Straßenbahn + Cottbus: DBV zu Bevölkerungsentwicklung und Zukunft der Straßenbahn in Cottbus

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Cottbus hat am Jahresanfang seinen Großstadt-Status verloren. Von der höchsten jemals erreichten Einwohnerzahl 1989 von über 134.000 sind reichlich 99.000 übrig geblieben, obwohl viele Orte/Gemeinden seit 1993 eingemeindet wurden. Viele Junge, gut Ausgebildete, insbesondere jüngere Frauen haben die Stadt verlassen und werden nicht wiederkommen.
Dieser Trend setzt sich fort. Jedoch hat das prognostizierte Tempo offenbar zugenommen. Die Vorschauwerte der Bevölkerungsentwicklung bis 2010 zeichnen eine Kommune, die durch fortschreitende Überalterung der Einwohner gekennzeichnet ist. So werden z. B. Laut einer Prognose der Stadt Cottbus in 10 Jahren ca. 25% der Einwohner des Stadtteils Sandow 65 Jahre und älter sein. Einher geht dieser Prozess mit absinkender Kaufkraft.
Unter diesen Gesichtspunkten kommt der Sicherung der Mobilität der Einwohner eine hohe soziale, wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung zu! Gerade in Städten wie Cottbus entsteht durch die eingangs genannten Faktoren in logischer Folge eine Erhöhung des Anteils dieser Personen an der Gesamtzahl der Einwohner. Unter diesen Gesichtspunkten ist die Gewährleistung der Mobilität des genannten Personenkreises eine zutiefst soziale Aufgabe, die bereits 1994 im Artikel 3 des Grundgesetzes Aufnahme fand. Hier wurde formuliert, dass niemand wegen seiner Behinderung benachteiligt werden darf.
Die Gleichstellungsgesetze für Behinderte der Bundesländer tragen übrigens dieser Aufgabenstellung Rechnung. Sie verpflichten Behörden und öffentliche Institutionen, umfassende Barrierefreiheit zu garantieren. Dazu gehört auch die Schaffung von Möglichkeiten, zum Arzt, zum Arbeitsplatz, zu allen öffentlichen Gebäuden zu gelangen, gleich, ob mit Rollstuhl, Rollator, Armstützen, Blinden-, Gehstock oder ähnlichen Hilfsmitteln.
Und genau hier liegt im ÖPNV das Problem. Es ist unstrittig, dass mittels einer Straßenbahn diese Mitbürger einfach besser, sicherer, bequemer und in größerer Anzahl als im Bus ans Ziel gebracht werden. Unter diesem Aspekt sollte also wirklich ernsthaft geprüft werden, welche Bedingungen geschaffen und welche Maßnahmen eingeleitet werden müssen und welche Beschlüsse zu fassen sind, um das zu garantieren und zwar auf Dauer.
Ein weiterer Personenkreis, der doch recht hohen Mobilitätseinschränkungen unterliegt, sind Frauen – ggf. natürlich auch Männer – mit Kinderwagen. Im Regelfall findet nicht mehr als ein Kinderwagen in einem Bus Platz. Wie viele mussten -zigmal an der Haltestelle auf den nächsten oder übernächsten Bus warten, da der Fahrer ihnen freundlich zu verstehen gab, dass er sie/ihn und den Kinderwagen nicht befördern könne, da der Bus voll sei.
Auch an dieser Stelle sollte durch die Verantwortlichen reichlich überlegt werden. Finanziell Bessergestellte haben es relativ einfach. Sie nehmen eben dann das Auto. Was machen aber andere, die diese Möglichkeit nicht haben? Diese Frage dürfte sich jeder wohl selbst beantworten können.
Aber auch für „normale“ Bürger birgt natürlich die Straßenbahn eine ganze Menge von Vorteilen. Erinnert sei hier nur an den Tourismus. Es ist eben z. B. relativ einfach, unter Mitnahme größerer Gepäckstücke oder von Fahrrädern sein Ziel komfortabel zu erreichen.
Im Vorfeld einer Wahl sollten sich doch bitte die Mitglieder der Fraktionen der Cottbuser Stadtverordnetenversammlung, die am 24. Juni diesen Jahres der Vorlage Nr. IV-094/09 zugestimmt haben, überlegen, welche perspektivischen Auswirkungen dieser Beschluss auf politischer Ebene durchaus haben kann. Letztlich sollte sich also niemand wundern, wenn sich die Wahlziele seiner Partei am 27. September hinsichtlich der in Cottbus für sie abgegebenen Stimmen in Schall und Rauch auflösen sollten. Für diesen Fall brauchen sie dann niemanden außer sich selbst die Schuld dafür zu geben (Pressemeldung Deutscher Bahnkunden-Verband, Regionalverband Cottbus, 02.09.09).

