Gefühlt kommt derzeit fast jeder Bus der BVG zu spät. Beschwerden über die Unpünktlichkeit haben stark zugenommen. Bei der jüngsten Auswertung waren 15,7 Prozent der Busse zu spät oder auch zu früh unterwegs. Nur maximal 13 Prozent dürften es nach dem mit dem Senat geschlossenen Verkehrsvertrag sein. Dieses Ziel werde vorläufig nicht erreicht, gibt man bei der BVG zu. Das Unternehmen habe genügend Fahrer und Fahrzeuge, um den Fahrplan einhalten zu können, versichert Martin Koller, der seit einem Jahr Chef des Busbereichs bei der BVG ist. Gebremst würden die Busse vor allem durch die enorme Zunahme von Baustellen, sagt Koller. Die Zahl sei von 23 000 im Jahr 2009 auf 40 000 im Jahr 2010 gestiegen. Und in diesem Jahr, das noch nicht ausgewertet ist, seien es noch mehr gewesen. Häufig werde die BVG beim Einrichten von Baustellen …
Nach Beendigung der Bauarbeiten am S-Bahnhof Adlershof, der Inbetriebnahme der Straßenbahn zum Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof (WISTA) und dem Abschluss der Straßenbauarbeiten können mehrjährige Beeinträchtigungen der in diesem Bereich verkehrenden Buslinien aufgehoben werden.
Dies erfolgt in zwei Schritten:
Mittwoch, 30. November 2011 Linie 163: Die Umleitung wird aufgehoben und die Linie verkehrt wieder über das Adlergestell, statt Am Studio und hält direkt wie die Straßenbahn am S-Bahnhof Adlershof.
Linie N60: Die Linie verkehrt wieder in die Dörpfeldstraße, wo bequem in die Linien N65 und N68 umgestiegen werden kann.
Sonntag, 11. Dezember 2011 Linie 162: Ab der Haltestelle Wegedornstraß/Semmelweisstraße verkehrt die Linie zum U-Bahnhof Rudow und übernimmt den Verkehr der auf diesem Streckenabschnitt entfallenden Linie 164.
Linie 164: Ab der Haltestelle Wegedornstraße/Semmelweisstraße verkehrt die Linie zum Flughafen Schönefeld und übernimmt den Verkehr der auf diesem Streckenabschnitt entfallenden Linie 162.
Potsdam (dpa) Für eine bessere Auslastung sollten Bahnen und Busse in Brandenburg für Touristen attraktiver werden. Dies sagte Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) bei der Jahrestagung der märkischen Busunternehmen am Freitag in Potsdam. Viele interessante touristische Ziele seien zwar gut mit dem Auto zu erreichen, aber weniger gut und nicht zu jeder Zeit mit dem öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Der Minister räumte ein, dass durch den Bevölkerungsrückgang in der Fläche …
Der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) hat auf Initiative des Berliner Senats die Einführung eines „Ermäßigten Schülertickets“ in Berlin beschlossen. Ab sofort können Berliner Schülerinnen und Schüler, die Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung haben, ein ermäßigtes Schülerticket erwerben. Das „Ermäßigte Schülerticket“ gibt es ausschließlich für Berlin AB und kostet als Monatskarte 15, Euro und im Jahresabonnement 145 Euro im Jahr (ohne Ermäßigung: Monatskarte Schülerticket Berlin AB 27 Euro, im Jahresabonnement 260 Euro). Damit ist der Preis des „Ermäßigten Schülertickets“ noch über einen Euro günstiger als die Geschwisterkarte für Berlin AB. Berechtigt zum Erwerb des Tickets sind alle Berliner Schülerinnen und Schüler, deren Schulweg länger als drei Kilometer ist und die selbst oder deren Eltern Leistungen nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II) dem SGB XII (Sozialhilfe), dem Asylbewerberleistungsgesetz, einen Kinderzuschlag nach § 6 a gemäß Bundeskindergeldgesetz (BKGG) oder Wohngeld nach dem Wohngeldgesetz erhalten. Um das „Ermäßigte Schülerticket“ zu beantragen, wird ein gültiger „berlinpass BuT“ mit Lichtbild, auf dem das Merkmal B1, B2 oder L gekennzeichnet ist, benötigt. Den „berlinpass BuT“ gibt es in den Leistungsstellen (zum Beispiel im Jobcenter) oder in der zentralen Leistungsstelle für Asylbewerber. Dort wird auch bestätigt, dass der Schulweg länger als drei Kilometer und der „berlinpass BuT“ entsprechend mit einem Hologramm gekennzeichnet ist. Das „Ermäßigte Schülerticket“ kann an den Verkaufsstellen der BVG oder der S-Bahn Berlin GmbH erworben werden. Der Wechsel aus bestehenden Abonnements Schülerticket und Geschwisterkarte für Berlin AB in das Abonnement „Ermäßigtes Schülerticket“ Berlin AB ist möglich (Pressemeldung VBB, 05.08.11).