POTSDAM – Die Hoffnung einiger Billigfluganbieter, künftig auf kleinen regionalen Flughäfen in Brandenburg starten und landen zu können, wird sich nicht erfüllen. Der Flugverkehr im Linien- und Pauschalflugangebot wird sich ausschließlich auf den künftigen Flughafen Berlin Brandenburg International (BBI) in Schönefeld konzentrieren. Das sieht die überarbeitete Luftverkehrskonzeption für die Region vor, die gestern vom Kabinett gebilligt wurde. Die Absage an Billigfluganbieter in der Region kommt nicht überraschend. Bereits die Gemeinsame Planungskonferenz Berlin-Brandenburg hatte sich im Juli …
Für Instandhaltung und Beseitigung von Vandalismusschäden an Stationen gibt die Bahn jährlich rund 4,5 Millionen Euro aus
(Berlin, 9. April 2008) Die Deutsche Bahn wird gemeinsam mit den Ländern Berlin und Brandenburg und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg weiter an der Bahnhofsentwicklung in den kommenden Jahren arbeiten. Damit wollen sie das direkte Umfeld von Bahnhöfen, die Bahnhöfe selbst und die Reisendeninformation attraktiver gestalten. Eingeschlossen in der konstruktiven Zusammenarbeit sind regelmäßige Qualitätsanalysen des VBB. „Die aufgezeigten Mängel werden von uns mit hoher Priorität bewertet und einer zügigen Beseitigung zugeführt“, betont Uwe Marxen, Regionalbereichsleiter Ost der DB Station&Service AG.
Die Deutsche Bahn AG in Berlin und Brandenburg gibt jährlich rund 4,5 Millionen Euro für die Instandhaltung und die Beseitigung von Vandalismusschäden an Stationen aus. Beschmierte und zerstörte Bahnhofsgebäude, Informations- und Bahnsteiganlagen verursachen einen erheblichen Imageschaden. „Um Unzulänglichkeiten und Mängel rechtzeitig zu erkennen und in kurzer Zeit zu beseitigen sind uns Partner wichtig. Die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Ländern und Bestellern ist eine gute Basis, um unseren Kunden mit die besten Bahnhöfe in Deutschland zu bieten“, erklärt Uwe Marxen.
Nach der gemeinsamen Auswertung der aufgezeigten Mängel Anfang dieses Jahres wurde mit der zeitnahen Beseitigung begonnen. An insgesamt 16 Bahnhöfen, Oranienburg, Fürstenwalde, Elsterwerda, Brandenburg, Eberswalde, Doberlug-Kirchhain, Nauen, Zossen, Seelow-Gusow, Berlin-Schönefeld, -Wannsee, -Charlottenburg und -Karlshorst, Falkenberg (Elster) und Rangsdorf, bestand aktueller Handlungsbedarf, der beseitigt wurde. So wurden unter anderem Fahrgastinformationsanlagen und Zugzielanzeiger repariert beziehungsweise instandgesetzt, Reisendeninformationen und Ansagen auf den Bahnsteigen mit den Mitarbeitern analysiert und verbessert, Uhren und Vitrinen erneuert und repariert sowie Fahrplanaushänge korrigiert und erneuert.
Die an weiteren 33 Stationen vom VBB festgestellten Kleinmängel sind begutachtet und entsprechend des Handlungsbedarfs beseitigt worden.
„Insgesamt sind die Bahnhöfe in Berlin und Brandenburg besser als ihr Ruf. Das belegen nicht nur unabhängige Studien, sondern das zeigen auch die Ergebnisse im Verbundgebiet zur Kundenzufriedenheit des VBB. Kunden bewerteten die bahnhofsbezogenen Kriterien mit der Note zwei.
In einer Infas-Kundenzufriedenheitsstudie erreichen unsere Bahnhöfe bundesweit Spitzenplätze, drei von acht bundesweit nominierten Bahnhöfen kommen aus Brandenburg und Berlin“, sagte Marxen.
