Gebaut wird seit Februar 2006 am Bahnhof Ostkreuz, umfangreiche vorbereitende Maßnahmen waren und sind nötig für den eigentlichen Bahnhofsneubau. Der beginnt im kommenden Jahr mit dem Neubau des Regionalbahnsteigs Ringbahn, der voraussichtlich 2009 fertiggestellt wird und dann für die weitere Bauzeit am Ring- S-Bahnsteig den S-Bahnverkehr bis etwa 2012 aufnimmt. „Nach derzeitigem Stand planen wir die Fertigstellung des Bahnhofs Ostkreuz für das Jahr 2016“, sagt Mario Wand, Projektleiter Ostkreuz der DB Projektbau. Bisher war die Bahn noch von einer Bauzeit bis 2018 ausgegangen. „Für die Reisenden wird es viele Verbesserungen geben.“ Was macht den künftigen S- und Regionalbahnhof Ostkreuz aus? Der neue Bahnhof Ostkreuz erhält zwei …
Seit fast 125 Jahren halten am Bahnhof Fernzüge und bieten so tausenden von Berlinern und ihren Gästen bequeme und kurze Wege. Nach Meinung des Berlin-Brandenburgischen Bahnkunden-Verbandes ist es schlichtweg ein Gebot der Vernunft, hier wieder alle Fernzüge, die von Charlottenburg zum Ostbahnhof fahren, halten zu lassen. Die Bahnsteige sind lang genug und über 10 Jahre hat der Bahnhof Zoo seine Leistungsfähigkeit bewiesen. Derzeit halten nur vereinzelt Fernzüge an den Bahnsteiggleisen 1 bis 4. Nach dem Willen der DB AG sind damit viele tausende von Berlin-Besuchern und Fernpendlern täglich zu zeitraubenden Umwegfahrten zu den nächstgelegenen Fernbahnhöfen Spandau und Hauptbahnhof/Lehrter Bahnhof gezwungen, um nach einer etwa halbstündigen Fahrt — dann allerdings ohne anzuhalten — am Bahnhof Zoo wieder durchzufahren. Dass ein zusätzlicher Fernzughalt am Bahnhof durchaus sinnvoll zeigt alleine ein Blick auf die dort gebotene Bahn- und Busanbindung — besser kann kein Bahnhof erschlossen sein: zwei U-Bahn-Linien, die im Berufsverkehr teilweise häufiger alls alle fünf Minuten fahren, erreichen aus unterschiedlichen Richtungen den Halt am Bahnhof Zoo. Im Sekundentakt fahren Busse ab oder kommen an. Wenn am Hauptbahnhof/Lehrter Bahnhof täglich etwa 1.200 Züge halten, dann sind es am Bahnhof Zoo schätzungsweise an die 2.000 – sagt diese Zahl nicht schon alles über die verkehrliche Bedeutung aus? So gut, wichtig und richtig der Hauptbahnhof/Lehrter Bahnhof ist: ebenso notwendig ist der Halt am Bahnhof Zoo, wo die Fernzüge jetzt fast alle durchfahren (Pressemeldung Berlin-Brandenburgischer Bahnkunden-Verband e. V., 08.09.07).
Alte Eisenbahnbrücken werden ausgebaut, eine neue Fußgängerbrücke wird eingebaut. Dazu sind zeitweilig Einschränkungen bei der S-Bahn und im Regionalverkehr notwendig
(Berlin, 7. September 2007) Ab dem 14. September 2007 werden am Ostkreuz die Brücken der Fernbahngleise auf der Ringbahn ausgebaut. Im Oktober wird eine Fußgängerbrücke errichtet, die die jetzige Fußgängerbrücke zwischen Sonntag- und Hauptstraße während der Bauzeit ersetzt. Mit diesen Arbeiten beginnt eine neue Etappe für den Umbau des größten Berliner Nahverkehrsknotenpunktes. Seit Februar 2006 wird am Ostkreuz gebaut, unter anderem mussten rund 80 Kilometer Kabel neu verlegt und ein Stellwerk gebaut werden, das den S-Bahnbetrieb während der Bauzeit sichert.
