VBB + Regionalverkehr: Berlin/Brandenburg: Kundenzufriedenheit im Schienenregionalverkehr auf hohem Niveau

http://www.lok-report.de/

Die Kundenzufriedenheitsanalyse 2008 des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg bescheinigt dem Schienenregionalverkehr in der Region gute Noten in der Qualität. Wie schon im vergangenen Jahr sind die Kunden überwiegend zufrieden bzw. sehr zufrieden mit der Verkehrsleistung. Die insgesamt 2861 befragten Fahrgäste vergaben für die Qualität der Züge eine Note von 1,89 auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (ungenügend). Gegenüber 2007 bleibt damit das gute bis sehr gute Qualitätsniveau im ver-bundweiten SPNV stabil.
VBB-Geschäftsführer Hans-Werner Franz: „Nur wenn unsere Fahrgäste dauerhaft zufrieden sind, wird es uns gelingen immer mehr Menschen vom Öffentlichen Personennahverkehr zu überzeugen. Deshalb analysieren wir regelmäßig die Qualität in den Zügen und auf Bahnhöfen. Auch wenn wir schon jetzt in Berlin und Brandenburg eines der besten Nahverkehrssysteme in Europa ha-ben, hilft das Qualitätsmanagement des VBB Schwachstellen zu benennen und zu beseitigen und das Urteil der Fahrgäste trägt entscheidend dazu bei.“
Die VBB-Kundenbefragung unterscheidet 18 verschiedene Qualitätsmerkmale. Darunter Pünktlichkeit, Sauberkeit, Ausstattung, Sicherheit und Fahrgastinformation.
Die Pünktlichkeit (Note 2,18) der Regionalzüge hat sich im Verbundgebiet 2008 nach Meinung der Kunden leicht verbessert, ebenso die Informationen im Zug bei Unregelmäßigkeiten (2,22). Einen guten Wert erreichte die Fahrgastinformation im Regelfall (1,65).
Leicht abgenommen hat dagegen die Zufriedenheit beim Sitzplatzangebot im Zug. Hier wurde die Note 2,08 vergeben, im vergangenen Jahr lag sie noch bei 1,97. Hintergrund sind die abermals gestiegenen Fahrgastzahlen auf den Hauptstrecken.
Befragt wurden die Kunden auch nach Ihren Erfahrungen mit den verschiedenen Verkehrsunternehmen (Deutsche Bahn Regio AG, Märkische Regiobahn, Connex Sachsen, Niederbarnimer Eisenbahn, Ostdeutsche Eisenbahn und Prignitzer Eisenbahn).
Mit einer Gesamtnote von 1,89 zeigen sich die Fahrgäste sehr zufrieden mit dem Angebot. Am besten schneiden die Verkehrsunternehmen der Veolia-Gruppe Niederbarnimer Eisenbahn NEB (1,44) und der Connex Sachsen GmbH mit der Lausitzbahn (1,49) ab. Connex Sachsen hat sich damit auch im letzten Jahr des Verkehrsvertrages mit Spitzenwerten bei der Kundenzufriedenheit aus dem Verbundgebiet verabschiedet. Ebenfalls gute Werte bekamen die Ostdeutsche Eisenbahn ODEG (1,56), die Märkische Regiobahn MR (1,57) und die Prignitzer Eisenbahn PEG (1,72).
Eine im Unternehmensvergleich leicht abfallende Benotung erhält die DB Regio AG (2,07). Damit werden auch 2008 die Leistungen der DB Regio AG schlechter beurteilt als die der privaten Wett-bewerber. Allerdings betreibt die DB Regio auch von allen Unter-nehmen das komplexeste Liniennetz mit dem höchsten Koordinierungsaufwand.
Unzufrieden sind die Fahrgäste mit der Qualität der Bahnhöfe, die im Verantwortungsbereich der DB Station und Service liegt. Hier ergab die repräsentative Befragung nur die Note 2,32.
Am besten dabei schnitt das Qualitätskriterium „Verknüpfung der Bahnhöfe mit dem ÖPNV“ ab (2,11). Unverändert Handlungsbe-darf besteht weiter bei den Fahrgastinformationen auf den Bahnhöfen. Insbesondere bei Störungen im Zugverkehr bemängeln die Kunden fehlende aktuelle Ansagen oder Anzeigen. Hier vergeben sie die schlechteste Note mit 2,67. Gleichzeitig sind die regulären Informationen aus Kundensicht signifikant schlechter (2,26) als im Vorjahr (2,10) bewertet worden. Der VBB mahnt die Deutsche Bahn AG deshalb auch in diesem Jahr an, hier im Interesse der Fahrgäste, nachzubessern (Pressemeldung Deutsche Bahn, 12.03.09).

