Bei dem Planfeststellungsverfahren für ein kompliziertes Bauvorhaben wie
die Schienenanbindung des BBI sind eine Vielzahl von umweltfreundlichen
Anbindungsmöglichkeiten seit 2001 durch den DBV vorgeschlagen worden.
Das Vorgehen der Deutschen Bahn AG, ernsthaft zu prüfende Alternativen und
insbesondere die Nullvariante nicht in die auch Europa rechtlich
vorgeschriebene Umweltprüfung einzubeziehen ist ein schwerer
Planungsfehler. Dieses Vorgehen sowie die fehlende Berücksichtigung
gesundheitsbeein-trächtigender Belastungen im Ortsteil Bohnsdorf — hier
werden Bürger durch Fluglärm und Bahnlärm massiv belastet — ist vom
Gericht nur am Rande zur Kenntnis genommen worden.
Das Gericht sah sich nicht veranlasst, sich mit diesen Fragen tiefergehend
auseinander zu setzen, weil es die Auffassung vertritt, dass der DBV
Berlin-Brandenburg präkludiert sei — also von vorneherein ausgeschlossen
sei, inhaltliche Punkte zur Entscheidung des Gerichts zu bringen. Es ist
Auffassung des DBV-Landesverbandes, dass Kriterien, die im Rahmen einer
Umweltverträglichkeitsprüfung zum Regelstandard gehören, nicht im Rahmen
einer kursorischen Prüfung abgearbeitet werden können.
Angesichts der Tatsache, dass der Bahnkunden-Verband Berlin-Brandenburg
umfangreich im Jahr 2007 eingewendet hat und verschiedene Varianten zur
Prüfung vorgeschlagen hat und im Anschluss in enger Abstimmung mit dem
Eisenbahnbundesamt einen detailliert ausgearbeiteten Alternativvorschlag
entwickelt hat, ist die Auffassung des Gerichtes kaum nachzuvollziehen.
Es ist ohnehin zu fragen, ob bei einem langjährigen Planverfahren, bei dem
gravierende Änderungen des Verfahrensgegenstandes wie auch der Sach- und
Rechtslage eingetreten sind, herkömmliche juristische Instrumente wie das
der Präklusion überhaupt anwendbar sind. An dieser Stelle werden
möglicherweise andere Gerichte auch im Fortgang der Diskussion zum Projekt
Stuttgart 21 zur Rechtsentwicklung beitragen.
Das Vertrauen in den Rechtsstaat, das ja auch darauf beruht, dass Bürger
Entscheidungen in Planungs- und Rechtsverfahren inhaltlich einsehen und
akzeptieren, ist durch das Urteil zur Schienenanbindung BBI nicht
gewachsen. Dass offensichtliche juristische Dilemma zwischen den
Planungsmöglichkeiten der Verwaltungen und den finanziellen und
ehrenamtlichen Möglichkeiten interessierter Bürger (und deren Verbände)
verlangt gerade nach einer „Entrümpelung“ und Demokratisierung des
geltenden Planungsrechts.
Die inhaltlichen Diskussionen beim Bauvorhaben „Stuttgart 21“ oder aber
auch bei den aktuellen Protesten wegen der befürchteten Fluglärmbelastung
zeigen das große Interesse der Öffentlichkeit an einer Mitwirkung und
Einflussnahme. Deshalb sieht der DBV-Landesverband die Bundespolitik am
Zuge, hier mehr Transparenz zu schaffen (Pressemeldung Deutscher
Bahnkunden-Verband Landesverband Berlin-Brandenburg e. V., 25.11.10).
Kategorie: Bahnverkehr
Bahnverkehr: Prignitz profitiert von Nebenstrecke, aus SVZ
FALKENHAGEN – Güterzüge vom Gewerbegebiet Falkenhagen direkt in den
Seehafen Rostock – mit Beginn des regelmäßigen Planverkehrs auf der
Bahnstrecke von Karow über Krakow am See nach Primerburg bei Güstrow ist
das perspektivisch möglich.
