S-Bahn Berlin erhöht Zahl der Ausbildungsplätze Überspringen: S-Bahn Berlin erhöht Zahl der Ausbildungsplätze Nachwuchssicherung für den Standort Schöneweide und eine verlässliche Fahrzeuginstandhaltung

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(Berlin, 22. April 2010) Die S-Bahn Berlin setzt auf Nachwuchs und erhöht ab Herbst 2010 ihre Ausbildungskapazitäten. Mit Beginn des neuen Lehrjahres werden im Bereich der gewerblich-technischen Ausbildung statt bisher 24 nun 30 Ausbildungsplätze angeboten. Dies ist eine Steigerung um 25 Prozent. Neu ist dabei der Ausbildungsberuf Industriemechaniker/in, der zu den acht Plätzen der Elekroniker/innen für Betriebstechnik und 16 Mechatroniker/innen hinzukommt. Die Ausbildung in Zusammenarbeit mit den Oberstufenzentren und der Ausbildungswerkstatt Berlin von DB Training dauert jeweils dreieinhalb Jahre und vermittelt alle erforderlichen Kenntnisse, die zur Instandhaltung der bei der Berliner S-Bahn eingesetzten Fahrzeugbaureihen erforderlich sind.

Christoph Wachendorf, Geschäftsführer Personal der S-Bahn Berlin GmbH, sagte zum Beschluss des Unternehmens ergänzend: „Die S-Bahn Berlin braucht qualifizierten Nachwuchs – mit der Erweiterung unserer Berufsausbildung investieren wir in unsere Zukunft. Als attraktive Perspektive für unsere Auszubildenden gehört hierzu auch das Angebot eines sicheren Arbeitsplatzes in der Fahrzeuginstandhaltung nach erfolgreich absolvierter Ausbildung. Mit dem erworbenen beruflichen Rüstzeug stehen den jungen Facharbeitern darüber hinaus alle Chancen zur Weiterqualifizierung, wie zum Beispiel Ultraschall-Prüfer oder Triebfahrzeugführer, offen.“ Bereits im Februar dieses Jahres hat die S-Bahn Berlin alle 21 Auszubildenden mit bestandener Prüfung unbefristet übernommen.

Im Rahmen des von Ausbildungsbetrieben bundesweit organisierten Girls Day konnten heute zwanzig Mädchen der Klassenstufen 7 bis 10 hinter die Kulissen des Werks Schöneweide blicken. Neben einer Führung und Diskussion mit Auszubildenden im Ausbildungswerk Berlin von DB Training lernten sie die Arbeitsstände in der Werkhalle kennen und konnten sich auf dem S-Bahn-Fahrsimulator einen ersten Eindruck vom Lokführerberuf verschaffen.

Die Berufsausbildung bei der Berliner S-Bahn am Standort Schöneweide blickt auf eine über 75 Jahre lange Tradition zurück. Seit dem erhielten dort rund 18.500 junge Menschen das Rüstzeug für ihr Berufsleben bei der Eisenbahn. Derzeit betreut das Unternehmen 73 Auszubildende. Davon sind rund sieben Prozent Frauen. Die Deutsche Bahn mit ihrem Tochterunternehmen S-Bahn Berlin gehört zu den größten Ausbildern in der Bundeshauptstadt.

Herausgeber: DB Mobility Logistics AG

Flughäfen: Musik fliegt in der Luft VULKANASCHE – Noch immer fallen viele Flüge aus. Auf den Berliner Flughäfen sitzen weiter Passagiere fest. Die Fluggesellschaften wollen schnell zum Normalbetrieb zurück. Techniker überprüfen die Maschinen besonders gründlich., aus Berliner Zeitung

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Normalbetrieb sieht anders aus: Am Flughafen Tegel gab es gestern noch immer viele fragende Gesichter vor den Anzeigetafeln. Am Nachmittag war noch rund ein Drittel der Flüge gestrichen. Viele ankommende Flieger verspäteten sich. Lange Schlangen bildeten sich an den Schaltern der Fluggesellschaften. Reisende wollten wissen, wann endlich ein Flugzeug nach Hause geht oder ob sie ihre Tickets umbuchen können. Viele mussten unverrichteter Dinge wieder gehen, weil es keine Flüge gab. Und andere, die ein Ticket hatten, wussten trotzdem bis kurz vor dem Abflug nicht, ob sie ihre Reise tatsächlich antreten konnten.
So erging es den Musikern des Rundfunk-Sinfonie-Orchesters Berlin. Sie hatten gestern Abend einen Auftritt im Wiener Konzerthaus. Als die 97 Orchestermitglieder samt Instrumentenkoffern am Vormittag am Flughafen Tegel ankamen, erfuhren sie, dass ihr 12.20-Uhr-Flug ausfiel. Die Fluggesellschaft Air Berlin bot einen Flug …

