allg.: Belohnungen für Flusssäure-Hinweise ausgesetzt, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
Polizei-Justiz-Flusssaeure-Graffiti-Sprayer;art126,2346121

Teile der Graffiti-Szene haben in letzter Zeit häufiger Flusssäure für Graffitis verwendet. Dieses Jahr zählte die Polizei bereits 41 Fälle, in denen Sprayer mit der Flüssigkeit Schriftzüge in Glasscheiben ätzten. Sie hinterlassen ihre Namenskürzel („Tags“) besonders gerne in Waggons, Wartehäuschen und U-Bahnhöfen. Die Polizei Berlin weist nun erneut darauf hin, dass sie bereits im Februar 2006 eine Belohnung von bis zu 2000 Euro ausgesetzt hat, die zur Ergreifung von Tätern bei Sachbeschädigungen mit Flusssäure führen. Auch die BVG und die S-Bahn-Berlin GmbH belohnen Hinweise mit bis zu 500 Euro.
Am Montagabend war ein Mitarbeiter einer privaten Reinigungsfirma von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden, als er beim Saubermachen …

S-Bahn: Streik? Die S-Bahn will trotzdem fahren, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/672286.html

Geschäftsführer Tobias Heinemann kündigt Notfahrplan an – und er will weiter Stellen abbauen
Peter Neumann

Das Ziel ist ein unbefristeter Streik ab Anfang August. Gestern hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn die Urabstimmung eingeleitet. Ein Ausstand würde auch die S-Bahn Berlin empfindlich treffen. Doch Geschäftsführer Tobias Heinemann will die Auswirkungen für die Fahrgäste so gut es geht begrenzen. „Wir hoffen, dass sich ein Streik noch abwenden lässt. Wenn es trotzdem zu einer Arbeitsniederlegung käme, wollen wir einen Teil des Zugbetriebes nach einem Notfall- oder Streikfahrplan aufrechterhalten“, sagte Heinemann gestern der Berliner Zeitung.
Bei den beiden Warnstreiks Anfang Juli sei es gelungen, zumindest auf den meisten Strecken außerhalb des Rings weiterhin S-Bahnen fahren zu lassen, berichtete der Geschäftsführer. Teamleiter und andere Mitarbeiter aus dem Management …

Straßenverkehr: Zügiger zur Autobahn, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2007/0724/lokales/0050/index.html

Die neue Trasse der Tangentialen Verbindung Ost soll Wohngebiete entlasten. Anfang August wird sie übergeben
24.07.2007
Lokales – Seite 20

Karin Schmidl
TREPTOW. Einige Arbeiter in orangefarbenen Westen fegen die Brücke. Andere klopfen an der Glienicker Straße kleine Steine in den fast kompletten Radweg. Restarbeiten werden erledigt. Am 9. August wird der 1 450 Meter lange, zweite Abschnitt der sogenannten Tangentialen Verbindung Ost (TVO) zwischen der Oberspreestraße und dem Glienicker Weg übergeben. „Wir freuen uns darauf, weil die TVO die umliegenden Wohngebiete vom Verkehr entlastet“, sagt der Baustadtrat von Treptow-Köpenick, Rainer Hölmer (SPD). Mit der neuen Straßenverbindung sollen Autofahrer aus dem Nordosten zügiger zum Adlergestell und zur Autobahn A 113 gelangen. Der erste Teil der TVO, die unmittelbare Umfahrung der Köpenicker Altstadt, ist schon seit 2002 fertig. Dafür wurde eine Brücke über die Spree von der Straße An der Wuhlheide zur Oberspreestraße gebaut. Jetzt steht der zweite Teil vor seiner Vollendung. Dessen Bau war nicht unumstritten. Anwohner kritisierten ihn als überdimensioniert und unnütz. Es gab Klagen, 26 Grundstücke mussten geräumt und die Eigentümer …

U-Bahn: Bombardier liefert neue Berliner U-Bahnen aus, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10980880/61129/

HENNIGSDORF/BERLIN Der Streit zwischen den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und dem Schienfahrzeughersteller Bombardier Transportation über die neuen U-Bahnzüge der Baureihe HK ist beigelegt. In dieser Woche soll der erste von insgesamt 20 Vier-Wagen-Zügen ausgeliefert werden. Am 30. Juli wird er auf der Linie U 2 zwischen Pankow und Ruhleben in Betrieb gehen, teilten beide Unternehmen jetzt mit.
Die BVG hatte die fertigen Züge wegen technischer Mängel an den Achslagern nicht abgenommen. Die zuständige Aufsichtsbehörde des Senats hatte bereits 2006 die Qualität der Radsatzlager an den fast baugleichen Zügen der Baureihe H bemängelt. Gefordert wurde eine längere Laufzeit.
Die Züge der Baureihe HK sind von Bombardier speziell für die ältesten U-Bahnlinien U 1 bis U 4, die über ein kleineres …