Bisher fristete die im Mai 2008 durch die Prignitzer Eisenbahn GmbH (PEG)
wieder reaktivierte Strecke ein bescheidenes Dasein. Doch das wird sich
jetzt mit dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember ändern. Dann nämlich fahren
die montags bis freitags zwischen Rostock-Seehafen und Malchow verkehrenden
Güterzüge nicht mehr wie bisher über Waren (Müritz), sondern nehmen den
direkten Weg über Primerburg und Karow. „Damit werden die Bemühungen der
PEG, Verkehre über die seit Mai 2008 wieder als öffentliche Infrastruktur
in Betrieb befindliche Strecke zu ziehen, von Erfolg gekrönt“, sagt Frank
Brechler, Leiter Infrastruktur bei der PEG.
Zunächst werden es nur …
Flughäfen + Bahnverkehr: Klagen gegen Airport-Express-Züge zum BBI, aus Berliner Morgenpost
Neben den zahlreichen Protesten gegen den drohenden Fluglärm des künftigen
Hauptstadtflughafen wird auch Kritik am Zugverkehr zum Flughafen BBI laut.
Am Dienstag verhandelt das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg zwei
Klagen zur östlichen Schienenanbindung des Flughafens Berlin Brandenburg
International. Zur BBI-Eröffnung 2012 sollen neben den S-Bahnen sogenannte
Airport-Express-Züge aus dem Tiefbahnhof direkt unter dem Passagierterminal
in 30 Minuten in die Berliner Innenstadt fahren. Später sollen Züge in
zwanzig Minuten zwischen dem BBI und dem Hauptbahnhof pendeln und auch
ICE-Hochgeschwindigkeitszüge in den Bahnhof einfahren.
Der Berlin-Brandenburgische Bahnkundenverband klagt gegen den Bau einer
Bahntrasse der geplanten Fernbahn, die vom Flughafen in Richtung …
Bahnverkehr + Regionalverkehr: Neues Zeitalter mit Elektronischem Stellwerk in Cottbus, Austausch von mehr als 800 Bauteile der Leit- und Sicherungstechnik in der Umstellungsphase – 50 Millionen Euro investiert – Bahnhof Cottbus drei Tage nur mit dem Bus zu erreichen
http://www.deutschebahn.com/site/
bahn/de/presse/presseinformationen/
bbmv/bbmv20101118.html
(Berlin, 18. November 2010) Die Deutsche Bahn AG realisiert nach rund vier
Jahren Planungs- und Bauzeit eines ihrer größten Projekte in der Lausitz.
Vom 13. bis zum 29. November wird im Bahnhof Cottbus ein rund 50 Millionen
Euro teures Elektronisches Stellwerk in Betrieb genommen. Dann steuert und
überwacht ein Fahrdienstleiter in der Betriebszentrale Berlin alle Signale,
Weichen und auch Bahnübergänge im Bereich des Cottbuser Bahnhofs. Im
Computersystem der Betriebszentrale laufen alle Informationen zu Fahrplan
und Zugbetrieb zusammen. Züge können in ihrem Lauf am Bildschirm verfolgt
werden. Der Überblick auf das Betriebsgeschehen über die Region hinaus
gestattet bei Bedarf, zum Beispiel bei Störungen oder Verspätungen, ein
schnelles Gegensteuern.
Insgesamt 13 alte Stellwerke – das älteste stammt aus dem Jahre 1904 –
werden im neuen, elektronischen Zeitalter nicht mehr gebraucht. Für die
Wartung der neuen Technik werden vor Ort jedoch Teams gut ausgebildeter
Fachleute verbleiben. Alle in Cottbus nicht mehr benötigten Eisenbahner
erhalten bei der Deutschen Bahn neue Aufgaben. In einem umfangreichen
Programm werden sie umgeschult und entsprechend ihrer Ausbildung auf
anderen Arbeitsplätzen wieder eingesetzt.