Straßenverkehr: Der Frost ließ die Bauarbeiter kalt Die neue Spandauer-Damm-Brücke wird früher fertig. Doch weitere Baustellen sind schon in Sicht, aus Berliner Zeitung

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Berlins Autofahrer können sich jetzt schon mal auf ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art freuen. Weil sich die Bauarbeiter an der Spandauer-Damm-Brücke in Charlottenburg mächtig ins Zeug gelegt haben, wird die dortige Großbaustelle kurz vor Heiligabend abgeräumt – und nicht erst im März 2011, wie es ursprünglich geplant war. „Wir werden die neue Brücke ein Vierteljahr früher dem Verkehr übergeben“, sagte die Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gestern und bedankte sich bei den Bautrupps. Von deren Tempo werden auch die vielen Kraftfahrer auf der A 100, der am stärksten befahrenen Autobahn Deutschlands, profitieren. Sie müssen unter der Brücke derzeit noch mit Fahrbahnverengungen zurechtkommen. Die nächsten Autobahnbaustellen sind aber schon in Planung – die nächste wird nebenan, eine andere auf der Avus aufgebaut.
„Wir haben ‚rangeklotzt“, berichtete ein Bauingenieur von der Firma …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Bahn frei Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn billigt den Plan des Vorstands, Arriva für 2,7 Milliarden Euro zu kaufen, aus Berliner Zeitung

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0074/index.html

BERLIN. Bahn-Tower, Potsdamer Platz Nummer 2: In der 21. Etage des gläsernen Hochhauses waren gestern Nachmittag der Aufsichtsrat und der Vorstand der Deutschen Bahn AG zusammengekommen. Vorstandschef Rüdiger Grube hatte geladen. Um Geld sollte es gehen – viel Geld. Denn der deutsche Staatskonzern bereitet seit Wochen den teuersten Kauf in seiner Unternehmensgeschichte vor. Rund 2,7 Milliarden Euro will er für den britischen Verkehrskonzern Arriva bieten.
Die Kosten-Nutzen-Analyse des Bahn-Vorstands überzeugte den Aufsichtsrat offenbar: Am Abend erteilte dieser grünes Licht für die Milliarden-Offerte. Die Zustimmung des Aufsichtsrats erfolgte buchstäblich im letzten Moment. Denn am Abend lief die Bieterfrist für Arriva ab.
Die Deutsche Bahn, die schon jetzt 65 000 ihrer insgesamt 255 000 Mitarbeiter außerhalb Deutschlands beschäftigt, würde mit dem Kauf diesen …

Flughäfen: Bus, Broschüre und neue Verträge Flughafengesellschaft startet Kampagne für BBI-Schallschutzprogramm, aus Berliner Zeitung

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0032/index.html

SCHÖNEFELD. Vor knapp einem Jahr begann die Berliner Flughafengesellschaft (FBS) ihr Schallschutzprogramm, mit dem Zehntausende Anwohner des künftigen Hauptstadtflughafens BBI wenigstens zum Teil vor dem kommenden Fluglärm geschützt werden sollen. Doch die Erfahrungen, die der Berliner Rechtsanwalt Frank Boermann seitdem gemacht hat, sind einfach negativ. „Wir haben Anträge gestellt, hundertfach“, sagt Boermann, der für eine renommierte Kanzlei arbeitet und fast 1 400 Mandanten vertritt. Doch eine Vereinbarung, mit der sich die FBS zur Kostenübernahme beim vorgeschriebenen Einbau spezieller Fenster und von Lüftern verpflichtet, hat er bis heute nicht unterzeichnet. In allen individuellen Vereinbarungen, die die FBS ihm vorlegte, entdeckte er unklare Formulierungen, eingeschränkte Rechte der Antragsteller und Fehler im Detail. „Seit Monaten ist nichts mehr geschehen“, sagt Boermann. In den Verträgen geht es um Kosten von …

Radverkehr + Straßenverkehr: Gemeinsam genutzte Geh- und Radwege sorgen für Konflikte ADFC und FUSS e.V.: Fußgänger und Radfahrer brauchen eigene Wege

http://www.fuss-ev.de/download/Fuss-und-Rad-auf-Gehwegen.zip

(22.4.2010) Fußgängern und Radfahrern fehlt in der Stadt häufig der
ausreichende Platz, um sicher und bequem voranzukommen. Besonders auf
gemeinsamen Geh- und Radwegen häufen sich die Konflikte: Fußgänger
werden von Radfahrern bedrängt und gefährdet, Radfahrer kommen auf den
engen Wegen nicht zügig voran und sind besonders an Ein- und Ausfahrten
sowie durch rechts abbiegende und kreuzende Autos gefährdet. Die
Verdrängung des Radverkehrs auf die Gehwege hat die Entwicklung der
beiden nachhaltigsten Fortbewegungsarten massiv behindert: Mit den
derzeitigen Bedingungen wird der für das Klima nötige Umstieg vom Auto
auf die eigenen Füße und das Fahrrad nicht erreicht!

