Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg will die Überführungen der Yorckstraße für Fußgänger öffnen, um die neuen Parks am Gleisdreieck miteinander zu verbinden. Zusätzlich sollen breite, repräsentative Treppen angelegt werden. Sie ist dunkel und schmutzig. Viele Berliner nehmen die Yorckstraße nur als notwendiges Übel wahr, das man auf dem Weg von Kreuzberg nach Schöneberg möglichst schnell hinter sich bringen muss. Dabei sind die über 20 eng aneinandergereihten Brücken, die die Straße überspannen, ein beeindruckendes technisches Monument. Sie erinnern an die Zeit, als Berlin industrielle Metropole war und die Züge aus dem Süden täglich Massen an Passagieren, Tonnen von Gütern und damit auch Kapital in die Hauptstadt brachten. Davon ist nicht viel geblieben. Nachdem der Güterbahnhof und die beiden Fernbahnhöfe nach dem Zweiten Weltkrieg geschlossen worden waren, verfielen die meisten alten Brücken. Die Bahn als Eigentümerin möchte sie …
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt: Vorbemerkung: Die in den nachfolgenden Antworten aufgeführten Angaben zu Verkehrsunfällen entstammen ausschließlich der beim Polizeipräsidenten von Berlin geführten Verkehrsunfallstatistik. ÖPNV-Unfälle werden darin nicht gesondert erfasst. Die Polizei erfasst außerdem nur Unfälle auf dem öffentlichen Straßenland; Unfälle auf besonderem Bahnkörper der Straßenbahn sind in der polizeilichen Unfallstatistik nicht enthalten. Die BVG wurde ebenfalls um Stellungnahme gebeten. Da die BVG bestreikt wird, kann sie derzeit innerhalb einer angemessenen Frist jedoch keine Stellungnahme abgeben. Eine Ergänzung der Angaben der Polizei zu Unfällen auf dem Bahnkörper der Straßenbahn sowie eine Differenzierung der Busunfälle nach Beteiligung von BVG-Bussen und sonstigen Bussen kann daher nicht erfolgen. Frage 1: Wie viele Personenkilometer werden im Jahr mit der Tram, und wie viele mit dem Bus zurückgelegt (bitte getrennte Aufstellung für die Jahre 2002-2007)? Antwort zu 1.: In dem im April 2007 veröffentlichten Geschäftsbericht 2006 der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) werden dazu folgende Angaben gemacht: Personenkilometer (in Mio.) 2007 2006 2005 2004 2003 2002 Straßenbahn – (2) 508,0(1) 490,2 501,4 492,3 490,7 Omnibus – (2) 1.321,3(1) 1.324,2 1.332,1 1.306,6 1.302,6 (1) geschätzt und fortgeschrieben auf Basis der Verkehrszählung 2003 (2) liegt noch nicht vor, wird im Geschäftsbericht 2007 veröffentlicht Frage 2: Wie viele Tram-Unfälle im Straßenverkehr wurden in den letzten 5 Jahren registriert, und wie viele Verletzte gab es zu beklagen? Antwort zu 2.: Angaben aus der beim Polizeipräsi-denten von Berlin geführten Verkehrsunfallstatistik: 2007 2006 2005 2004 2003 Unfälle insgesamt 292 297 274 316 394 Verunglückte insgesamt 137 133 122 124 136 davon Getötete 2 6 2 2 4 Schwerverletzte 36 25 24 26 21 Leichtverletzte 99 102 96 96 111 Frage 3: Wie viele Bus-Unfälle im Straßenverkehr wurden in den letzten 5 Jahren registriert, und wie viele Verletzte gab es zu beklagen? Antwort zu 3.: Angaben aus der beim Polizeipräsi-denten von Berlin geführten Verkehrsunfallstatistik: („Busse“ sind hierbei alle Kraftomnibusse, Verkehrs-unfälle mit BVG-Bussen werden von der Polizei statis-tisch nicht gesondert erfasst): 2007 2006 2005 2004 2003 Unfälle insgesamt 2.868 2.768 2.393 2.434 2.728 Verunglückte insgesamt 636 552 537 516 582 davon Getötete 2 3 2 2 3 Schwerverletzte 58 44 53 39 47 Leichtverletzte 576 505 482 475 532 Frage 4: Wie viele Menschen kamen in den letzten 5 Jahren