Die Inbetriebnahme des Elektronischen Stellwerks Cottbus ist minutiös
geplant. Rund 800 Bauteile der Sicherungstechnik werden ausgewechselt und
danach umfangreich geprüft. Bis Juni dieses Jahres waren Weichen und Gleise
erneuert worden. Neue Signale wurden aufgestellt. Ein einziger neuer
Zweckbau beherbergt die Computer- und Haustechnik. Darüber hinaus mussten
für den Anschluss der Technik umfangreich Kabel verlegt werden. Die
zahlreichen Bahnübergänge in und um Cottbus wurden an die elektronische
Steuerung angepasst.
Während die Stellwerkstechnik gewechselt wird, dürfen im Bahnhof Cottbus
keine Züge fahren. Von Freitag, 19. November, 15.15 Uhr, bis Montag, 22.
November, 3.15 Uhr, ersetzen Busse ab Parkplatz am Bahnhof nach Lübbenau,
Calau, Senftenberg, Kerkwitz, Klinge und Bagenz die ausfallenden
Regionalverkehrszüge. Für Park+Ride-Reisende werden in Bahnhofsnähe
Ersatzstellflächen eingerichtet. Nach der eigentlichen Inbetriebnahme
finden im Nordteil des Bahnhofs bis zum 29. November, 6 Uhr, weitere
Prüfarbeiten statt, die sich auch auf den Zugverkehr auswirken werden.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
Bahnverkehr: „Kids on Tour“ jetzt auch zwischen Berlin und Düsseldorf, Deutsche Bahn und Bahnhofsmission bietet „Kids on Tour“ jetzt auch auf der Strecke Berlin-Düsseldorf an / Bisher 27.670 Kinder mit Kids on Tour verreist
http://www.deutschebahn.com/site/
bahn/de/presse/presseinformationen/
ubp/p20101117.html
(Berlin, 17. November 2010) „Kids on Tour“, das erfolgreiche Serviceangebot
der Deutschen Bahn in Kooperation mit der Bahnhofsmission zur Betreuung
allein reisender Kinder, bietet eine weitere Streckenverbindung an. Zum
Fahrplanwechsel am 12. Dezember 2010 können Kinder im Alter von sechs bis
einschließlich 14 Jahren nun auch zwischen Berlin und Düsseldorf in Obhut
der Bahnhofsmission allein verreisen. Ellen Engel, Leiterin Kontaktstelle
für Behindertenangelegenheiten: „Kids on Tour erfreut sich einer immer
größer werdenden Nachfrage. Das Angebot ist mittlerweile fast durchgängig
ausgebucht, so dass wir es zusammen mit der Bahnhofsmission weiter
ausweiten möchten, um in Zeiten wachsender Anforderungen an berufliche
Mobilität und steigende Trennungsraten eine adäquate Antwort auf die
veränderten Familienmodelle in Deutschland bieten zu können“. Bis Mitte
November 2010 verzeichnete „Kids on Tour“ insgesamt 27.670 Buchungen.
Die pädagogisch geschulten Betreuer der Bahnhofsmission begleiten die
Kinder von der Abfahrt bis zum Ziel auf ihrer Reise im ICE oder im IC. Ab
Frühjahr 2011 können sich die Betreuer an den Kids on Tour-Bahnhöfen
Frankfurt/Main, Köln und Düsseldorf, bereits vor der Abreise intensiv um
die Kinder kümmern. Ganz nach dem Vorbild der Erste-Klasse-Lounges in
großen Bahnhöfen entstehen Kinderlounges, die Sitzmöglichkeiten und
Spielgeräte bieten. Die Lounges sind in einem separaten Raum der
Bahnhofsmissionen untergebracht. Kinder von fünf bis vierzehn Jahren können
zukünftig dort allein oder zusammen mit ihren Eltern die Wartezeit im
Bahnhof überbrücken. Zudem stehen Wickelräume und Flaschenwärmer zur
Verfügung. Genutzt werden darf die Kinderlounge mit einem gültigen
DB-Fahrschein. Weitere Kinderlounges, außerhalb der Kids on Tour-Strecken,
entstehen in Essen und Nürnberg. Die Deutsche Bahn unterstützt das Projekt
mit 575.000 Euro.