Vom 14. bis 22. September werden – überwiegend in den Nachtstunden – insgesamt 20 jeweils 14 bis 29 Tonnen schwere und zehn bis 15 Meter lange Brückenteile von vier Ringbahngleisen (Fernbahn- und ehemalige Anschlussgleise zu Glaswerk und Osthafen) ausgebaut. Dazu sind – vorwiegend in den Nachtstunden – Einschränkungen im S-Bahn- sowie im Regionalverkehr notwendig. Da auch die Verbindung zwischen dem Ostbahnhof und dem ICE-Werk Rummelsburg betroffen ist, werden einige ICE andere Abfahrts- oder Endbahnhöfe haben.
Dies wird auch Mitte Oktober notwendig, wenn eine neue Fußgängerbrücke errichtet wird, die die Bahnsteige D (Lichtenberg-Stadtbahn) und E (Erkner-Stadtbahn) mit den Ausgängen Sonntagsstraße und Hauptstraße verbinden wird. Diese Fußgängerbrücke ersetzt währen der Bauzeit die jetzige, aus den 20er Jahren stammende, die für den Umbau des Bahnhofs abgebrochen werden muss.
Informationen zu den Änderungen im Bahnverkehr:
S-Bahn
Regionalverkehr
Fernverkehr
Kundentelefon
030 2974 3333
0331 235 6881/6882
11861*
Internet
www.s-bahn-berlin.de
www.bahn.de/bauarbeiten
* 3 ct/Sek. Ab Weiterleitung zum Reiseservice 39 ct/angefangene Minuten aus dem deutschen Festnetz
Hier ein Überblick über die wichtigsten Änderungen während des Brückenausbaus vom 14. bis 22. September:
Fernverkehr
vom 14. September, 23.00 Uhr, bis 15. September, 10.00 Uhr, sowie
vom 15. September, 22.00 Uhr, bis 16. September, 12.00 Uhr
Fernzüge aller Richtungen, die planmäßig über die Stadtbahn fahren – also in Berlin Hbf (oben) und Berlin Ostbahnhof halten – werden umgeleitet und halten neu in Berlin Hbf (tief) oder Berlin Gesundbrunnen oder Berlin-Lichtenberg. Von diesen Umleitungen sind insgesamt etwa 75 Fernzüge betroffen.
Regionalverkehr
vom 14. September, 23.00 Uhr, bis 15. September, 10.00 Uhr, sowie
vom 15. September, 22.00 Uhr, bis 16. September, 12.00 Uhr
Die Linien RE 1, RE 2 und RE 7 sowie RB 14 werden geteilt oder umgeleitet.
Die Züge der Linie RE 1 fallen zwischen Ostbahnhof und Erkner aus. Die Züge der Linie RE 2 fahren zwischen Rathenow und Berlin Friedrichstraße sowie zwischen Cottbus und Berlin-Lichtenberg. Die Züge der Linie RE 7 fahren von und nach Dessau/Belzig bis bzw. ab Berlin Friedrichstraße. Die Linie RB 14 wird geteilt. Von Nauen fahren die Züge bis Berlin Ostbahnhof. Aus Richtung Cottbus/Halbe werden die Züge ab Königs Wusterhausen über Flughafen Schönefeld nach Berlin-Lichtenberg umgeleitet. Der Halt in Karlshorst entfällt für die RB 14.
Zum Flughafen Schönefeld fahren die Linien RE 7 und RE 14 ab Berlin-Lichtenberg. Der Bahnhof Berlin-Lichtenberg ist aus der Innenstadt mit den S-Bahnlinien S 5, S 7 und S 75 sowie der U-Bahnlinie U 5 erreichbar. Der S-Bahn-Verkehr zwischen der Innenstadt und Lichtenberg ist von den Bauarbeiten an jenem Wochenende nicht betroffen.
S-Bahn
In den Nächten Freitag zu Samstag, 14. zum 15. September , und Sonnabend zu Sonntag, 15. zum 16. September , fahren die Züge der Ringbahn zwischen 1.00 Uhr und 4.00 Uhr nur im 30-Minuten-Takt.