bei Unfällen auf Berlins Straßen ums Leben, wie viele Menschen davon starben bei Straßenbahn-, und wie viele bei Busunfällen (bitte Aufstellung pro Jahr und Verkehrsmittel)? Antwort zu 4.: Angaben aus der beim Polizeipräsi-denten von Berlin geführten Verkehrsunfallstatistik („Busse“ sind hierbei alle Kraftomnibusse, Verkehrs-unfälle mit BVG-Bussen werden von der Polizei statis-tisch nicht gesondert erfasst): 2007 2006 2005 2004 2003 Getötete im Straßenverkehr insgesamt 56 74 67 71 77 Getötete bei Verkehrsunfällen mit Straßenbahn 2 6 2 2 4 Getötete bei Ver-kehrsunfällen mit Kraftomnibussen 2 3 2 2 3 Frage 5: Worin liegen die Hauptursachen für Unfälle im Straßenverkehr mit den genannten Verkehrsmitteln? Antwort zu 5.: Angaben aus der beim Polizeipräsi-denten von Berlin geführten Verkehrsunfallstatistik: Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Straßenbahnbeteiligung bei Straßenbahnführern anderen Unfallbeteiligten ungenügender Sicherheitsabstand Fehler beim Abbiegen Nichtbeachtung der Verkehrsregelung Vorfahrt nicht gewährt Fehler beim Abbiegen Wenden / Rückwärtsfahren Nichtbeachtung der Verkehrsregelung Einfahren in den Fließverkehr Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Kraftomnibusbeteiligung bei Kraftomnibusführern anderen Unfallbeteiligten ungenügender Sicherheitsabstand ungenügender Sicherheitsabstand Fehler beim Abbiegen Fehler beim Abbiegen Fahrstreifenwechsel Fahrstreifenwechsel Einfahren in den Fließverkehr Einfahren in den Fließverkehr nicht angepasste Geschwindigkeit Wenden / Rückwärtsfahren Frage 6: Wie bewertet der Senat Vorwürfe, dass die Tram eine unverhältnismäßig große Gefahr im Straßenverkehr darstellt? Antwort zu 6.: In der Frage wird unterstellt, dass die Gefahr im Verkehr durch die Straßenbahn unverhält-nismäßig hoch sei. Diese Einschätzung teilt der Senat nicht. Berlin, den 12. März 2008 In Vertretung K r a u t z b e r g e r ………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 18. März 2008)
Durch den Streik etwas in den Hintergrund gedrückt, hatte der VBB gemeinsam mit der TU Berlin am 3. und 4. März einen internationalen Kongress zur Sicherheit im ÖPNV „Safeguarding Passengers and Infrastructure“ beherbergt. Vertreter aus sieben Staaten sowie von internationalen Organisationen waren sich einig: Technische Hilfsmittel können das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste verbessern helfen – ohne zusätzliches Personal wirken sie aber kaum. Die beiden britischen Fachzeitschriften „Eurotransport“ und „European Railway Review“ veranstalten jährlich einen internationalen Fachkongress, der sich in diesem Jahr dem Thema „Sicherheit im öffentlichen Verkehr“ widmete. Gastgeber im Hotel Ritz Carlton waren am 3. und 4. März der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) sowie die Technische Universität (TU). Die Vortragsthemen der Experten aus Großbritannien, den USA, Schweden, Italien, Singapur, den Niederlanden und Deutschland sowie von der Europäischen Union sowie der Internationalen Eisenbahngesellschaft (UIC) deckten einen breites Feld ab, von der Terrorismusbekämpfung über die individuelle Wahrnehmung von Sicherheit bzw. Unsicherheit durch die Fahrgäste bis hin zu konkreten Maßnahmen. Als rote Linie durch alle Vorträge zog sich die Erkenntnis, dass die Installation von immer modernerer Technik, beispielsweise immer raffinierterer Videoaufzeichnungstechnik, zwar die Aufklärung von begangenen Delikten erheblich erleichtern kann und insofern sinnvoll ist. Verhindern kann sie diese Delikte aber nicht. Um den Fahrgästen ein besseres Sicherheitsgefühl zu sichern, ist der Einsatz von Personal unbedingt notwendig. Andere Metropolen lassen sich dies auch etwas kosten: Transport for London (TfL) bezahlt jährlich, je nachdem welche Berechnungsmethode man ansetzt, zwischen 100 und 150 Mio. £ für insgesamt 2000 Polizeikräfte, die ausschließlich im ÖPNV-System eingesetzt werden. Für Berlin entspräche dies dem Einsatz von knapp 1.000 Polizeikräften. Zweitens ist wesentlich, dass alle an Sicherheit rund um den Nahverkehr Beteiligten einen einheitlichen Wissensstand haben müssen. Was banal klingt, ist es nicht: Statistische Aussagen widersprechen einander oftmals, wenn man die Polizei, die Verkehrsunternehmen oder andere Stellen fragt. Ein positives Gegenbeispiel ist die „Zentrale Stelle für regionales Sicherheitsmanagement und Prävention“ (ZeRP), die gemeinsam vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), den regionalen Verkehrsunternehmen, der Deutschen Bahn sowie der Landes- und der Bundespolizei aufgebaut wurde: Alle Beteiligten wissen durch Abgleich ihrer Zahlen genau, welche Probleme wirklich wesentlich sind und können entsprechend gezielt vorgehen (Pressemeldung VBB, 18.03.08).
Köln (ots) – Sechs Challenger-Maschinen der Flugbereitschaft der Bundeswehr ziehen 2011 von Köln-Wahn nach Berlin um – vorausgesetzt, der Berliner Großflughafen Schönefeld wird wie geplant in dem Jahr fertig. Das teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Mittwoch-Ausgabe) mit. „Sobald am Flughafen Berlin-Schönefeld die Voraussetzungen geschaffen sind, wird die Challenger-Flotte der Flugbereitschaft nach Berlin verlegt“, sagte der Sprecher der Zeitung. Die sieben Jets vom Typ Airbus A 310 blieben hingegen auch danach in Köln-Wahn stationiert. Die Challenger-Maschinen werden ausschließlich von Regierungsmitgliedern genutzt, die in der Regel von …
Bürger haben keinen Bock auf U-Bahn, Bus und Straßenbahnen J. TWIEHAUS Tschüss, BVG! Viele Berliner haben sich an ein Leben ohne Nahverkehr gewöhnt. Uhlemann Berlin – Stell dir vor, die BVG fährt wieder, aber niemanden interessiert es so richtig. Berlin gestern Morgen im Berufsverkehr: An einigen Stationen von U-Bahnen, Bussen und Trams gähnt eine seltsame Leere. Streiken die Berliner jetzt zurück? Die BVG bestätigt: Züge sind deutlich leerer. „Viele Leute müssen erst wieder lernen, wie, wann, wohin wir fahren“, meint BVG-Sprecher Klaus Wazlak. Da passt die Meldung der S-Bahn: Gestern 100000 Fahrgäste mehr – trotz Ferien. Um kurz nach 7 Uhr rumpelt eine U5 durch den Untergrund von Friedrichshain. Der Zug bremst, die Türen gehen auf. In den Wagen könnte man …
Zwei Wochen Stillstand durch Streik bei der BVG? So nicht, meint die Berliner Industrie- und Handelskammer. Sie will die leicht erpressbaren Verkehrsbetriebe am liebsten gleich auflösen und alle Aufträge neu ausschreiben. BERLIN – Die Industrie- und Handelskammer Berlin (IHK) hat bei der Vorstellung ihres Jahresberichts 2007 die Abschaffung der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gefordert. Außerdem mahnte sie an, die öffentlichen Investitionen zu erhöhen. Die Berliner Wirtschaft blicke auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Für 2008 rechnet die IHK mit einem leichten Rückgang des Wachstums. Der Senat solle prüfen, ob die BVG in ihrer derzeitigen Rechtsform aufgelöst werden könne, um sie sogleich in eine …
In den zwei Streikwochen haben sich viele Berliner an ein Leben ohne Nahverkehr gewöhnt. Die Bahnsteige füllen sich nur langsam wieder mit Fahrgästen.