Die Betreuer der Bahnhofsmission kümmern sich im Rahmen von „Kids on Tour“
auch während der Reise um die Kinder, wobei ein Betreuer für maximal fünf
Kinder verantwortlich ist. Um ihnen die Reise so kurzweilig und
unterhaltsam wie möglich zu machen, führen die Betreuer einen großen
Spielekoffer mit, der mit Spielsachen und Büchern aller Kooperationspartner
gefüllt ist.
Der familienfreundliche Service „Kids on Tour“ wird freitags und sonntags
auf nun acht Städteverbindungen angeboten: Hamburg – Stuttgart, Hamburg –
Berlin, Köln – Stuttgart, Köln – Hamburg, Frankfurt (Main) – Basel Bad,
Frankfurt (Main) – Leipzig, Frankfurt (Main) – Berlin und Düsseldorf –
Berlin.
Die Betreuung durch „Kids on Tour“ kostet zusätzlich zur Kinderfahrkarte 25
Euro pro Strecke. Zu buchen ist das Angebot unter der Servicenummer der
Deutschen Bahn 0180 5 99 66 33* (Stichwort „Betreuung“), bei der die Kinder
spätestens sieben Werktage vor Reiseantritt anzumelden sind.
Ausführliche Informationen zu „Kids on Tour“ gibt es auch im Internet unter
www.bahn.de/familien-kinder.
Hinweis für Foto-Redaktionen: Fotomotive sind abrufbar unter
www.deutschebahn.com/foto (Stichwort „Kids on Tour“).
* 14 Cent/Min. aus dem dt. Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 42 Cent/Min.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG
Fernbus + Bahnverkehr: Die Deutsche Bahn bekommt im Fernverkehr weitere Konkurrenz. Bex nennt sich der kühne Wettbewerber, der sich traut, den ICE und IC-Zügen des Staatskonzerns ab 2011 auf mehreren Strecken Paroli zu bieten. Obendrein in den angestammten DB-Farben rot-weiß, mit denen die Bahn ihre Fernzüge durchs Land schickt., aus Berliner Zeitung
Die Bahn fährt Bus
Peter Kirnich
Die Deutsche Bahn bekommt im Fernverkehr weitere Konkurrenz. Bex nennt sich
der kühne Wettbewerber, der sich traut, den ICE und IC-Zügen des
Staatskonzerns ab 2011 auf mehreren Strecken Paroli zu bieten. Obendrein in
den angestammten DB-Farben rot-weiß, mit denen die Bahn ihre Fernzüge
durchs Land schickt.
Wer ist dieser mutige Konkurrent? Es ist – die Bahn selbst. Hinter Bex
steckt die Bayern Express & P. Kühn Berlin GmbH, eine DB-Tochter, die seit
50 Jahren im Fernverkehr unterwegs ist, jedoch nicht auf Schienen, sondern
mit Fernbussen.
Warum macht sich die Bahn selbst Konkurrenz? Im nächsten Jahr will die
Bundesregierung eine rund 90 Jahre alte Regelung im
Personenbeförderungsgesetz streichen: Die besagt, dass eine Fernbuslinie in
Deutschland nur erlaubt ist, wenn diese eine wesentliche Verbesserung
bereits vorhandener Eisenbahnstrecken darstellt. Damit soll die Staatsbahn
geschützt werden, mit Erfolg. Tatsächlich gibt es bis auf wenige Ausnahmen
nur wenige Fernbuslinien in Deutschland.