In den Nächten 17. zum 18. September und 18. zum 19. September jeweils von 22.00 Uhr bis 1.30 Uhr fährt die S 3 von und nach Erkner nur vom bzw. zum Ostkreuz und nicht zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof. Die Linien S 5 und S 75 fahren zu leicht abweichenden Zeiten, da zwischen Ostbahnhof und Ostkreuz nur ein Gleis zur Verfügung steht. Die S 7 fährt nicht zwischen Ostbahnhof und Lichtenberg. Hier müssen die Linien S 5 und S 75 genutzt werden.
In den Nächten 19. zum 20. September und 21. zum 22. September jeweils von 22.00 Uhr bis 1.30 Uhr besteht auf den Linien S 5, S 7 und S 75 zwischen Ostkreuz und Lichtenberg ein Pendelverkehr im 15-Minutentakt. Auf der Stadtbahn fährt
* die S 5 Westkreuz – Ostbahnhof (mit Anschluss an die S 3 nach Erkner)
* die S 7 Potsdam – Ostbahnhof und weiter als S 3 nach Karlshorst
* die S 75 Spandau – Ostbahnhof und weiter als S 3 nach Friedrichshagen.
Auf der Fahrt zwischen der Innenstadt und Lichtenberg muss am Ostkreuz der Bahnsteig zwischen den Zügen der S 3 und den Pendelzügen von/nach Lichtenberg gewechselt werden.
Herausgeber: Deutsche Bahn AG Potsdamer Platz 2, 10785 Berlin, Deutschland Verantwortlich für den Inhalt: Konzernsprecher/ Leiter Unternehmenskommunikation Oliver Schumacher
Eine Studie über die mögliche Verlängerung des Glasdachs über dem Berliner Hauptbahnhof wird „nicht vor Ende des Jahres“ fertig. Das teilte das Bundesverkehrsministerium als Auftraggeber am Donnerstag auf Anfrage mit. Mit der Untersuchung wurde auf Bitten des Haushalts- und des Verkehrsausschusses des Bundestages im Frühjahr begonnen. Das Glasdach über den oberen Bahnsteigen war statt geplanter 450 Meter nur 320 Meter lang verwirklicht worden. Bei langen Zügen stehen einige Wagen deshalb …
Das S-Bahn-Umweltfest am Bahnhof Südkreuz möchte am Samstag, dem 22. September, für ein umweltfreundliches Verhalten werben, von dem die gesamte Stadt profitieren soll. Gemeinsam mit den ansässigen Geschäften der Werbegemeinschaft Südkreuz und der DB Station & Service AG wird von 10 bis 18 Uhr ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Informationen und Unterhaltung geboten. Neben Aktionen rund um den Klimaschutz und alternativen Energien wird die Umweltpolitik beleuchtet, Vereine und Verbände werden vorgestellt und namhafte Entscheidungsträger und Wissenschaftler laden zu Diskussionen. Ferner gibt es Hinweise zur Umweltzone ab Januar 2008 und ein buntes Bühnenprogramm. Das Fest fällt zeitlich mit der europäischen Woche der Mobilität zusammen, deren Höhepunkt …
Im Austauschprogramm der DB Station&Service AG für Aufzüge auf S-Bahnhöfen konnten Projekte fertiggestellt und neue in Angriff genommen werden.
Frohnau. Nachdem eine neue Aufzugsanlage eingebaut wurde, ist der S-Bahnhof Frohnau seit dem 24. August wieder barrierefrei zu erreichen.
Schichauweg. Derzeit werden beide Aufzüge ersetzt. Die Anlage zum stadteinwärts führenden Bahnsteig (Gleis 2) geht voraussichtlich am 21. September wieder in Betrieb. Am 13. August begann die Demontage des alten Aufzugs auf dem Bahnsteig Gleis 1 (stadtauswärts). Sie soll am 19. Oktober wieder verfügbar sein.
