(Berlin, 5. November 2010) Seit heute, 15 Uhr, kommen Reisende im S-Bahnhof Adlershof schneller und bequemer zu den Zügen. Ein neuer Zugang am südlichen Bahnsteigende wurde nun auch Richtung Osten zum Adlergestell hin geöffnet und kann genutzt werden.
Voraussetzung für die Öffnung war die Inbetriebnahme der Lichtsignalanlage über das Adlergestell durch die Senatsverwaltung.
Der Personentunnel ist Teil des Bahnprojektes Neubau der S-Bahn-Station Adlershof, die bereits im Wesentlichen fertig gestellt ist. Das Tunnelbauwerk wurde komplett einschließlich der S-Bahn-Gleisbrücken erneuert. Die Farbgebung des Tunnel entspricht der des neuen Bahnhofs und erinnert an die alte Station. Eine neue Beleuchtungsanlage und ein Wegeleitsystem vervollständigen den Neubau. Der Durchgang ist zum Adlergestell hin barrierefrei möglich. Das Westbauwerk wird bis zum zweiten Quartal nächsten Jahres verschönert.
Insgesamt wurden mehr als 1,1 Millionen EUR Landesmittel in dieses Vorhaben investiert.
Eberswalde (DPA) Seit sieben Jahrzehnten Elektromobilität: Die Obusse im brandenburgischen Eberswalde (Barnim) haben am Mittwoch ihren 70. Geburtstag gefeiert. Am 3. November 1940 wurde in der Kreisstadt der erste an eine elektrische Oberleitung angehängte Linienbus in Betrieb genommen, wie der Geschäftsführer der Barnimer Busgesellschaft (BBG), Frank Wruck, sagte. An diesem Samstag werden in Eberswalde die ersten beiden von insgesamt zwölf neuen Obussen mit moderner Hybridtechnik in Dienst gestellt. Im vergangenen Jahrhundert waren Oberleitungsbusse in vielen deutschen Städten unterwegs, darunter in Millionenstädten wie …
Die S-Bahn hat mehr Wagen zur Verfügung, als sie für den jetzigen Fahrplan braucht – aber sie will sie nicht alle im Alltagsbetrieb einsetzen. Sie hortet immer mehr Fahrzeuge als Reserve, damit bei Störungen ausgefallene Wagen rasch ersetzt werden können und keine Fahrten gestrichen werden müssen. „Die Fahrgäste haben ein Recht darauf, dass der jetzige Fahrplan stabil und verlässlich ist“, sagte Ulrich Homburg, Personenverkehrsvorstand der Deutschen Bahn (DB), gestern. Dies sei wichtiger, als mit Wagen, die nun die Werkstätten verlassen, sogleich den Fahrplan aufzustocken. Homburg bekräftigte, dass die S-Bahn ihr reguläres Angebot erst im Frühjahr 2011 erweitert. Derzeit rollen an Werktagen morgens 416 Viertelzüge aus je zwei S-Bahn-Wagen aus den Abstellanlagen, um Fahrgäste zu befördern. Noch im Sommer hieß es, dass diese Zahl bis Mitte Dezember auf …
In der Auseinandersetzung um die künftigen Abflugrouten vom Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg hat gestern der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) eingestanden, dass die Belastungen für Anwohner bereits bei der Wahl des Standorts Schönefeld klar gewesen seien. Das sei der Preis, „den man zu zahlen hat, wenn man einen stadtnahen Flughafen haben möchte“, sagte Wowereit. Jetzt müsse in dem Konflikt die schonendste Lösung gefunden werden, sagte er. Wie sie aussehen könnte, ist völlig offen. Gestern schlossen sich zwölf Bürgerinitiativen zu einem Bündnis „Berlin Brandenburg gegen neue Flugrouten“ zusammen – und machte damit die Kluft bei den Betroffenen deutlich. Denn das Bündnis will den Lärm schlicht da belassen, wo er …
Schönefeld Der Neubau der Dresdner Bahn zwischen Berlin und Mahlow (Teltow-Fläming) verzögert sich noch länger als erwartet. Inzwischen geht die Deutsche Bahn (DB) davon aus, dass die kürzeste Gleisverbindung zwischen der Berliner Innenstadt und dem künftigen Schönefelder Flughafen frühestens 2019 fertig wird – vielleicht sogar erst 2020. Das teilte Peter Schulze von DB Netz der Berliner Zeitung mit. Zuletzt hatten die Verantwortlichen gehofft, dass die Trasse 2016 in Betrieb geht. Dort sollen Expresszüge in nur 20 Minuten vom Hauptbahnhof zum neuen Airport fahren. Doch noch gibt es für keinen der drei Projektabschnitte einen rechtskräftigen Planfeststellungsbeschluss – und damit auch kein Baurecht. So musste die DB das durch Mahlow führende Teilstück …
ORANIENBURG. Die Gefahr ist allgegenwärtig. Vor allem am Bahnhof von Oranienburg (Oberhavel). Dort sind täglich 12000 Menschen unterwegs. Schon jetzt fahren und halten rund um den Bahnhof keine Busse mehr. Er liegt in der höchsten Gefährdungsklasse 10. Dort werden noch viele Weltkriegsbomben im Boden vermutet. Und die können jederzeit hochgehen. Nachdem vier der acht Buslinien durch Oranienburg vor wenigen Wochen ihre Strecke wegen der Blindgänger ändern mussten, dürfen ab sofort auch keine Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von über …