Auf Dutzenden Berliner Buslinien musste die BVG wegen fehlender #Fahrer die #Takte#ausdünnen. Auf #Mitarbeitersuche blicken die Verkehrsbetriebe jetzt ins Ausland.
Fehlendes Personal entwickelt sich für den Busbetrieb bei den Berliner Verkehrsbetrieben (#BVG) zu einem immer größeren Problem. Weil sich die Suche nach Fahrerinnen und Fahrern zunehmend schwierig gestaltet, wirbt die BVG bald sogar im #Ausland um neue #Busfahrer. Das teilte Verkehrssenatorin Bettina Jarasch (Grüne) im Mobilitätsausschuss des Abgeordnetenhauses mit.
Wieder gibt es eine Kündigung. Wieder verlässt jemand, der vor nicht allzu langer Zeit als #Straßenbahnfahrer angefangen hatte, die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG). In einer Nachricht, die er einem Kollegen sandte, erklärt der Mann seine Entscheidung. „Das Finanzielle war ein Grund. Und die Dienste. Dass Du nach 8,5 Stunden Dienst zwar elf Stunden Ruhe hast, aber anderthalb Stunden nach Hause fährst“, sagt er.
Der größte #Straßenbahnbetrieb Deutschlands, der im vergangenen Jahr rund 195 Millionen Fahrgäste beförderte, hat ein #Personalproblem. Das merkt auch die Kundschaft. Wenn die Bahn länger als gewohnt auf sich warten lässt, könnte es mit diesem Problem zu tun haben.
„Die hohe #Fluktuation und ein hoher #Krankenstand führen dazu, dass an vielen Tagen nicht genug Fahrerinnen und Fahrer zur Verfügung stehen“, sagt Jeremy #Arndt, Sekretär bei der Gewerkschaft Verdi. „Die Decke ist zu kurz. Dann fallen Fahrten aus.“ Es gibt Tage, an denen es gelingt, alle Lücken zu schließen – zum Beispiel indem Fahrer Überstundendienste leisten.
Es gibt aber auch Tage, an denen das nicht gelingt. Wie am 16. März, als für 32 Dienste intern vermerkt wurde: „Ausfall“. Acht Linien waren betroffen, vor allem die #M5, die #M6 und #M8.
Jahrelang keine #Ausbildung