Regionalverkehr: Zu Ostern zusätzliche ODEG-Züge, aus Die Welt

http://newsticker.welt.de/
index.php?channel=beb&module=dpa&id=17233020

Frankfurt (Oder) (dpa/bb) – Die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) setzt von Karfreitag bis Ostermontag zwischen Beeskow (Oder-Spree) und Frankfurt (Oder) zusätzliche Züge ein. Wie die ODEG am Montag mitteilte, sollen die Bahnen der Linie OE 36 auf dieser Strecke im Stundentakt fahren. An Wochenenden und Feiertagen gibt es normalerweise einen Zwei-Stunden-Takt. Die ODEG hat außerdem …

Tarife: Große Koalition schnürt Sozialpaket, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1807841/
Groe_Koalition_schnrt_Sozialpaket.html

Mobilitätsticket für 68 Euro – Kostenlose Schülerbeförderung – Kleinere Klassen im ländlichen Raum sind möglich
Potsdam – In Brandenburg wird es von September an ein Sozialticket für den öffentlichen Nahverkehr geben. Die Koalitionsspitzen von SPD und CDU haben sich am späten Freitagabend auf die Einführung des Tickets geeinigt, mit dem vor allem Hartz-IV-Empfänger und sogenannte Aufstocker ein Ticket für bis zu drei Kreise zum halben Preis bekämen, sagte SPD-Generalsekretär Klaus Ness. Die SPD hatte ursprünglich ein landesweit gültiges Ticket für Arbeitslosengeld-II-Empfänger einführen wollen, das 30 Euro kosten sollte. Die CDU hatte ein Sozialticket zunächst abgelehnt. Das beschlossene Drei-Kreise-Ticket wird …

Flughäfen: Schließt diesen Flughafen!, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/content/
2008/03/16/biz/952261.html

Berlins heißeste Debatte: Brauchen wir einen Flughafen mitten in der Stadt? Am 27. April werden die Berliner im Volksentscheid dazu befragt. Laut Umfragen will eine Mehrheit Tempelhof offenhalten. Unser Autor ist dagegen
Von Ulli Kulke
– Der Flughafen bei Erding nordöstlich von München trägt den Namen „Franz-Josef Strauß“. Zu Recht. Kein Politiker der Nachkriegszeit war persönlich so stark in der Luftfahrt und der Flugzeugindustrie engagiert wir er, der enthusiastische Privatflieger, der auch als Fluggast gern ins Cockpit kam, um selbst den Steuerknüppel in die Hand zu nehmen. Man kann ihn getrost als den Vater jenes Großflughafens weit draußen vor der Bayern-Metropole bezeichnen. Zu keiner Zeit aber stand bei dessen Planung die Idee im Raum, den alten Flughafen Riem in der Stadt als City-Airport beizubehalten, und sei es auch nur für Geschäftsflieger. Dies wohlgemerkt, obgleich der Weg nach Erding ziemlich …

BVG: Streiks bei der BVG werden abgeschwächt, aus Die Welt

http://www.welt.de/wams_print/article1804984/
Streiks_bei_der_BVG_werden_abgeschwcht.html

Es gibt zwar noch keine Einigung im Tarifstreit bei den Berliner Verkehrsbetrieben, ab morgen soll jedoch wieder ein Fahrbetrieb aufgenommen werden
Die gute Nachricht für Hunderttausende Berliner kam am Sonnabend kurz nach 14 Uhr. Sie lautete: Es gibt zwar noch immer keine Einigung im Tarifstreit bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), das kommunale Unternehmen wird auch weiter bestreikt, aber zumindest Busse und Bahnen dürfen ab Montag endlich wieder fahren. Das hat die Große Tarifkommission der Gewerkschaft Ver.di als „Zeichen des guten Willens“ gestern beschlossen. „Wir wollen etwas Entspannung in den Konflikt reinbringen“, sagte Gewerkschafts-Sprecher Andreas Splanemann.Nach BVG-Angaben soll zum Wochenbeginn „ein Großteil“ der Fahrzeuge wieder in Betrieb gehen. Details über den Fahrbetrieb will die BVG erst am Sonntagvormittag bekannt geben, nachdem in der Nacht die Experten des Unternehmens beraten haben. Größtes Problem für die BVG-Planer: Ver.di hat bereits angekündigt, den Streik in den …