U-Bahn: BVG will alle Rolltreppen in U-Bahnhöfen stilllegen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/desk/1044627.html

Die Berliner Verkehrsbetriebe planen offenbar, in den kommenden Jahren in den U-Bahnhöfen alle Fahrtreppen abzuschalten. Entsprechende Überlegungen bestätigte BVG-Sprecherin Petra Reetz morgenpost.de. Langfristiges Ziel des Unternehmens sei es, alle 170 Stationen barrierefrei auszubauen: also mit Liften oder Rampen zu versehen.
Von Tanja Laninger

Sie transportieren Millionen Menschen stetig unter die Erde und wieder zurück ans Tageslicht: die Rolltreppen in der U-Bahn. Doch ihre Tage könnten gezählt sein. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) überlegen, alle „Fahrtreppen“ vom Netz zu nehmen. „Wir denken intensiv darüber nach“, bestätigt BVG-Sprecherin Petra Reetz. „Überall dort, wo wir Lifte einbauen, sind Fahrtreppen dann verzichtbar“, sagt Reetz. In neuen U-Bahnhöfen wie Hauptbahnhof, Brandenburger Tor und Bundestag sind erst gar keine mehr eingebaut worden. Bereits bestehende werden abgebaut. Ein Beispiel ist der U-Bahnhof Franz-Neumann-Platz auf der Linie 8. „Die Fahrtreppe haben wir wegen Verschleiß stillgelegt“, sagt Reetz. Die Zusatznotiz in den Unterlagen lautet: „Zum Rückbau vorgesehen“.
Reetz verweist auf den geringen Nutzen des Transportmittels sowie seinen exklusiven Charakter. So fördere das Rolltreppefahren nicht die …

Regionalverkehr: Tarifverhandlungen: Auch bei Privatbahn droht Streik, aus Die Zeit

http://www.zeit.de/news/artikel/
2007/07/21/2343767.xml

Nicht nur bei der Deutschen Bahn gibt es Zank um die Tarife. Auch bei der privaten Ostdeutschen Eisenbahn GmbH droht der Streit um den Lohn zu eskalieren.
Nicht nur bei der Deutschen Bahn drohen Streiks. Auch bei der privaten Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (ODEG), die sechs Regionallinien in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern betreibt, gebe es Streit um die Entlohnung, berichtet die „Märkische Allgemeine“. Am kommenden Mittwoch seien getrennte Tarifverhandlungen mit den Bahngewerkschaften Transnet und der Lokführergewerkschaft GDL geplant.
Das ODEG-Angebot einer Lohnerhöhung von 2,5 Prozent und einer jährlichen Zulage von 156 Euro werde von beiden Gewerkschaften als völlig …

Flughäfen: Wasserleitungen wurden verlegt, damit die Flughafen-Baustelle frei ist, aus Märkische Allgemeine

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/
beitrag/10980331/62129/

SCHÖNEFELD Bevor auf dem Flughafengelände in Schönefeld gebaut werden kann, müssen störende Leitungen im Untergrund entfernt sein. Das ist nun geschehen. Die vorhandenen Trinkwasser- und Abwasserdruckleitungen sind verlegt worden. Gestern sind sie nach einjähriger Bauzeit ans Netz gegangen.
„Das war eine riesengroße Herausforderung für unser Unternehmen“, betonte Peter Albrecht, Vorsteher des Märkischen Abwasser- und Wasserzweckverbandes (MAWV), bevor symbolisch ein Schieber geöffnet wurde. Immerhin musste die Versorgung von 100 000 Menschen in der Region mit Trinkwasser weitergehen, während 26 Kilometer lange Leitungen in den vergangenen Monaten ihren Platz wechselten. Auch die Abwasserentsorgung für 33 000 Einwohner in den Dörfern ringsum war zu gewährleisten. Für zum Teil 70 Jahre alte Rohre kamen neue in den …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Im Zuckeltempo durch den Grunewald, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/berlin/671623.html

In Berlin und Brandenburg müssen Züge an 662 Stellen langsamer fahren / Verkehrsverbund warnt vor DB-Teilprivatisierung
Peter Neumann