BERLIN – Jeder zehnte Bus fiel aus
Nach dem knapp zweiwöchigen Streik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) rollen den zweiten Tag in Folge wieder Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen. Der Betrieb laufe inzwischen wieder „sehr gut“, sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz. Auch die Zahl der Fahrgäste, die am Montag „wohl noch skeptisch gewesen seien“, nehme wieder zu. An vielen Haltestellen von U-Bahnen, Bussen und Trams herrschte noch am Montag eine gähnende Leere. Doch die Ungewissheit der BVG-Kunden bleibt: Wegen des andauernden Ausstandes in den Werkstätten, Leitstellen und Verwaltungen kommt es weiterhin zu Einschränkungen im Busverkehr. Da 174 Busse nicht betankt werden konnten, gingen nur …
Die BVG reagiert auf die Angst vieler Fahrgäste und verdoppelt die Zahl ihrer Wachmänner 18.03.2008 Lokales – Seite 17 Peter Neumann
Eine gute Nachricht für die Fahrgäste: Die Kriminalität im Berliner Nahverkehr ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Die Zahl der dort verübten Straftaten sank um sieben Prozent. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik hervor. Doch vielen Fahrgästen ist es egal, wie sich die objektiven Daten entwickeln – sie fühlen sich weiterhin subjektiv unsicher. Darum setzen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) auf mehr Personal: Das Landesunternehmen verdoppelt die Zahl der Sicherheitsleute, die Tag für Tag im Einsatz sind. „Heute sind täglich 60 ausgebildete Sicherheitskräfte der Firma Securitas bei uns unterwegs, künftig werden es 120 sein“, sagte Frank Reichel, Hauptabteilungsleiter Service und Security.
_Wenn Touristen „rot“ sehen, sehen sie garantiert viel von der Stadt. Traditionell vor Ostern starten die Top-Tour- Busse der BVG-Stadttouristik in die mittlerweile elfte Saison. Ab 17. März heißt es wieder Sightseeing im Halbstundentakt, mit 20 verschiedenen Haltepunkten, im Cabrio-Doppeldecker, vorbei an nahezu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt und live moderiert.Wie üblich beginnt der anderthalbstündige Rundkurs am U-Bahnhof Kurfürstendamm (Café Kranzler) und kostet 20 Euro, für Kinder 10 Euro. Neu dagegen ist ein so genanntes Kombiticket für Top-Tour-Busse und Schiffe der Reederei Riedel.Mit dem Ticket kann man zuerst die Hauptstadt einhundert Minuten lang vom Oberdeck der Top-Tour-Busse und anschließend eine Stunde lang von der Spree aus genießen (oder umgekehrt). Umsteigepunkt zwischen Stadtrundfahrtbus und Spreeschiff ist an der Moltkebrücke, unweit des Bundeskanzleramtes. Übrigens: Tickets für die Top-Tour-Rundfahrten gibt es jetzt auch in einigen Berliner Hotels._
_Bedauerlicherweise passieren Verkehrsunfälle. Bedauerlicherweise auch mit der Tram, auch in Berlin. Dort haben sich in jüngster Zeit einige schwerwiegende Unfälle mit Passanten ereignet. Die Gründe dafür sind eindeutig nicht im Verhalten der Straßenbahnfahrer zu suchen. Die verhalten sich durchweg aufmerksam, angemessen und korrekt. Die Gründe liegen leider in der mangelnden Aufmerksamkeit der betroffenen Verkehrsteilnehmer. Während in Berlin daraufhin Forderungen laut werden, die