Straßenbahn + Potsdam: Neue Straßenbahntrasse in Potsdam eingeweiht

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Infrastrukturminister Reinhold Dellmann und Oberbürgermeister Jann Jakobs weihten am 01.09.09 in Potsdam die neue Straßenbahntrasse über die Havel ein. Für den Neubau der Straßenbahnbrücke und die Verlegung der Gleise hat das Land rund 12 Millionen Euro bereit gestellt.
Infrastrukturminister Reinhold Dellmann sagte bei der Einweihung, dass nun wichtige Voraussetzungen für die Wiedergewinnung der Potsdamer Mitte und den Landtagsneubau geschaffen seien. „Die Potsdamer Stadtsanierung ist eine Erfolgsgeschichte. Die Landeshauptstadt steht für Wachstum, Innovation und herausragende Denkmäler in einer einzigartigen Kulturlandschaft. Die historische Innenstadt von Potsdam und auch der Stadtteilkern Babelsberg locken Gäste aus nah und fern an, auch wenn das Baugeschehen im Moment Geduld von Potsdamern und Gästen fordert,“ so Dellmann (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, 02.09.09).

Straßenbahn: Vertragsunterzeichnung über 99 FLEXITY Berlin-Fahrzeuge

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Nachdem der Aufsichtsrat der BVG am 29. Juni 2009, der Beschaffung von 99 BOMBARDIER FLEXITY Berlin-Straßenbahnen mit einem Vertragswert in Höhe von ungefähr 300 Millionen Euro (431 Millionen US-Dollar) zugestimmt hat, erfolgte am Dienstag, den 01.09.2009, die Vertragsunterzeichnung zwischen den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und Bombardier Transportation. Die Bestellung erfolgt auf Basis eines 2006 zwischen BVG und Bombardier abgeschlossenen Rahmenvertrages über maximal 210 Fahrzeuge.
Es handelt sich um
40 lange und
24 kurze Einrichtungsfahrzeuge sowie
35 kurze Zweirichtungsfahrzeuge.
Die ersten Fahrzeuge der Bestellung werden im Mai 2011 geliefert, sodass mit der voraussichtlich im Jahr 2017 abgeschlossenen Auslieferung der Serienfahrzeuge „FLEXITY Berlin“ sowie dem Einsatz der Fahrzeuge der GT6-Serie, unter Aussonderung der Tatrafahrzeuge, die Berliner Straßenbahn für die zukünftigen Anforderungen gewappnet und zu 100% barrierefrei sein wird.
Dazu sagte Andreas Sturmowski, Vorsitzender des Vorstandes der BVG: „Die Auslieferung der Fahrzeuge wird im Mai 2011 mit den langen Fahrzeugen beginnen, die auf den Linien M4 und M8 zum Einsatz kommen werden. Alle anderen neuen Fahrzeuge werden vorrangig auf den Metrolinien und der Linie 50 eingesetzt. Weitere voraussichtlich 33 Fahrzeuge über deren Typzusammensetzung noch Abstimmungen mit dem Land Berlin erfolgen, werden im Jahr 2017 den vollständigen Ersatz der derzeit noch 237 in Betrieb befindlichen Tatrafahrzeuge gewährleisten und damit Betriebskosten senken und die Attraktivität der Straßenbahn bei unseren Kunden weiter erhöhen. Besonderem Dank gilt dem Land Berlin, dass die Finanzierung der Fahrzeuge im Rahmen des Verkehrsvertrages übernimmt.“
Gefertigt werden die neuen Bahnen bei Bombardier in Bautzen (Rohbau und Endmontage) und in Hennigsdorf (Endmontage und Inbetriebsetzung). Der Bombardier Standort Mannheim liefert die Elektrik, die Drehgestelle kommen von Bombardier aus Siegen.