Das wird sich ändern, zumal das Bundesverwaltungsgericht im Juni eine …
Bahnverkehr: Ramsauers Gleisblockade, Verkehrsminister stoppt wegen steigender Kosten mehrere Bahnprojekte. Stuttgart 21 soll aber kommen, aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1112/politik/
0018/index.html
Berlin. Peter Ramsauer ist ein Freund offener Worte: „Ich habe mittel- und
langfristig erhebliche Finanzierungsprobleme“, räumte der
Bundesverkehrsminister gestern freimütig ein. „Das ist das Dilemma, in dem
ich mich befinde“, sagte der CSU-Politiker bei der Vorstellung der neuen
Wirtschaftlichkeitsüberprüfung der anstehenden Schienen- und
Straßenbauprojekte des Bundes. Diese Analyse hat ergeben, dass sich der Bau
einer Reihe von Bahnstrecken nicht mehr rechnet, weil die Kosten extrem
gestiegen sind. Gleichzeitig ist für die Verbindungen, die sich unter
wirtschaftlichen Gesichtspunkten noch lohnen, nicht genügend Geld im
Verkehrshaushalt vorhanden.
Regionalstrecken betroffen
Nach der Überprüfung der Bedarfspläne fallen von 38 geplanten
Schienenprojekten insgesamt neun durch das Raster des Verkehrsministeriums.
Als wirtschaftlich gilt nur, wenn das sogenannte Nutzen-Kosten-Verhältnis
mindestens eins ist. Für jeden investierten Euro muss also ein
volkswirtschaftlicher Nutzen …
Bahnverkehr: BAHN: Forstweg-Panne aufgeklärt, Bundesamt lässt Schranke überprüfen, ZEUTHEN – Die Sicherheitspanne an der Zeuthener Forstweg-Schranke zieht Kreise., aus MAZ
ZEUTHEN – Die Sicherheitspanne an der Zeuthener Forstweg-Schranke zieht
Kreise. Weil die Bahn sich zu dem Vorfall vom 23. Oktober nur unzureichend
äußerte, schaltete die MAZ das Eisenbahn-Bundesamt ein. Nun liegt die
Antwort der staatlichen Aufsichtsbehörde vor. „Das war natürlich nicht
vorschriftsmäßig“, sagte Bundesamt-Pressesprecher Moritz Huckebrink zu der
gefährlichen Situation.
Autofahrer erlebten an diesem Oktobersamstag, wie gegen 10.30 Uhr erst ein
überlanger Güterzug in Richtung Wildau vorbei fuhr. Dann brauste aus der
Gegenrichtung eine Odeg-Bahn heran. Als die Bahn vorbei war, ging die
Schranke hoch – danach rollten noch rund zehn Güterwaggons vorbei.
Diesen Moment hielt der ehemalige MAZ-Fotograf Peter Hein …
Bahnverkehr: VERKEHR: Bahn steckt 1,8 Milliarden Euro in märkische Strecken, In Richtung Polen besteht Nachholbedarf / Züge nach Stralsund fallen weg, aus MAZ
POTSDAM – Die Deutsche Bahn will in den kommenden vier Jahren 1,8
Milliarden Euro in Brandenburg investieren. Davon seien 1,67 Milliarden
Euro für das Schienennetz und knapp 150 Millionen Euro für Bahnhöfe und die
Energieversorgung vorgesehen, sagte der Vorstandschef der Bahn, Rüdiger
Grube, gestern in Potsdam. Schwerpunkte der Investitionen seien die
Bahnlinien Berlin – Cottbus – Görlitz, Berlin – Frankfurt (Oder), Berlin –
Dresden und die Anbindung des Flughafens BBI in Schönefeld
(Dahme-Spreewald).
Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) lobte das Engagement der Bahn.
Mit der bevorstehenden Fertigstellung der Bahnstrecke Berlin – Cottbus,
durch die sich die Fahrzeit um …
Bahnverkehr + Regionalverkehr: Verkehrsminister Daehre und Deutsche Bahn informieren über Magdeburg-Berlin-Express / Pfiffige Ideen für Wochenendausflüge per Bahn gesucht / DB Regio verlost 100 Fahrkarten für die Fahrt nach Berlin
http://www.deutschebahn.com/site/
bahn/de/presse/presseinformationen/
ssat/ssat20101105.html
(Magdeburg/Leipzig, 5. November 2010) Verkehrsminister Dr. Karl-Heinz
Daehre informierte heute gemeinsam mit der Deutschen Bahn über den
zukünftigen Magdeburg-Berlin-Express. Ab 13. Dezember verkehrt der
Interregio-Express (IRE) mit modernen, komfortablen Doppelstockwagen
zwischen Magdeburg und Berlin Hauptbahnhof bzw. Gesundbrunnen zweimal
täglich von montags bis freitags. Der IRE benötigt 85 Minuten Fahrzeit und
ist damit 15 Minuten schneller als der Regional-Express, dessen Angebot er
ergänzt.
