Zum 1. August 2010 hat die ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH erweiterte
Kundenrechte eingeführt. Bei einer durch das Unternehmen verursachten
Verspätung von über 15 Minuten am Zielbahnhof erhalten die Fahrgäste von
der ODEG eine Thalia-Geschenkkarte im Wert von 10 Euro, die in allen
Thalia-Buchhandlungen und im Internet unter www.thalia.de eingelöst werden
kann.
Hundert Tage nach der Einführung kann eine positive Bilanz gezogen werden.
Bisher hat die ODEG nur selten Anlass für einen Gutscheinanspruch gegeben
„Das zeigt unsere hohe Servicequalität und die Verlässlichkeit unseres
Angebotes.“, freut sich ODEG-Geschäftsführerin Ute Flügge. „Auch von den
betroffenen Kunden haben wir viel Positives über die geleistete
Entschädigung gehört.“
Die erweiterte Kundengarantie wurde gemeinsam mit dem ZVON – Zweckverband
Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien und dem VBB – Verkehrsverbund
Berlin-Brandenburg auf den Weg gebracht. Die Regelung gilt in der Lausitz
auf den ODEG-Linien OE46, OE60V, OE64 und OE65 und in Ostbrandenburg auf
der Linie OE35 (Pressemeldung Bahnprojekt Stuttgart-Ulm e.V., 15.11.10).
Autor: Ralf Reineke
Bahnhöfe: DB Service Obelisk bündelt Informationen am Bahnhof, Bahn testet neues Servicemodul am Bahnhof Potsdamer Platz
http://www.deutschebahn.com/site/bahn/de/
presse/presseinformationen/bbmv/
bbmv20101112.html
(Berlin, 12. November 2010) Die Deutsche Bahn hat heute im Regionalbahnhof
Potsdamer Platz den neuen „DB Service Obelisk“ in Betrieb genommen. Dieser
dient in erster Linie der Reisendeninformationen und wird an zwei weiteren
Standorten in Deutschland als Pilotprojekt getestet.
Der „DB Service Obelisk“ bündelt wichtige Reiseinformationen wie Abfahrts-
und Ankunftspläne, eine Informationsvitrine sowie Uhren in sich. An zwei
Infodisplays mit Touchscreen sind Informationen zum Zugverkehr abrufbar.
Zudem ist der auffällige Service Obelisk ein zentraler Anlaufpunkt im
Bahnhof, der zum Beispiel als Treffpunkt für die Hilfeleistung
mobilitätseingeschränkter Reisender genutzt werden kann.
„In der Praxis sehen wir an der Resonanz unserer Kunden am besten, wie das
neue Servicemodul angenommen wird“ sagte Uwe Marxen, Leiter des
Regionalbereichs Ost der DB Station&Service AG. „Dieser Test soll uns auch
zeigen, ob dieses Konzept auf weiteren Bahnhöfen umsetzbar ist“, so Marxen
weiter.
Im Bahnhof Potsdamer Platz ist der „DB Service Obelisk“ als erster
Anlaufpunkt für die Reisenden und Besucher vor den Abgängen zu den
Bahnsteigen aufgestellt. Seine Höhe von über vier Metern macht ihn weithin
sichtbar.
Das rund 20.000 Euro teure Servicemodul wird in einem etwa einjährigen
Testbetrieb neben Berlin auch in den Bahnhöfen Villingen (Schwarzwald) und
Passau auf eine längerfristige Nutzung geprüft.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
VBB: Jetzt ist es offiziell: Der VBB bestätigt regelmäßige Verspätungen im Nah- und Regionalverkehr, aus Die Welt
http://www.welt.de/print/welt_kompakt/
vermischtes/article10862239/
Die-Bahn-kommt-nicht.html
Die Busse der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) fahren derzeit unzuverlässig
wie seit Jahren nicht, der U-Bahn-Verkehr bricht gleich für Stunden
zusammen, weil ein einzelner Computer ausfällt, und die S-Bahn schafft es
nicht, ihr seit Monaten eingeschränktes Angebot spürbar zu verbessern. Für
viele Fahrgäste heißt das, frierend zu warten, um dann in brechend vollen
Waggons befördert zu werden.
Auch der regionale Bahnverkehr befindet sich im Abwärtstrend.