Eine folgenschwere Entscheidung steht kurz bevor. Am Dienstag will die Bundesregierung den Gesetzentwurf zur Teilprivatisierung der Deutschen Bahn (DB) beschließen. Doch in Berlin warnen nicht nur Landespolitiker davor, dass der Bund Hoheitsrechte über das Schienennetz aus der Hand gibt. Auch der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hält nichts davon, der privatisierten DB die Bewirtschaftung der Gleise zu übertragen. Denn schon jetzt behandele die Bahn dieses Gemeinschaftseigentum nicht immer pfleglich. Zu diesem Ergebnis gelangt die umfangreiche „Qualitätsanalyse Netzzustand 2007“ für diese Region. Die jetzt fertige Langfassung liegt der Berliner Zeitung vor.
Mit Tempo 120 rollt der Regionalexpress (RE) 1 Richtung Wannsee – aber dann bremst er plötzlich. „Die Brücke über den Hüttenweg darf seit Jahren nur noch mit Tempo …

U-Bahn: Drei Monate keine U-Bahn zur Osloer Straße, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/
BVG-S-Bahn-Baustellen;art270,2343006

Mehr als 100 000 Fahrgäste, die nach Angaben der BVG täglich auf der U-Bahn-Linie U 9 unterwegs sind, müssen mindestens drei Monate lang andere Strecken nutzen. Von Montag bis zum folgenden Sonntag fahren zwischen Zoo und Osloer Straße keine Züge, vom 30. Juli bis voraussichtlich 4. November verkürzt sich die gesperrte Strecke auf den Abschnitt Westhafen–Osloer Straße.
Die BVG reißt im Bahnhof Leopoldplatz die Schienen heraus, die dort fest im Beton verankert sind. Diese „feste Fahrbahn“ galt beim Bau dieser Strecke, die 1961 eröffnet wurde, als besonders modern. Sie habe sich aber nicht bewährt, sagt der Bauchef der U-Bahn, Uwe Kutscher. Schon vor Jahren hat die BVG deshalb den größten Teil der festen Fahrbahn auf der U 9 durch den herkömmlichen Schotter ersetzt.
Weil die Züge auf dem 5,2 Kilometer langen Abschnitt zwischen Zoo und Leopoldplatz nicht das Gleis wechseln könnten, müsste der Verkehr …

BVG: Berlin: BVG verkauft Liegenschaften

http://www.lok-report.de/

Der Vorstand der BVG hat in Abstimmung mit seinem Eigentümer das Angebot zum Kauf der BVG-Liegenschaften an der Potsdamer Straße und der Rosa-Luxemburg-Straße seitens des Investorenkonsortium Colonia Real Estate AG und Strategic Value Partners angenommen. Der Investor hat nun seinerseits ein Rücktrittsrecht bis zum 20.07.2007 wenn die Finanzierung nicht zustande kommt. Nachdem so der Verkauf endgültig zustande gekommen ist, wird die BVG mit der DG Immobilien Anlage Gesellschaft einen Vertrag zur Anmietung der Trias-Towers schließen.
Der Mietvertrag, der feste und optionale Zeitanteile umfasst, hat eine Laufzeit bis 2040. Für die Übergangszeit bis zum Umzug der BVG in die Trias-Tower im August 2008 mietet die BVG ihre jetzigen Büroräume an der Potsdamer Straße und an der Rosa-Luxemburg-Straße zurück. Die Mietzahlungen für das Objekt Trias-Tower beginnen mit dem Einzug der BVG ab ca. 01.08.2008.
Andreas Sturmowski, Vorsitzender des Vorstandes der BVG: „Mit diesem Schritt ist es der BVG gelungen, nicht nur einen weiteren Beitrag zur Entschuldung des Unternehmens zu leisten, damit wird auch die Zentralisierung der bisher noch auf mehrere Standorte verteilten Unternehmensbereiche und Verwaltungen an einen Ort möglich. So kann zum Beispiel der komplette Vertrieb unter einem Dach zusammengefasst werden und auch die nicht befriedigende Situation des Kundenbüros in der Grunewaldstraße durch ein neues kundenfreundliches Büro im Erdgeschoss der Trias-Tower gelöst werden. Ich freue mich, dass wir mit dem neuen modernen Dienstsitz dann auch in der Lage sind unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Arbeitsräume und Arbeitsbedingungen zu bieten, die ihren berechtigten Ansprüchen an eine zeitgemäße Arbeitswelt entsprechen werden.
Dazu gehört neben den gänzlich neuen Sozialräumen, dem arbeitsmedizinischen Bereich insbesondere auch eine moderne und freundliche Kantine.
Dazu bringt uns der neue Standort in Mitte in die Nähe des verkehrsreichsten Knotenpunktes der Stadt, dem Alexanderplatz und führt darüber hinaus auch zu einer Halbierung der Entfernung zu unserem ausgelagerten Betriebsteil „Straßenbahn“ in Lichtenberg.“ (Pressemeldung BVG, 20.07.07).