Verkehrsminister Daehre sagte: „Der Magdeburg-Berlin-Express bietet eine
attraktive und schnelle Alternative zum Auto. Durch dieses Angebot kommen
sich beide Städte ein Stück näher. Der IRE wird nicht nur Magdeburger nach
Berlin bringen, sondern mit dem Namen „Kaiser Otto der Große“ auch in der
Bundeshauptstadt für einen Besuch in Magdeburg werben. Zur Taufe und zur
Jungfernfahrt laden wir auch interessierte Bürgerinnen und Bürger ein.“
„Wir freuen uns, mit diesem neuen Angebot einem oft gehegten Wunsch nach
einer schnellen und attraktiven Verbindung zwischen Landes- und
Bundeshauptstadt zu entsprechen, welches sich insbesondere an
Geschäftsreisende und Tagesausflügler richtet. Die neuen Doppelstockzüge
versprechen einen hohen Reisekomfort mit viel Beinfreiheit, Tischen und
Steckdosen, großzügigen Gepäckablagen und Panoramafenstern“, so Stephan
Georg Wigger, Vorsitzender der Regionalleitung bei DB Regio Südost.
Die festliche Taufe findet am 12. Dezember um 10 Uhr im Magdeburger
Hauptbahnhof statt. Um 11.01 Uhr geht „Kaiser Otto der Große“ dann auf
Fahrt. Wer die Taufe miterleben und auf der Fahrt nach Berlin dabei sein
möchte, bewirbt sich mit einer Teilnahme am Ideenwettbewerb. Es werden
unter allen Einsendungen bis zu 100 Fahrkarten verlost. Gesucht sind Ideen
für Sehenswürdigkeiten und Ereignisse, zu denen der Express außerhalb des
regulären Betriebs fahren kann.
Da der Interregio-Express montags bis freitags zwischen Magdeburg und
Berlin unterwegs ist, steht er am Wochenende für Sonderfahrten zur
Verfügung. Vorschläge für Reiseziele können per E-Mail an
info@elbe-saale-bahn.de gesandt werden. Auf der Homepage der Elbe Saale
Bahn unter www.elbe-saale-bahn.de befindet sich ebenfalls einen Link zur
Verlosung und Informationen über die Sonderfahrt am 12. Dezember und den
neuen Magdeburg-Berlin-Express ab 13. Dezember. Auch über die Medien werden
Teilnahmekarten für die Jungfernfahrt verlost.
Der Sonderzug erreicht Berlin Hauptbahnhof um 12.15 Uhr und den Potsdamer
Platz um 12.19 Uhr. Bis zur Rückfahrt ist es möglich, die Stadt zu erkunden
oder einen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Nach Magdeburg zurück fährt der Zug
vom Potsdamer Platz um 17.01 bzw. vom Berliner Hauptbahnhof um 17.05 Uhr.
Ab 13. Dezember verkehrt der Interregio-Express (IRE) montags bis freitags
regulär zwischen Magdeburg Hauptbahnhof und Berlin Hauptbahnhof bzw. Berlin
Gesundbrunnen zweimal täglich von montags bis freitags um 7.26 Uhr und
15.24 Uhr ab Magdeburg. In der Gegenrichtung fährt der neue IRE ab Berlin
Hbf um 13.06 Uhr und 17.10 Uhr. Diese Züge fahren zwischen Magdeburg Hbf
und Berlin Südkreuz ohne Halt nur 75 Minuten und bedienen in Berlin auch
die Bahnhöfe Potsdamer Platz und Hauptbahnhof.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG