Berlins #Busfahrer haben nachts ein großes Problem: Es ist nicht etwa zu dunkel, sondern zu hell! Weil sich in der #Frontscheibe der Busse der #Fahrgastraum#spiegelt, ist die Straße kaum zu sehen…
„Viele Kollegen haben dadurch schon mal eine #Verkehrsinsel mitgenommen“, so ein #Busfahrer zu B.Z.
Risse in der #Frontscheibe, #gesprungene Fenster, #aufgeschlitzte Polster, #herausgerissene Sitzbänke und überall #Schmierereien: Der #S-Bahnzug auf dem Bahnhof #Potsdamer Platz macht einen #erbärmlichen Eindruck. Techniker haben hier zu einer eindrucksvollen Collage vereint, was #Chaoten in zwei Wochen an #Zerstörungen hinterlassen haben. Nicht die Zahl der Fälle steigt, wohl aber der Umfang der Schäden. Vier Millionen Euro musste die S-Bahn Berlin 2003 für deren Beseitigung ausgeben, fast ein Drittel mehr als im Vorjahr. „Das ist nur ein Beispiel von dem, was wir erleben“, sagt S-Bahn-Sprecher Ingo Priegnitz. Er verweist auf ähnliche Randale in Parkanlagen, an Denkmälern und Hauswänden: „Berlin hat ein Vandalismusproblem.“
Die 25 Fahrgäste und der Fahrer kamen mit dem Schrecken davon. Der Zug der Linie 4 war um 3.48 Uhr zwischen den Bahnhöfen #Papestraße und #Schöneberg in den von einem Kran angehobenen Stahlträger gerast. Der erste Waggon wurde auf fünf Metern Länge im #Dachbereich aufgeschlitzt, die #Frontscheibe des Zuges wurde zerstört. Mitarbeiter der S-Bahn und des Bundesgrenzschutzes führten die Passagiere zum nächsten #S-Bahnhof. Der BGS ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den #Bahnverkehr. Die #Ringbahn wurde um 7.15 Uhr wieder freigegeben.