Regionalverkehr: Die Stammbahn rollt aufs Abstellgleis, aus Neues Deutschland

http://www.neues-deutschland.de/artikel/127452.html

Analyse ergibt: Wiederbelebung der Verbindung Berlin-Kleinmachnow-Potsdam lohnt sich nicht
Von Andreas Fritsche
Hier treffen Berlin-Zehlendorf und das brandenburgische Kleinmachnow aufeinander. Von der Berlepschstraße geht Jürgen Lemke ein paar Schritte durch die Büsche. Er steht jetzt zwischen Bäumen und Sträuchern, öffnet die Arme und sagt: »Das ist der Bahnhof Düppel.« Die alte Station ist als solche kaum erkennbar. Die Bahnsteige versinken zusehends unter der Erde. Zwischen den verrosteten Gleisen wachsen Birken. Vor dem Mauerbau 1961 stieg Lemke hier ein und aus. Heute hat er ein Auto, wie die meisten seiner Nachbarn in Kleinmachnow auch.
Wird die einstige Zugverbindung von Berlin über Kleinmachnow nach Potsdam – die Potsdamer Stammbahn – heute gebraucht? Sollte sie wieder errichtet werden? Die einen sagen so, die anderen sagen so. Es gibt Anwohner, die wollen auf dem …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Deutsche Bahn: ICE bleibt liegen: Zugverspätungen, aus Die Welt

http://www.welt.de/welt_print/article1917525/
Deutsche_Bahn_ICE_bleibt_liegen_Zugversptungen_
_Verkehrsbehinderung_Geld_auf_Strae_umgeladen_
_Notlandung_Polnischer_Pilot_leicht_verletzt.html

Deutsche Bahn
ICE bleibt liegen: Zugverspätungen
Ein Intercity-Express hat am Freitagnachmittag den Zugverkehr zwischen dem Nennhauser Damm und Spandau zum Erliegen gebracht. Wegen eines Stromausfalls gegen 14 Uhr konnte der Zug laut Deutscher Bahn nicht weiterfahren. Mit Schrittgeschwindigkeit sei der ICE nach einer Stunde Verspätung im Spandauer Bahnhof angekommen. Nach Bahnangaben kam es im folgenden Verkehr …

Flughäfen: Foster nennt Tempelhof "Mutter aller Flughäfen", aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1918940/
Foster_nennt_Tempelhof_Mutter_aller_Flughaefen.html

Revolutionär und oft kopiert – der Flughafen Tempelhof ist die Wiege des modernen Luftverkehrs. Einst zählte das Areal zu den wichtigsten Exerzierplätzen und inspirierte zivile Luftfahrtpioniere. Weltweit haben sich Architekten den Airport zum Vorbild genommen.
123 Jahre schon ist Tempelhof der zentrale Ort für Luftfahrt in Berlin. 123 Jahre – und das, obwohl der erste motorisierte Flug überhaupt doch erst 1903 stattfand. Doch bereits 18 Jahre zuvor war das gerade gegründete „Ballon-Detachment“ der preußischen Armee nach Tempelhof gezogen – in eine Kaserne an der Papestraße.
Die Ortswahl war kein Zufall: Das Tempelhofer Feld zählte zu den wichtigsten Exerzierplätzen bei Berlin. Hier waren Spezialeinheiten des Heeres untergebracht, die per Zug sehr schnell verlegt werden konnten. 1885 stieg vom Tempelhofer Feld der Freiherr Hugo vom Hagen mit einem Ballon auf, an dem er seine große Plattenkamera befestigt hatte. Zwar hatten ähnliche Versuche bereits ein Jahr zuvor vom Areal des 1882 aufgegeben alten Ostbahnhofs (am heutigen Franz-Mehring-Platz) stattgefunden. Doch die ersten technisch guten Luftbilder Berlins entstanden bei …

Flughäfen: Foster nennt Tempelhof „Mutter aller Flughäfen“, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1918940/
Foster_nennt_Tempelhof_Mutter_aller_Flughaefen.html