BVG: Weniger Fahrgäste, mehr Stammkunden, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0311/berlin/0094/index.html

Gewinne hatte die BVG-Bilanz noch 2005 und 2006 ausgewiesen. Allerdings war nicht der Betrieb der Busse und Bahnen dafür verantwortlich: 2005 brachte der Verkauf der Wohnungsbaugesellschaft GHG Wohnen viel Geld in die BVG-Kasse – der Gewinn erreichte 247 Millionen Euro. Im Jahr darauf sorgte der Verkauf des Werbeunternehmens VVR Berek erneut für schwarze Zahlen – das Plus betrug 20,7 Millionen Euro.
Verluste waren davor bei der BVG die Regel – und sind es auch jetzt wieder. 2007 betrug das Jahresergebnis minus 62,1 Millionen Euro. 2008 waren es minus 247,1 Millionen Euro. Selbst wenn man die Rückstellung für die Cross-Border-Leasing-Risiken abzieht, bleibt ein Defizit – fast 80 Millionen Euro. Schuld daran sind unter anderem der Streik, der für Fahrgeldausfälle sorgte, sowie die Erhöhung der Löhne und Gehälter.
Die Fahrgastzahl ist im vergangenen Jahr auf 832,2 Millionen „Unternehmensbeförderungsfälle“ zurückgegangen, ebenfalls eine …

BVG: Finanzkrise beschert der BVG hohe Verluste, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0311/berlin/0022/index.html

Riskante Deals erhöhen Defizit auf fast 250 Millionen Euro
Peter Neumann

Riskante Finanzgeschäfte haben den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) einen der höchsten Verluste beschert, die das Landesunternehmen in der jüngsten Vergangenheit erzielt hat. Nach Informationen der Berliner Zeitung beträgt das Jahresergebnis für 2008 minus 247 Millionen Euro – im Jahr davor hatte das Defizit noch 62 Millionen Euro betragen. An dem Fehlbetrag von fast einer Viertelmilliarde Euro ist vor allem die hohe Rückstellung schuld, die das Verkehrsunternehmen auf die Seite legen musste, um drohende Geldforderungen von US-Banken erfüllen zu können. Diese Risiken sind das Ergebnis von Cross-Border-Leasing-Geschäften, die im Zuge der weltweiten Finanzkrise ins Wanken geraten sind. Das Jahresergebnis sei eine „Blamage“ für den Finanzsenator und BVG-Aufsichtsratschef Thilo Sarrazin, kritisierte der finanzpolitische Sprecher der Grünen, Jochen Esser.
Geld ohne Risiko: Das war die Verheißung, die mehr als hundert deutsche Städte und kommunale Unternehmen dazu bewegt hat, Cross-Border-Leasing-Verträge …

