Neuenhagen/Strausberg – Nach dem schweren S-Bahn-Unfall in Neuenhagen (Märkisch-Oderland) ermittelt die Polizei gegen einen Lastwagenfahrer. Der Mann habe den Unfall verursacht, sagte ein Polizeisprecher heute in Strausberg. Der 33-Jährige hatte gestern mit seinem Fahrzeug rangiert und nicht bemerkt, dass sich die Schranke schloss. Der hintere Teil des mit Betonteilen beladenen Lastwagens befand sich aber noch auf den Gleisen. Auf diesen Hänger fuhr dann die ankommende S-Bahn auf. Der S-Bahnfahrer wurde bei dem Unfall schwer, zwei Fahrgäste leicht verletzt. Der Lastwagenfahrer erlitt einen Schock. Die Verletzen kamen in ein Krankenhaus nach Berlin-Kaulsdorf, der Zugführer wurde ins …
Mariendorf – Ein Bus geht während voller Fahrt in Flammen auf. Was für ein Schock für den Fahrer und seine Passagiere! Gestern brannte ein Mercedes Citaro der BVG auf der Rixdorfer Straße. Die Fahrgäste konnten im letzten Moment flüchten. Dicker Qualm und lodernde Flammen. Punkt 11.07 Uhr sah ein Autofahrer hinter dem Bus der Linie 277 das Feuer. Der Mann alarmierte die Feuerwehr, warnte den Fahrer. Der winkte seine Fahrgäste schnell nach draußen. Gerade noch rechtzeitig, denn innerhalb von wenigen Minuten fraßen sich die Flammen durch den gesamten Innenraum. Da konnte die Feuerwehr …
So etwas hat Hans-Reinhard Reuter noch nicht erlebt. Dabei kennt der Chef des Brandenburger Landesbetriebs Straßenwesen seit 1991 den Berliner Ring wie kaum ein anderer. Doch das, was die Berliner und Brandenburger auf dem südlichen Abschnitt der A10 am kommenden Wochenende erwartet, „gab es in dieser Dimension noch nie“, sagt Reuter. Von Freitagabend an bis Sonntagmittag wird der südliche Berliner Ring zwischen der Anschlussstelle Michendorf und dem Dreieck Potsdam vollständig gesperrt. Megastaus werden die Folge sein. Denn es ist nicht irgendein Stück Autobahn, das wegen Brückenbauarbeiten für 40 Stunden dichtgemacht wird. „Es ist der am stärksten befahrene Autobahnabschnitt in den …
Berlin (dpa/bb) – Von den Warnstreiks im regionalen Bahnverkehr am Dienstag werden nach Angaben aus Gewerkschaftskreisen auch Berlin und Brandenburg betroffen sein. Die Gewerkschaften Transnet und GDBA ließen am Montag offen, wie stark die Einschränkungen …
Demnächst wird der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) im Auftrag der beteiligten Bundesländer Sachsen, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern die Zugleistungen auf den heutigen RE-Linien 3 (Stralsund/Schwedt – Berlin – Elsterwerda) und RE 5 (Rostock/Stralsund – Berlin – Lutherstadt Wittenberg/Falkenberg (Elster)) ausschreiben. Im Laufe des Jahres 2011 wird dann über die Neuvergabe entschieden und zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014 wird dann der Gewinner der Ausschreibung den Betrieb aufnehmen. Angesichts der teilweise unhaltbaren Zustände in den Zügen an die Ostsee in den Sommermonaten fordert der DBV Berlin-Brandenburg die beteiligten Bundesländer auf, endlich den Realitäten Rechnung zu tragen und für diese Verkehre besser geeignetes Wagenmaterial von den Bietern zu fordern. Die in den „normalen“ Doppelstockzügen vorhandenen Sitzabstände, Ablagemöglichkeiten für Gepäck, Stellplätze für Kinderwagen und Fahrräder mögen für den werktäglichen Berufsverkehr ausreichend sein. Für die Fahrt in den Sommerurlaub oder nur ins verlängerte Wochenende an die Ostsee sind sie es jedenfalls nicht. Zu den Hauptreisezeiten herrscht in den Zügen eine solche Enge und Unbequemlichkeit, dass es verwundert, wenn Fahrgäste nicht ihr Fahrgeld zurückverlangen. Wenn regelmäßig alle Treppenstufen durch Reisende besetzt sind, muss hier unbedingt gehandelt werden. Die Probleme werden nicht dadurch gelöst, dass sie ignoriert werden! Die bald startende Ausschreibung bietet die Chance, den Verkehr an die Ostsee attraktiver zu machen – durch Wagenmaterial, dass den Anforderungen der Reisenden entspricht. Auch sollte angesichts der weiterhin steigenden Zahl von Reisenden mit Fahrrädern erwogen werden, spezielle Züge mit sehr viel Platz für Fahrräder einzuführen. Denn ein Ärgernis sind die ständigen Verspätungen durch das Ein- und Ausladen der Fahrräder, die den Fahrplan regelmäßig „über den Haufen werfen“ – auch hier muss endlich reagiert werden! Die Verbindungen an die Ostsee könnten insbesondere für die Berliner eine echte Alternative zum Pkw sein. Die Politik muss endlich reagieren“ (Pressemeldung Deutsche Bahn, 27.10.10).
Er soll wieder fliegen – der im Juni dieses Jahres bei einer Notlandung in Schönefeld schwer beschädigte Rosinenbomber. Die Mitglieder des Fördervereins Rosinenbomber haben am Donnerstagabend beschlossen, das Wrack der Maschine vom Typ DC-3 zu kaufen und wieder aufzubauen. „Die Entscheidung fiel einstimmig“, sagte am Freitag der Vorsitzende des Vereins, Frank Hellberg. Die Mitglieder hätten erstmals Zutritt zu der stark beschädigten Maschine gehabt, die in Schönefeld untergestellt ist. Wie Hellberg erklärte, müsse der Rosinenbomber zunächst begutachtet und geklärt werden, ob der Rumpf …