BERLIN taz | Das Potsdamer Fernbusunternehmen Autobahnexpress ist pleite. Ab März bleiben alle Busse stehen. Das Unternehmen bietet einen Linienbetrieb mit Fernbussen an und verkehrt vor allem zwischen Potsdam, Leipzig, Dresden und Göttingen. Dem Unternehmen fiel es schwer, sich am Markt zu etablieren: Es saßen oft nur vier oder fünf Passagiere in den Bussen, obwohl das Unternehmen deutlich günstiger als die Bahn ist. Möglicher Grund: Das Unternehmen ist einfach vielen möglichen Kunden unbekannt geblieben. Für eine Marketingkampagne habe letztlich das Geld gefehlt, sagte Autobahnexpress-Geschäftsführer Philip Cramer der taz. Auch gesetzliche Regelungen, die den Fernbusverkehr benachteiligten, sowie die geringe Bereitschaft der Bahn, mit Fernbusbetreibern zusammenzuarbeiten, hätten zum Fehlschlag geführt. Schattendasein in Deutschland Autobahnexpress war seit Herbst …
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/ bvg-warnstreik-die-s-bahn-raet–lieber-zu-fuss-gehen-,10809148,11653508.html Berlin – Der Warnstreik bei der BVG stellt Berlin vor große Probleme: Die Berlinale sorgt sich darum, wie die Festspielbesucher in die Kinos kommen. Die S-Bahn rät, zu Fuß zu gehen oder lieber gleich ganz zu Hause zu bleiben. Der ADAC warnt vor „chaotischen Zuständen“ auf den Straßen. Vor allem im Westen der Stadt, wo rund 74 000 Fußballfans ins Olympiastadion zur Partie Hertha BSC-Borussia Dortmund strömen werden, droht ein Verkehrskollaps. So viel steht fest: Der Warnstreik, mit dem die Gewerkschaft Verdi die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) an diesem Sonnabend von 4 bis 19 Uhr lahmlegen will, wird die Stadt hart treffen. Viele Berliner versuchen, sich auf das drohende Chaos vorzubereiten – doch die BVG lässt sich nicht komplett ersetzen. Staus, volle S-Bahnen, verärgerte Fans: Die größten Probleme werden rund um das …
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1906971/BVG-will-Busse-zum-Flughafen-Tegel-organisieren.html Warnstreik bei der BVG: In Berlin droht am Sonnabend Stillstand. Busse und U-Bahnen bleiben in den Depots. Die Berliner Verkehrsbetriebe befürchten ein Chaos und versuchen, private Transportunternehmen zu aktivieren. Verdi-Chef Frank Bsirske hat den geplanten Warnstreik im Berliner Nahverkehr verteidigt und weitere Arbeitskämpfe angedroht. Von der Arbeitgeberseite erwarte er ein Angebot, das realen Zuwachs bringe und nicht reale Verluste programmiere. „Da ist die BVG in Berlin noch nicht, ich hoffe, sie kommt bis Sonnabend dort hin“, sagte er am Donnerstag im „Morgenmagazin“ der ARD. Die BVG-Fahrer wollen am Sonnabend von …
http://www.welt.de/regionales/berlin/article13870350/BVG-Fahrer-treten-in-den-Warnstreik.html Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) müssen an diesem Samstag mit Ausfällen und Verspätungen rechnen. Die Verdi-Tarifkommission hat für die Zeit vom 4.00 bis 19.00 zu einem Warnstreik aufgerufen. Das Angebot der Arbeitgeber aus der sechsten Verhandlungsrunde sei einstimmig als unzureichend abgelehnt worden, teilte Verdi am Mittwoch mit. Der Samstag sei für den Warnstreik bewusst gewählt worden, um die Auswirkungen für die Fahrgäste in Grenzen zu halten. Die BVG betreibt in Berlin Busse, Trams und U-Bahnen. Verhärtete Fronten Die Tarifverhandlungen für die 12.600 Beschäftigten der BVG und ihrer Tochter Berlin Transport sind festgefahren. Verdi verlangt Einkommenserhöhungen oberhalb …
Fahrgäste der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) müssen an diesem Samstag mit Ausfällen und Verspätungen rechnen. Die Verdi-Tarifkommission hat für die Zeit vom 4.00 bis 19.00 zu einem Warnstreik aufgerufen. Das Angebot der Arbeitgeber aus der sechsten Verhandlungsrunde sei einstimmig als unzureichend abgelehnt worden, teilte Verdi am Mittwoch mit.