Fast 500 Mitarbeiter der DB Station&Service AG kümmern sich in den beiden Ländern tagtäglich um die Reisenden an 451 Bahnhöfen und engagieren sich, Service, Sicherheit und Sauberkeit stetig zu verbessern.
„Schaufenster“ des Landeshauptarchivs zeigt Anfänge der Eisenbahn in Berlin und Brandenburg
Wie das Eisenbahnwesen in Berlin-Brandenburg entstand, zeigt seit Montag das Landeshauptarchiv in Potsdam. Am 29. Oktober 1838 wurde die Strecke Potsdam-Berlin feierlich eröffnet, wodurch sich die Fahrzeit von vormals über drei Stunden mit der Kutsche auf weniger als die Hälfte verkürzte. Die Verbindung habe den Verkehr revolutioniert und vielen Touristen Tagesausflüge nach Brandenburg ermöglicht, sagte Brandenburgs Kulturministerin Johanna Wanka (CDU) bei der Präsentation von Originalurkunden im „Schaufenster“ des Archivs im Potsdamer Haus der Brandenburgisch- Preußischen Geschichte am Neuen Markt. „Pegasus“ und „Adler“ hießen die beiden Dampflokomotiven aus der …
Fahrpreiserhöhungen hatte Bahnchef Mehdorn zumindest bis zum Jahresende ausgeschlossen. Teurer für die Kunden wird es dennoch. Still und heimlich hat die Bahn eine neue Gebühr für Online-Kunden eingeführt und eine weitere „Servicegebühr“ um einen Euro angehoben. Reisen mit der Deutschen Bahn sind seit Monatsbeginn für viele Kunden deutlich teurer – und das, nachdem die Bahn 2007 schon zweimal kräftig an der Preisschraube gedreht hat. Reisende, die ihre Fahrkarte im Internet bestellen und sich per Post zuschicken lassen, zahlen seit Monatsbeginn eine „Servicegebühr“ von 3,50 Euro, wie ein Bahn-Sprecher in Berlin sagte. Bislang war die Zustellung kostenlos. Kunden, die ihre Fahrkarte per Telefon bestellen, zahlen seit Monatsbeginn …
Am 03. und 04. Mai 2008 steht die Wuhlheide im Zeichen Europas – das Freizeit- und Erholungszentrum (FEZ) feiert am diesen Wochenende das „Europafest“. Anlass ist der Europatag der Europäischen Union bzw. des Europarates. Und Berlins kleinste Eisenbahn beteiligt sich tatkräftig mit ein paar witzigen Ideen am Programm. Münzensammler Die Fahrgäste haben an diesem Wochenende die Möglichkeit Ihren Fahrpreis selbst zu bestimmen – Voraussetzung ist aber, dass sie die richtige Münze dabei haben. Die Parkeisenbahn wird an diesem Tage auf Ihren Bahnhöfen Plakate mit den Münzen des EURO-Währungsraumes aushängen haben. Wird eine Münze, die noch nicht ausgekreuzt wurde, vorgelegt, so kann der Fahrgast zum Nominalwert der Münze zu einer Rundfahrt antreten. Somit bestimmt er seinen Fahrpreis an diesem Wochenende zwischen 0,01 Cent und 2,00 Euro selbst. Der reguläre Fahrpreis beträgt sonst 2,00 EUR fürs Kind und 3,00 EUR für Erwachsene. Europa spielerisch entdecken Die kleinen und großen Fahrgäste können ihr Wissen über Europa an unseren Europa-Karten testen. Dabei gibt es auch Kleinigkeiten zu Europa zu gewinnen. Die Kleinen bekommen die Möglichkeit, Europas Flaggen zu gestalten und auch Eisenbahnfans kommen auf ihre Kosten: Eine kleine Sammlung Bilder von Schmalspurbahnen aus ganz Europa wird ausgestellt. Europa kulinarisch erleben Für den kleinen Hunger zwischendurch gibt es dies Mal Snacks aus vielen Ländern Europas. Lassen Sie sich überraschen… Pressekontakt: Ramona Fritsche Tel. 030 / 53 89 26 60 Fax. 030 / 53 89 26 99 E-Mail info@parkeisenbahn.de
Die Initiative Deutschland-Takt fordert einen deutschlandweiten Taktfahrplan für den Nah- und Fernverkehr. Ähnlich wie in der Schweiz erwartet die Initiative deutliche Fahrgastzuwächse, wenn der Nahverkehr der Bundesländer und der Fernverkehr besser miteinander verzahnt würden. Die Initiative hat am 07.04.08 in Berlin Ihre Aktivitäten vorgestellt und die Internet-Seite www.deutschland-takt.de freigeschaltet. In der Initiative Deutschland-Takt haben sich Fachleute des Schienenverkehrs zusammengefunden, um die Idee eines integralen Taktfahrplans für ganz Deutschland voranzubringen. Einer der Initiatoren ist Bernhard Wewers, Präsident der BAG-SPNV: „Trotz beachtlicher Investitionen in die Infrastruktur sind wir weit davon entfernt, das Fahrgastpotenzial abzuschöpfen. In der Schweiz fahren die Bürgerinnen und Bürger bedeutend häufiger mit öffentlichen Verkehrsmitteln als in Deutschland. Wir brauchen den Deutschland-Takt als durchgehendes System für den öffentlichen Verkehr, um mehr Fahrgäste zu gewinnen.“ Der Deutschland-Takt biete, so die Initiatoren, für Fahrgäste beste Anschlüsse und gute Verbindungen, habe aber auch noch andere Vorteile: Der Infrastrukturausbau könne gezielt erfolgen. Anders als beim Straßenverkehr werde bei der Eisenbahn mit dem Bau oder Ausbau der Infrastruktur das Betriebsprogramm weitgehend festgelegt. Daher müsse man beim Bau genau wissen, welcher Fahrplan später gelten solle. Mit der Festlegung eines langfristigen Fahrplankonzepts könne umgekehrt der Ausbau der Infrastruktur gezielt und wirtschaftlich sinnvoll erfolgen. Vorbild ist die Schweiz, wo vor über 20 Jahren ein Fahrplankonzept „Bahn 2000“ als Grundlage für ein Ausbauprogramm festgelegt wurde. Seit dem Jahr 2005 ist der Integrale Taktfahrplan nach diesem Konzept komplett umgesetzt, mit weiteren sensationellen Fahrgaststeigerungen von bereits hohem Niveau aus. Auch die konsequente Einbindung des Busverkehrs hat dazu wesentlich beigetragen. Anders bisher in Deutschland, so Bernhard Wewers: „Zwar gibt es in mehreren Bundesländern im Regionalverkehr bereits weitgehend vertaktete Züge, die nach den Grundsätzen des Taktfahrplans verkehren. Auch der Fernverkehr der DB AG fährt überwiegend im Takt, eine echte Abstimmung zwischen Fern- und Nahverkehr sowie zwischen den Taktfahrplänen der einzelnen Bundesländer fehlt jedoch. Der Streckenausbau wird überwiegend noch ohne Berücksichtigung der später zu fahrenden Fahrpläne geplant.“ Die Initiative will eine Diskussion über die verkehrspolitische Zielsetzung im Schienenpersonenverkehr in Deutschland in Gang setzen. Wichtiges Mittel dabei ist die Internet-Seite www.deutschland-takt.de, über die Meinungen und Diskussionsergebnisse verbreitet werden sollen. Zu den Gründern der Initiative Deutschland-Takt gehören neben Vertretern der Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs der Fahrgastverband Pro Bahn, der Verkehrsclub Deutschland (VCD) sowie Privatpersonen, die als Geschäftsführer und Vorstände von Eisenbahnverkehrsunternehmen tätig sind (Pressemeldung Initiative Deutschlandtakt, 08.04.08).
Am 07.04.08 hat sich in Berlin die Initiative „Deutschland-Takt“ gegründet. Infrastrukturminister Reinhold Dellmann begrüßt die Initiative und unterstützt ihre Ziele. Dazu Infrastrukturminister Reinhold Dellmann in Potsdam: „Ich begrüße die Zielstellungen der Initiative „Deutschland-Takt“ als einen wichtigen Beitrag im Rahmen der Diskussion um ein zukunftsfähiges Schienenverkehrsangebot in Deutschland. Der Infrastrukturausbau muss gezielt an einem langfristig angestrebten Fahrplankonzept ausgerichtet sein, das bringt mehr Kundennutzen im Verhältnis zu den eingesetzten Investitionsmitteln. Auf Landesebene sind die Nahverkehrspläne sowohl Grundlage für die Bestellung von Nahverkehrsleistungen als auch Basis für die Infrastrukturforderungen und -förderungen der Länder. Eine größere Verbindlichkeit von Bundesplanungen für die Gestaltung des Fernverkehrs wird von den Ländern seit vielen Jahren gefordert. Die Ziele der Initiative sind aus meiner Sicht völlig unabhängig von der Diskussionen zur Fortsetzung der Bahnreform zu betrachten.“ Schienenverkehrsfachleute haben sich in der Initiative „Deutschland-Takt“ zusammengefunden. Sie wollen die Idee eines integralen Taktfahrplans für ganz Deutschland voranzubringen. Ein solches Fahrplansystem böte für den Fahrgast beste Anschlüsse und gute Verbindungen. Als weiterer Vorteil wurde auf der Gründungsveranstaltung der gezielte Ausbau der Infrastruktur durch Festlegung eines langfristigen Fahrplankonzepts genannt. Vorbild ist nach Angaben der Initiative die Schweiz, wo vor über 20 Jahren ein Fahrplankonzept „Bahn 2000“ als Grundlage für ein Ausbauprogramm festgelegt wurde. Seit dem Jahr 2005 ist der Integrale Taktfahrplan nach diesem Konzept komplett umgesetzt, mit weiteren sensationellen Fahrgaststeigerungen von bereits hohem Niveau aus. Auch die konsequente Einbindung des Busverkehrs hat dazu wesentlich beigetragen (Pressemeldung Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung , 08.04.08).
Broschüre „Streifzüge“ mit zahlreichen Reisezielen ab sofort erhältlich
(Berlin, 7. April 2008) Zum dreizehnten Mal lädt DB Regio, der Nahverkehr der Deutschen Bahn zu „Streifzügen“ mit der Bahn ein. Die kostenlose Broschüre „Streifzüge“ gibt eine Vielzahl von Tipps für preiswerte Touren und interessante Ausflugsziele entlang der Bahngleise in Berlin-Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und darüber hinaus.
Neben Städtetouren unter anderem nach Belzig oder Schwerin, locken Natur, historische Stadtkerne und Veranstaltungen Reise- und Kulturinteressierte. So bieten zum Beispiel folgende Verbindungen attraktive Ausflugsmöglichkeiten:
Der Hanse-Express
Seit dem Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2007 fährt der Hanse-Express entlang der Ostseeküste. Auf der RE 1 sind 25 neue und komfortable Doppelstockwagen auf der Strecke zwischen Hamburg und Rostock unterwegs. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h verbinden sie die beiden Hansestädte im 2-Stunden-Takt, in der Hauptverkehrszeit zwischen Schwerin und Hamburg sogar stündlich. Von Rostock bis nach Binz bzw Sassnitz sind auf der RE 9 insgesamt 5 neue elektrische Triebwagen „Flirt“ im 2-Stunden-Takt im Einsatz, morgens zwischen Rostock und Schwerin sogar stündlich. Die Züge der RE 1 und RE 9 bilden die bedeutendste Ost-West-Verkehrsachse im Norden der Bundesrepublik und schaffen Anschlussverbindungen zu den wichtigsten touristischen Zentren und Urlaubsgebieten.
