An welchen Straßenabschnitten in Berlin werden die ab 2030 gültigen #Luftschadstoffwerte (#Feinstaub PM10, PM2,5; #Stickoxid N02) derzeit #überschritten? (Bitte um Nennung der Straßenabschnitte und Auflistung der jeweiligen Luftschadstoffwerte)
Antwort zu 1:
Für die genannten Schadstoffe gelten ab 2030 die folgenden Grenzwerte für das Kalenderjahr: PM10 20 µg/ m³
PM2,5 10 µg/ m³ NO 2 20 µg/ m³
Diese Werte wurden im Jahr 2024 an folgenden Messstationen bzw. Messpunkten des Berliner Luftgütemessnetzes überschritten (für die Messcontainer siehe auch
Die #E-Flotte der BVG ist öfter #einsatzfähig als der Durchschnitt. #Kinderkrankheiten sind überwunden. Doch der Umstieg bleibt teuer.
Die #Elektrobusse der BVG haben ihre Kinderkrankheiten überwunden. Inzwischen laufen die mit Strom betriebenen Fahrzeuge sogar zuverlässiger als die oft älteren #Dieselbusse. Das hat die Senatsverkehrsverwaltung in einem Bericht an den Hauptausschuss dargestellt. Ein BVG-Sprecher bestätigte den Befund.
Demnach sind die E-Busse zu 92 Prozent einsatzfähig. „Die Verlässlichkeit der E-Busse ist somit höher als der Durchschnitt für die gesamte #Busflotte der BVG und liegt auch über der internen Sollvorgabe im Busbereich von 90 Prozent“, heißt es in dem Bericht. Über die ersten vier E-Busse der BVG, die auf der Linie 2024 eingesetzt wurden, hatte es immer wieder Klagen gegeben. Der Senat selbst hatte 2019 eine Ausfallquote von 25 Prozent angegeben.
Berlin. #Atemwegserkrankungen, #Asthma oder sogar #Lungenkrebs: Der von #Dieselmotoren verursachte Feinstaub ist anerkannt gesundheitsschädigend. Und so dürfen sich die Berliner freuen, dass neben all den anderen giftigen Stoffen in ihrer Luft zumindest vom #Feinstaub nicht übermäßig viel vorhanden zu sein scheint. Wie Umweltsenatorin Regine #Günther (parteilos, für Grüne) am Mittwoch mitteilte, blieb die #Feinstaubbelastung im vergangenen Jahr unter dem erlaubten Grenzwert.
Seit 2005 darf gemäß EU-Richtlinie der Höchstwert von 50 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter im Tagesmittel nur an höchstens 35 Tagen pro Jahr überschritten werden. Laut Günther waren es 2017 an allen Messpunkten maximal 28 Überschreitungstage. Seit 2008 gibt es in der Hauptstadt innerhalb des S-Bahn-Rings die Umweltzone Berlin, seit 2010 darf sie nur von Fahrzeugen mit einer grünen Feinstaubplakette befahren werden. Auch die bereits vor 20 Jahren gestartete Rußfilternachrüstung der BVG-Busse sowie anspruchsvolle Vorgaben für Baumaschinen an Baustellen der öffentlichen Hand würden offenbar Früchte tragen, so Günther.
Grenzwerte für Stickoxid werden deutlich überschritten
Die Senatorin ließ am Mittwoch allerdings nicht die Gelegenheit aus, auch auf die schlechten Nachrichten hinzuweisen: das Problem mit dem #Stickoxid. Bei diesem ebenfalls überwiegend von Dieselfahrzeugen produzierten Abgas, das von Experten als noch schädlicher als der Feinstaub eingeschätzt wird, lagen die Belastung in verkehrsarmen Wohngegenden zwar unter dem erlaubten Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter.
Berlin – Die Vorderseite leuchtet im vertrauten Sonnengelb der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG). Doch der Bus, den das Landesunternehmen auf der Linie 140 erprobt, ist etwas Besonderes. Das zeigt der Buckel auf dem Dach – er enthält #Gastanks. Der #Citaro#NGT von #Mercedes fährt mit #Erdgas. Er ist der erste von mehreren #Testbussen mit so einem Antrieb, die zwischen dem Ostbahnhof sowie dem U- und S-Bahnhof Tempelhof unterwegs sind.
Die mehr als 1300 Busse der BVG bilden einen gewichtigen Teil des Berliner Verkehrs. Jahr für Jahr legen sie insgesamt rund 90 Millionen Kilometer zurück. Dabei wird viel Kraftstoff verbrannt. Immerhin: Ein Großteil hat ein Filtersystem, das den #Stickoxid-Ausstoß um bis zu 80 Prozent verringert. In diesem Jahr werden weitere 100 Doppelstockbusse ausgerüstet. Zudem plant die BVG den Kauf neuer Doppeldecker. Doch sie plant schon für die weitere Zukunft.
Volltanken mit Stromabnehmer
„2050 soll Berlin klimaneutral sein. Für die BVG heißt das, dass wir den Einsatz alternativer Technologien weiter vorantreiben werden“, sagte Chefin Sigrid Evelyn Nikutta. Wie berichtet beginnt 2017 die Erprobung eines Elektrobusses, der seine Batterie an Haltestellen mit Hilfe eines ausfahrbaren Stromabnehmers, Pantograph genannt, auflädt.