Museum: Museumsbahn Historischer Triebwagen rollt ab August durch Buckow, aus MOZ

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Auch am vergangenen Wochenende hat Andreas #Hauschild wieder in der Wagenhalle am Bu­ckower Bahnhof gebohrt, geschraubt und gefettet. Am historischen Schweizer Triebwagen #BDe 4/4 mit der Nummer 13, den der Verein #Museumsbahn #Buckower Kleinbahn Anfang 2017 erworben hatte. Hauschild, für Technik und Betrieb verantwortlich, und ein weiterer Kleinbahner haben das 1920 gebaute Fahrzeug in den letzten Monaten federführend in den Zustand von 1957 zurückversetzt. Damals hatte der Zug eine erste Modernisierung erfahren und die heutigen Formen erhalten. Und auch eine andere Farbgebung, denn ursprünglich sei er grün gewesen, erzählt der Experte.
Nunmehr ist das orange-weiße Äußere, das der Triebwagen bei der Übernahme aus einer privaten Sammlung im #Bahnmuseum #Kallnach (nahe Bern) hatte, dem Design der Buckower Züge gewichen. Der Farbton ist zwar nicht exakt der Gleiche wie bei den Anfang der 1980er-Jahre im #Reichsbahnausbesserungswerk Berlin-Schöneweide aufgearbeiteten Buckower Elektrotrieb- und Steuerwagen, aber dem sehr ähnlich. „Bei den Schweizern würde der Wagen wahrscheinlich noch mehr glänzen“, verrät Hauschild. „Aber die haben auch eine Lackiererei. Wir haben das mit der Rolle gemacht.“

Bei der Aufarbeitung seien zudem ein paar „Gammelecken“ beseitigt worden, berichtet er. Bereits kurz nach der Ankunft in der #Märkischen Schweiz war einiges passiert. Innerhalb weniger Monate hatten die Kleinbahner das Unikat, …

Werkstätten: Aufschwung Bahnwerker auf Erfolgsspur, aus MOZ

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#Eberswalde (MOZ) Bis Ende dieses Jahres könnte das Werk #Eberswalde der #Schienenfahrzeugbau #Wittenberge GmbH wieder bis zu 120 Mitarbeiter zählen. Ein weiterer Aufwärtstrend wird angestrebt. Der größte #Industriebetrieb der Barnimer Kreisstadt ist auf die Erfolgsspur zurückgekehrt.

Für die #Radsatzwerkstatt, das Herzstück des Werkes, ist die Auftragslage so gut, dass kurzfristig ein Drei-Schicht-System eingerichtet wird. Auch das neue zweite Standbein, die #Wartung und #Instandhaltung von Reisezügen, entwickle sich prächtig, sagt Oliver #Wiechmann, der für den kaufmännischen Part verantwortlich ist und sich die Geschäftsführung mit dem Produktionsleiter Heiko #Prötsch teilt. „Wir haben in den kommenden beiden Monaten für den Standort Eberswalde mehr als genug Arbeit und bereits viele Mut machende Anfragen für die Zeit danach“, betont Oliver Wiechmann, der Autos verkauft hat, bevor er im November 2014 bei der Schienenfahrzeugbau Wittenberge anfing, die eine Tochter der Deutschen Eisenbahn Service AG (#DESAG) mit Sitz in Putlitz, Prignitz, ist.

Viel zu lange waren nur Negativmeldungen aus dem ehemaligen #Reichsbahnausbesserungswerk gekommen. Im Oktober 2014 hatte die Deutsche Bahn AG für die Öffentlichkeit überraschend angekündigt, den Standort Eberswalde bis Ende 2016 stilllegen zu wollen. Den hektischen und am Ende nur scheinbar erfolgreichen Rettungsversuchen, in die das Land Brandenburg, der Kreis Barnim und die Stadt Eberswalde eingebunden waren, folgte zum 1. Januar 2017 die Übernahme des Werks durch die Quantum Capital Partners AG mit Sitz in München. Doch die flugs gegründete Eisenbahnwerk Eberswalde GmbH war schon nach drei Monaten insolvent. Die Zahl der Bahnwerker ist seit Oktober 2014, als noch 500 Beschäftigte in Lohn und Brot standen, kontinuierlich gesunken. Beim Neustart Nummer zwei, als die DESAG den Betrieb zum Januar dieses Jahres übernahm, war mit 74 Mitarbeitern …