Zugverspätungen von 20 Minuten und mehr sind nach Angaben des
Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) keine Seltenheit. Betroffen ist
vor allem die umsatzstärkste Regionalexpress-Linie im Netz, der RE1. Die
Linie verbindet Städte wie Frankfurt (O.), Eisenhüttenstadt, Potsdam,
Brandenburg (H.) und …
S-Bahn + BVG: "Eine Fusion aus zwei Kranken macht noch keinen Gesunden", Kritik am SPD-Plan, die BVG auch S-Bahnen fahren zu lassen, aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1112/berlin/
0039/index.html
Der Streit um die Zukunft der S-Bahn wird immer heftiger. Die
Christdemokraten bezeichneten SPD-Pläne, die Berliner Verkehrsbetriebe
(BVG) mit dem Zugbetrieb zu beauftragen, als „absurd“. „Eine Fusion aus
zwei Kranken macht noch keinen Gesunden“, sagte der CDU-Abgeordnete Oliver
Friederici gestern. S-Bahner verlangen dagegen, dass ihr Unternehmen bei
der Deutschen Bahn (DB) bleibt. Mit einer Demonstration vor dem Dahlemer
Seminaris-Hotel, in dem sich die SPD morgen zum Landesparteitag trifft,
wollen der Betriebsrat und die Gewerkschaft Transnet dieser Forderung nun
Nachdruck verleihen.
Anträge für den SPD-Parteitag fordern, die S-Bahn in „kommunale
Verantwortung“ zu übertragen- etwa durch eine Direktvergabe an die BVG. Das
wäre falsch, sagte Friederici. „In Anbetracht der Tatsache, dass derzeit
weder die technischen Probleme bei der …
S-Bahn + BVG: „Eine Fusion aus zwei Kranken macht noch keinen Gesunden“, Kritik am SPD-Plan, die BVG auch S-Bahnen fahren zu lassen, aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1112/berlin/
0039/index.html
Der Streit um die Zukunft der S-Bahn wird immer heftiger. Die
Christdemokraten bezeichneten SPD-Pläne, die Berliner Verkehrsbetriebe
(BVG) mit dem Zugbetrieb zu beauftragen, als „absurd“. „Eine Fusion aus
zwei Kranken macht noch keinen Gesunden“, sagte der CDU-Abgeordnete Oliver
Friederici gestern. S-Bahner verlangen dagegen, dass ihr Unternehmen bei
der Deutschen Bahn (DB) bleibt. Mit einer Demonstration vor dem Dahlemer
Seminaris-Hotel, in dem sich die SPD morgen zum Landesparteitag trifft,
wollen der Betriebsrat und die Gewerkschaft Transnet dieser Forderung nun
Nachdruck verleihen.
Anträge für den SPD-Parteitag fordern, die S-Bahn in „kommunale
Verantwortung“ zu übertragen- etwa durch eine Direktvergabe an die BVG. Das
wäre falsch, sagte Friederici. „In Anbetracht der Tatsache, dass derzeit
weder die technischen Probleme bei der …
Straßenverkehr: Kritik an Berlin wegen A100, Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) verlangt von Berlin eine Entscheidung für oder gegen die geplante Autobahn 100., aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1112/politik/
0082/index.html
Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) verlangt von Berlin eine Entscheidung
für oder gegen die geplante Autobahn 100. Der Minister stellte zwar das
Projekt an sich nicht infrage. Er verwies aber auf die bevorstehenden
Besprechungen des Programms mit den Ländern. Die Machbarkeit hänge mit der
Frage zusammen „Weiß ein Land, was es will, oder weiß es das nicht?“, so
Ramsauer.
Die Verlängerung der Autobahn 100 ist in Berlin heftig umstritten, auch
innerhalb der rot-roten Koalition. SPD und Linke haben sich darauf
geeinigt, dass die Entscheidung über den Bau der 3,2 Kilometer langen
Trasse vom Autobahndreieck Neukölln nach Treptow …
allg.: Eisglätte gesetzlich abgestumpft, Rot-Rot verabschiedet mäßig verschärfte Regeln für den Winterdienst, aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1112/berlin/
0033/index.html
Berlin bekommt ein verschärftes Gesetz für den Winterdienst auf Straßen und
Plätzen. SPD und Linke stimmten gestern Abend für eine entsprechende
Änderung des Straßenreinigungsgesetzes. Das von Umweltsenatorin Katrin
Lompscher (Linkspartei) konzipierte Gesetz wird jedoch nicht so strenge
Neuregelungen enthalten wie ursprünglich vorgesehen.
Möglichkeit der Interpretation
Noch bis kurz vor der Plenardebatte wurden einige Verschärfungen sozusagen
mit parlamentarisch abstumpfenden Mitteln behandelt. Hieß es bis gestern
noch im Gesetzentwurf kurz und bündig „Eisbildungen sind zu beseitigen“, so
heißt es jetzt: „Eisbildungen, denen nicht ausreichend durch Streuen
begegnet werden kann, sind zu beseitigen“. Den Hauseigentümern eröffnet
diese Formulierung die Möglichkeit …
Bahnverkehr: Ramsauers Gleisblockade, Verkehrsminister stoppt wegen steigender Kosten mehrere Bahnprojekte. Stuttgart 21 soll aber kommen, aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1112/politik/
0018/index.html
Berlin. Peter Ramsauer ist ein Freund offener Worte: „Ich habe mittel- und
langfristig erhebliche Finanzierungsprobleme“, räumte der
Bundesverkehrsminister gestern freimütig ein. „Das ist das Dilemma, in dem
ich mich befinde“, sagte der CSU-Politiker bei der Vorstellung der neuen
Wirtschaftlichkeitsüberprüfung der anstehenden Schienen- und
Straßenbauprojekte des Bundes. Diese Analyse hat ergeben, dass sich der Bau
einer Reihe von Bahnstrecken nicht mehr rechnet, weil die Kosten extrem
gestiegen sind. Gleichzeitig ist für die Verbindungen, die sich unter
wirtschaftlichen Gesichtspunkten noch lohnen, nicht genügend Geld im
Verkehrshaushalt vorhanden.
Regionalstrecken betroffen
Nach der Überprüfung der Bedarfspläne fallen von 38 geplanten
Schienenprojekten insgesamt neun durch das Raster des Verkehrsministeriums.
Als wirtschaftlich gilt nur, wenn das sogenannte Nutzen-Kosten-Verhältnis
mindestens eins ist. Für jeden investierten Euro muss also ein
volkswirtschaftlicher Nutzen …
BVG + S-Bahn: BVG soll S-Bahnen fahren, Doch das Landesunternehmen hat genug eigene Probleme, aus Berliner Zeitung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/1111/berlin/
0094/index.html
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) können es besser als die Deutsche Bahn
(DB). Davon sind viele Sozialdemokraten überzeugt. Sie wünschen sich, dass
das Landesunternehmen künftig auch S-Bahnen betreibt. Am Sonnabend wird der
SPD-Landesparteitag über einige Anträge debattieren, die dies als eine
Option für die nahe Zukunft vorsehen. Aber ist die BVG tatsächlich der
bessere S-Bahn-Betreiber? Das ist jetzt erneut bezweifelt worden. Außerdem
sieht die BVG-Bilanz nach Informationen der Berliner Zeitung auch 2010
nicht sehr rosig aus.
Der Antrag der SPD Tempelhof-Schöneberg, über den der Parteitag beraten
wird, trifft den Ton ziemlich genau. Die S-Bahn soll „als Ganzes in
kommunale Verantwortung“ überführt werden, um sie „dauerhaft
leistungsfähig, kundenfreundlich und bezahlbar“ zu machen, heißt es
darin.Der Senat müsse entweder darüber verhandeln, die S-Bahn zu …
GVZ: Logistikzentrum steht nach Startschwierigkeiten deutschlandweit auf dem Treppchen und gehört europaweit zu den Top Ten, aus MAZ
GROSSBEEREN – Nicht so bescheiden zu sein, empfahl Brandenburgs
Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) dem GVZ. Anstatt den 10. Platz in
Europa zu betonen, sollte man sich besser unter den Top Ten aller
europäischen Güterverkehrszentren in Europa wissen. Platzeck bezeichnete
das GVZ als „Baustein für die gute Landesentwicklung“ und lobte die gute
Zusammenarbeit von Kommune, Kreis, Land, Bund und EU bei der Aufstellung
dieses Logistikzentrums südlich der Bundeshauptstadt.
Zuvor hatte Großbeerens Bürgermeister Carl Ahlgrimm (parteilos) eine Bilanz
und einige Vergleiche dieses „ostdeutschen Infrastrukturprojekts, das
seinesgleichen sucht“, gezogen. Mit den hier entstandenen 4000
Arbeitsplätzen sei eine höhere Zahl entstanden als damals Großbeeren
Einwohner zählte. Aber auch deren Zahl ist inzwischen auf …