Mit der neuen Straßenbahn-Generation FLEXITY Berlin werden alle nicht barrierefreien Tatrafahrzeuge sukzessive ersetzt. 237 Tatrafahrzeuge sind derzeit noch im Betrieb eingesetzt. Diese wurden in den Jahren 1994 bis 1997 für einen weiteren Einsatzzeitraum von 16 Jahren modernisiert. Die Herstellung der Barrierefreiheit war jedoch im Rahmen der Modernisierung nicht möglich. Mit dem Jahr 2010 beginnend erreichen die Tatrafahrzeuge das Ende ihrer Betriebszulassung. Ohne erneute aufwändige Erneuerungen sind die Tatrafahrzeuge nicht mehr einsatzfähig.
Der Ersatz der Tatrafahrzeuge wird durch die nun bestellten 99 FLEXITY Berlin sowie durch eine von der BVG für 2010 geplante Bestellung von voraussichtlich 33 weiteren Fahrzeugen erfolgen. Die Typzusammensetzung dieser zweiten Bestellung ist noch zu bestimmen und hängt ab vom Nahverkehrsplan für Berlin. In Kombination mit dem weiteren Einsatz der heute schon betriebenen Niederflurfahrzeuge des Typs GT6 führen die neuen Straßenbahnen zu Betriebskostensenkungen bei der BVG sowie einer wesentlichen Steigerung der Attraktivität für die Fahrgäste und stellt mittelfristig eine 100 % Barrierefreiheit im Straßenbahnnetz Berlins her.
Das Konzept der FLEXITY Berlin wurde gemeinsam von BVG und Bombardier Transportation eigens für die deutsche Hauptstadt entwickelt. Ergebnis ist ein zukunftsweisendes öffentliches Stadtverkehrsmittel mit stufenlosen Einstiegen und leichter Zugänglichkeit für Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität. Der Innenraum ist gekennzeichnet durch großzügige Fahrgasträume sowie Multifunktionsabteile und klimatisierte Fahrgast- und Passagierbereiche. Die Geräuschemissionen liegen unter denen der bisher eingesetzten Straßenbahnfahrzeuge. Die Fahrzeuge haben einen niedrigen Stromverbrauch mit Stromrückspeisung im Bremsbetrieb.
In der Regel werden dabei zwei Tatrafahrzeuge durch einen neuen Wagen in bis zu vier unterschiedlichen Ausführungen der FLEXITY Berlin ersetzt.
Die Bestellung von langen Zweirichtungsfahrzeugen, die in den 99 Fahrzeugen bisher nicht enthalten sind, hängt von noch zu treffenden Entscheidungen des Landes Berlin zur Streckennetzentwicklung der Straßenbahn ab. Eine Typwandlung innerhalb dieser Bestellung ist bis zu bestimmten Fristen noch möglich.
Erste Fahrgastbefragungen zum neuen Fahrzeugtyp der Berliner Straßenbahn haben insgesamt bisher ein sehr positives Echo zum Inhalt (Pressemeldung Bombardier/BVG, Bodo Schulz, www.album-berliner-verkehr.de, 02.09.09).

Straßenbahn + Potsdam: Neue Straßenbahntrasse offiziell freigegeben / Die Linke macht ihren Frieden mit der Tram-Brücke, aus Märkische Allgemeine

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beitrag/11596719/60709/
Neue-Strassenbahntrasse-offiziell-freigegeben-Die-Linke-macht-ihren.html

POTSDAM / INNENSTADT – Ein bisschen wirkten sie ja wie auf Klassenfahrt in dem Straßenbahn-Sonderzug. Zur offiziellen Freigabe der neuen Trasse kutschierten der Verkehrsminister, der Oberbürgermeister, der neue Baubeigeordnete und die Pro-Potsdam-Spitzen gestern nebst einem Presse-Pulk durch die Stadt. Dem SPD-Übergewicht im Waggon angemessen war es dann auch ein knallroter Tatra-Zug, der zugleich als Partybahn zu buchen ist, wovon nicht nur knallbunte Plastikblumen an den Fenstern zeugten. Dafür ließen sich die Fenster nicht öffnen, die Dachluken klemmten und an der Einmündung zur Friedrich-Ebert-Straße ging’s wegen Restbauarbeiten nicht weiter.
Die Hitze drückte, der Stimmung tat das keinen Abbruch. „Das ist das erste Mal, dass Sie bei der Arbeit schwitzen“, neckte Pro-Potsdam-Chef Horst Müller-Zinsius Erich Jesse vom Sanierungsträger, Verkehrsminister Reinhold Dellmann (SPD) legte …

S-Bahn: Volle Züge bei der S-Bahn Mehr Wagen im Einsatz, aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0901/berlin/
0071/index.html

Obwohl bei der S-Bahn seit gestern zusätzliche Wagen im Einsatz sind, ist es auf einigen Strecken voll geworden – vor allem im Osten Berlins. Aus Richtung Wuhletal und Friedrichsfelde Ost sowie zwischen Alexanderplatz und Hauptbahnhof waren die Kapazitäten „extrem knapp“, sagte der neue S-Bahn-Chef Peter Buchner. Nun werde beobachtet, wie sich die Lage entwickelt. Denn noch seien nicht alle Berliner aus den Ferien zurück. Auch würden einige Fahrgäste nach wie vor auf andere Verkehrsmittel ausweichen, sagte Hans-Werner Franz, Chef des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB). Er erwartet, dass der Andrang bei der S-Bahn Mitte der Woche steigen wird. Am Donnerstag werde entschieden, ob weitere Züge eingesetzt werden, so Buchner. Dafür stünden drei Reservezüge mit je sechs Wagen bereit.
Mitte August waren 540 Wagen im Einsatz. Seit gestern sind 678 Wagen im Betrieb. „Wir haben unser Versprechen gehalten“, sagte der S-Bahn-Chef. „Wir fahren wieder …

Bahnverkehr: Güterwagen auf Halde Peter Kirnich Der Güterverkehr auf Schienen hatte in den letzten Jahren gerade eine Art Comeback erlebt – nun trifft ihn die weltweite Krise mit aller Wucht., aus Berliner Zeitung

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0054/index.html

Der Güterverkehr auf Schienen hatte in den letzten Jahren gerade eine Art Comeback erlebt – nun trifft ihn die weltweite Krise mit aller Wucht. Im ersten Halbjahr wurden auf dem deutschen Schienennetz nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes nur noch rund 147 Millionen Tonnen Güter transportiert. Das ist der stärkste Einbruch seit Bestehen der Bundesrepublik!
Der Grund liegt auf der Hand: Die Bahnen – allen voran die Deutsche Bahn – sind wichtigster Transporteur der deutschen Schlüsselindustrien wie dem Automobilbau, der Chemie und der Stahlbranche. Zudem werden zahlreiche Exporte innerhalb Europas mit der Bahn abgewickelt. Der dramatische Einbruch in den Industriebetrieben und bei den Exporten führte folgerichtig zu weniger Transportaufträgen. Allein die Exporte auf Schienen sanken im ersten Halbjahr um rund 30 Prozent. Um mehr als 40 Prozent brachen sogar die Transporte von Eisen und anderen Metallen sowie …

Flughäfen: Skaten auf der Rollbahn Im Mai öffnet der stillgelegte Flughafen Tempelhof als Park – mit Zaun und Öffnungszeiten, aus Berliner Zeitung

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0024/index.html

Lange hat es gedauert, doch jetzt steht es fest: Ab Mai kommenden Jahres wird das Tempelhofer Feld als Grünfläche für alle Berliner geöffnet. Das kündigte gestern Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) an. Bereits ab Anfang Oktober dieses Jahres werden geführte Besichtigungstouren über das Areal des stillgelegten Flughafens angeboten. Außerdem werden die Softball-Felder am Columbiadamm geöffnet.
Das Tempelhofer Feld wird der größte Park der Stadt werden, größer noch als der Große Tiergarten. Die Besucher können dort künftig picknicken, Rad fahren und Inline-skaten. Der Zaun um das 386 Hektar große Areal bleibt jedoch stehen, sagte Junge-Reyer. Am Tempelhofer Damm, am Columbiadamm und auf der Seite nach Neukölln werden fünf Tore für die Besucher geöffnet. Die Grünfläche werde jeden Tag von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang zugänglich sein, sagte Junge-Reyer. Der Eintritt ist frei. Aber nicht alles wird auf dem Areal erlaubt sein: Verboten ist …