Der Warnemünde-Express:
Auch 2008 fährt an Sonnabenden, Sonntagen sowie an Feiertagen der Warnemünde-Express vom Berliner Hauptbahnhof zum Ostseebad. Der Doppelstockzug mit einem speziellen Fahrradabteil bietet sich auch für Tagesausflüge mit einem 7-stündigen Aufenthalt an die Ostsee an. Der Warnemünde-Express hält an den Bahnhöfen Berlin Gesundbrunnen, Oranienburg, Fürstenberg (H.), Neustrelitz, Waren (M.) und Rostock Hbf.
Usedom-Express:
Damit Besucher noch mehr Zeit auf der Insel Usedom verbringen können, wird das Fahrplanangebot des Usedom-Express verändert. Der Zug fährt vom 23. Mai bis 3. Oktober 2008 jeden Freitagnachmittag und Sonntagfrüh von Berlin auf die Insel. Die Rückfahrt nach Berlin ist Sonnabendvormittag und Sonntagabend. Der Zug wird nach Inbetriebnahme der neu gebauten Strecke über die Grenze bis Swinoujscie Centrum fahren.
„Stettiner Haff“:
Der Ausflugszug Stettiner Haff bietet sich für eine Tagestour in die Hansestadt Szczecin an. Von Berlin, Bernau, Eberswalde oder Angermünde fährt der Zug täglich ohne Umstieg direkt an das Ziel und nach einem 10-stündigen Aufenthalt von dort aus wieder zurück.
„Ostsee-Express“:
Einen zusätzlichen Zug auf der am Wochenende stark nachgefragten Verbindung zwischen Berlin und Stralsund setzt die DB Regio ab 26. April 2008 ein. Jeweils Sonnabend und Sonntag fährt bis 28. September 2008 der Ostsee-Express zwischen Berlin Hauptbahnhof und Stralsund.
Preiswert reist man unter anderen mit dem Ostsee-Ticket, dem Brandenburg-Berlin-Ticket , dem Mecklenburg-Vorpommern-Ticket oder dem Schönes-Wochenende-Ticket.
Die einzelnen Tarifangebote sind in der Broschüre „Streifzüge“ näher erläutert. Sie ist im RegioPUNKT auf den Bahnhöfen Berlin Friedrichstraße und Hamburg Hbf sowie in den Reisezentren kostenlos erhältlich.
Mehr Informationen zu den Reisemöglichkeiten und Tarifen sind telefonisch beim Regionalen Ansprechpartner Nahverkehr unter 0180-194195 (14 Cent/Minute) oder online unter www.bahn.de erhältlich.
Ticket für Hin- und Rückfahrt ab 39 Euro / Viele attraktive Zusatzangebote / Seit 1999 nutzten rund 550.000 Kunden dieses Angebot
(Berlin, 7. April 2008) Am 1. April startete das Ostsee-Ticket der Deutschen Bahn AG wieder mit vielen Zusatzangeboten in die nunmehr 10. Saison, die in diesem Jahr unter dem Motto „Meer und mehr“ steht.
Rund 550.000 Kunden nutzten bisher das Ostsee-Ticket für ihre Fahrt nach Mecklenburg-Vorpommern. Mit dem Ostsee-Ticket reisen bis zu fünf Personen zum günstigen Festpreis von Bahnhöfen in Berlin und Brandenburg an die Ostseeküste und zurück. Insgesamt setzt die DB von Berlin an die Ostsee täglich 40 direkte Züge ein, die mit dem Ostsee-Ticket genutzt werden können. Das Ticket ist ab 39 Euro, für Mitfahrer ab 30 Euro erhältlich.