Revolutionär und oft kopiert – der Flughafen Tempelhof ist die Wiege des modernen Luftverkehrs. Einst zählte das Areal zu den wichtigsten Exerzierplätzen und inspirierte zivile Luftfahrtpioniere. Weltweit haben sich Architekten den Airport zum Vorbild genommen.
123 Jahre schon ist Tempelhof der zentrale Ort für Luftfahrt in Berlin. 123 Jahre – und das, obwohl der erste motorisierte Flug überhaupt doch erst 1903 stattfand. Doch bereits 18 Jahre zuvor war das gerade gegründete „Ballon-Detachment“ der preußischen Armee nach Tempelhof gezogen – in eine Kaserne an der Papestraße.
Die Ortswahl war kein Zufall: Das Tempelhofer Feld zählte zu den wichtigsten Exerzierplätzen bei Berlin. Hier waren Spezialeinheiten des Heeres untergebracht, die per Zug sehr schnell verlegt werden konnten. 1885 stieg vom Tempelhofer Feld der Freiherr Hugo vom Hagen mit einem Ballon auf, an dem er seine große Plattenkamera befestigt hatte. Zwar hatten ähnliche Versuche bereits ein Jahr zuvor vom Areal des 1882 aufgegeben alten Ostbahnhofs (am heutigen Franz-Mehring-Platz) stattgefunden. Doch die ersten technisch guten Luftbilder Berlins entstanden bei …

Flughäfen: Finanzierung von Großflughafen gefährdet, aus Die Welt

http://www.welt.de/berlin/article1919092/
Finanzierung_von_Groflughafen_gefhrdet.html

Die internationale Bankenkrise wirft ihre Schatten auf die Finanzierung des Hauptstadtflughafens BBI in Schönefeld. Nach Informationen von WELT ONLINE möchten sich die beteiligten Großbanken teilweise nicht mehr an ihre früheren Angebote halten. Nun bestehe Zeitdruck, denn der Bau des Airports hat bereits begonnen.
Die Finanzierung des neuen Hauptstadtflughafens Berlin Brandenburg International BBI in Schönefeld sollte eigentlich Anfang 2008 stehen. So hatte es Flughafenchef Rainer Schwarz im Dezember angekündigt. Doch mittlerweile ist klar, dass die internationale Finanzkrise die Fremdfinanzierung …

Bahnverkehr: IGE: Neues Zug-Angebot "mitfahrzug.de" startet, Premierenfahrt über Fulda

https://www.mitfahrzug.de/

Einfach buchen – günstig Bahn fahren ist die Devise für das neue Zugangebot der Internationalen Gesellschaft für Eisenbahnverkehr (IGE) aus Hersbruck bei Nürnberg. Am Freitag, 25. April 2008, wird der erste „Mitfahrzug“ auf die Reise geschickt. Auf der Strecke von Magdeburg nach Basel mit Zwischenhalten in Halle(Saale), Naumburg (Saale), Weimar, Erfurt, Gotha, Eisenach, Fulda, Frankfurt/Main, Darmstadt, Karlsruhe, Baden-Baden und Freiburg/Breisgau können Fahrgäste zu günstigen Preisen in komfortabel ausgestatteten Abteilwagen der 1. und 2. Klasse reisen. Tickets gibt es unter www.mitfahrzug.de und im Zug.
Das Konzept der Internationalen Gesellschaft für Eisenbahnverkehr IGE GmbH & Co. KG sieht vor, Sonderzüge und Leerfahrten des Unternehmens für Fernreisen anzubieten. Zum Start werden in den ersten drei Wochen nahezu täglich Fahrten in ganz Deutschland angeboten. Für den Fahrkartenvertrieb hat die IGE gemeinsam mit der Railistics GmbH in Wiesbaden eine innovative Buchungsplattform entwickelt, die in wenigen Schritten zur Fahrkarte leitet und sich durch besonders transparente und leichte Benutzerführung auszeichnet.
Die Besonderheit: Während der Buchung wird den Kunden ein interaktiver Sitzplan angezeigt, in dem sie direkt ihren gewünschten Platz auswählen. So ist garantiert, dass Fahrgäste nicht stehen müssen und sie eine Reservierung genau nach ihren Wünschen erhalten.
Es werden spezielle Preise für die 1. und 2. Wagenklasse sowie für Kinder angeboten. Eine Fahrkarte z. B. auf der Strecke Frankfurt (Main) – Basel kostet nur 17,- € in der 2. Klasse. Die Fahrt von Halle (Saale) nach Frankfurt (Main) ist schon für 20,- € zu haben. Im Fahrpreis ist die Reservierung bereits enthalten. In Kürze wird auch die Mitnahme von Fahrrädern zum Einheitspreis von 5,- € pro Fahrt angeboten.
Mittelfristig plant die IGE, den Mitfahrzug als eigenständigen Zug zu entwickeln, so dass sich ein fester Umlauf mit eigenen Fahrzeugen einrichten lässt.
Die Internationale Gesellschaft für Eisenbahnverkehr IGE GmbH & Co. KG ist ein Eisenbahn-Verkehrsunternehmen und ein privater Reiseveranstalter. Sie organisiert Eisenbahn-Erlebnisreisen in eigenen Sonderzügen oder in Regelzügen europäischer und überseeischer Bahnverwaltungen.
Die Railistics GmbH ist eine unabhängige Unternehmensberatung im Bereich Eisenbahn und arbeitet im Auftrag von Kunden aus der verladenden Wirtschaft, für Eisenbahnunternehmen, die IT-Branche, die Fahrzeugindustrie, Infrastrukturbetreiber, Finanzdienstleister und Behörden (Pressemeldung Internationale Gesellschaft für Eisenbahnverkehr, www.mitfahrzug.de, Foto Thomas Kohl, 19.04.08).