Der Fachverband Fußverkehr Deutschland FUSS e.V. und der Allgemeine
Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) fordern Bund, Länder und Kommunen auf,
sichere Bedingungen für Radfahrer auf der Fahrbahn zu schaffen.
Sinnvolle Maßnahmen sind zum Beispiel die Senkung der zulässigen
Höchstgeschwindigkeiten auch auf Hauptverkehrsstraßen und die Markierung
von Radfahr- und Schutzstreifen auf den Fahrbahnen. Bei innerörtlichen
Radwegen auf Gehwegflächen sollte zumindest die Benutzungspflicht
aufgehoben und bei Unterschreiten der in den Regelwerken geforderten
Breiten müssen die Gehwege wieder den Fußgängern vorbehalten bleiben.

Denn es gibt gute Erfahrungen mit dem Radverkehr auf der Straße. ADFC-
Bundesvorsitzender Karsten Hübener sagt: „Hier ist der Radfahrer im
Blickfeld der Autofahrer und weniger gefährdet, als wenn er versteckt
hinter parkenden Autos oder Büschen unterwegs ist.“ Und für die
Fußgänger bleibt der Gehweg, wo besonders Kinder und alte Menschen sich
geschützt bewegen können.

ADFC und FUSS e.V. appellieren an Radfahrer und Fußgänger, das eigene
Verkehrsverhalten kritisch zu überdenken. Arndt Schwab, der Vorsitzende
von FUSS e. V, macht darauf aufmerksam, dass „Radfahrer bereits jetzt in
den meisten Straßen für sie sicherer und komfortabler die Fahrbahn
anstatt des Gehweges nutzen können. Fußgänger sollten dagegen beim
Queren von Radwegen auf den Radverkehr achten.“

Die Verbände sind sich darin einig, dass der Radverkehr nicht auf die
Gehwege, sondern weitestgehend auf die Fahrbahnen gehört, um
Verkehrssicherheit und Komfort für beide Verkehrsteilnehmer zu
gewährleisten.

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Weitere Informationen:
FUSS e.V.: „Empfehlungen: Innerörtliche Gehwege und Fahrradnutzung“
http://www.fuss-ev.de/Fussgaenger-und-Radverkehr/Empfehlungen-
Inneroertliche-Gehwege-und-Fahrradnutzung.html
www.adfc.de/verkehr

Der Text steht unter
http://www.fuss-ev.de/download/Fuss-und-Rad-auf-Gehwegen.zip zum
Download bereit (Textdatei ohne feste Zeilenumbrüche).

Straßenverkehr: Die Arnulfstraße sollte neu gebaut werden. Nun ist alles anders und Anwohner müssen nicht zahlen von Birgitt Eltzel Berlin – Die anhaltenden Proteste haben gefruchtet – Berlins langsamste Straße soll schneller werden. Und das schon in den nächsten Tagen. Auch die Anwohner, die für den Ausbau der Schöneberger Arnulfstraße zur Kasse gebeten werden sollten, müssen nun doch nichts dafür zahlen, dass die marode Fahrbahn in Ordnung gebracht wird. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/292758/292759.php

Berlin – Die anhaltenden Proteste haben gefruchtet – Berlins langsamste Straße soll schneller werden. Und das schon in den nächsten Tagen. Auch die Anwohner, die für den Ausbau der Schöneberger Arnulfstraße zur Kasse gebeten werden sollten, müssen nun doch nichts dafür zahlen, dass die marode Fahrbahn in Ordnung gebracht wird. Gestern hat Oliver Schworck (SPD), für Tiefbau zuständiger Stadtrat von Tempelhof-Schöneberg, nur gute Nachrichten zu verkünden gehabt.
Das Bezirksamt, das die Hauptverkehrsstraße für rund 2,2 Millionen Euro erneuern lassen wollte, hat noch einmal nachgerechnet. Das Ergebnis: Jetzt reichen plötzlich rund 900 000 Euro, um die Straße, die wegen Schlaglöchern, aufgeplatztem Asphalt und anderen Schäden durch den harten Winter vom Bezirk zur Tempo-10-Zone erklärt wurde, instand zu setzen. Die Arbeiten auf der etwa 750 Meter langen Strecke zwischen Alboin- und Röblingstraße sollen spätestens …