Größtes Infrastrukturprojekt Ostdeutschlands entwickelt sich erfolgreich. Die Bauarbeiten für den neuen #Hauptstadt-Airport #BBI gehen gut voran. Ingeborg Junge-Reyer, Senatorin für Stadtentwicklung in Berlin, Reinhold Dellmann, Minister für Infrastruktur und Raumordnung in Brandenburg, und Dr. Rainer Schwarz, Sprecher der Geschäftsführung der Berliner Flughäfen überzeugten sich heute vor Ort von den Fortschritten beim #Flughafenbau.
Kleine Anfrage der Abgeordneten Claudia Hämmerling (Bündnis 90/Die Grünen) vom 30. Juli 2007 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 31. Juli 2007) und Antwort
Wann sind die Berliner U- und S-Bahnhöfe barrierefrei? Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt: Die Kleine Anfrage betrifft zum Teil Sachverhalte, die der Senat nicht aus eigener Zuständigkeit und Kenntnis beantworten kann. Er hat daher die BVG, die S-Bahn Berlin GmbH und die DB AG jeweils um Stellungnahme gebeten, die jeweils dort in eigener Verantwortung erstellt und dem Senat übermittelt wurde. Die Texte sind nachfolgend in den einzelnen Antworten wiedergegeben. Frage 1: Wie viele Berliner S-Bahnhöfe, und wie viele U-Bahnhöfe, verfügen über Aufzüge? Antwort zu 1.: Die BVG teilt hierzu mit: ,,Insgesamt sind 40 % der Berliner U-Bahnhöfe barrierefrei erreichbar. Davon sind 35,3 % (60 U-Bahnhöfe) mit Aufzügen und 5 % (9 U-Bahnhöfe) mit Rampen ausgestattet.“ Die DB Station und Service AG teilt hierzu mit: ,,Im Land Berlin gibt es insgesamt 111 S-Bahnhöfe. Der S-/U-Bahnhof Wuhletal ist hier nicht mitgezählt, weil er im Eigentum der BVG steht. Von den 111 sogenannten reinen S-Bahnhöfen (Bahnhöfe ohne Fernverkehr) sind 74 Bahnhöfe mit Aufzügen ausgestattet. 12 Bahnhöfe sind mit Rampen barrierefrei erschlossen, sodass damit insgesamt 86 S-Bahnhöfe in Berlin barrierefrei erreichbar sind, was einem Prozentsatz von 77 % entspricht. Rechnet man die sogenannten Mischbahnhöfe (Bahnhöfe mit Fernverkehr) im Land Berlin hinzu, so ergibt dies eine Gesamtzahl von 131 S-Bahnhöfen im Land Berlin(ausschließlich Wuhletal). Die Barrierefreiheit aller S-Bahnhöfe in Berlin liegt bei insgesamt 81 %.“ Frage 2: Wie viele Berliner S-Bahnhöfe und wie viele U-Bahnhöfe verfügen nicht über einen Aufzug? Antwort zu 2.: Die BVG teilt hierzu mit: ,,Bei insgesamt 170 Berliner U-Bahnhöfen sind 110 nicht mit einem Aufzug ausgestattet.“ Die DB Station und Service AG teilt hierzu mit: ,,Von den 111 ,,reinen“ S-Bahnhöfen in Berlin verfügen derzeit noch 25 Stationen weder über Aufzüge oder Rampen.“ Frage 3: Welche Planungen gibt es für den Einbau weiterer Aufzüge bei der S-Bahn und der U-Bahn? Antwort zu 3.: Die weitere Planung für die Ausstattung von U-Bahnhöfen mit Aufzügen sind in einer mit dem Senat abgestimmten Prioritätenliste erfasst. Darin ist geplant, bis 2010/11 bis zu 20 weitere Aufzüge einzubauen. Die DB Station und Service AG teilt hierzu mit: ,,Weitere Planungen für die barrierefreie Erschließung von S-Bahnstationen im Land Berlin gibt es konkret für die Stationen Adlershof, Baumschulenweg sowie Altglienicke. Es ist vorgesehen, im Jahr 2009 in diesen Stationen Aufzüge einzubauen.