Bahnverkehr: IGE: Neues Zug-Angebot „mitfahrzug.de“ startet, Premierenfahrt über Fulda

https://www.mitfahrzug.de/

Einfach buchen – günstig Bahn fahren ist die Devise für das neue Zugangebot der Internationalen Gesellschaft für Eisenbahnverkehr (IGE) aus Hersbruck bei Nürnberg. Am Freitag, 25. April 2008, wird der erste „Mitfahrzug“ auf die Reise geschickt. Auf der Strecke von Magdeburg nach Basel mit Zwischenhalten in Halle(Saale), Naumburg (Saale), Weimar, Erfurt, Gotha, Eisenach, Fulda, Frankfurt/Main, Darmstadt, Karlsruhe, Baden-Baden und Freiburg/Breisgau können Fahrgäste zu günstigen Preisen in komfortabel ausgestatteten Abteilwagen der 1. und 2. Klasse reisen. Tickets gibt es unter www.mitfahrzug.de und im Zug.
Das Konzept der Internationalen Gesellschaft für Eisenbahnverkehr IGE GmbH & Co. KG sieht vor, Sonderzüge und Leerfahrten des Unternehmens für Fernreisen anzubieten. Zum Start werden in den ersten drei Wochen nahezu täglich Fahrten in ganz Deutschland angeboten. Für den Fahrkartenvertrieb hat die IGE gemeinsam mit der Railistics GmbH in Wiesbaden eine innovative Buchungsplattform entwickelt, die in wenigen Schritten zur Fahrkarte leitet und sich durch besonders transparente und leichte Benutzerführung auszeichnet.
Die Besonderheit: Während der Buchung wird den Kunden ein interaktiver Sitzplan angezeigt, in dem sie direkt ihren gewünschten Platz auswählen. So ist garantiert, dass Fahrgäste nicht stehen müssen und sie eine Reservierung genau nach ihren Wünschen erhalten.
Es werden spezielle Preise für die 1. und 2. Wagenklasse sowie für Kinder angeboten. Eine Fahrkarte z. B. auf der Strecke Frankfurt (Main) – Basel kostet nur 17,- € in der 2. Klasse. Die Fahrt von Halle (Saale) nach Frankfurt (Main) ist schon für 20,- € zu haben. Im Fahrpreis ist die Reservierung bereits enthalten. In Kürze wird auch die Mitnahme von Fahrrädern zum Einheitspreis von 5,- € pro Fahrt angeboten.
Mittelfristig plant die IGE, den Mitfahrzug als eigenständigen Zug zu entwickeln, so dass sich ein fester Umlauf mit eigenen Fahrzeugen einrichten lässt.
Die Internationale Gesellschaft für Eisenbahnverkehr IGE GmbH & Co. KG ist ein Eisenbahn-Verkehrsunternehmen und ein privater Reiseveranstalter. Sie organisiert Eisenbahn-Erlebnisreisen in eigenen Sonderzügen oder in Regelzügen europäischer und überseeischer Bahnverwaltungen.
Die Railistics GmbH ist eine unabhängige Unternehmensberatung im Bereich Eisenbahn und arbeitet im Auftrag von Kunden aus der verladenden Wirtschaft, für Eisenbahnunternehmen, die IT-Branche, die Fahrzeugindustrie, Infrastrukturbetreiber, Finanzdienstleister und Behörden (Pressemeldung Internationale Gesellschaft für Eisenbahnverkehr, www.mitfahrzug.de, Foto Thomas Kohl, 19.04.08).