Der Samstag sei für den Warnstreik bewusst gewählt worden, um die Auswirkungen für die Fahrgäste in Grenzen zu halten. Die BVG betreibt in Berlin Busse, Trams und U-Bahnen.
http://www.berliner-zeitung.de/berlin/fahrgastzahlen-bvg-faehrt-neuem-rekord-entgegen,10809148,11584614.html Liegt es an den vielen Touristen? Oder an der Konjunktur, die den Berufsverkehr wachsen lässt? Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben noch keine endgültige Erklärung dafür, warum die Fahrgastzahl im vergangenen Jahr so stark gestiegen ist. Doch eines ist wohl klar: Die S-Bahn-Krise trug dazu bei. „Das ist unser bestes Ergebnis seit vielen Jahren“, sagte BVG-Marketingchef Wilfried Kramer. Nach der jüngsten Berechnung wurden die U-Bahnen, Busse, Straßenbahnen und Fähren der BVG im vergangenen Jahr für 936,5 Millionen Fahrten genutzt. Das sind 14,5 Millionen Fahrten mehr als im Jahr davor. So hoch wie 2011 ist die Fahrgastzahl seit Anfang der neunziger Jahre nicht mehr gewesen. Am kräftigsten hat die Berliner U-Bahn zugelegt: von 485 Millionen auf 505 Millionen Passagiere. Für die Planer ist das ein Zeichen dafür, dass das Landesunternehmen weiterhin von der …
(Berlin, 7. Dezember 2011) Zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember gibt es in Berlin und Brandenburg neben Änderungen im Bahnverkehr angepasste und veränderte Fahrplanangebote bei der Busverkehr Oder-Spree GmbH (BOS).
Zwischen den Bahnhöfen Berlin-Wannsee und Berlin-Charlottenburg finden ab Fahrplanwechsel umfangreiche Bauarbeiten an Brücken und Gleisen statt. Dafür wird dieser Streckenabschnitt für ein Jahr voll gesperrt. Die Linie RE 1 und OE 36 verkehren in dieser Zeit mit geändertem Fahrplan.
Durch den veränderten Fahrplan der RE-Linie 1 der DB Regio AG und durch die ebenfalls neuen Abfahrtszeiten auf der OE-Linie 36 der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (ODEG) werden im Bereich des Landkreises Oder-Spree Fahrpläne auf den Stadt- und Regionalbuslinien angepasst und Anschlüsse bestmöglich realisiert.
Auf den Stadtbuslinien in Fürstenwalde werden die Abfahrt und Ankunft der Linien 1, 2 und 3 am Bahnhof um 15 Minuten vorverlegt. Neu kommen diese Linien zur vollen beziehungsweise halben Stunde an und fahren entsprechend ab.
An den Bahnhöfen Erkner, Frankfurt (Oder), Eisenhüttenstadt, Jacobsdorf, Storkow, Wendisch-Rietz und Beeskow werden die Busfahrpläne ebenfalls angepasst. Die Fahrten und die Anschlüsse im Schülerverkehr werden jedoch in allen Fällen sichergestellt.
Neben den zeitlichen Anpassungen werden ab Fahrplanwechsel Änderungen von Haltestellennamen in den Orten Bad-Saarow, Kolpin, Reichenwalde, Wendisch-Rietz und in Eisenhüttenstadt wirksam.
Die Fahrten der bisherigen Buslinie 444 wurden in die Linien 401 und 440 integriert.
Informationen zu den neuen Busfahrplänen und zu Verbindungsauskünften finden Fahrgäste unter anderem im Internet unter www.bos-fw.de, unter www.VBBonline.de und telefonisch bei der BOS für den Standort Fürstenwalde unter 03361 556110, Standort Erkner 03362 58880, Standort Beeskow 03366 400106, Standort Eisenhüttenstadt 03364 402610 sowie am Kundentelefon des VBB unter 030 25414141.
Darüber hinaus werden die VBB-Fahrplanbücher neu aufgelegt. Die neuen Fahrplanbücher können bei den Agenturen der BOS an den Bahnhöfen Erkner, Eisenhüttenstadt und Fürstenwalde sowie den Busfahrern ab dem 9. Dezember erworben werden. Die Stadtfahrplanhefte für die Stadtlinien in Eisenhüttenstadt und Fürstenwalde sind bereits erhältlich.
Hier ist was in Bewegung: In Neukölln-Nord ändert sich einiges mit dem Fahrplanwechsel ab 11. Dezember. Die BVG setzt Fahrzeuge und Kapazitäten dort ein, wo der Bedarf es notwendig macht und Fahrgäste den größten Nutzen davon haben. Wegen der wenigen Änderungen zum Fahrplanwechsel erscheinen der „Berlin Atlas und mehr“ und das VBB-Fahrplanbuch „Berlin/Potsdam“ aber erst im Juni 2012, wenn der neue Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) den Betrieb aufnimmt.