„Wir haben auch in diesem Jahr wieder neue Partner gewinnen können und machen so das Ostsee-Ticket immer beliebter“, sagt Joachim Kießling, DB-Vertriebs- und Marketingleiter für die neuen Bundesländer. So bekommen Ticket-Inhaber ab sofort in den Jugendherbergen in Mecklenburg-Vorpommern die Übernachtung ab 17,15 Euro pro Person und Bett inklusive Halbpension. Ermäßigte Tarife werden zum Beispiel auch im Stadtgeschichtlichen Museum
„Schabbelhaus“ in Wismar, im Meeresmuseum Stralsund, im Pommerschen Landesmuseum Greifswald, im Nationalpark-Zentrum Königstuhl auf Rügen, im Aquadrom Graal-Müritz oder in der Erlebnis- und Wohlfühlwelt Wonnemar Wismar gewährt. Auch bei der Insel-Safari Usedom und vielen Hafenrund- und Schiffsfahrten gibt es Preisnachlässe.
Auch die bewährte Kooperation mit den InterCityHotels und Steigenberger Hotels wird 2008 fortgesetzt. In den InterCityHotels Stralsund und Rostock kostet die Übernachtung im Doppelzimmer inklusive Frühstück für Ostsee-Ticket-Inhaber in der Hauptsaison 49 Euro pro Person. Kinder unter 15 Jahren schlafen kostenlos im Zimmer der Eltern. In den Steigenberger Vier-Sterne-Häusern „Baltic“ in Stralsund, „Resort“ auf Rügen, „Sonne“ in Rostock und „Stadt Hamburg“ in Wismar kostet die Nacht im Doppelzimmer 49 Euro pro Person, jedoch ohne Frühstück in Stralsund, Rostock und Wismar.
Das Ostsee-Ticket gilt für 9 Tage (Hin- und Rückfahrt je 2 Tage) in der 2. Klasse. Es kostet beim Kauf an DB Automaten oder über das Internet 39 Euro, bis zu vier Mitfahrer zahlen pro Person 30 Euro. Kinder unter 15 Jahren fahren in Begleitung von mindestens einem Eltern- bzw. Großelternteil kostenlos mit. Alleinreisende Kinder zahlen 30 Euro. In den DB Reisezentren, DB Agenturen und DB Mobility Center im KaDeWe ist das Ticket für vier Euro mehr pro Person erhältlich.
Das Ostsee-Ticket gilt zu ausgewählten Zielbahnhöfen entlang der Ostseeküste in allen IC/EC Zügen, im Usedom-Express sowie in den Nahverkehrszügen der Deutschen Bahn AG, der Usedomer Bäderbahn GmbH (UBB) und der Ostseeland Verkehr GmbH (OLA).
Mit Eröffnung der Strecke von Ahlbeck Grenze nach Polen ist die Station „Swinoujscie Centrum“ neuer Zielbahnhof des Ostsee-Tickets.
Weitere Informationen zum Ostsee-Ticket sind in den DB Reisezentren, in allen DB Agenturen, DB Mobility Center Berlin (im KaDeWe), an den DB Automaten sowie telefonisch über 11 8 61** und online unter www.bahn.de erhältlich.
** 180 ct./Min., sekundengenaue Abrechnung – ab Weiterleitung zum Reiseservice 39 ct./angef. Min. inkl. USt. / aus dem Festnetz der Deutschen Telekom.
Das Streckennetz der S-Bahn erhält für 133 Millionen Euro ein funkgesteuertes Sicherungssystem. Die 80 Jahre alte Technik wird damit ersetzt. Die Umrüstung wird wohl mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Das Streckennetz der Berliner S-Bahn bekommt ein völlig neues Sicherungssystem. Noch in diesem Jahr werde begonnen, das seit 82 Jahren eingesetzte mechanische System durch funkgesteuerte Elektronik zu ersetzen. Die Umrüstung des 330 Kilometer langen Netzes und der 600 Fahrzeuge werde mehrere Jahre dauern, sagte ein leitender Bahnmitarbeiter gestern. Den Zuschlag für den Millionenauftrag habe Siemens erhalten. Die Kosten von 133 Millionen Euro tragen die Deutsche Bahn und der Bund. Das neue Zugbeeinflussungssystem (ZBS) soll das Sicherheitsniveau …