Flughäfen: Taxifahrer und Hoteliers klagen über Umsatzeinbußen und manche Delikatesse wird langsam knapp. Nur zögernd kommt der Luftverkehr in Tegel wieder in Gang. Eva Dorothée Schmid, Anne Lena Mösken, Peter Neumann Berlin – Sie fliegen wieder. Aber kaum jemand ist mitgeflogen. Gestern sind auf dem Flughafen Tegel nach längerer Pause wieder Flugzeuge mit Passagieren gestartet und gelandet – doch die meisten Sitze blieben leer. , aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
berlin/292589/292590.php

Berlin – Sie fliegen wieder. Aber kaum jemand ist mitgeflogen. Gestern sind auf dem Flughafen Tegel nach längerer Pause wieder Flugzeuge mit Passagieren gestartet und gelandet – doch die meisten Sitze blieben leer. „Es war alles so kurzfristig. Ich bin Hals über Kopf zum Flughafen, nachdem ich im Internet erfahren hatte, dass vereinzelt wieder geflogen wird“, sagte eine Berlinerin, die für den 18.15-Uhr-Flug der Air Berlin nach Bangkok eincheckte.
Während sich für die Reise in die thailändische Hauptstadt wenigstens noch ein paar Fluggäste einfanden, hob die Lufthansa um 19.30 Uhr ohne einen einzigen Passagier in Tegel nach Köln/ Bonn ab. Knapp 20 Minuten später landete dann der erste Passagierflug in Tegel – wieder eine Lufthansa-Maschine, diesmal aus Frankfurt am Main. An Bord waren außer der Besatzung lediglich drei Fluggäste.
Christian Neubert aus Hessen war als Erster im Ankunftsbereich und stellte sich …

Bus: Neues Eisen rostet auch Doppeldecker müssen in die Werkstatt und Fahrgäste deshalb länger warten Peter Neumann Sie sind erst wenige Jahre alt, doch der Zahn der Zeit hat schon an ihnen genagt. Hundert Doppeldeckerbusse der jüngsten Generation müssen in die Werkstatt, weil sie im Oberdeck Rost angesetzt haben. Das teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gestern auf Anfrage mit. Die Folge ist: Auch weiterhin müssen Fahrgäste damit rechnen, dass Busfahrten ausfallen., aus Berliner Zeitung

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/
archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0420/berlin/
0013/index.html

Doppeldecker müssen in die Werkstatt und Fahrgäste deshalb länger warten
Peter Neumann

Sie sind erst wenige Jahre alt, doch der Zahn der Zeit hat schon an ihnen genagt. Hundert Doppeldeckerbusse der jüngsten Generation müssen in die Werkstatt, weil sie im Oberdeck Rost angesetzt haben. Das teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) gestern auf Anfrage mit. Die Folge ist: Auch weiterhin müssen Fahrgäste damit rechnen, dass Busfahrten ausfallen. Personalmangel verschärft das Problem, kritisierten Arbeitnehmervertreter. Der „Reparaturstau“ in den Werkstätten werde erst im Mai abgebaut sein, teilte die Staatssekretärin Hella Dunger-Löper im Verkehrsausschuss des Abgeordnetenhauses mit. „Wir beobachten die Situation …

U-Bahn + Straßenverkehr: Bombenfund am Strausberger Platz Staus im Berufsverkehr Uwe Aulich Ein Bombenfund in der Karl-Marx-Allee nahe dem Strausberger Platz hat gestern Morgen den Berufsverkehr in Friedrichshain und Lichtenberg nahezu zum Erliegen gebracht., aus Berliner Zeitung

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archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0420/berlin/
0068/index.html

Ein Bombenfund in der Karl-Marx-Allee nahe dem Strausberger Platz hat gestern Morgen den Berufsverkehr in Friedrichshain und Lichtenberg nahezu zum Erliegen gebracht. Bauarbeiter hatten gegen 8 Uhr in 1,50 Meter Tiefe einen etwa 200 Kilogramm schweren Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Die Polizei sperrte die Karl-Marx-Allee zwischen Andreasstraße und Strausberger Platz. Stadteinwärts reichte der mehrere Kilometer lange Stau bis zum Tunnel Alt-Friedrichsfelde, auch in den Nebenstraßen der Frankfurter Allee steckten Autofahrer fest. Aus Sicherheitsgründen wurde der Verkehr auf der U-Bahnlinie 5 zwischen Alexanderplatz und Frankfurter Allee unterbrochen. Die BVG richtete einen Ersatzverkehr mit Bussen ein.
Kriminaltechniker der Polizei untersuchten die Sprenggranate, die einen Durchmesser von 21 Zentimetern hatte und sowjetischer Bauart war. Sie entschieden, dass der …