Gleise weitgehend abzusperren und die Bahnen in „Signalfarben“ zu lackieren, fahren andernorts leise Niederflurstraßenbahnen unwidersprochen sogar durch Fußgängerzonen. Niemand käme in München oder Straßburg auf die Idee, von der traditionellen Lackierung abzuweichen. Berlins Straßenbahnen sind schon mit ihrem gelben Outfit hinreichend auffällig, außerdem fahren sie dauernd mit eingeschaltetem Abblendlicht, und das schon seit über fünf Jahren. Auch der Fahrgastverband IGEB hält die Vorsichtsmaßnahmen der BVG für ausreichend und hat dieses schon in Stellungnahmen gegenüber den Medien bestätigt. Und schließlich: die nackten Zahlen der Statistik unterstützen die These, dass die Unfallgefahr, die von Straßenbahnen ausgeht, im Grunde relativ gering ist. Trotz des gewachsenen Streckennetzes hat sich die Zahl der Unfälle mit der Tram von 1999 bis 2006 halbiert. Im Jahr 2006 waren 74 Opfer von Verkehrsunfällen in Berlin zu beklagen. Nur in fünf Fällen war ein Straßenbahnfahrzeug beteiligt; 2007 verringerte sich diese Zahl auf vier. Doch jeder Unfall ist ein Unfall zu viel. Deshalb gibt es bei der BVG laufend Programme und Projekte zur Unfallvermeidung. Straßenbahnfahrer werden optimal ge-schult und erhalten regelmäßige Unterweisungsstunden unter Verwendung modernster Technik. Der Fahrsimulator der BVG kommt dabei zum Einsatz. So können alle denkbaren Gefahrensituationen durchgespielt und die Reaktionen darauf trainiert werden. Die Verkehrsakademie der BVG sorgt für Verkehrserziehung der kleinen Fahrgäste. Im Praxistag Tram üben die BVGer mit Grundschülern nicht nur, wie man mit der Straßenbahn fährt. Sie zeigen auch, wie und wo die kleinen Berliner aufpassen müssen. Fahrlehrer der Verkehrsakademie der BVG bieten für Berliner Fahrschulen Beratungen für angehende Autofahrer an. Doch immer wieder muss darauf hingewiesen werden, dass sich Fußgänger in Bereichen, in denen Straßenbahnen unterwegs sind, aufmerksamer verhalten müssen. Straßenbahnen fahren auf Schienen und können deshalb nicht ausweichen, auch sind die Bremswege bei der Straßenbahn länger. Beim Überqueren der Gleise ist also Vorsicht mehr als geboten. Passanten sollten alles vermeiden, was ihre uneingeschränkte Aufmerksamkeit beeinträchtigen könnte. Achtlos drauflosmarschieren, womöglich noch mit dem Handy am Ohr oder in die Musik vom MP3-Player vertieft, verbietet sich im Straßenverkehr, und das sollte selbstverständlich sein. Ebenso wie der bewusste prüfende Blick nach links und rechts auch in größter Eile. Ein Stopp vor dem Überschreiten der Gleise wie der Straße ist unerlässlich zur eigenen Sicherheit, und wie überall, müssen auch hier die Verkehrsregeln von den Fußgängern unbedingt eingehalten werden.Wo Straßenbahnen auf eigenen Gleiskörpern unterwegs sind, gibt es gesicherte Übergänge mit Verkehrsampeln oder auch Führungsgitter, die den Fußgänger zwingen, den Blick auf die sich vielleicht nähernde Tram zu richten. An Haltestelleninseln gilt ebenfalls: Vorsicht ist geboten; alles das sind Verhaltensregeln, die selbstverständlich sein sollten und der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer dienen. _dk