Potsdam (dpa) Für eine bessere Auslastung sollten Bahnen und Busse in Brandenburg für Touristen attraktiver werden. Dies sagte Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) bei der Jahrestagung der märkischen Busunternehmen am Freitag in Potsdam. Viele interessante touristische Ziele seien zwar gut mit dem Auto zu erreichen, aber weniger gut und nicht zu jeder Zeit mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Der Minister räumte ein, dass durch den Bevölkerungsrückgang in der Fläche …
Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) hat auf Initiative des Berliner Senats die Einführung eines „Ermäßigten Schülertickets“ in Berlin beschlossen. Ab sofort können Berliner Schülerinnen und Schüler, die Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung haben, ein ermäßigtes Schülerticket erwerben. Das „Ermäßigte Schülerticket“ gibt es ausschließlich für Berlin AB und kostet als Monatskarte 15, Euro und im Jahresabonnement 145 Euro im Jahr (ohne Ermäßigung: Monatskarte Schülerticket Berlin AB 27 Euro, im Jahresabonnement 260 Euro). Damit ist der Preis des „Ermäßigten Schülertickets“ noch über einen Euro günstiger als die Geschwisterkarte für Berlin AB. Berechtigt zum Erwerb des Tickets sind alle Berliner Schülerinnen und Schüler, deren Schulweg länger als drei Kilometer ist und die selbst oder deren Eltern Leistungen nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II) dem SGB XII (Sozialhilfe), dem Asylbewerberleistungsgesetz, einen Kinderzuschlag nach § 6 a gemäß Bundeskindergeldgesetz (BKGG) oder Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz erhalten. Um das „Ermäßigte Schülerticket“ zu beantragen, wird ein gültiger „berlinpass BuT“ mit Lichtbild, auf dem das Merkmal B1, B2 oder L gekennzeichnet ist, benötigt. Den „berlinpass BuT“ gibt es in den Leistungsstellen (zum Beispiel im Jobcenter) oder in der zentralen Leistungsstelle für Asylbewerber. Dort wird auch bestätigt, dass der Schulweg länger als drei Kilometer und der „berlinpass BuT“ entsprechend mit einem Hologramm gekennzeichnet ist. Das „Ermäßigte Schülerticket“ kann an den Verkaufsstellen der BVG oder der S-Bahn Berlin GmbH erworben werden. Der Wechsel aus bestehenden Abonnements Schülerticket und Geschwisterkarte für Berlin AB in das Abonnement „Ermäßigtes Schülerticket“ Berlin AB ist möglich (Pressemeldung VBB, 05.08.11).
Auf manchen Berliner Busspuren sind Busse inzwischen in der Minderheit, ärgern sich die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). „Mittlerweile tummelt sich dort alles, was Räder hat“, heißt es bei dem Landesunternehmen. Nicht nur die Zahl der Fahrräder sei vielerorts stark gestiegen. Auch immer mehr Kutschen, Velotaxis, zweirädrige Elektroroller (Segways) und Bierbikes, langsame Pedalfahrzeuge mit Bierzapfanlage, verstopfen die Sonderfahrstreifen. Das will die BVG nicht länger hinnehmen. Sie sammelt jetzt Material gegen die unliebsamen Konkurrenten um den knappen Platz, um den Senat zu einer Gesetzesänderung zu bewegen. Verkehrsmeister, Busspurbetreuer und Fahrer sollen das Getümmel dokumentieren – zum Beispiel mit Handyfotos, so das Mitarbeiterblatt Profil. Die BVG bezieht auch offen gegen Ideen Stellung, Busspuren für Elektroautos freizugeben. Für den Senat, der sich die Förderung des Nahverkehrs auf die Fahnen geschrieben hat, ist die bisherige Bilanz der Busbeschleunigung …
(Berlin, 1. Juli 2011) Zum 1. Juli wird Christian Pieper in der Geschäftsführung der BOS und BMO Nachfolger von Siegfried Havemann, der zum selben Termin in den Ruhestand tritt.
Pieper, ausgebildeter Diplom-Geograf, arbeitet seit dem 1. Januar 2011 im DB-Konzern und ist schon seit einiger Zeit in Vorbereitung der Geschäftsführertätigkeit bei beiden Busgesellschaften tätig.
Neben Pieper ist Toralf Müller in der Geschäftsführung beider Gesellschaften tätig.
Die BMO führt den öffentlichen Busverkehr im Landkreis Märkisch-Oderland durch und gehört zu 49 Prozent dem Landkreis Märkisch-Oderland und 51 Prozent der DB Regio AG. Firmensitz ist Strausberg. Die Fahrzeugflotte umfasst 64 eigene und 13 angemietete Busse. 2010 wurden damit insgesamt 3,2 Millionen Personen befördert.
Die BOS gehört zu 49 Prozent dem Landkreis Oder-Spree und zu 51 Prozent der DB Regio AG. Sie ist für den öffentlichen Busverkehr im Landkreis Oder-Spree zuständig. Firmensitz ist Fürstenwalde. Die Fahrzeugflotte umfasst 91 eigene und 13 angemietete Busse. 2010 wurden damit insgesamt 6,5 Millionen Personen befördert.
Mit circa 732 Millionen Fahrgästen im Jahr 2010 und 150.000 Busverbindungen täglich ist die Deutsche Bahn der größte Anbieter im deutschen Busverkehr. Der Busbereich gehört zum Ressort Personenverkehr, in dem er dem Geschäftsfeld DB Regio zugeordnet ist. 22 Busgesellschaften in ganz Deutschland sowie weitere 70 Beteiligungen an Verkehrsunternehmen gehören dazu. Die Deutsche Bahn stellt damit verkehrsträgerübergreifende Mobilität in den Regionen sicher.