S-Bahn: S-Bahn-Chef: Wir sind hier das Rückgrat des Nahverkehrs, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1802362/
S-Bahn-Chef_Wir_sind_hier_das_Rckgrat_des_Nahverkehrs.html

Tobias Heinemann im Interview – Bahnen befördern zurzeit 600 000 Fahrgäste mehr als sonst
Seit elf Tagen wird die BVG bestreikt. Das große Chaos im öffentlichen Nahverkehr ist aber ausgeblieben. Das ist auch ein Verdienst der Berliner S-Bahn. Sie setzt auf vielen ihrer Linien längere und zusätzliche Züge ein und befördert so bis zu 600 000 Fahrgäste mehr als sonst. Aufbauend auf dieses Angebot will die Bahn-Tochter dauerhaft mehr Fahrgäste gewinnen. Das könnte auch zu Lasten der BVG gehen. Über die Perspektiven des Unternehmens sprach Thomas Fülling mit Tobias Heinemann, Sprecher der Geschäftsführung der S-Bahn Berlin GmbH.Die Welt:Herr Heinemann, wie sind Sie trotz des BVG-Streiks heute zur Arbeit gekommen?Tobias Heinemann:Der S-Bahn-Chef fährt mit der S-Bahn, jeden Morgen, jeden Abend und auch in der Freizeit: Zur Arbeit fahre ich ganz bequem mit der S 1, vom Bahnhof Mexikoplatz direkt durch bis zu meinem Büro am Nordbahnhof.Die S-Bahn befördert derzeit deutlich mehr …

Bahnverkehr: Tiefensee will mehr Verkehr auf der Schiene, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/wirtschaft/733309.html

Milliarden zum Ausbau der Netze und Straßen gefordert
Gerold Büchner

BERLIN. Mit zusätzlichen Milliarden will die Bundesregierung die deutschen Verkehrswege modernisieren. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) stellte gestern in Berlin einen „Masterplan Güterverkehr und Logistik“ vor, in dem 39 Einzelmaßnahmen für die nächsten Jahre aufgeführt sind. Dazu gehören der Ausbau von Schienen und Autobahnen, der Einsatz längerer Züge, eine stärkere Spreizung der Lkw-Maut nach Fahrstrecke und Schadstoffausstoß sowie neue Verkehrsmanagementsysteme. Ein Hauptziel ist die Verlagerung von mehr Warenverkehr von der Straße auf die Bahn.
Dazu will die Regierung Anreize geben: Die Mittel für den kombinierten Verkehr sollen aufgestockt und dem …

BVG: "Ein Teil wird nicht mehr zur BVG zurückkehren", aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/tagesthema/733257.html

Der Berliner Verkehrsforscher und Politikwissenschaftler Andreas Knie über die neue Liebe der Berliner zum Fahrrad und mögliche negativen Folgen für die BVG. Knie ist Geschäftsführer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ).

Herr Knie, die Berliner gelangen zur Arbeit, das Stauchaos blieb aus. Wie kommt diese Stadt ohne die BVG zurecht?

Das hängt davon ab, wen man fragt. Für diejenigen, die auf die BVG angewiesen sind, ist der Streik auf Dauer nicht akzeptabel; also vor allem für Arme, arme Alte, Arbeitslose, auch viele Auswärtige. Dass sie seit dem 5. März zwangsweise viel weniger mobil sind als früher, spürt vor allem der Einzelhandel. Auch viele Kultureinrichtungen leiden unter großen Umsatzeinbußen. Doch die Berliner, die Alternativen zur BVG nutzen können, sind in der Überzahl. Die meisten Menschen in dieser Stadt kommen erstaunlich gut mit dem Streik zurecht.