Großer Takt – kleiner Takt
In den letzten Jahren wurden samstags auf dem Streckenabschnitt der Buslinie M41 in der Sonnenallee immer mehr Fahrgäste gezählt, es kam zu Überfüllungen in den Bussen und zu Verspätungen auf der Linie. Dem wird nun begegnet und die Linie zwischen den Haltestellen Sonnenallee/Baumschulenstraße und U-Bahnhof Hermannplatz/Sonnenallee am Sonnabend von 9 Uhr bis 18 Uhr statt alle zehn Minuten, nun im 5-Minuten-Takt befahren. Dafür wird der 5-Minuten-Takt zwischen U-Bahnhof Hermannplatz/Sonnenallee und U-Bahnhof Hallesches Tor montags bis freitags nur noch bis 19 Uhr (statt 20 Uhr) gefahren, danach, ab 19 Uhr, kommen die Busse noch im 10-Minuten-Takt.
Linie167: spät abends alle 20 Minuten Spät abends, ab 22 Uhr, ist der 10-Minuten-Takt auf der Linie 167 zwischen U-Bahnhof Boddinstraße und Beermannstraße beziehungsweise Puschkinallee/Elsenstraße nach Beobachtungen der Fachleute der BVG nicht nötig. Die Linien 104 und 167 teilen sich hier die Strecke. Deshalb endet die Betriebszeit der Linie 167 nun bereits um 22 Uhr. Ab 22 Uhr bis zum Betriebsschluss befährt die Linie 104 den Abschnitt im 20-Minuten-Takt.
Linie N8: mehr Nachtbusse Die Nachfrage auf der Nachtlinie N8, die nur in den Nächten ohne U-Bahn-Betrieb, also So/Mo bis Do/Fr, verkehrt, ist in der ersten Nachthälfte so groß, dass es häufig zu Überfüllungen der Nachtbusse kommt. Dies führt zu Verspätungen und verpassten Anschlüssen. Deshalb wird die Linie N8 ab 11. Dezember auf dem Abschnitt zwischen U-Bahnhof Osloer Straße und U-Bahnhof Hermannplatz bis 3 Uhr auf einen 15-Minuten-Takt verdichtet.
Linie N47: Linie wird eingestellt Während die N8 Kapazitätsprobleme aufweist, ist auf der im gleichen Korridor (teilweise sogar parallel) verlaufenden Linie N47 die Nachfrage äußerst gering. Selbst in Wochenendnächten nutzen nur knapp 80 Fahrgäste in der gesamten Nacht diese Linie, weniger als auf der N8 in einem Bus fahren. Die Linie N47 wird deshalb eingestellt.
Veränderte Linienführung Auf diesen Linien ändern sich die Wegführungen oder Abfahrtsorte: Linie U9: In der Nacht von So/Mo bis Do/Fr Verlängerung der Betriebszeit bis ca. 1 Uhr. Linie X10: Die Linienführung im westlichen Ast in Teltow wird geändert. Die Linie X10 fährt künftig nicht mehr durch Zeppelinufer und Oderstraße, sondern über die Potsdamer Straße zur neuen Endhaltestelle Rammrath-Brücke. Am Wochenende wird nun zur westlichen Endstelle Rammrath-Brücke und nicht mehr zum östlichen Endpunkt am S-Bahnhof Teltow Stadt gefahren. Linie 147: sonntags früh fahren die ersten Busse ab circa 5 Uhr nur noch zwischen S+U Hauptbahnhof und Unter den Linden/Friedrichstraße (bzw. S+U Brandenburger Tor/Glinkastraße). Ab 7 Uhr fährt die Linie ab/bis U-Bahnhof Märkisches Museum. Linien 162 / 164: „Tauschgeschäft“ im Südosten: Die Linie 162 endet bzw. beginnt nun am U-Bahnhof Rudow, die Linie 164 dafür am Flughafen Schönefeld. Linie 168: Die Bedienung nach Schmöckwitzwerder entfällt, bitte weichen Sie auf die Buslinie 733 von der Regionalen Verkehrsgesellschaft Spreewald aus. Linien M76 / 179: Die nur in Fahrtrichtung Norden bestehende Haltestelle „Mariendorfer Damm 167″ wird aufgehoben. Linie 218: Die Fahrten enden nicht im Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB), sondern bereits am Messedamm, in unmittelbarer Nähe des ZOB. Linien N2, N5, N8, N40, N42, N65: Die Haltestelle S-Bahnhof Hackescher Markt in der Rosenthaler Straße vor der Oranienburger Straße (Fahrtrichtung Süd) wird aufgegeben, dafür aber eine neue Haltestelle in der Rosenthaler Straße vor der Sophienstraße eingerichtet, ihr Name: U-Bahnhof Weinmeisterstr./Gipsstraße. Linie N35: Weil auf dieser Linie nun größere Fahrzeuge zum Einsatz kommen, wird der Haustürservice nicht mehr angeboten. Linie N64: Die Linie N64 heißt jetzt N61. In den Nächten von Freitag zu Samstag und Samstag zu Sonntag fährt sie neu von und nach S-Bahnhof Rahnsdorf (mit Anschluss zur S-Bahn), an den übrigen Tagen wie bisher nach Rahnsdorf/Waldschänke.