniger als die Hälfte eines Bahntickets zum Vollpreis. Der Hintergrund: Der Bund will eine aus dem Jahr 1931 stammende Regelung aus dem Personenbeförderungsgesetz …