Woran zeigt sich das?

Zum einen fahren die Berliner mehr Taxi. Diese bislang ziemlich …

BVG: „Ein Teil wird nicht mehr zur BVG zurückkehren“, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
print/tagesthema/733257.html

Der Berliner Verkehrsforscher und Politikwissenschaftler Andreas Knie über die neue Liebe der Berliner zum Fahrrad und mögliche negativen Folgen für die BVG. Knie ist Geschäftsführer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ).

Herr Knie, die Berliner gelangen zur Arbeit, das Stauchaos blieb aus. Wie kommt diese Stadt ohne die BVG zurecht?

Das hängt davon ab, wen man fragt. Für diejenigen, die auf die BVG angewiesen sind, ist der Streik auf Dauer nicht akzeptabel; also vor allem für Arme, arme Alte, Arbeitslose, auch viele Auswärtige. Dass sie seit dem 5. März zwangsweise viel weniger mobil sind als früher, spürt vor allem der Einzelhandel. Auch viele Kultureinrichtungen leiden unter großen Umsatzeinbußen. Doch die Berliner, die Alternativen zur BVG nutzen können, sind in der Überzahl. Die meisten Menschen in dieser Stadt kommen erstaunlich gut mit dem Streik zurecht.

Woran zeigt sich das?

Zum einen fahren die Berliner mehr Taxi. Diese bislang ziemlich …

Flughäfen: BBI-Bau verstößt nicht gegen die Verfassung, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1802367/
BBI-Bau_verstt_nicht_gegen_die_Verfassung.html

Bundesverfassungsgericht weist Beschwerden von Flughafenanwohnern zurück
Karlsruhe/Schönefeld – Für den Bau des Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg International (BBI) am Standort Schönefeld sind letzte Zweifel ausgeräumt. Das Bundesverfassungsgericht wies Klagen von Anwohnern gegen das Projekt ab. Die Beschwerdeführer hätten nicht hinreichend dargelegt, dass ihre Grundrechte verletzt seien, heißt es in einem gestern in Karlsruhe veröffentlichten Beschluss. Das gelte auch für das vom Bundesverwaltungsgericht gebilligte Lärmschutzkonzept.Mit dieser Entscheidung ist der Bau des neuen Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld juristisch kaum noch anzufechten. Die Anwälte der Kläger kündigten zwar gestern an, den Gang vor den Europäischen Gerichtshof für Menscherechte in Straßburg zu prüfen, doch räumten sie auch ein, dass die Hürden …

Bus: Berlin ohne Busfahrer, aus taz

http://www.taz.de/1/wahrheit/artikel/1/
berlin-ohne-busfahrer/?src=AR&cHash=712ffca28a

Eine Traumstadt. VON MICHAEL RINGEL

Berlin ist und bleibt die Hauptstadt von Absurdistan. Wie aus gut unterrichteten Kreisen verlautete, gibt es jetzt zum ersten Mal in einem besetzten Haus in Berlin, in der Kreuzberger Manteuffelstraße, eine Putzfrau. Eine Putzfrau! In einem besetzten Haus! Früher hatten die Punks und Penner auf den Straßen und Plätzen einen Hund, damit wenigstens einer noch unter ihnen war. Heutzutage haben Hausbesetzer Putzfrauen. Dit is Ballin, wa!
In Berlin wird derzeit der öffentliche Nahverkehr bestreikt – von Gutverdienern, die noch mehr wollen. Seit Tagen versuchen die Bus- und U-Bahnfahrer die Stadt lahmzulegen, doch deren Insassen wehren sich:
mit Fahrgemeinschaften, mit Taxi- und S-Bahn-Fahrten, mit dem …