“ Mit Inbetriebnahme des U-Bahnhofes Brandenburger Tor im ersten Quartal 2009 wird auch der heutige SBahnhof Unter der Linden über die Verbindungspassage auf der -1 Ebene komplett behindertengerecht erschlossen sein. Frage 4: Wann werden die Bahnhöfe mit wichtigen Umsteigefunktionen, wie z.B. U-Bahnhof Potsdamer Platz, U-Bahnhof Adenauer Platz, U-Bahnhof Eberswalder Straße und S-Bahnhof Frankfurter Allee mit Aufzügen ausgestattet, und weshalb wurde hier bisher noch kein barrierefreier Zugang ermöglicht? Antwort zu 4.: Die BVG teilt hierzu Folgendes mit: ,,Der Aufzug Potsdamer Platz ist bereits in der Planung und wird voraussichtlich 2008/09 fertig gestellt. Der Aufzug Eberswalder Straße wird im Rahmen der Viaduktsanierung der U-Bahnlinie 2 ab 2009 realisiert.“
Darüber hinaus plant die BVG nach derzeitigem Stand für 2010/11 den Bau eines Aufzuges im U-Bahnhof Adenauerplatz. Die DB Station und Service AG teilt hierzu mit: ,,Es ist vorgesehen, bis Mitte 2009 in den S-Bahnhaltepunkten Frankfurter Allee und Lichtenberg jeweils einen Aufzug einzubauen, der im Bahnhof Frankfurter Allee die Bahnsteigebene mit der Straßenebene und im Bahnhof Lichtenberg die Bahnsteigebene mit der -1 Verteilebene der U-Bahn verbindet.“ Frage 5: Welche Prioritäten gibt es hinsichtlich der weiteren Ausstattung von S- und U-Bahnstationen mit Aufzügen? Antwort zu 5.: Wie in der Antwort auf die Kleine Anfrage 16/10987 dargestellt, existiert eine Prioritätenliste zur weiteren Ausrüstung des U-Bahnnetzes mit Aufzügen. Diese Reihung wird gemeinsam mit dem Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung, der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales, den Vertretern der Behindertenverbände im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft „Bauen und Verkehr – barrierefrei“ und der BVG erarbeitet, diskutiert und verabschiedet. Die Grundlagen der Auswahl von U-Bahnhöfen, die mit Aufzügen ausgerüstet werden, bilden Aufkommensschwerpunkte insbesondere von Rollstuhlfahrern, die Möglichkeiten andere Verkehrsmittel zu nutzen und hinsichtlich der Anzahl die finanziellen Aspekte, in Abhängigkeit von den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln. Die Prioritätenliste ist die Zusammenstellung aller derjenigen U-Bahnhöfe, die im festgelegten Zeitraum bis 2010 mit Aufzügen ausgestattet werden sollen. Eine innere Reihung existiert nicht, sondern die bauliche Umsetzung richtet sich u.a. nach dem Umfang der Planungsarbeiten, den baulichen Abhängigkeiten zu anderen Vorhaben und dem zu erlangenden Baurecht. Die aktuelle Prioritätenliste gilt für den Zeitraum von 2006 bis 2010. Die baulichen und verkehrlichen Vorstellungen der BVG und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für den Folgezeitraum bis 2015 werden im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft ,,Bauen und Verkehr barrierefrei“ ab 2008 diskutiert und abgestimmt. Die Prioritätensetzung für die Ausstattung weiterer SBahnstationen mit Aufzügen erfolgt in enger Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und in dem AG ,,Bauen und Verkehr – barrierefrei“. Frage 6: Wann werden die S- und U-Bahnhöfe in Berlin weitgehend barrierefrei sein? Antwort zu 6.: Die Zuständigkeit für den Bau und die Finanzierung einer barrierenfreien Infrastruktur in SBahnhöfen liegt bei der DB AG. Nach Auskunft von DB Station&Service AG werden Aufzüge im S-Bahnnetz in Abhängigkeit vom jeweils zur Verfügung stehenden Finanzvolumen kontinuierlich in Abstimmung mit den Verbänden hergestellt. Die Kosten für den barrierefreien Ausbau eines UBahnhofes mit einem Aufzug, Blindenleitstreifen und ggf. Bahnsteiganpassungen betragen in