Bahnverkehr + Radverkehr: Bündnis 90/Die Grünen: Mit dem Fahrrad in den ICE

http://www.lok-report.de/

Michael Cramer zur Ankündigung von Justizministerin Zypries, die Fahrradmitnahme in ICEs zu ermöglichen.
Was die Deutsche Bahn freiwillig nicht geschafft hat, soll jetzt per Gesetz kommen. Endlich wird es möglich sein, auch in den deutschen ICE-Zügen Fahrräder mitzunehmen. Wir begrüßen, dass die Bundesregierung den Beschluss der EU bereits vorzeitig umsetzten will. Im September 2007 hatte das Europäische Parlament auf Initiative der Grünen und gegen teils große Widerstände beschlossen, dass die Bahnen in Europa die Mitnahme von Fahrrädern ermöglichen müssen.
In anderen EU-Ländern ist die Fahrradmitnahme im Hochgeschwindigkeitsverkehr längst Realität. In den französischen TGV finden sich Extra-Abteile, die dem wachsenden Bedürfnis der Kunden gerecht werden. Der rasant wachsende Velo-Tourismus ist hier bereits voll berücksichtigt. In Deutschland hingegen müssen die mehr als zwei Millionen Fahrradtouristen jeden Sommer auf Regional- und Intercity-Züge ausweichen.
Die Deutsche Bahn sollte ihren Widerstand gegen einen fahrradfreundlichen ICE endlich aufgeben und bei der derzeit anstehenden Erneuerung der ICE-Flotte der 1. Generation die Mitnahme ermöglichen. (Pressemeldung Michael Cramer, 19.04.08).

Schiffsverkehr: Museumsschiffe dampfen an, aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/
.bin/dump.fcgi/2008/0419/lokales/0212/index.html

Mit dem sogenannten „Andampfen“ startet der historische Hafen in Mitte an diesem Sonnabend um neun Uhr in die Saison. Zehn Museumsschiffe fahren vom Märkischen Ufer aus (U2 Märkisches Museum) sechseinhalb Stunden lang über Köpenick, Müggelsee, …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Brandenburg: Streckenausschreibung Bad Saarow-Pieskow – Beeskow

http://www.lok-report.de/

Mit 700 Fahrgästen rechnete das Land Brandenburg pro Tag im Durchschnitt auf der Eisenbahnstrecke von Fürstenwalde (Spree) nach Beeskow. Nach der Abbestellung auf dem seit Jahren nicht sanierten Abschnitt von Bad Saarow-Pieskow nach Beeskow im Dezember 2006 fahren die Züge nur von Fürstenwalde bis Bad Saarow — hier ist Endstation. Die Schnellbusse, die als Alternative zur Bahnverbindung fahren, sind extrem schlecht ausgelastet – sie sind also keine Alternative.
Nun hat die DB Netz AG den Abschnitt von Bad Saarow-Pieskow nach Beeskow zur Übernahme durch Dritte ausgeschrieben. Meldet sich kein Interessent oder scheitern die Verhandlungen, wird die Strecke stillgelegt. Brandenburg wäre um eine langfristig wichtige Querverbindung ärmer.
Diese Streckenausschreibung ist nach Meinung des DBV Berlin-Brandenburg wieder ein Beleg dafür, wie sehr die Interessen des Unternehmens DB AG und der Verkehrspolitik des Landes Brandenburg auseinanderlaufen. Die DB AG handelt ausschließlich unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Die verkehrspolitischen Ziele des Landes spielen in diesen Überlegungen überhaupt keine Rolle.
Nun warten seit Dezember 2006 (dem Zeitpunkt, als die Wiederaufbaupläne fallengelassen wurden) 700 Fahrgäste auf den Wiederaufbau der Bahnstrecke. Insbesondere für den Tourismus hätte diese Verbindung eine enorme Bedeutung und auch für den Güterverkehr wäre sie als Quer- und Ausweichverbindung interessant.
Wenn dem Land Brandenburg tatsächlich am Erhalt des bestehenden Streckennetzes gelegen ist und es auch mit der Verkehrsverlagerung (insbesondere des in den kommenden Jahren stetig wachsenden Güterverkehrsaufkommens) auf die Schiene ernst gemeint ist, dann müssen schnell den Worten Taten folgen. Warum schafft das Land nicht die Rahmenbedingungen — ggf. über den Bundesrat — dafür, dass unkompliziert solche Zweigstrecken in kommunale Trägerschaft überführt und somit erhalten werden können? Neben Bad Saarow-Pieskow — Beeskow bieten sich noch viele andere Zweigstrecken für einen solchen Versuch an.
In der Tat übt das Brandenburger Verkehrsministerium sehr häufig Kritik am Handeln der DB AG; nach Meinung des DBV Berlin-Brandenburg zu recht. Was jedoch fehlt, ist das Entwickeln von Alternativen. Die kommunale Trägerschaft wäre ein Ausweg aus der Abhängigkeit. Im Landkreis Prignitz wird sie seit vielen Jahren äußerst erfolgreich praktiziert (Pressemeldung Bahnkunden-Verband Berlin-Brandenburg, 19.04.08).