Bahnverkehr: Veolia: Sieben Jahre privater Fernzug InterConnex

http://www.lok-report.de/

Der InterConnex ist der erste und einzige private Fernzug in Deutschland. Im März feiert er siebenjähriges Jubiläum und die Fahrgäste sind zu einer extra-günstigen Mitfahrt eingeladen. Zum Preis von sieben Euro werden 7.777 Fahrkarten über die Internetseite www.interconnex.com angeboten. Sie können ab sofort für den Zeitraum 16. bis 31. März 2009 für eine einfache Fahrt, egal ob von Berlin nach Rostock, von Warnemünde nach Leipzig oder von Leipzig nach Berlin, erworben werden.
Auf der Verbindung Warnemünde/Rostock-Leipzig kostet die Fahrt damit nur ein Drittel des sonst günstigsten Tarifs von 21 Euro. Auch auf den Strecken Berlin-Rostock/Warnemünde sowie Berlin-Leipzig ergibt sich in jedem Fall eine Ersparnis von fünf Euro im Vergleich zum regulären 12-Euro-Super-Sparticket.
Der InterConnex hatte seine Premiere im Frühjahr 2002. Veolia Verkehr setzte damals den ersten privaten Fernzug Deutschlands aufs Gleis. Heute ist der InterConnex nicht nur der langlebigste und der erfolgreichste in diesem Markt, er ist auch die einzige Alternative zur Deutschen Bahn. „Nachdem Arriva vor gut einem Monat den Vogtlandexpress eingestellt hat, was wir sehr bedauern, ist der InterConnex der einzig verbleibende private Fernzug in Deutschland“, so Andreas Winter, Produktmanager von InterConnex.
Das Konzept „Guter Service und günstiger Preis“ kommt bei den Fahrgästen an. Die Passagierzahlen auf der Strecke Leipzig-Berlin-Rostock/Warnemünde steigen beständig. Besonders beliebt ist der Internet-Vorverkauf zum Super-Sparpreis. Aber auch der Fahrscheinkauf im Zug lohnt – die Fahrt mit dem InterConnex ist in jedem Fall günstiger als eine vergleichbare Fahrt mit dem ICE der Deutschen Bahn.
Für die Jubiläumstickets des InterConnex heißt es schnell zugreifen, denn das Kontingent ist auf 7.777 Stück begrenzt. Weitere Informationen erhalten Sie über die Hotline 01805 101616 (0,14 €/Min Festnetz T-Com, Mobilfunknetze ggf. abweichend) oder im Internet (Pressemeldung Veolia Verkehr, Fotos Kai Michael Neuhold, www.kmn-network.de, 11.03.09).

Straßenverkehr: Die Pläne zur Verlängerung der Stadtautobahn liegen seit gestern aus – und bewegen die Gemüter, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0310/berlin/0033/index.html

Peter Neumann

Wenn die Verwaltung Baupläne öffentlich auslegt, interessiert sich meist kaum jemand dafür. In den Rathäusern Treptow und Neukölln ist das nun anders. Dort können die Unterlagen für das größte Straßenbauvorhaben, das Berlin in den nächsten Jahren erleben soll, seit gestern eingesehen werden. Es geht um die Verlängerung der Stadtautobahn A 100 vom Dreieck Neukölln zur Straße Am Treptower Park – offenbar ein Projekt, das die Gemüter bewegt. Denn im Raum 22 des Treptower Rathauses, wo die Karten und Aktenordner zu finden sind, war es schon morgens ziemlich voll. Zahlreiche Bürger nutzten das sonst wenig frequentierte Zimmer als Diskussionsforum – viele von ihnen waren für die Autobahn.
Michael Gierloff stand mit seiner Meinung nicht allein. „Ich bin dafür, dass die A 100 verlängert wird“, sagte der Mann aus Treptow. „Denn ich glaube, dass die Autobahn die Straßen der Umgebung entlastet. Zum Beispiel den Dammweg, an dem …

Schiffsverkehr: Die Eisschollen sind weg – Fähre verkehrt wieder, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0310/berlin/0121/index.html

Peter Neumann

Die Fähre zwischen Wannsee und Kladow ist seit gestern Vormittag wieder in Betrieb, teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mit. Trotz der milden Temperaturen hatten Eisschollen, die immer noch im Wasser trieben, eine Wiederaufnahme des Fährverkehrs bislang verhindert. Nun verkehrt auf der Linie F 10 wieder …

Bahnhöfe + Mobilität: Bahn bietet besseren Service für Behinderte, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2009/0310/brandenburg/0069/index.html