S-Bahn: S-Bahn muss mehr Geld für Trassen zahlen DB hat Grundpreis bereits um fast 80 Prozent erhöht, aus Berliner Zeitung

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0068/index.html

Der Trassengrundpreis bei der Berliner S-Bahn ist um rund 78 Prozent gestiegen. Das geht aus einer Untersuchung von Christian Böttger, Professor an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) Berlin, hervor. 2001 musste das Unternehmen für jeden gefahrenen Kilometer noch einen Grundpreis von 1,48 Euro an die Deutsche Bahn (DB) zahlen. Heute gehören die Trassen der S-Bahn Berlin mit einem Grundpreis von 2,64 Euro pro Kilometer zu den teuersten Deutschlands. Nun steht eine weitere Preiserhöhung bevor. Nach der neuen Trassenpreisbroschüre wird der Grundpreis pro Kilometer zum 13. Dezember auf 2,70 Euro steigen.
Nach dem DB-System muss dieser Basisbetrag noch mit einem nutzungsabhängigen Faktor multipliziert werden – im Fall der S-Bahn Berlin mit 1,65. Damit wird DB Netz für jeden gefahrenen Zugkilometer statt rund 4,36 künftig fast 4,46 Euro berechnen. Das Konzern begründet die relativ hohen Trassenpreise mit der besonderen Technik: …

Flughäfen: Rechtsstreit um Tempelhof ist endgültig vorbei, aus Berliner Zeitung

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0105/index.html

Peter Neumann

Mit einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts ist das letzte Gerichtsverfahren zum Flughafen Tempelhof beendet worden. Die Leipziger Richter bestätigten die Entwidmung, die der Senat angeordnet und das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg für rechtmäßig erklärt hatte. Es wies die Beschwerde des Kreuzberger Wolfgang Przewieslik ab, der sich gegen die Nichtzulassung der Revision gewandt hatte. Eine Wiederaufnahme des Flugbetriebs ist damit nun endgültig …

S-Bahnverkehr am ersten Schultag

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Der Betrieb mit dem erweiterten Notfahrplan wurde planmäßig aufgenommen und ist auch bis jetzt stabil angelaufen. Allerdings wurde es am ersten Schultag in zahlreichen S-Bahnen trotz erhöhter Zugzahl sehr eng. Volle Züge gab es im morgendlichen Berufsverkehr auf der Stadtbahn zwischen Hauptbahnhof und Alexanderplatz sowie auf den Linien S 5 und S 7 aus Richtung Osten. Auch die S 25 im südlichen Bereich war gut gefüllt. In allen Fällen aber konnte das Fahrgastaufkommen in der Regel bewältigt werden. Fahrgäste blieben nicht im größeren Umfang stehen. Weniger volle Züge gab es auf Linien, die wieder im planmäßigen Takt verkehren (Ring, S 1 und S 2).
Insgesamt ist festzustellen, dass die Nachfrage noch nicht das normale werktägliche Aufkommen erreicht hat. Offenbar weichen einige Fahrgäste nach wie vor auf andere Verkehrsmittel aus oder verzichten auf Fahrten. Auch das Schülerverkehrsaufkommen hatte heute früh noch nicht die übliche Spitze erreicht.
Hans-Werner Franz, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg: „Zur Wochenmitte rechnen wir wieder mit mehr Fahrgästen, die mit der S-Bahn fahren werden. Dann ist zu befürchten, dass es vor allem in den Hauptverkehrszeiten wieder erhebliche Engpässe geben wird. Auch wenn seit heute wieder auf allen Linien gefahren wird, sind die Züge verkürzt und Takte weiterhin ausgedünnt. Noch immer sind erst 60 % der in den Spitzenzeiten benötigten Fahrzeuge im Einsatz.
Die S-Bahn muss mit voller Kraft an der Wiederherstellung des Regelfahrplanes arbeiten, damit die Fahrgäste wieder zufrieden mit der S-Bahn sein können.“ (Pressemeldung VBB, 01.09.09).