-Der offizielle Name des Bahnhofs Zoo ist Berlin-Zoologischer Garten. Er wurde 1882 als Teil der Stadtbahntrasse errichtet. Die Station sah nicht immer so …
Mit Hauptbahnhof und Nord-Süd-Tunnel verändern sich ab 28. Mai Züge und Zeiten
Am 28. Mai gehen die Berliner Prestigeobjekte Nord-Süd-Tunnel und Hauptbahnhof (Lehrter Bahnhof) für den planmäßigen Zugverkehr in Betrieb. Damit werden das Schienenverkehrssystem in Berlin und Brandenburg umgekrempelt sowie neue Fahrpläne und Linienführungen im …
Kiel/Berlin – Der kleine Fahrplanwechsel am 28. Mai beschert Kiel bessere Anschlüsse nach Berlin. Die Holsteinische Schweiz wird dagegen wie berichtet von der Direktverbindung nach Hamburg wegen der Doppelstockwagen zwischen Lübeck und Hamburg abgehängt. Vom Ausbau der Strecke zwischen Hamburg und Berlin hatten Bahnkunden entlang der Strecke Kiel-Hamburg bislang nur wenig. Ungünstige Verbindungen sorgten für lange Wartezeiten auf den ICE in Hamburg, der nur noch …
Die Preise für den InterConnex werden zum Fahrplanwechsel am 28. Mai 2006 deutlich gesenkt und vereinfacht. Zum Beispiel kostet die einfache Fahrt Berlin–Leipzig bei Kauf im Zug dann nur noch 15 Euro statt bisher 18 Euro. Wer über das Internet oder telefonisch über das InterConnex-Kundencenter (Tel. 01805/10 16 16; 12 Cent/min. aus dem Festnetz) vorab bucht, zahlt sogar nur 12 Euro. Die bisherige Unterscheidung zwischen den Servicekategorien Traveller, Economy und Business entfällt. Platzreservierungen kosten 2,50 Euro. Auf Grund des erwarteten höheren Fahrgastaufkommens zu den Fußball-WM-Städten Berlin und Leipzig werden die Züge im Abschnitt Leipzig-Berlin-Rostock auf E-Lok-bespannten Verkehr mit Reisezugwagen umgestellt. Diese bieten mehr als 350 Fahrgästen Platz. Die nicht elektrifizierte Strecke Leipzig–Gera wird mit einem Dieseltriebwagen bedient. Beim Umsteigen in Leipzig sind die Kundenbetreuer gern behilflich. Wegen der kurzfristigen Umstellung auf E-Lok bespannte Züge haben sich die Fahrzeiten gegenüber dem Stand von Anfang März noch einmal geringfügig verändert. So fährt der Zug am Sonntagabend auf dem Abschnitt von Rostock nach Berlin-Lichtenberg an einzelnen Unterwegshalten bis zu 12 Minuten früher ab, an den übrigen Verkehrstagen kommt es zu einzelnen Späterlegungen von ein bis zwei Minuten. Der genaue Fahrplan ist im Internet unter www.interconnex.com erhältlich. Die einjährigen Baumaßnahmen auf dem nördlichen Streckenabschnitt Berlin-Rostock führen zu einer reduzierten Anbindung der Hansestadt Rostock am Wochenende. „Das bedeutet für den Erfolgszug, der bislang täglich nach Rostock fuhr, ab Ende Mai einen starken Einschnitt. Mit der Verstärkung auf dem südlichen Ast, mit einem zusätzlichen Zugpaar Berlin-Leipzig und durch die erhebliche Vereinfachung des Tarifsystems mit Preissenkung sollen die notwendigen Fahrplanänderungen kompensiert werden“, betonte Steffen Höppner, der für die InterConnex-Züge zuständige Regionalleiter von Veolia Verkehr (bisher Connex) (Pressemeldung Veolia Verkehr, 10.05.06).
Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung „Verbindungen – Beziehungen – Perspektiven / 160 Jahre Eisenbahn Berlin-Breslau“ am 09.05.06 im Berliner Ostbahnhof forderte die Senatorin für Stadtentwicklung und Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, Ingeborg Junge-Reyer verbesserte Verkehrsanbindungen nach Osteuropa. Junge-Reyer: „Mit der Erweiterung der Europäischen Union müssen die Prioritäten der Verkehrspolitik in der EU endlich neu gesetzt werden, denn für ein stabiles und ökologisch verträgliches Wirtschaftswachstum sind funktionsfähige Eisenbahnverbindungen eine wichtige Voraussetzung. Das ist nicht nur im Interesse einzelner Regionen sondern für die Bundesrepublik Deutschland insgesamt von hoher strategischer Bedeutung. Für die Verbindung nach Breslau reicht eine Nebenstrecke oder ein Abzweig von der Strecke Berlin-Warschau nicht aus. Gerade der Bau des neuen Großflughafens Berlin-Brandenburg International bietet die einzigartige Chance einer Anbindung auch der benachbarten Regionen in Polen. Die guten freundschaftlichen Beziehungen zwischen Berlin und Breslau bedürfen einer Bahnverbindung, die eine Reisezeit von drei Stunden nicht überschreitet.“ Die Eröffnung der Ausstellung erfolgte heute durch die Senatorin für Stadtentwicklung und den Stadtpräsident der Stadt Breslau, Dr. Rafal Dutkiewicz, im Beisein des Präsidenten der IHK Berlin, Dr. Eric Schweitzer, und der Europabeauftragten des Landes Berlins Staatssekretärin Monika Helbig. Die Ausstellung wird bis zum 31. Mai 2006 im Ostbahnhof zu sehen sein. Die Ausstellung ist ebenfalls in Breslau zu sehen (Pressemeldung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 10.05.06).
Der „Fliegende Schlesier“ fuhr einst in weniger als drei Stunden von Berlin nach Breslau. Um den 160. Geburtstag der Strecke zu feiern, sitzt die Stadtentwicklungssenatorin sechs Stunden lang im Zug. Viel Zeit für eine Diskussion über Beschleunigung AUS BRESLAU UWE RADA
Herr Riechert, Sie begleiten Lokführer bei ihren Streckenkenntnisfahrten durch den Tiergartentunnel. Der führt unter der Spree und dem Landwehrkanal hindurch. Fühlt man sich da …