Mobilitätshelfer assistieren beim Ein- und Aussteigen
BLZ

POTSDAM. An vier Brandenburger Bahnhöfen soll der Service für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, verbessert werden. In Finkenheerd, Eisenhüttenstadt (Oder-Spree), Rheinsberg (Ostprignitz-Ruppin) und Doberlug-Kirchhain (Elbe-Elster) werden von Juni an Mitarbeiter Hilfsbedürftige beim Ein- und Ausstieg unterstützen, teilte die Deutsche Bahn mit. Wer sich dort helfen lassen möchte, muss sich spätestens einen Werktag vorher bei der Mobilitätsservice-Zentrale der Bahn unter der kostenpflichtigen Telefonnummer 01805/512 512 anmelden.
Die Zentrale informiert auch darüber, auf welchen anderen Bahnhöfen es ebenfalls solche Angebote gibt – und wo Bahnsteige auch ohne Hilfestellungen erreichbar sind, zum Beispiel mit Hilfe von Rampen oder Aufzügen. Die Bahn hat die Zahl der …

Flughäfen: Widerstand gegen Umzug der Polizei-Helikopter, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/brandenburg/
article1051230/
Widerstand_gegen_Umzug_der_Polizei_Helikopter.html

Die geplante Verlegung der Brandenburger Polizeihubschrauber sorgt für Ärger. Statt von Schönfefeld sollen die Helikopter ab Dezember 2009 vom Flughafen Schönhagen starten. Anwohner wie auch Beamte wollen sich mit der Entscheidung nicht abfinden. Der Protest nimmt zu, und dann ist da auch noch ein Brandbrief aufgetaucht.
Es ist ein Kampf um jeden Meter Natur. Der Forstarbeiter fällt Bäume. Reihenweise. Im Westen des Flugplatzes. Norbert Wagner betritt den Frontabschnitt. Wagner ist eigentlich ein ruhiger Typ, 61 Jahre alt, ehemaliger Ingenieur, jetzt Rentner – also einer, der alle Fünfe gerade sein lassen könnte. Den Rodungen aber kann er nicht tatenlos zusehen.
Wagner stürzt auf den Arbeiter zu, hält ihm eine Karte vor die Brust und rutscht mit dem Finger auf einer Markierung entlang. Immer wieder. Doch den Mann mit der Säge interessiert das nicht. Er hat seine Anweisungen. Wieder fällt ein Baum, weil er zu hoch steht und dadurch angeblich die …

Straßenverkehr: Tunnelwartung: Autobahnen nachts gesperrt, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1050440/.html

Autofahrer müssen auf den Autobahnen A 100 und A 111 von Montag an mit nächtlichen Sperrungen rechnen. Nach Angaben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sind Wartungsarbeiten im Tunnel Ortsteil Britz, Tunnel Flughafen Tegel und Tunnel Tegel Ortskern geplant.
Die Arbeiten beginnen am Montag in Britz. Am 9. und 12. März ist die Autobahn jeweils von 21 bis 5 Uhr in beiden Richtungen zwischen den Anschlussstellen Gradestraße und Buschkrugallee gesperrt. Auch die Zufahrt von der …

S-Bahn: Kunden der S-Bahn sind unzufrieden, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/
article1050021/.html

Die Zufriedenheit der Kunden der Berliner S-Bahn ist auf einen kritischen Wert gesunken. Nach Angaben des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) ergab die jüngste Erhebung auf der Schulnotenskala von eins bis fünf nur noch einen Akzeptanz-Wert von 2,6. Kritisch ist das für die S-Bahn vor allem deshalb, weil bei einem weiteren Absinken der Kundenzufriedenheit finanzielle Konsequenzen drohen.
Im 2004 unterzeichneten Verkehrsvertrag mit dem Land Berlin sind Richtwerte unter anderem für die Zufriedenheit und die Pünktlichkeit festgeschrieben. Werden jene nicht erfüllt, kann das Land seine jährlichen Zuwendungen um bis zu fünf Prozent kürzen. Bei einem Landeszuschuss von etwa 232 Millionen Euro für das Jahr 2009 entspräche das Einbußen in zweistelliger Millionenhöhe. Für die Zufriedenheit liegt der Zielwert bei eben jener Note 2,6.
Im Gesamtergebnis ist eine seit Mai 2007 …