Abhängigkeit von der Lage des Bahnhofs durchschnittlich 1 – 1,5 Mio. . Bis 2010 ist somit mit Kosten von ca. 30 Mio. zu rechnen. Der behindertengerechte Ausbau der U-Bahnhöfe wird im Rahmen der Grunderneuerung bzw. als Neubau an wichtigen, System vernetzenden Umsteigebahnhöfen durchgeführt. Aufgrund des erheblichen Finanzvolumens und des Planungsvorlaufs, der notwendig ist, um alle Bahnhöfe barrierefrei zu gestalten, ist nur eine schrittweise Herstellung möglich. Frage 7: Wie bewertet der Senat den Vorschlag, auf den geplanten Weiterbau der Autobahn A100 um 3 km zu verzichten, und die so eingesparten Landesmittel für Planung und Umbau der Stadtstraßen in Treptow in Höhe von 30 – 50 Mio. Euro für den Neubau von Aufzügen bereitzustellen? Antwort zu 7.: Wie bereits in der Stellungnahme zum Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen über Verlängerung der Stadtautobahn A 100 – Ausbau der Infrastruktur für den Umweltverbund (Drucksache Nr. 16/0699) dargelegt, verzichtet der Senat aus guten Gründen nicht auf den Weiterbau der A 100. Die in der Frage genannten Summen für Planung und Umbau der Stadtstraßen in Treptow sind im Übrigen nicht annähernd nachvollziehbar. Das Land Berlin geht von derzeit rund 6 Mio. Kosten (Planungskosten und Straßenbau) im Zusammenhang mit der Weiterführung der A 100 bis zur Anschlussstelle Am Treptower Park aus. Diese vom Bund nicht übernommen Folgekosten für die Berliner Stadtstraßen werden nur im Zusammenhang mit der konkreten Neubaumaßnahme entstehen und in die Investitionsplanung des Landes eingeordnet werden. Sie stehen damit nicht für andere Maßnahmen zur Verfügung. Berlin, den 20. August 2007 In Vertretung Krautzberger
Der Hauptbahnhof in Berlin gilt als behindertengerecht – aber ist er es auch? Eine Testfahrt Für Olly Herrmann ist es eine Premiere: „Bisher habe ich den Hauptbahnhof als überzeugter Autofahrer immer umgangen“, sagt der 35-Jährige. Dabei passt das Wort „umgangen“ nicht ganz. Denn Olly Herrmann bewegt sich mithilfe von zwei großen und zwei kleinen Rädern fort. Auch beim Sport. Er spielt mit seiner Rollstuhlbasketball-Mannschaft des Vereins Alba in der zweiten Bundesliga. An diesem heißen Sommertag wird er mit seinem Teamkollegen Bernhard Hesse den Hauptbahnhof testen: Sie wollen herausfinden, ob Rollstuhlfahrer …
Am Hauptbahnhof wird gebaut: keine Kurzzeit-Parkplätze mehr, dafür ein weiteres Gebäude Peter Neumann
Das Ende ist nah: Auf dem Europaplatz am Hauptbahnhof fallen noch im August die Kurzzeitparkplätze weg. Wo heute Autos mit Parkscheibe eine halbe Stunde lang stehen dürfen, ist künftig nur das Ein- und Aussteigen erlaubt. Wer länger bleiben will, muss ins Parkhaus. Das ist nicht die einzige Neuerung am Bahnhof. So sorgt auf dem südlichen Vorplatz der Bau einer 31 Meter hohen Leuchte für Aufsehen. Nebenan startet voraussichtlich im nächsten Jahr der Bau eines würfelförmigen Bürohauses. Nach Informationen der Berliner Zeitung ist im Gespräch, dass der Vorstand der Deutschen Bahn dort einzieht. Chef Hartmut Mehdorn soll ein Büro mit Blick auf das Reichstagsgebäude und das Kanzleramt bekommen. „Schon jetzt gibt es vor dem Hauptbahnhof kaum Parkplätze“, kritisiert Jörg Becker vom Allgemeinen Deutschen Automobil-Club (ADAC). Nun fallen die letzten legalen Stellflächen weg. Wie berichtet, haben sich der Senat, die Bahn und die Taxi-Innung darauf geeinigt, den Verkehr …