Der neue Hauptbahnhof: Fahrgäste gelangen durch Tunnel schneller ans Ziel, haben aber auch längere Anfahrtszeiten Von Andrea Puppe Am Sonntag wird im Nah- und Fernverkehr dieser Stadt vieles anders. Mit Eröffnung des Berliner Hauptbahnhofes und des Nord-Süd-Tunnels verändern sich die Reiserouten und Fahrzeiten …
Das bisher realisierte Bahnkonzept schafft nach Ansicht von Hartmut Mehdorn eine optimale Mobilität in Berlin und Brandenburg. Ein Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn AG
Herr Mehdorn, freuen Sie sich über die Eröffnung des Hauptbahnhofs?
Der Bahnhof Zoologischer Garten begann als Station für den Nahverkehr und wird dies auch wieder – nach einer bewegten Geschichte Neues Betriebskonzept der S-Bahn auf dem Ring macht das Angebot übersichtlicher. Es gibt aber auch Einschränkungen und längere Wartezeiten
In Berlin ist ein #Pilz gewachsen, der so gar nichts mit einem „Naturwunder“ zu tun hat, sondern mit den gezielten Überlegungen von #Verkehrsplanern, eine große Zahl von Reisenden schnell und effizient von A nach B zu bringen. Dazu bedurfte es eines vollkommen neuen Verkehrskonzepts für die Hauptstadtregion, ist sie doch sozusagen Dreh- und Angelpunkt für die Erreichbarkeit europäischer Metropolen auf dem Schienenweg – von Paris bis Moskau, von Kopenhagen bis Budapest. Und dieses Konzept sieht aus wie ein Pilz – mit Stiel, Krempe und Hut.
Kürzere Fahrzeiten zwischen Berlin und Leipzig sowie zwischen Leipzig und #Chemnitz machen es ab 28. Mai attraktiver, den Weg nach Chemnitz über Leipzig zu wählen. Der Reisende braucht dann vom Berliner zum Chemnitzer Hauptbahnhof nur noch 2 Stunden 34 Minuten. Diese Verbindung kann man zudem alle zwei Stunden nutzen.
Matthias #Engelmann ist nicht aus der Ruhe zu bringen. Sechs #Computermonitore hat er im Blick, auf Papier gedruckte Aufstellungen liegen vor ihm und selbst bei einem Brand würde er seinen Arbeitsplatz in der Betriebszentrale der DB #Netz AG in #Pankow nicht verlassen.
Der 24-Jährige ist #Fahrdienstleiter und damit so etwas wie ein #Lotse für Züge. In Pankow sitzt er hinter Türen, die selbst einem Feuer standhalten würden. Auch einen Stromausfall muss Matthias Engelmann dank #Notstromaggregat und #Batterieanlage nicht fürchten.